Geschwisterliebe im Religionsunterricht

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Dummheit Ignoranz Peinlichkeit Schule Schamlosigkeit Österreich

Geschwisterliebe im Religionsunterricht
Ich musste in der neunten Klasse im Religionsunterricht ein Referat zum Thema Geschwisterliebe halten. Ich habe jedoch das Thema falsch verstanden, weil ich im Internet unter "Geschwisterliebe" nur Material zum Thema sexueller Kontakt zwischen Geschwistern bzw. Inzest gefunden habe. So hielt ich vor versammelter Klasse und meinem peinlich berührten sowie geschockten Religionslehrer ein Referat über Sex zwischen Geschwistern, in welchem ich mit pikanten Details, detaillierten Beispiel-Geschichten, und Beschreibungen nicht geizte, denn sonst hätte ich die 15 Minuten nicht vollgekriegt. Bei der Referatsvorbereitung war mir das auch schon komisch vorgekommen, dass ich über so ein Thema ein Referat halten musste und ich hatte mich geärgert, dass ich ausgerechnet so ein peinliches Thema abbekommen hatte. Ich beichte, dass ich in meiner kindlichen Naivität nicht auf die Idee gekommen war, mein Gehirn zu benutzen und dieses eigenartige Referatsthema zu hinterfragen.

Beichthaus.com Beichte #00029243 vom 09.08.2011 um 21:10:13 Uhr in Österreich (39 Kommentare).

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Katzenkotweitwurf

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Aggression Ekel Tiere Nachbarn Unreinlichkeit

Ich hasse meine Nachbarskatze.
Diese Katze hat den Rasen vor meinem Haus wohl als neues Katzenklo entdeckt. Jedes Mal, wenn ich dort den Rasen mähe, erwische ich ihre Kothaufen. Dieser wird durch den Mäher scheinbar pulverisiert und man riecht dann überall den Katzenkot.
Hiermit will ich beichten, dass ich neuerdings den Rasen nach Haufen absuche und diese dann im hohen Bogen auf den benachbarten Rasen werfe. Soll sich der Besitzer doch mit dem Zeug herumschlagen.

Beichthaus.com Beichte #00029240 vom 07.08.2011 um 11:42:46 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Einmal duschen pro Woche reicht

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Faulheit Trägheit Ekel Unreinlichkeit Familie Gießen

Ich (m) weiß nicht warum, aber ich habe noch nie besonders viel mit Hygiene und so am Hut gehabt. Jedenfalls musste ich früher dreimal pro Woche duschen (Montags, Mittwochs und Samstags) und ich habe es damals schon gehasst. Ich hatte einfach auch nicht das Bedürfnis danach; ich war ja nicht schmutzig. Mit 14 wurde es mir dann endgültig zu blöd und ich habe von da an einfach das Duschen am Montagabend sein lassen. Meine Mutter war gar nicht begeistert darüber, dass ich nur noch zweimal pro Woche duschte, aber mir war das egal, schließlich konnte sie mich in diesem Alter nicht mehr zum Duschen zwingen und irgendwann hat sie sich auch damit abgefunden. Ich habe das Duschen aber nach wie vor noch gehasst. Irgendwann (ich glaube es war in den Weihnachtsferien - jedenfalls war keine Schule) bin ich aus meinem gewohnten Rhythmus gekommen, warum weiß ich nicht genau. Jedenfalls habe ich mal fünf Tage nicht geduscht und mir dann gedacht, wenn das geht, warum nicht? Ich habe dann also nur noch alle fünf Tage geduscht, egal an welchem Wochentag. Das hat meiner Mutter natürlich gar nicht gepasst. Sie hat sich über meine fettigen Haare aufgeregt und furchtbar gezetert. Wir haben uns damals ziemlich gestritten, aber ich habe mit meinem Duschverhalten erst mal so weitergemacht. Als ich 16 war habe ich dann mal zufällig meinen Stiefvater wieder in der Stadt getroffen (wir hatten keinen Kontakt mehr seit ich 4 war) und ihm beiläufig davon erzählt, was meine Mutter von meiner Hygiene hält. Als er mir dann erzählte, dass genau das der Trennungsgrund gewesen sei und das er nur einmal pro Woche dusche, dachte ich, ich höre nicht recht. Ich wusste ja, dass meine Mutter so Hygienebesessen ist, aber dass es so weit geht, hätte ich auch nicht gedacht. Und dann habe ich mir gedacht: Wenn mein Stiefvater mit einer Dusche pro Woche auskommt, dann kann ich das auch. Meine Mutter ist zwar im Dreieck gesprungen, aber mit 16 konnte sie mir nichts mehr sagen. Mit 19 bin ich zu Hause ausgezogen, weil ich ihr ewiges Gemecker nicht mehr ertragen habe (Fettige Haare, Klamotten eine Woche nicht gewechselt, usw.). Jetzt bin ich 23 und dusche immer noch nur einmal pro Woche.

