Die Rächerin der Fremdgeher

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Verrat Fremdgehen Falschheit Ehebruch Partnerschaft

Ich (w) hatte eine sogenannte gute Freundin, die zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Lebensabschnittsgefährten (LAG) schon mehrere Jahre zusammen ist. Er ist in meinem Alter, sie 16 Jahre jünger als wir. Der Typ ist ein netter Kerl, der in seinem Handwerkerberuf Überstunden schiebt und sich noch in der Jugendarbeit engagiert. Sie arbeitet im Büro und hat keine Hobbys, außer sich mit Freundinnen zu treffen. Die beiden haben eh so ein komisches Verhältnis, gehen oft getrennt irgendwo hin, trinken dann gerne mal einen über ihren Durst. Seine erste Ehe zerbrach, weil er betrogen wurde. Die beiden waren schon mal getrennt, sind aber wieder zusammengekommen.
Sie jammerte mir ständig vor, dass sie sich von ihm nicht befriedigt fühlt und ihn eigentlich am Liebsten verlassen würde, aber sie möchte ihm ja nicht weh tun, das würde er nicht überstehen, denn er liebt sie ja so sehr. Ich habe wirklich eine Engelsgeduld mit ihr gehabt, ihr erklärt, dass er natürlich auch fix und fertig ist, wenn er von der Arbeit kommt. Dass sie mit ihm reden sollte. Das sie vielleicht auch mal Interesse für seine Jugendarbeit zeigen könnte. Auf einem Stadtfest waren die beiden getrennt unterwegs, sie hat sich betrunken mit einem anderen rumgeknutscht. Dieses hat der LAG irgendwann erfahren und es gab nur etwas Knatsch zwischen den beiden. Als diese Freundin noch eine eigene Wohnung hatte, hatte sie Kontakt zu einem Ex-Freund, den sie noch heimlich für Schäferstündchen besucht hat. Trotzdem ist sie mit ihrem LAG in eine gemeinsame Wohnung gezogen.


Irgendwann fuhr sie alleine in den Urlaub zu einer anderen Freundin und rief mich von dort an, weil sie in der Disco einen Typen kennen lernte, mit dem sie ihren LAG betrog. Sie wusste nicht, was sie machen sollte, der sei ja so süß und bla bla bla. Sie wollt endlich ausziehen, doch dann stellte sich irgendwann heraus, dass der Typ sie nur ficken wollte. Wieder zu Hause, die gleiche Leier, immer noch das Jammern und Ja und Aber.
Diese Freundschaft wurde mir irgendwann zu einseitig, denn wenn ich mal was zum Bereden hatte, fehlte die nötige Tiefe. Wenn ich sie mal überraschend besuchte, hatte sie nie Zeit, umgekehrt war ich aber da, wenn sie plötzlich mal vorbeikommen wollte. Ich war oft ärgerlich deswegen. Zu dieser Zeit arbeitete ich im Verkauf. Plötzlich stand ihr LAG mit einer Flasche Sekt und Eis da und erzählte freudestrahlend, dass sie ja morgen Geburtstag hätte und er sich heute extra frei genommen hat und damit sogar seinen Arbeitsplatz riskiert hat, denn die Firma hatte dringende Terminarbeit zu erledigen. Und das alles nur, um ihr eine Torte zu backen und um Mitternacht gäbe es den Sekt. Da tat er mir etwas Leid, dass ich ihn um ein kurzes Gespräch unter vier Augen bat und ihm in einem freien Moment (denn ich war ja auf Arbeit) die ganzen Stories erzählt habe. Er meinte noch, er wird ihr erst mal nicht sagen, dass er das nun alles weiß, denn es ist ja ihr Geburtstag.


