Die spaßbremsende Betschwester

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Hass Engherzigkeit Zwietracht Partnerschaft

Ich habe mich im Frühling in eine Arbeitskollegin verguckt, wirklich eine ganz Hübsche. Wir gingen also mal miteinander essen. Sie kam erst etwas arrogant rüber, das schreckte mich zunächst ab, aber dann unterhielten wir uns schließlich doch ganz gut. Nach drei oder vier Dates küssten wir uns und beschlossen, dass wir jetzt ein Paar wären. Was für ein frappierender Fehler. Bei unserem ersten Sex stellte ich fest, dass ihre Figur nicht ansatzweise so gut war, wie ich dachte. Sie ist eine Mogelpackung sondergleichen. So etwas wie Brüste hat sie nicht, sie besitzt nur BH's mit großen Einlagen, aber ihre Brust sieht ansonsten so aus wie die eines dicklichen Mannes, nur mit riesigen, seltsam geformten Brustwarzen. Der knackige Hintern entpuppte sich als Cellulite-Schlachtfeld, und der Bauch war einfach nur in eines dieser Taillenformungsteile eingequetscht, daher erschien er unter T-Shirts flach und straff. Das wäre ja alles verkraftbar gewesen, wenn sie nicht auch noch so phänomenal schlecht im Bett wäre. Fellatio und Cunnilingus sind für sie nichts als lateinische Fabelwesen und sie besitzt die Leidenschaft, Hingabe und Beweglichkeit eines langsam verrottenden Holzbrettes.

Ich versuchte daher, mich unauffällig in Schadensbegrenzung zu üben, und ihr zu sagen, dass wir doch nicht so gut zueinander passen würden. Das akzeptierte sie aber nicht recht und hing mir weiter auf der Pelle, mit der Argumentation ich solle kein Arschloch sein, das eine Frau einmal flachlegt und dann nichts mehr von ihr wissen will. Dazu konnte ich nicht wirklich etwas sagen, denn ich kam mir ja selber schäbig und oberflächlich vor. Bereits nach vier Wochen lernte ich ihre Eltern kennen und mich traf fast der Schlag. Verborte, missionarisch eifernde Christen, wie es sie konservativer nur in Niederbayern geben kann. Als erstes redeten wir über Gott. Ich hatte bis dato nichts gegen Religionen oder religiöse Menschen, aber das hat sich mittlerweile gründlich geändert. Auf meinen Einwand, warum uns denn der liebe Gott denn erst den freien Willen gegeben habe, wenn wir aufgrund seiner Benutzung in die Hölle kommen würden, reagierten sie wie Veganer die ein Tier schlachten sollen. Jedenfalls muss ich jetzt jeden Sonntag morgen, Punkt 7:30 mit in die Kirche, um mein Seelenheil doch noch zu retten. Als wäre das nicht schon schlimm genug, zeigt meine Freundin langsam Verhaltensweisen, die mit christlicher Nächstenliebe herzlich wenig zu tun haben. Sie hat sich mir gegenüber einen Kasernenhoftonfall angewöhnt, und wenn man nicht auf sie hört, wird sie zickig wie eine mailänder Operndiva.

Ihre Arroganz anderen Menschen gegenüber nimmt auch langsam Dimensionen an, die ich nie für möglich gehalten hätte. Als ich mich dazu erdreistet habe, sie auf die sehr unangenehmen Seiten ihrer Persönlichkeit hinzuweisen, ist sie erst halb explodiert, um mir dann dieses dämliche Bibelzitat mit dem Splitter und dem Balken im Auge des anderen an den Kopf zu werfen. Im Bett läuft schon seit Monaten nichts mehr, weil ja Sex eigentlich nur zum Kinderzeugen da ist und man gefälligst keinen Spaß daran zu haben hat. Falls doch, muss man hinterher aufs Tiefste bereuen und Buße tun. Ich habe beschlossen, meine Freundin, die olle spaßbremsende Betschwester, einen Tag vor Weihnachten zu verlassen, da ist die Gelegenheit günstig. Seit ein paar Wochen habe ich unsere Streits und Meinungsverschiedenheiten heimlich mit dem Handy aufgenommen, um ihr zu zeigen, dass sie und ihr herablassendes und verletzendes Getue in den allermeisten Fällen der Auslöser ist. Außerdem habe ich mir schon einen anderen Job gesucht, damit ich ihre Visage nicht jeden Tag sehen muss. Ihre Eltern wünschen mir sicherlich im wahrsten Sinne des Wortes den Teufel an den Hals, aber das ist mir vollkommen egal. Vielleicht hätten sie bei der Erziehung ihrer Tochter mehr christliche Werte und weniger bescheuerte Bibelzitate vermitteln sollen.

