Schleimige Suppe für die Schwiegermutter

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Ekel Unreinlichkeit Boshaftigkeit Hass Familie Frankfurt

Ich (w/24) habe, glaube ich, den besten Freund auf der Welt, nur seine Familie kann ich nicht leiden. Kein einziges Familienmitglied ist mir sympathisch, weder die Eltern noch seine Geschwister. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das wirklich seine Familie ist. Aber kommen wir zu der Geschichte, die ich gerne beichten möchte, weil ich so ein schrecklich schlechtes Gewissen habe. Vor einer Woche bekamen wir am Sonntag Besuch von der Familie meines Freundes. Ich war die ganze Woche über sehr krank - ich hatte Grippe und extremen Schleimhusten, deshalb habe ich mich dazu entschieden, etwas zuzubereiten, was schnell geht. Ich habe mich für eine chinesische Suppe entschieden. Beim Zubereiten musste ich immer wieder an den letzten Streit mit der Mutter meines Freundes denken. Da ich beim Husten noch sehr viel Schleim ausschied, entschied ich mich, diesen zu sammeln und dann in die Suppe zu rühren. Während ich das tat, bin ich fast geplatzt vor Vorfreude, da die Mutter die Suppe essen würde. Die Zeit verging wie im Flug und die Familie ist eingetroffen. Damit ich die "leckere" Suppe nicht essen muss, habe ich ganz zufällig wieder Fieber bekommen und musste mich deshalb sofort ins Bett legen. Als ich im Schlafzimmer lag und hörte, wie die Familie sagte, dass die Suppe sehr gut schmecke, habe ich einen derartigen Lachkrampf bekommen, dass ich Angst hatte, ich würde ersticken. Liebe Schwiegermutter, es tut mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00033255 vom 12.05.2014 um 15:13:21 Uhr in 60594 Frankfurt (Textorstraße) (11 Kommentare).

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Breaking Bad in Sachsen

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Drogen Waghalsigkeit Dresden

Breaking Bad in Sachsen
Ich (m/34) bin vor einiger Zeit auf die US-Serie Breaking Bad aufmerksam geworden und habe die kompletten fünf Seasons angeschaut. Diese geniale Serie hat mein Leben verändert. Seitdem fühle ich mich wie Jesse Pinkman in der abgemilderten Version. Ich produziere kein 96-prozentiges blue meth, sondern feinstes Hanf. Teils zum Eigenbedarf und teils um es zu verkaufen. Ich habe einen großen Garten, der in einer sehr ruhigen Gegend liegt und mein alter Nachbar ist wie Walter White, gibt Tipps und freut sich über jede Ernte. Ich verdiene jetzt nicht so viel, dass ich mein Geld stapeln könnte, aber ich verdiene genug, um gut leben zu können. Ich experimentiere auch mit exotischeren Pflanzen. Ich sehe mich eher als Hobby-Gärtner. Ich will das Ganze jetzt nicht verharmlosen. Ich weiß, dass das in Deutschland noch nicht so legal ist, wie in anderen Ländern und meiner Meinung nach auch zurecht. Irgendwie kann ich aber nicht aufhören. Nicht, weil ich süchtig nach Weed wäre und auch nicht wegen des Geldes. Es ist die Garten-Arbeit, die mir einfach so viel Freude bereitet und auch die Anerkennung von Abnehmern über die hohe Qualität. Würden die Leute sich so sehr freuen und mich beglückwünschen, wenn ich ihnen selbst gezüchtete Tomaten geben würde?

Beichthaus.com Beichte #00033254 vom 12.05.2014 um 14:07:31 Uhr in Dresden (21 Kommentare).

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Die Angeber vom Klassentreffen

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Boshaftigkeit Rache Selbstsucht Schule Gesellschaft

Ich war vor knapp 15 Jahren, mit Ende 20, völlig ratlos und hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Viele Menschen in dem Alter waren bestimmt in derselben Lage und können das nachvollziehen. Bei einem Klassentreffen meines Abi-Jahrgangs hatten einige schon Chefposten inne, kleine Familien und teilweise auch nette Eigentumswohnungen. Ich fühlte mich wie ein Versager und einige sahen das wohl ebenso. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir gesagt, dass ich meinen Wohlstand nie zur Schau stellen, und Statussymbolen keine Beachtung schenken würde. Ein Studium, viele Prkatika und zwei Ausbildungen später bin ich nun der Chef einer 40 Kopf großen Werbeagentur. Bei einem zweiten Klassentreffen der Abi-Abschlussklasse habe ich also einige Schulkameraden wiedergesehen. Ich fahre auch heute mit über 650.000 Euro Jahreseinkommen kein dickes Auto und verzichte auf dicke Uhren. Als ich jedoch mitbekommen habe, dass einige Schulabgänger inzwischen verschuldet und geschieden sind, habe ich mich ein kleines bisschen gefreut und an meine wundervolle Familie in meinem wundervollen Haus gedacht. Ich möchte deshalb beichten, dass ich Schadenfreude empfand. Karma, Baby!

Beichthaus.com Beichte #00033252 vom 12.05.2014 um 12:56:29 Uhr (22 Kommentare).

