Einbruch bei der Geheimgesellschaft

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Morallosigkeit Diebstahl Falschheit Nachbarn

Ich (m/33) wohne seit Jahren in einer sehr ruhigen und guten Wohngegend, und lege auch sehr viel Wert darauf, denn ich habe keine Lust, mir wie in meiner alten Wohnung ständig die Streitereien irgendwelcher Nachbarn anhören zu müssen, oder wilde Partys unter der Woche zu ertragen. Mein Job als Berufsschullehrer ist anstrengend genug. Eines Tages zog im Haus neben mir ein junger Mann ein, er schrie schon beim Einzug ständig herum, hing die ganze Zeit wahlweise an einer Zigarette oder an einer Bierflasche. Kurz darauf fingen bei einer alten Frau, die im Erdgeschoss wohnte, kleine Bagatelldiebstähle an. Zuerst nur Balkonpflanzen, dann auch mal ein Windlicht. Die Pflanzen standen anschließend bei ihm in der Wohnung am Fenster. Die alte Frau traute sich aber nicht, etwas dagegen zu unternehmen, was den Typen immer dreister werden ließ. Bald waren Kellertüren aufgebrochen und es fehlte Kleinkram, Teile von Fahrrädern kamen abhanden, manchmal auch gleich das ganze Fahrrad. Alle Anzeigen verliefen im Sand, und die Polizei schien auch kein sonderlich großes Interesse daran zu haben, die Sache aufzuklären. Wir äußerten mehrmals den Verdacht, dass es sich bei dem Täter um den jungen Mann handelte, der auch sonst ziemlich viel Unruhe in die Siedlung brachte, nachts auf der Straße herumgrölte, und immer so tat, als könnte er tun und lassen, was er wollte. Irgendwann waren ihm die Keller nicht mehr gut genug, und er begann, dilettantische Einbruchsversuche in die Wohnungen der Umgebung zu unternehmen.


Natürlich war auch das der Polizei wieder relativ egal, obwohl unsere Wohnungstüren eindeutige Spuren aufwiesen. Er hingegen stellte sich bei der Auswahl der Wohnungen gar nicht so dumm an. Er fand heraus, wessen Auto zu welcher Wohnung gehörte und versuchte es dann jeweils dort, wenn das Auto nachts weg war. Erfolgreich war er dabei zwar nie wirklich, aber immerhin hartnäckig genug, um in unsere Falle zu tappen. Ich parkte einfach eines Nachts mein Auto ein paar Straßen weiter, und lud ein paar Kumpels ein, um ihn zu überraschen und vielleicht sogar so lange festhalten zu können, bis die Polizei eintraf. Beim Warten auf ihn, und dem einen oder anderen Bier legten wir uns bestimmte Szenarien zurecht, was man mit ihm anstellen könnte. Natürlich kam er dann nicht genau in dieser Nacht, aber wir wiederholten die Aktion ein paar Wochen lang, und schließlich klappte es. Mitten in der Nacht hörten wir Türgeräusche. Er versuchte, mit einem langen Schraubenzieher die Tür aufzuhebeln. Ich riss die Tür auf, und er sah mich überrascht an, als einer meiner Kumpels ihm auch schon eine volle Ladung Pfefferspray ins Gesicht sprühte. Er wich instinktiv zurück, laut aufheulend, stolperte dabei, und prallte dummerweise mit dem Kopf direkt auf das Treppengeländer.