Beichthaus.com Beichte #00029234 vom 06.08.2011 um 16:10:58 Uhr in 35394 Gießen (Fasanenweg) (76 Kommentare).

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Behindert für ein Bierchen

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Falschheit Betrug Lügen Urlaub Sylt

Es muss im Sommer 2005 gewesen sein. Ich (jetzt m/22) war mit meiner Familie auf Sylt in Reha, weil meine Schwester ihre Krebserkankung überlebt hatte. Der ansonsten angenehme Aufenthalt wurde nur ab und an vom schlechten Wetter befleckt. Schnell konnte man sich mit Gleichaltrigen anfreunden und sobald das Eis gebrochen war ging der Spaß los. Natürlich wurde in diesem Alter auch der Konsum von Alkohol das ein oder andere Mal eingehender diskutiert. Mit meinen frischen 15 Jahren war in einer dermaßen snobbigen Umgebung nicht viel zu machen um an etwas Bier ranzukommen, wie man das sonst von zu Hause gewohnt war.


Pläne wurden geschmiedet und so versuchte ich mit einem Freund kurzerhand in einer Strandkneipe mein Glück. Als die Sprache auf mein Alter bzw. auf das Vorzeigen meines Ausweises kam, erklärte ich nach kurzer, vergeblicher Suche ich hätte meinen Personalausweis nicht dabei und fügte mit gespielten leichten Zuckungen hinzu, dass ich leider auch meinen Behindertenausweis vergessen hatte. Es war im Ort wohl üblich, dass die meisten Jugendlichen, die auf Grund ihrer Krebserkrankung einen Behindertenausweis ausgestellt bekamen, diesen auch zum Alkoholkauf benutzten und wer möchte schon einem armen krebskranken Jugendlichen sein Bierchen verwehren, zumal er auch noch dummerweise seinen Ausweis hat liegen lassen? Der Abend und auch einige Andere wurden also feuchtfröhlich gefeiert und ich konnte mich immer klasse durchlügen. Ich möchte also beichten, dass ich ungeachtet des Schicksals anderer Menschen, die schlechter dran sind als ich, die Gutgläubigkeit, das Mitleid und die Hilfsbereitschaft meiner Nächsten ausgenutzt habe. Ich habe mich fälschlicherweise als Behindert ausgegeben, obwohl ich ja derartige Situationen aus erster Hand erfahren hatte und es hätte besser wissen müssen. Früher kam mir der Plan genial vor, heute schäme ich mich sehr! Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00029223 vom 04.08.2011 um 11:52:45 Uhr in Sylt (Wenningstedt-Braderup) (12 Kommentare).

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Anne Frank Alternative

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Wollust Prostitution Morallosigkeit Amsterdam

Ich möchte beichten, dass ich meine Unschuld mit 15 im Amsterdamer Rotlichtbezirk verloren habe. Wir waren auf Sprachreise dort und alle wollten ins Anne-Frank-Haus. Wer nicht wollte, durfte aber auch frei durch die Stadt schlendern. Wir wurden auf dem Weg zum Anne-Frank-Haus schon von den Lehrern durch den Rotlichtbezirk geführt. Dorthin gingen wir zurück. Mein Kumpel hatte ein wenig Angst und war genauso unerfahren mit Frauen wie ich. Also entschloss ich mich, einfach zu einer schlanken Schwarzhaarigen zu gehen und meine 50 Euro in die holländische Wirtschaft zu investieren.


Sie fragte mich, wie alt ich sei, aber mit meinen damals schon 185 cm nahm man mir mein 18 ab. Ich hatte soviel Angst, zu früh zu kommen und das Geld somit zu verschwenden, dass ich das Kommen zurückhielt, bis die Zeit leider viel zu schnell vorbei war. Und so verlief mein erstes Mal ohne Schuss. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mein erstes Mal in einem holländischen Apartment gehabt habe, während sich fast alle anderen mit Anne Frank beschäftigt haben. Ich bin ein Kulturbanause. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00029214 vom 01.08.2011 um 08:46:11 Uhr in Amsterdam (Prinsengracht) (25 Kommentare).

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