Beichthaus.com Beichte #00029636 vom 20.12.2011 um 10:59:10 Uhr (44 Kommentare).

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Die Seminarleiterin

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Hass Zorn Arbeit Schule Hannover

Ich möchte beichten, dass ich einen Menschen abgrundtief hasse! Ich bin Referendarin und muss daher häufig Unterrichtsbesuche über mich ergehen lassen, in denen Seminarleiter kommen und mir sagen, was ich alles falsch mache und wie es noch besser geht. Ich bin gut in meinem Beruf, habe viel Spaß daran mit den Kindern zu arbeiten. Ich mag sie und sie mögen mich. Trotzdem gibt es da eine Seminarleiterin, die mir scheinbar das Leben bzw. das Ref zur Hölle machen will. Jedes Mal, wenn sie mich besucht, zerreißt sie mich in der Luft. Heute wieder. Und das nur, weil ich öfters eine andere Meinung habe als sie und diese noch gut begründen kann. Ich weiß, dass es eine persönliche Sache ist! Und dafür hasse ich diese Frau! Ich wünsche ihr, dass sie auch mal drei Stunden lang seelisch so fertig gemacht wird, dass sie ihre ganze Existenz in Frage stellt. Es tut mir echt Leid, aber ich hasse sie einfach dafür, dass sie mir mein Ref versauen wird!

Beichthaus.com Beichte #00029522 vom 15.11.2011 um 15:09:14 Uhr in Hannover (18 Kommentare).

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Tour de France: Erfrischung für Erik Zabel

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Dummheit Ekel Boshaftigkeit Sport Urlaub Bordeaux

Tour de France: Erfrischung für Erik Zabel
Ich (m/24) möchte mir auch mal eine kleine Sünde von der Seele schreiben. Im Juli des Jahres 1997 fuhr ich gemeinsam mit meinen Eltern und meiner älteren Schwester mit dem Auto quer durch Frankreich, um dort den Sommerurlaub zu verbringen. Wie es der Zufall so wollte, war zu dieser Zeit gerade die Tour de France. Weder meine Eltern noch ich waren an dieser Veranstaltung interessiert. Da aber meine Schwester gefallen daran gefunden hatte, mussten wir natürlich einen kleinen Umweg fahren um vielleicht ein Blick auf Jan Ullrich und Co. zu erhaschen. Als wir an dieser Straße angekommen waren, mussten wir natürlich noch eine geraume Zeit warten, bevor die ersten Dopingfritzen den Berg hoch kamen.

