Nie so gut wie die große Schwester

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Hass Falschheit Familie Frankfurt

Ich kann meine Schwester nicht leiden. Sie war immer schon ein manipulatives Miststück, das Mami, Papi und jeden anderen Menschen super um den Finger wickeln konnte. Das fing an damit, dass sie in der Kindheit immer gepetzt hat, wenn ich mir mal eine Rippe Schokolade […]
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Beichthaus.com Beichte #00041065 vom 10.03.2018 um 23:24:19 Uhr in Frankfurt (Nebeniusstraße) (4 Kommentare).

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Flucht aus meinem Heimatdorf

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Engherzigkeit Zorn Frankfurt

Damals hatte ich eine sehr schreckliche Kindheit und Jugend in unserem Dorf. Schon als Kind fühlte ich mich dort nicht wohl und willkommen. Ich wurde ohne Grund als seltsam bezeichnet und die Eltern verbaten ihren Kindern mit mir zu spielen. Zugegeben, ich bin schon immer eine direkte und ehrliche Person gewesen. Zudem wurde über alles und jeden gelästert und Intrigen gesponnen. Sogar angeblich beste Freundinnen nutzten ihr gegenseitiges Vertrauen aus und verscherbelten Geheimnisse an andere "Freundinnen". Ich hasse solch ein Verhalten und hielt mich fortan von besagten Personen fern. Leider verstärkten sich dadurch nur noch mehr Gerüchte über mich. Ein Freund, der sich früh hochgearbeitet hatte und mich mit seinem wohlverdienten Sportwagen abholte, galt als mein Zuhälter, angeblich verbreitete ich Gerüchte über andere Frauen und wäre sowieso der Teufel in Person. Schon bald wurde ich ernsthaft gemobbt, es wurden sogar Steine von anderen Jugendlichen auf mich geworfen und ich wurde beim Vorbeigehen bespuckt.

Als ich meinen wahren Freunden (jedenfalls wie ich zuerst dachte) und meinen Eltern davon erzählte, wurde die Situation heruntergespielt. Ich fühlte mich zornig, traurig und ungeliebt zugleich. Alles hatte ich satt an diesem Kaff mit all seinen verlogenen Bewohnern. Da es zum Glück nur noch ein Jahr bis zu meinem 18.Geburtstag war, fasste ich einen gewagten Entschluss. Ich lebte auf Sparflamme und investierte einen Großteil meiner Freizeit in Nebenjobs. An den Tag, an dem ich 18 wurde, holte ich all mein Geld von der Bank und machte mich - ohne mich von irgendjemandem zu verabschieden - aus dem Staub. Ich brach zu allen Menschen in meinem bisherigen Leben (auch meinen Eltern) still und heimlich den Kontakt ab. Ohne ihnen einen Anhaltspunkt zu hinterlassen, wo ich mich fortan befinde und ob es mir gut geht. Dies ist meine Rache an all die Jahre, in denen ich mich einsam und verlassen gefühlt habe. Hoffentlich hatten sie alle genügend Zeit um über ihr Verhalten nach zu denken.

Ich bin bis heute froh über diesen Entschluss. Denn heute stehe ich genau dort, wo ich immer sein wollte, mit Menschen, die mir genauso viel bedeuten, wie ich ihnen. Doch manchmal bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Was wenn ich manchen doch etwas bedeutet habe und ich sie im Stich gelassen habe, wie sie mich einst? Oder würden sie mich nach fast 12 Jahren überhaupt noch (er)kennen?

Beichthaus.com Beichte #00041063 vom 10.03.2018 um 14:15:15 Uhr in Frankfurt (12 Kommentare).

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“Beichte

Diskussionen gewinnen mit Nettigkeit

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Boshaftigkeit Falschheit Gesellschaft

Für mich (20) gibt es fast keine größere Genugtuung, als meine Diskussionspartner mit Nettigkeit zugrunde zu richten. Und das, obwohl ich immer versuche mein wahres Gesicht zu zeigen. Es ist einfach so befriedigend, zu wissen wie sie innerlich weiterzicken oder streiten wollen, aber immer wieder an meiner höflichen Art abprallen, bis sie einknicken müssen bevor sie die Schuldigen sind. Aber der wohl beste Augenblick ist, wenn eine Person, ist die sich für verdammt cool hält und die Fasade bis zum Schluss aufrecht erhalten will, langsam immer stiller und stiller wird und verzweifelt versucht, das letzte Wort zu haben, dann kann man ihnen so schön ein_ "Ich hoffe die Streitigkeiten sind geklärt. Es würde mich freuen, wenn wir beide den Tag ab jetzt schöner fortsetzen können" ins Gesicht klatschen. Um ehrlich zu sein. weiß ich nicht ob ich jemals damit aufhören werde, weil ich leider eben einen kleinen Teil falsche Schlange in mir trage. Aber es tut gut, das mal von der Seele zu bekommen, da ich es tief in mir meistens bereue. Doch wenigstens treibe ich das Spiel nur mit anderen Schlangen.

Beichthaus.com Beichte #00041062 vom 10.03.2018 um 03:25:37 Uhr (2 Kommentare).

