Die Affäre ohne Liebe

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Fremdgehen Ehebruch Partnerschaft Bochum

Ich (w/18) beichte, eine Affäre mit einem verheirateten Mann angefangen zu haben, der 16 Jahre älter ist als ich. Er hat einen Job in der Firma, in der ich ein Praktikum gemacht habe und währenddessen haben wir uns alle gut verstanden. Nachdem ein anderer Kollege mich angeschrieben hat, hat er das auch getan und mich nach ein paar Tagen gefragt, ob wir uns treffen wollen. Ich habe keine Ahnung, warum ich zugestimmt habe, aber wir hatten bis jetzt etwas am laufen, circa eineinhalb Monate lang ist er nach der Arbeit immer wieder zu mir gekommen und hat behauptet, länger arbeiten zu müssen.

Irgendwie habe ich irgendwie einfach ausgeblendet, dass er verheiratet ist, aber jetzt hat er mir gestanden, dass er über eine Trennung von seiner Frau nachdenkt meinetwegen und dass er, seitdem ich das Praktikum angefangen habe, dauernd an mich denken muss. Wenn es keine gemeinsamen Kinder gäbe, hätte er sich schon getrennt. Ich mag ihn wirklich gern und denke auch oft an ihn, aber ich glaube nicht, dass ich mich in ihn verliebt habe. Ich wollte ihn auch nie emotional ausnutzen und dachte, das wäre nur ein kurzfristiges Sex-Ding, weil er auch mal erwähnt hatte, dass es mit seiner Frau nicht so gut läuft und er vielleicht einfach seine natürlichen Bedürfnisse stillen will. Jetzt fühle ich mich noch viel schlechter als vorher, körperlich fremd gehen ist das Eine, aber emotional finde ich viel heftiger. Keine Ahnung, was ich tun soll, ich überlege, ihn einfach zu blockieren, er hat selbst gesagt, es wäre das Beste, wenn ich ihm einfach sagen würde, er solle sich verpissen.

Aber hilft das, wenn es mit seiner Frau sowieso so schlecht läuft und lief und er sie anscheinend nicht mehr liebt? Vielleicht versuche ich stattdessen, ihm klar zu machen, wie dumm solche Gefühle sind, weil wir uns im Grunde kaum kennen? Aus einem Spaß ist ein echtes Problem geworden, das ist mir über den Kopf gewachsen und ich fühle mich wie ein Monster auf ganz dünnem Eis. Noch mehr falsche Schritte kann ich mir nicht erlauben, das war definitiv der größte Fehler meines Lebens und ich hasse mich so sehr dafür, ich verstehe immer noch nicht, was mich dazu geritten hat.

Beichthaus.com Beichte #00041424 vom 16.07.2018 um 01:12:43 Uhr in Bochum (15 Kommentare).

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Mein Leben als Ordensschwester

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Missbrauch Arbeit Emmendingen

Ich beichte heute, dass ich die Institution Kirche hasse, und das obwohl ich ewig lang eine Ordensschwester war! Ich bin in jungen Jahren, nämlich kurz nach der Schule, aufgrund meines tiefsitzenden Glaubens in ein Kloster gegangen. Ich war von dieser Entscheidung absolut überzeugt und bereute es zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Oft sah man damals im Fernsehen (heute aber immer noch!) glückliche, ruhige, friedliebende und erfüllte Ordensschwestern, die trotz vieler Entbehrungen ein sehr schönes Dasein führten. Ich bestätige es heute: alles nur Schall und Rauch. Unser Kloster hatte anbei eine Klosterschule wo auch viele meiner Schwestern unterrichten durften. Die Erziehungsmethoden waren teilweise barbarisch und absolut veraltet, aber nicht nur bei den älteren Damen! Kinder wurden grob angepackt und geschubst und ab und an gab es auch Klatscher auf Hände oder den Hinterkopf, aber bei Kritik wurde man sofort durch die Äbtissin gedemütigt und ausgestoßen! Viele Schwestern wussten ebenfalls von sexuellem Missbrauch und sagten absolut nichts dazu! Unter Anderem sind viele Ordensschwestern lesbisch beziehungsweise führen innerhalb des Klosters Beziehungen zu den anderen Schwestern - an sich nicht schlimm aber dennoch pure Heuchelei!

Mein Austritt dauerte lange und war sehr beschwerlich denn wenn die Kirche beziehungsweise der Konvent dich einmal hat, dann will er auch nicht mehr loslassen - wahrscheinlich, weil es heute nur noch wenig Nonnen gibt. Kurz vor meinem offiziellen Austritt habe ich dann mit einem Gastpriester, der immer Gottesdienst für Touristen hielt, geschlafen und es genoßen! Das kam aber - gelobt sei der Herr - erst nach meinem Austritt heraus. Ich bin überglücklich, endlich frei von dieser Sekte zu sein, bereue aber, dass ich meine besten Jahren einer Institution geschenkt habe, die Kindesmissbrauch duldet(e) und mehr Heuchelei ist, als würdevoller, tiefgreifender Glaube.