Am nächsten Tag schrieb ich ihr eine SMS, in der ich ihr zum Geburtstag gratulierte und auch schrieb, dass ich ihrem LAG alles erzählt hätte. Ich würde also aus dem Grund nicht zum Geburtstag kommen und schrieb auch, dass damit wohl unsere Freundschaft zu Ende sein würde. Ich wünschte ihr, dass sie endlich erwachsen wird und lernt, ihre Probleme zu lösen. Ich könnte das alles nicht mehr aushalten, da ich ja ihren LAG als netten Kumpel kenne und meine Loyalität ihr gegenüber in krassem Kontrast zu meinem Gewissen stand.
Er hat mich später noch angerufen und gesagt, dass sie selbst in diesem Moment nichts zu ihm gesagt hätte und er auch noch nicht in der Lage war, mit ihr zu reden. Sie kam sogar bei mir auf Arbeit vorbei, um einzukaufen, sagte aber nichts. Sie sah ziemlich fertig aus. Der Kontakt zu den Zweien war dann beendet. Heute sind die beiden immer noch ein Paar, wurden Händchen haltend gesehen, und wie ich von seinem Bekannten hörte, sind sie sogar zusammen in den Urlaub zu der Freundin gefahren, bei der sie die Disco-Bekanntschaft machte. Mit mir redet niemand mehr.
Ich beichte nun, dass ich eine "Freundin" verraten habe, aber ich es trotzdem nicht bereue, auch wenn ich nun der Buhmann bin. Ich fühle mich aber frei. Abgesehen davon, dass in meinem ganzen Leben somit bisher schon 7 Freundinnen/Bekannte an mir vorbeigezogen sind, die ihren Partner betrogen und mich mit diesem ganzen Scheiß belastet haben. Ich beichte auch, dass ich eine andere dieser Personen ebenfalls verraten habe, aber erst, nachdem diese schon bei ihrem Mann ausgezogen ist zu dem neuen Partner, diese Story würde hier den Rahmen sprengen. Ich weiß nur, dass der Ex von dieser zweiten Tussi dann sehr dankbar war, weil er sich plötzlich viele Dinge erklären konnte und er sich nicht mehr die Schuld am Ende seiner Ehe geben musste, weil er sich immer unzureichend gefühlt hatte.


Selbst wenn Fremdgehen bei vielen eine Freizeitbeschäftigung zu sein scheint, werde ich für solche Leute nie wieder der seelische Mülleimer sein. Entweder behalten die alle ihre dreckigen Geheimnisse für sich oder die sollen mir fern bleiben. Ich bin nicht eifersüchtig auf sowas und prüde schon gar nicht, aber zu meiner Lebenseinstellung gehört Treue zum Partner. Ich bin sehr glücklich mit meinem Freund. Der wurde, genau wie ich, in vorherigen Beziehungen auch schon betrogen.

Beichthaus.com Beichte #00029398 vom 29.09.2011 um 22:26:58 Uhr (25 Kommentare).

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Omis um den Finger gewickelt

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Lügen Habgier Zivi & Bund 50+

Ich habe meinen Zivildienst in einer privaten Rehaklinik abgeleistet. In dieser Klinik lernten, meist alte Frauen, Hüft- und Knieoperierte Menschen wieder zu gehen. Meine Aufgabe war es, die Patienten die nicht in der Lage waren selbstständig an Krücken zu ihren Anwendungen zu gehen mit dem Rollstuhl dort hinzubringen. Wie man es von älteren Leuten kennt, wurde ich sehr geschätzt und oft gelobt, in der Art: "es gibt viel zu wenig hilfsbereite Menschen wie Sie" etc. Dass ich nur meinen Zivildienst ableiste war den Meisten egal. Bis auf einen Punkt: Ich wurde schon in meiner ersten Woche des Öfteren gefragt, wie viel ich denn für meine Arbeit verdiene. Die circa 600 Euro Sold reichten mir locker, da ich noch zu Hause wohnte, allerdings kam mir eine Idee. Ich jammerte mir bei den Omis die Seele aus dem Leib, dass ich z.B. nicht mal meine Freundin zum Kaffee trinken einladen könne, und dass der Lohn für die Arbeit eher darin bestünde sich mit so netten Menschen zu unterhalten. Ich erzählte eigentlich meine komplette Zivi-Zeit irgendwelche Lügen um die alten Damen einzuwickeln. Nun könnt ihr euch vorstellen wie viel Trinkgeld ich gemacht habe in meinen 9 Monaten. Ich will nur soviel verraten, dass ich mir davon ein Auto gekauft habe. Wenn ich jetzt 5 Jahre später darüber nachdenke, finde ich ziemlich krass was ich da getan habe bzw. wie ich die Gutgläubigkeit älterer Menschen ausgenutzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00029363 vom 13.09.2011 um 11:36:31 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von Wladius
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“Beichte

