Wischi Waschi Ausbildung

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Feigheit Verzweiflung Ungerechtigkeit Arbeit Neulehe

Ich (m/24/Auszubildender Fachinformatiker Anwendungsentwicklung) beichte, dass ich zu feige bin meinem Chef zu sagen, was für einen Schwachsinn wir in der Firma machen und warum reihenweise Mitarbeiter kündigen. Es werden lieber diverse Fremdkomponenten installiert um einem Kunden schnell irgend eine experimentelle Bastellösung zu zeigen, bevor man sich auch nur eine halbe Stunde Gedanken macht, was man eigentlich vor hat. Keiner kümmert sich um ordentliche Methoden zur Softwareentwicklung oder zum Testen, es wird nur ein Haufen Wischi-Waschi-Code an den anderen gebastelt. Was ich in der Berufsschule an relevanten Methoden und Techniken lerne, interessiert keine Seele hier.
Dass ich dieses Jahr schon fast 40 Überstunden gemacht habe und mich einfach nicht traue meinen Freizeitausgleich zu nehmen spricht eigentlich auch Bände. Ich beichte außerdem, dass ich mich, wenn das so weitergeht, bei einem anderen Ausbildungsbetrieb bewerben werde um meine letzten 1,5 Lehrjahre zu absolvieren. Ich glaube einfach nicht, dass ich hier viel Produktives zur Softwareentwicklung mitnehmen kann. Hier bin ich höchstens Codingroboter und kein Entwickler, der sich tatsächlich Gedanken über eine dem Kundenwunsch entsprechende Software machen darf. Ich weiß, dass ich eigentlich glücklich sein sollte einen Ausbildungsplatz zu haben und dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Dazu kommt, dass meine Kollegen (die Angestellten) menschlich total in Ordnung sind. Aber mein "Marktwert" mit so einer Ausbildung als Blender-Software-Ersteller und Bugfix-Pfuscher wird eher gering ausfallen und das möchte ich eigentlich nicht riskieren. Jetzt gehts mir irgendwie besser, das musste ich mal los werden.

Beichthaus.com Beichte #00028705 vom 08.03.2011 um 13:37:33 Uhr in Neulehe (14 Kommentare).

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Isaac

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Falschheit Hass Internet Emsdetten

Mir (m/20) ist etwas ziemlich krasses widerfahren, an das ich jeden Tag denken muss. Es ist vor über 3 Jahren passiert. Anfang 2008 lag mein stark geschwächter Opa im Sterben, er lag die ganze Zeit über nur noch im Bett und wurde von meiner Oma gehegt, gepflegt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00028689 vom 28.02.2011 um 19:44:26 Uhr in Emsdetten (45 Kommentare).

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“Folge

Zwei leuchtende Augen vor meinem Auto

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Trunksucht Hochmut Mord Auto & Co. Last Night Marburg

Ich möchte mir etwas von der Seele schreiben, was mir letztes Jahr passiert ist. Es war die Geburtstagsparty eines Freundes und ich wollte ihm schnell gratulieren und dann auch wieder verschwinden, da ich am nächsten Morgen arbeiten musste. Ich trank drei oder vier […]
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Beichthaus.com Beichte #00028646 vom 17.02.2011 um 10:15:45 Uhr in Marburg (Beltershäuser Straße) (48 Kommentare).

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Rotzgören auf der Clubtoilette

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Boshaftigkeit Hass Peinlichkeit Last Night Arbeit Wien

Ich (m/20) arbeite zusammen mit einem guten Freund (29) in einem Club in der Innenstadt. Wir sind im Prinzip zu zweit zusammen mit ein paar ehrenamtlichen Aushilfen, das heißt wir warten und reinigen auch alles selbst. Meistens vermieten wir den Club und immer wenn […]
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Beichthaus.com Beichte #00028612 vom 07.02.2011 um 03:48:24 Uhr in Wien (66 Kommentare).

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“Beichte

Der Arzttermin

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Ungerechtigkeit Gesundheit Familie Arbeit

Der Arzttermin
Ich (m/26) bin Abteilungsleiter der Programmierung mit mir zwei Untergebenen bei einer Firma, die Radiologie-Informations-Systeme herstellt. Das Klima in der gesamten Firma (12 Mitarbeiter samt Chef) ist sehr entspannt, man versteht sich. Der ideale Arbeitsplatz! Nun zu dem was mir auf der Seele liegt: Ich habe Remotezugriff auf alle Server unserer Kunden. Meine Mutter rief mich an, dass sie beim Arzt mit Verdacht auf Brustkrebs war. Sie rief bei vielen Radiologen an, jedoch war der nächste freie Termin in frühestens drei Wochen! Ich zögerte nicht lange und trug sie gleich bei dem besten Radiologen mit den besten Geräten in den Terminkalender und in die "Warteliste" ein. In den Datenbanktabellen habe ich alles händisch nachgearbeitet, sodass kein Verdacht auftritt. Am nächsten Tag um 8:00 Uhr hatte meine Mutter das Ergebnis, zwei Tage später Chemotherapie etc.. Man sagt ihr immer, dass sie glücklich sein kann, so schnell einen Termin bekommen zu haben, ansonsten hätte man die Metastasen nicht mehr in den Griff bekommen. Ich schäme mich nicht dafür jemandem mir nahestehenden geholfen zu haben, jedoch plagt mich mein Gewissen, ob nicht jemand anderes statt meiner Mutter diesen Termin gekriegt hätte und noch am Leben wäre!

Beichthaus.com Beichte #00028568 vom 26.01.2011 um 21:57:19 Uhr (49 Kommentare).

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