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Unser Sohn ist krank und will nicht in die Kita

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Ignoranz Mutter Kinder

Ich beichte, dass mein Mann und ich definitiv heute die Auszeichnung für die dümmsten Eltern des Tages verdient haben. Mein Mann arbeitet von zu Hause aus und ich bin gerade in Elternzeit. Unser mittlerer Sohn war gestern Abend sehr weinerlich und sah krank aus und wollte heute morgen nicht in die Kita, weswegen wir ihn heute lieber zuhause behalten haben. Er wirkte dann aber vormittags wieder topfit und langweilte sich, weswegen ich meinem Mann gegenüber die Idee äußerte, dass ich ihn später eventuell mitnehmen könnte, wenn ich unseren ältesten Sohn von der Schule abhole, damit mein Mann in Ruhe weiterarbeiten kann.

Mein Mann arbeitete wie immer in seinem Arbeitszimmer und ich spielte mit unserem Baby und unserem mittleren Sohn im Wohnzimmer. Nachdem unser Sohn ein bisschen ferngeguckt hatte, schlief er jedoch auf der Couch ein, obwohl er nie Mittagsschlaf hält. Da das ein Zeichen war, dass er wohl doch nicht so topfit war, entschloss ich mich, ihn weiterschlafen zu lassen und ihn nicht zum Abholen mitzunehmen. Mein Mann hatte sich zwischendurch noch einmal nach seinem Befinden erkundigt und ich hatte ihm geschrieben, dass er auf der Couch schläft und sich wohl doch nicht so wohlfühle.

Ich ging also nur mit unserem Baby den Großen abholen. Auf dem Rückweg liefen wir an einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhofes meinem Mann über den Weg, der dort gerade ein paar Sachen einkaufen gewesen war. Ich fragte ihn, wo denn unser Sohn sei, woraufhin er sagte, er dachte, ich hätte ihn mitgenommen. Es stellte sich heraus, dass er immer noch davon ausgegangen war, dass ich unseren kranken Sohn mitnehmen würde, während ich dachte, es sei klar, dass ich ihn nicht mitnehmen würde. Zudem hätte ich nicht gedacht, dass er ihn auf der Couch übersehen würde. Wir rannten also panisch nach Hause, wo der Kleine uns weinend auf dem Boden sitzend erwartete mit den Worten: "Wo wart ihr? Ich war ganz alleine!" Ich werde dieses Bild nie vergessen und es hat mir ihn dem Moment das Herz gebrochen. Ich könnte mir selbst dafür in den Hintern beißen und werde wahrscheinlich mein Leben lang ein schlechtes Gewissen deswegen haben. Ich beichte, dass wir ein dreijähriges Kind über eine halbe Stunde lang alleine zu Hause gelassen haben, weil wir zu doof zum Kommunizieren sind.

Beichthaus.com Beichte #00041056 vom 08.03.2018 um 23:02:12 Uhr (12 Kommentare).

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“Folge

Der heiße Erzieher im Kindergarten

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Begehrlichkeit Verzweiflung Kindergarten

Ich bin 28 Jahre alt und Mutter eines vierjährigen Mädchens. Mein Mann ist vor drei Jahren bei einem Autounfall gestorben und ich hatte seitdem keinen anderen Mann, einfach, weil ich emotional nicht konnte und überhaupt nicht das Bedürfnis hatte. Mein Mann fehlte mir sehr. Jetzt jedoch habe ich mich in den Kindergartenerzieher, der seit einem halben Jahr neu in der Kita meiner Tochter ist, verliebt. Er ist so warmherzig und freundlich und ich habe das Gefühl, er fühlt sich auch zu mir hingezogen, weil er oft das Gespräch mit mir sucht und immer zu mir kommt, wenn ich meine Tochter abholen komme, auch wenn ich schon mit einer anderen Erzieherin spreche. Und letztens hat er mich gefragt, ob ich als Begleiterin auf einen Ausflug mitkommen könnte und als eine andere Erzieherin dann meinte, das sei nicht mehr nötig, weil sie schon eine Begleiterin haben, hat er darauf bestanden, dass sie aber noch eine gebrauchen könnten. Und dabei hat er mich wieder so angeguckt.

Er kommt von der Elfenbeinküste und hat einen Akzent zum Dahinschmelzen. Ich habe sowieso schon, wie wahrscheinlich die meisten Frauen, eine Schwäche für Schwarzafrikaner. Und dieser hier ist noch ein ganz besonders göttliches Exemplar. Groß, breitschultrig, athletisch, umwerfendes Lächeln. Ein richtiger Beschützertyp. Und dann ist er auch noch Kindergartenerzieher! Harte Schale, weicher Kern. Gibt es etwas Verführerischeres? Aber ich habe ein schlechtes Gewissen, denn meine Tochter hat so ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm aufgebaut, er ist ihr echt wichtig. Ich habe Angst, dass sie dann denkt, dass ich ihn ihr "wegnehme". Ich habe auch ein schlechtes Gewissen meinem verstorbenen Ehemann gegenüber.

Beichthaus.com Beichte #00041049 vom 07.03.2018 um 12:01:19 Uhr (31 Kommentare).

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