Neidisch auf meinen Freund

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Neid Verzweiflung Partnerschaft Geld

Seit circa 3 Monaten bin ich (w/21) mit meinem Freund zusammen. Wir harmonieren auf allen Ebenen, er gleicht mich aus, ist mein Ruhepol und meine starke Schulter. Wir planen schon unsere gemeinsame Zukunft. Eine Sache stört mich allerdings: sein Geld. Ich bin neidisch auf ihn, da er von Geburt an niemals Geldsorgen hatte. Er achtet nicht auf das Geld, wenn er ins Restaurant oder zu Konzerten geht, sich neue Klamotten zulegt oder sich ein neues Auto holt (zu seinem Privat-Fuhrpark zählen drei Autos). Im Jahr fliegt er unzählige Male in den Urlaub, er war schon auf jedem Kontinent der Welt und geringe Urlaubstage kennt er nicht. Er bucht den Flug und ab geht es in den Urlaub. Zu seinem Besitz zählen 26 Eigentumswohnungen, die er alle vermietet. Zwei Einfamilienhäuser, sowie einige Wohnungen im Ausland. Er selbst wohnt in seiner 120qm Wohnung, alles renoviert und super modern, mit wirklich riesigem LED TV, großem Balkon und die Ausstattung ist auch nur das feinste vom Feinsten. So und ich? Ich besitze nichts. Habe gar keine finanziellen Rücklagen, keine Wertgegenstände, keine Altersvorsorge, NICHTS. Doch dafür kann ich nichts, denn Reichtum wurde mir nicht in die Wiege gelegt. Wer von euch kennt das nicht: man arbeitet und arbeitet und hat am Ende gerade mal genug zum existieren? Seit meine Eltern sich getrennt haben und ich bei meiner Mutter lebe, müssen wir jeden Monat das Geld für die Miete zusammen kratzen und können uns keinerlei Luxus gönnen, da wir das Geld dafür einfach nicht haben. Wir gehen beide arbeiten, doch es reicht immer gerade mal so. Mein Vater führt ein tolles Leben, er muss sich ja auch nur um sich selbst kümmern und Unterhalt an seine Kinder zahlen tut er auch nicht.

Wenn mein Freund bei mir ist, schäme ich mich. Und ich komme mir neben ihm einfach armselig vor, wie ein Mensch zweiter Klasse. Ich trage keine teuren Markenklamotten, meine Sachen hole ich mir bei H&M. habe keine qualitativ wertvollen Sachen und allein in seinem Portemonnaie befindet sich so viel Bargeld wie manch einer im Monat verdient. Er bezahlt alles und lädt mich immer ein. Auch wenn er es lieb meint komme ich mir immer schlecht dabei vor und habe selten Lust mit ihm etwas zu unternehmen, da sich in meiner Geldbörse meistens nur 20 Euro befinden. Dabei würde ich ihn auch gerne mal einladen und ihm eine kleine Freude machen indem ich ihm z.B. ein kleines Geschenk mache. Doch das positive ist, ich weiß dass er mich von ganzen Herzen liebt, auch wenn wir in zwei verschiedenen Welten leben.