Dann blieb er benommen liegen. Einer der anwesenden Kumpels war glücklicherweise Rettungssanitäter und sah sofort nach, ob der Typ ernsthafte Verletzungen hatte. Es schien allerdings nicht so, er war einfach nur weggetreten. Wir beratschlagten, was zu tun war, dann beschlossen wir, ihm mal einen ordentlichen Schrecken einzujagen, einem Szenario entsprechend, das wir uns beim Bier ausgeklügelt hatten. Wir fesselten ihn also in meinem Flur an einen Stuhl, dann stülpten wir ihm einen Kissenüberzug mit Luftlöchern über den Kopf, knebelten ihn mit einer Socke, und hielten ihm Riechsalz unter die Nase. Er wurde wach und begann sofort an seinen Fesseln zu zerren. Ich tat in der Zwischenzeit so, als würde ich mit jemandem telefonieren. Einer meiner Kumpels schritt immer auf und ab, und die anderen tuschelten leise im Wohnzimmer. Der Typ wurde indessen immer unruhiger, als er mir beim Telefonieren zuhörte. Ich sprach unter anderem davon, dass ich nicht wüsste, was und wie viel er gesehen hatte, und dass wir ihn erst noch befragen müssten. Außerdem müssten wir ja herausfinden, ob er für die Gegenseite arbeitete, allerdings sagte ich auch, dass ich das angesichts des Dilettantismus seines Versuches nicht glaubte. Es stelle sich also die angebliche Frage, ob wir ihn verschwinden ließen, oder erst einmal unserer Organisation übergaben. Er bäumte sich auf, kippte fast mit dem Stuhl um, sackte aber dann irgendwann zusammen und begann erstickt zu schluchzen, was mir doch etwas leidtat. Vom Knebel befreit bettelte er uns an, ihm nichts zu tun, er würde auch bestimmt nichts sagen. Ich erklärte ihm, dass er ab jetzt rund um die Uhr beobachtet werden würde, und wir ihn, wenn er ein Sicherheitsrisiko für unsere Organisation darstellen würde, direkt aus dem Verkehr ziehen würden. Quasi noch in derselben Sekunde. Dann jammerte ich noch kurz mit meinen Kumpels herum, was das wieder für ein sinnloser Aufwand mit den Satelliten sei, und ob man ihn nicht einfach beiseite hätte schaffen können, aber schließlich entließen wir scheinbar zerknirscht das jammernde Häufchen Elend nach Hause. Zwei Wochen später war er mit Sack und Pack weg. Nur die gestohlenen Pflanzen vertrockneten langsam im Fenster vor sich hin.

Beichthaus.com Beichte #00033225 vom 08.05.2014 um 15:09:11 Uhr (11 Kommentare).

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Bilderbuch-Nerds ohne Leben

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Aggression Zorn Verzweiflung Hass Arbeit

Irgendetwas stimmt mit mir nicht. Damit meine ich, dass ich es einfach nicht schaffe, auf Dauer zu funktionieren. Ich bin ein sehr unabhängiger Mensch, neige sehr oft zum tagträumen und grüble über jede Kleinigkeit, die mir im Leben begegnet, nach. Ich glaube, ich bin depressiv, da ich auch schon Mitte 20 bin und einiges im Leben verpasst habe, wie zum Beispiel die wilden Zeiten in der Pubertät. Angefangen hat es mit ungefähr 18-19. Ich habe das Abitur verkackt, aber trotzdem habe ich die Kurve gekriegt, privat Informatik studiert und bin in einem DAX-Konzern gelandet. Nach knapp drei harten Jahren im Job habe ich keine Lust mehr auf den Scheiß. Ich hasse es zu programmieren, dabei bin ich Softwareentwickler! Den ganzen Tag vor dem Bildschirm zu sitzen und das, wenn meine ganzen Kollegen absolute Scheißnerds sind. Ich komme auf diese Leute einfach nicht mehr klar. Am liebsten würde ich jeden Tag einen von ihnen krankenhausreif verprügeln, so sehr kocht meine Wut. Und wie kann die Gesellschaft nur von einem Menschen erwarten, sein ganzes Leben lang dieselbe Tätigkeit auszuüben?


Ich bin ständig am Grübeln, wie ich mein Leben ändern kann. Ich habe schon ein paar Mal intern zwischen Projektgruppen gewechselt, weil ich mit meinem Chef nicht klarkam, der eben ein Bilderbuch-Nerd ist. Ich habe so eine Wut auf diese spießigen Nerds. Als Normalo kann man es fast vergessen, in dieser Branche dauerhaft erfolgreich und glücklich zu werden. Ich rate jedem davon ab, Informatik zu studieren, wenn er nicht schon zu Schulzeiten ein absoluter Nerd war! Willst du Erfolg, musst du sehr viel dafür opfern! No life ist die Devise. Oder du siehst die anderen Nerds und fühlst dich als Versager. Depressionen ohne Ende. Sich mitten im Leben wiederfinden, todunglücklich und keinen Plan, wie man da wieder rauskommt. Ich hätte so gerne eine Freundin! Vielleicht würde jemand es so schaffen, mich aus meinem Loch wieder rauszuziehen. Oder wenigstens ein paar Freunde wären nicht schlecht. Aber ich habe kaum mehr Freizeit, geschweige denn Lust, etwas zu machen. Ich bin gestresst und gehe unter. Die Wut und der Hass wachsen. Ich erkenne mich selbst nicht mehr wieder. Früher war ich der coole Junge, der gerne abends weggeht. Jetzt ist das nur noch selten der Fall und wenn, dann kann ich mich gar nicht mehr amüsieren. Diese Wichser haben mir meine Lebensfreude genommen!

Beichthaus.com Beichte #00033223 vom 08.05.2014 um 02:54:46 Uhr (18 Kommentare).