Beichthaus.com Beichte #00041421 vom 15.07.2018 um 01:51:43 Uhr in Emmendingen (14 Kommentare).

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“Beichte

Schuppenflechte oder Ekzem? Keine Ahnung!

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Zorn Dummheit Gesundheit

Ich (w/33) beichte, dass ich meinem Hautarzt am liebsten einen dampfenden Haufen vor die Praxis setzen würde. Seit Jahren schon bin ich dort Dauergast wegen Schuppen (am Kopf) Noch heute sind sich mehrere Ärzte uneinig ob das nun Schuppenflechte oder irgendein anderes Ekzem ist. Dazu gingen mir auch immer verstärkt Haare aus - nie so dass ich kahle Stellen hatte, aber doch wesentlich mehr als normal sein sollte. Seit einiger Zeit bin ich beinahe von dem Schuppenproblem befreit - nachdem ich es selber mit irgendeinem pflanzlichen Ökozeugshampoo aus einem Reformhaus behandelt habe, denn das Kortison der Ärzte hat mir immer maximal zwei Wochen Linderung verschafft. Das Haarausfallproblem ist jedoch damit nicht erledigt. Nun habe ich meinem Arzt die Frage gestellt, woran das liegen könnte und der gute Mann sah mich ernsthaft mit einem Schulterzucken an und antwortete, er hätte keine Ahnung,

Womöglich bilde ich mir nur ein, dass ich zu viele Haare verliere! Ich bat ihn, ob er mich auf Eisenmangel oder sonst irgendeine Mangelerscheinung testen könne, was ignoriert wurde. Jetzt sitze ich hier, nach monatelangem Warten auf einen Termin, um den Mann mit den Schultern zucken zu sehen! Wofür hat der Affe Medizin studiert?
Mich an einen Schreibtisch in einer Praxis setzen und zu jedem Patienten "keine Ahnung" sagen, könnte ich auch ohne Studium.

Da ich aber nicht zu der Fraktion gehöre, die gerne aus Rache Fäkalien verteilt, werde ich es bei einer negativen Bewertung auf seiner Website belassen und mich nach einem besseren Arzt umsehen.

Beichthaus.com Beichte #00041415 vom 12.07.2018 um 10:55:27 Uhr (23 Kommentare).

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Doppelnamen

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Hass Ignoranz Aalen

Ich (w/24) beichte, dass ich Doppelnamen hasse. Meistens sind es dann noch zwei ewig lange Nachnamen, zumindest kenne ich keine Person mit einem kurzen Doppelnamen. Wenn man schon einen furchtbar langen Nachnamen führt, warum besteht man dann darauf, diesen nochmal […]
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Beichthaus.com Beichte #00041414 vom 11.07.2018 um 19:50:10 Uhr in 73431 Aalen (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mein Alltag als Rettungssanitäter

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Gesellschaft Arbeit Ludwigshafen

Ich arbeite im Rettungsdienst, dass seit 10 Jahren. Ich mag meinen Beruf. Leider steht Missbrauch von Rettungsmitteln auf der Tagesordnung der Bevölkerung. Kratzer des heimischen Stubentigers, Schnupfen oder eingewachsene Zehenägel sorgen sowohl des Tages als auch zu Nachtzeiten für überflüssige Einsätze. Während die, in geringer Zahl, vorhandenen Rettungsmittel belegt sind, sterben in regelmäßigen Abständen Menschen, weil niemand kommen kann, bzw. zu spät kommt. Das klingt überzogen, ist jedoch Realität. Gleichzeitig ist die Erwartungshaltung riesig. Wir sollen ALLES vor Ort therapieren, Lebensberatungen durchführen und nebenbei noch die juristischen Probleme der Patienten lösen. Ich wurde schon an Einsatzorte geschickt, wo der Notfall war, dass das Ikearegal nicht aufgebaut werden konnte, vermutlich auf Grund von Intelligenzminderung. Wir sind für medizinische Notfälle ausgebildet und keine Sozialarbeiter.

Ich wurde bespuckt, geschlagen, mit Schusswaffen bedroht und mit Messern angegriffen, während ich nur versucht habe zu helfen. Ich beichte, dass ich schon lange nicht mehr der nette Sani bin, sondern dein personifizierter Alptraum, wenn du mir Grund gibst.

Beichthaus.com Beichte #00041413 vom 10.07.2018 um 16:12:55 Uhr in Ludwigshafen (22 Kommentare).

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