Meine Beichte: ich bin neidisch auf meinen Freund den ich zwar liebe, aber könnte kotzen wenn ich sehe wie er das Geld ausgibt für unnötige und teure Sachen. Er ist von Geburt an reich und musste niemals auch nur einen Finger dafür krumm machen. Und ich dagegen muss jeden Cent drei mal umdrehen. Es hat gut getan, sich das einmal von der Seele zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00029350 vom 07.09.2011 um 19:56:44 Uhr (43 Kommentare).

Gebeichtet von dohmmi
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Geschwisterliebe

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Intim Familie Oberhausen

Ich (w/21) habe vor einem halben Jahr mit meinem Bruder (24) geschlafen. Es ging ihm zu diesem Zeitpunkt sehr mies, weil seine Freundin ihn gerade verlassen und er Knieprobleme hatte. Da mein Bruder mir sehr wichtig ist, habe ich viel überlegt wie ich dafür sorgen kann, dass er sich wieder besser fühlt. Ich dachte ein bisschen Zärtlichkeit würde ihm also gut tun. Ich habe dann in den nächsten Tagen seine Nähe gesucht und mich "ran gearbeitet", er war auch nicht abgeneigt und so ist es dann passiert. In die Details möchte ich hier jetzt nicht gehen. Es blieb eine einmalige Sache, auch wenn es mir sehr gut gefallen hat. Manche denken vielleicht das ist abartig, aber ihr versteht es vielleicht nicht wie das ist: mein Bruder und ich haben so ein enges Verhältnis, ich würde eben alles tun damit es ihm besser geht. Trotzdem will ich das nie wieder machen, weil sich unsere Geschwisterbeziehung dadurch sonst negativ verändert. Ich glaube auf Dauer kann man damit nicht klarkommen. Gut, dass ich es mir hier von der Seele schreiben kann, denn drüber sprechen kann ich natürlich mit niemandem.

Beichthaus.com Beichte #00029187 vom 23.07.2011 um 19:19:56 Uhr in Oberhausen (53 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Alltag eines Fahrradfahrers

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Aggression Zorn Hass Auto & Co. Mannheim

Ich beichte, dass ich öfters auf dem Fahrrad ausraste, weil fast kein Autofahrer und nur wenige Fußgänger und andere Fahrradfahrer fähig sind, vorausschauend und sicher zu fahren. Ich fahre täglich etwa zwei Mal zur Uni und zurück, je 5 km, also 20 km täglich. Mindestens einmal pro Tag nimmt mir ein Auto die Vorfahrt, mindestens einmal am Tag tüdelt irgendeine Oma seelenruhig auf dem Fahrradweg, zu Fuß, und wundert sich dann noch, wenn ich meine Klingel benutze, weil das ja so unhöflich sei!


Inzwischen schreie ich auch schon mal Leute an, die mir aus dem Auto raus noch in die Augen starren und mir dann die Vorfahrt nehmen. Einem habe ich schon mal mit voller Wucht mit der Faust aufs Auto geschlagen, weil es da echt knapp wurde. Die Beichte dazu ist, dass ich extra spät gebremst habe, um die Situation ein bisschen mehr eskalieren zu lassen, als bei einer frühen Bremsung von mir. Ein anderes Mal habe ich eine Frau angeschrien, die mir auf dem Fahrrad entgegen kam und ständig auf dem Fahrradstreifen (einer für beide Richtungen) von links nach rechts gewechselt ist. Als ich gemerkt habe, dass sie sich für keine Seite entscheiden würde, habe ich eine Vollbremsung gemacht und bin ihr trotzdem noch reingekracht. "Verdammte Scheiße, das darf doch wohl nicht wahr sein! Hast du keine Augen im Kopf? Außerdem fährt man in Deutschland RECHTS!", gab es dann von mir. Von ihr nur verwirrtes Kopfschütteln und weg war ich.

Beichthaus.com Beichte #00029180 vom 21.07.2011 um 13:26:49 Uhr in Mannheim (46 Kommentare).

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