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Verletzung am besten Stück

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Peinlichkeit Neugier Kinder Kyllburg

Als ich (m/19) noch klein war, etwa 6 Jahre alt, übernachtete mein Cousin bei mir. Er ist knapp 3 Jahre älter. Als ich schlafen wollte, legte er sich auf mich und fasste meinen Penis an. Ohne, dass ich kapierte, was passierte, bekam ich eine Erektion - ohne das Ganze schön zu finden, geschweige denn zu genießen. Ich versuchte ihn runterzuschubsen, da ich es als Blödelei empfand. Plötzlich durchdrang mich ein starker Schmerz und ich bemerkte, dass mein Penis blutete. Heulend schrie ich nach meiner Mutter, welche mit mir sofort zum Arzt fuhr. Zum Glück ist nichts passiert. Jahre später, mit 19 Jahren, outete sich mein Cousin als homosexuell, was mich furchtbar erschreckte. Möglicherweise wollte er damals nur seine Neigung an mir ausprobieren. Weil mir das Ganze bis heute peinlich ist, weiß sonst niemand, was wirklich geschah.

Beichthaus.com Beichte #00033219 vom 07.05.2014 um 15:32:28 Uhr in Kyllburg (9 Kommentare).

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Die begehrenswerte Lehrerin

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Begehrlichkeit Verzweiflung Morallosigkeit Schule

Ich (w/19) stand bisher immer nur auf Männer, aktuell bin ich in keiner Beziehung und auch froh darüber, weil meine Gefühle seit Wochen Achterbahn fahren. Angefangen hat alles, als eine neue Lehrerin an unsere Berufsschule kam. Ich schätze sie auf Anfang bis Mitte 40, aber sie sieht noch immer verdammt gut aus, was den Jungs in meiner Klasse natürlich auch nicht verborgen bleibt. Erst habe ich sie ja nur bewundert, weil sie nicht so spießig und eingefahren ist wie die meisten anderen Lehrer, aber in jeder weiteren Unterrichtsstunde, die sie hielt, merkte ich, wie ich mich mehr und mehr in sie verknallte. Sie hat mich so fasziniert und geht mir nicht mehr aus dem Kopf, ich habe oft Mühe, mich auf den Unterricht zu konzentrieren und stelle mir lieber den ganzen Tag vor, wie ich sie nach Schulschluss, wenn meine Klassenkameraden schon weg sind, verführe. Und sie dann auf dem Lehrerpult ausziehe und wir leidenschaftlich miteinander rummachen. Wenn ich allein schon an sie denke, kann ich nicht mehr an mir halten und muss Abend für Abend selbst Hand anlegen. Ich will mit dieser Frau intim werden, ich will mit ihr zusammen sein, aber sie ist meine Lehrerin und so kann ich nur darauf warten, bald meine Ausbildung abzuschließen, damit dieses verbotene Lehrer-Schüler-Verhältnis nicht mehr zwischen uns steht. Dann will ich ihr wenigstens endlich gestehen, was ich für sie empfinde, auch wenn ich damit rechnen muss, dass sie mich abweist.

Beichthaus.com Beichte #00033216 vom 07.05.2014 um 01:00:39 Uhr (6 Kommentare).

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Pornosucht und erektile Dysfunktion

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Masturbation Sucht Masturbation

Ich beichte, dass ich pornosüchtig bin und das in einer echt tollen Beziehung. Das fatale an der Sache ist, dass ich deswegen über die Jahre eine psychisch bedingte erektile Dysfunktion entwickelt habe. Durch diese verdammte Sucht bin ich dermaßen abgestumpft und mich erregt meine Freundin auf normalem Wege nicht mehr so, wie es sein sollte. Körperlich ist alles in Ordnung. Nichtraucher. Kein Alkohol. Sportlich. Ende 20. Eigentlich müsste ich voll im Saft stehen. Doch ich versage regelmäßig. Meine Beziehung leidet sehr darunter. Was so ein paar dumme Clips mit der Psyche machen. Es soll auch mehr eine Warnung an diejenigen sein, die es auf die lockere Schulter nehmen und sich dann auch hin und wieder eine blaue Pille einwerfen und den Teufelskreislauf noch verschlimmern. Doppelt abhängig. Ich habe einen Schlussstrich gezogen und meine riesige Sammlung an sorgsam und über die Jahre gespeicherten Pornos gelöscht und bin seit ein paar Tagen abstinent. Auch keine Selbstbefriedigung mehr. Es muss sich jetzt über Monate alles neu "kalibrieren" und wieder runterkommen. Erden. Sonst geht alles den Bach runter.

Beichthaus.com Beichte #00033214 vom 06.05.2014 um 18:51:03 Uhr (10 Kommentare).

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