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Zerstörerischer Krebs

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Verzweiflung Gesundheit Familie

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich, obwohl ich ein sehr gefühlvoller Mensch bin, es nicht hinbekomme, die Menschen, die mir sehr am Herzen liegen, über meine wahren Gefühle aufzuklären. Ich versuche ständig, mir nichts anmerken zu lassen, den Starken zu geben und die Fassung zu bewahren - in Situationen, in denen dies oft nicht möglich ist. Als bestes Beispiel dient hier die Beziehung zu meinem Vater. Mein Vater war mein Leben lang für mich da. Er hat sich stets um mich gesorgt und mir jeglichen Weg im Leben ermöglicht, auch wenn es für ihn viel Stress und Arbeit bedeutet hat. Letztes Jahr ist mein Vater an Lungenkrebs erkrankt. Die Chemotherapie schlug zunächst an, jedoch kam der Krebs vor etwa einer Woche explosionsartig wieder. Die Ärzte teilten uns bereits mit, dass sie zwar erneut eine Chemo anbieten können, aber vermutlich nicht mehr als ein paar Wochen herausholen würden.


Der einst so starke Mann, der für mich immer auf alles eine Antwort hatte, alles mit mir gemacht hat, mich stets unterstützte und für mich da war, liegt nun vor mir im Bett, zu schwach aufzustehen oder gar etwas Vernünftiges zu essen. Er ist abgemagert und kann nur wenig gehen, oder rührt sich überhaupt aus dem Bett. Ich bin dazu verdammt, mit anzusehen, wie er mit seinen 60 Jahren immer mehr abbaut und vermutlich bald stirbt. Hierzu möchte ich beichten, dass ich, wenn ich Zeit mit ihm verbringe, nicht in der Lage bin, auszudrücken, wie sehr ich ihn liebe. Oder wie dankbar ich für alles bin, und wie sehr es mich schmerzt, ihn so zu sehen. Es zerreißt mich jede Sekunde innerlich. Ich kämpfe ständig mit den Tränen, kann mich auch bei der Arbeit oder sonst irgendwo nicht ablenken und würde wohl alles geben, wenn er nur wieder gesund werden könnte. Für meine Familie versuche ich, jetzt stark zu bleiben. Jeder hält mich für den Starken, der schon klarkommen wird. Doch eigentlich bin ich innerlich komplett zerstört.

Beichthaus.com Beichte #00033251 vom 12.05.2014 um 12:00:28 Uhr (12 Kommentare).

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Erziehung ungezogener Gören

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Gewalt Engherzigkeit Zorn Bahn & Co. Kinder Augsburg-Bärenkeller

Ich (m/36) gestehe hiermit, vor mehreren Jahren ein Kind geschlagen zu haben. Ja, ein kleines Kind. Ich liebe Kinder normalerweise, aber in diesem Fall konnte ich nicht anders. Ich saß damals in einem Linienbus zu mir nach Hause und hatte einen wirklich anstrengenden Arbeitstag hinter mir. Das alleine ist natürlich weder Grund noch Rechtfertigung, aber hinter mir saß eine Frau mit Kopftuch und ihrem fünf Jahre alten Kind, welches die ganze Zeit extrem laute Geräusche von sich gab. Nach einiger Zeit wurde mir klar, dass der Kleine Maschinengewehr- und Pistolenschüsse imitierte, und zwar eindeutig in Richtung meines Kopfes. Naja, ich mag Kinder ja, grinste mir eines und dachte, soll er halt, auch wenn es schon irgendwie krank ist, wenn ein Kind in dem Alter so was macht. Naja, die Geräusche reichten ihm dann nicht mehr, irgendwann fing er an, mir mehrmals schnell hintereinander auf den Kopf zu schlagen.

Die Mutter sah aus dem Fenster und tat, als würde es sie nichts angehen, auch als ich mich umdrehte und laut "Hey lass das!" rief, kam von ihr keine Reaktion, aber wenigstens Junior hörte damit auf. Vermeintlich. Plötzlich hörte ich das typische Geräusch vom Hochziehen und keine 20 Meter von meiner Haltestelle spuckte mir der Bengel doch tatsächlich gleich mehrfach auf Kopf und Nacken! Die Dame reagierte auch jetzt noch nicht, auch als ich laut rief: "Ey, gehts noch? Bringen Sie ihrem Schratzen gefälligst bei, dass man Fremde nicht belästigt und schon gar nicht anspuckt!" Da kam laut von Junior: "A*schloch, W*chser, Hu*ensohn" und der Rest der Schimpfwort-Tabelle! In diesem Moment hielt der Bus gerade an, ich stand auf und gab dem Mistkind eine deftige, aber nicht übertriebene Ohrfeige. Da konnte die Frau plötzlich reagieren und schrie wie eine Irre los, ich sei ein Kinderschänder, ich gehöre ins Gefängnis und so weiter. Allerdings hielten der Busfahrer und die anderen Fahrgäste zu mir und beschimpften sie dann ebenfalls. Leider aber auch mit sehr rassistischen Ausdrücken.

Heute denke ich mir, hätte ich mich in dem fast leeren, großen Gelenkbus gleich woandershin gesetzt, wäre das nicht passiert, doch ich wähle diesen Platz immer. Außerdem kann es doch nicht angehen, dass die Mutter so extrem in der Erziehung versagt! Oder aber der Vater hat dem Kind einen Freifahrtschein gegeben, zu tun was es will, aber so etwas würde doch kein vernünftiger Mensch, egal ob Mutter oder Vater, und egal, welcher ethnischen Herkunft, zulassen! Und um ehrlich zu sein, ich bereue die Ohrfeige nicht, denn passiert ist dem Kind nichts, außer dass es bei der nächsten Begegnung still war und halb in seine Mutter hineinkroch, die übrigens schon wieder unbeteiligt aus dem Fenster starrte.

Beichthaus.com Beichte #00033248 vom 11.05.2014 um 11:49:55 Uhr in 86156 Augsburg-Bärenkeller (42 Kommentare).

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