Ich brauche nicht weiter erwähnen, dass ein 10-jähriger Junge nicht lange braucht um ungeduldig zu werden. Wir waren mitten in der Hitze abseits der Strecke in unserem Wohnwagen und brühten vor uns hin. Als mein Vater und meine Schwester dann zur Strecke gelaufen sind, weil die ersten hoch kamen, hatte ich auf einmal einen unnatürlichen Harndrang und musste ziemlich nötig auf die Toilette. Meine Mutter wollte natürlich nicht, dass ich vorzeitig das gute Wohnwagenklo schon vollmache und schickte mich hinter den Wohnwagen zum pinkeln. Ich lachte meine absolut zu der Zeit super angesagte Supersoaker an und entschloss diese mit 1A-Natursekt zu befüllen. Also rannte ich mit meiner neuen Ladung zur Strecke. Natürlich befand sich noch ein wenig Restwasser im Tank, jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dass 70 Prozent des gesamten Inhalts astreines Urin war. Natürlich fragte ich meinen Papa, ob ich in Richtung der Radler schießen darf, was er doch prompt erlaubte. Er wusste ja nicht von meinem gemixten Cocktail. Da ich unmittelbar an der Begrenzung war, waren mir die Sportler zum greifen nah. Sie fanden meine Idee super und huschten einer nach dem anderen durch meinen Strahl, um sich zu erfrischen. Ich konnte ihr Verhalten verstehen, es waren um die 30 Grad, jedoch haben sie es bestimmt irgendwann bemerkt, dass es etwas komisch riecht. Hiermit möchte ich mich bei Erik Zabel und Co. entschuldigen für die unfreiwillige Erfrischung. Aber ein Gutes hatte das Ganze. Es war bestimmt die einzige Tour de France, bei der mindestens 10 Mann gleichzeitig das gelbe Trikot tragen durften.

Beichthaus.com Beichte #00029481 vom 01.11.2011 um 16:46:58 Uhr in Bordeaux (25 Kommentare).

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Stunden-Scheißer

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Neid Engherzigkeit Selbstsucht Arbeit Tübingen

Im Büro ist das Herrenklo chronisch besetzt. Wenn ich weiß, dass sich gerade ein Stunden-Scheißer eingenistet hat, gehe ich wie folgt vor: Ich gehe zur Tür, drücke die Klinke einmal ordentlich runter und stampfe mit den Füßen so auf den Boden, damit Herr von und zu Klabusterbeere denkt, jemand würde wieder an seinen Platz gehen. Das wiederhole ich so lange bis ich höre, dass im Klo die Spülung betätigt wird. Der Rekord liegt bei 4 mal Klinkenrattern. Mal im Ernst: Wenn ich mir die Seele aus dem Leib scheißen will, kann ich das doch auch gemütlich zu Hause, anstatt meine Arbeitszeit mit dem großen Geschäft zu verschwenden.

Beichthaus.com Beichte #00029470 vom 27.10.2011 um 11:46:14 Uhr in Tübingen (26 Kommentare).

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Der Goldkettchen-Gürteltaschen-Typ

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Hass Zorn Zwietracht Familie Partnerschaft

Der Goldkettchen-Gürteltaschen-Typ
Ich habe eine Stiefschwester, die wesentlich jünger ist als ich und die ich mit aufwachsen gesehen habe. Seit einiger Zeit wohnt sie mit mir und meiner Freundin in meinem Haus. Sie ist jetzt in einem Alter, 15, in dem sie ihren ersten festen Freund mit nach Hause bringt. Leider ist das nicht der Typ Mann, den ich mir für sie gewünscht habe, aber schließlich entscheidet sie das ja und nicht ich. Ihr Freund ist 23 und hat bereits zwei Studien abgebrochen, seine Eltern sind Geringverdiener und er ist stinkend faul und wird langsam fett. Ein richtiger Goldkettchen-Gürteltaschen-Typ. Er hilft nie im Haushalt mit, wenn er bei uns zu Gast ist, sondern setzt sich mit Vorliebe vor den Fernseher, kommandiert aber von dort aus gerne mal meine Stiefschwester herum. In letzter Zeit tendiert er dazu, meine Freundin genauso zu behandeln. Außerdem hat er sich schon einmal erdreistet, unerlaubterweise ihr Auto zu nehmen und damit in die Disko zu fahren, weil er dachte, dass wir nicht da wären. Ich habe ihn schon mehrmals beiseite genommen um ihm etwas Respekt beizubringen. Er wird dann immer ganz kleinlaut und beteuert er werde sich ändern, aber es passiert nichts.

Vor zwei Wochen habe ich ihn und meine Stiefschwester auf dem Sofa dabei erwischt, wie sie ihm einen geblasen hat, während er lautstark proklamierte, dass er ihr, "der kleinen Schlampe", jetzt "mal richtig schön in die Fresse spritzen" würde. Ich dagegen hatte spontan Lust ihm mal richtig schön die Fresse zu polieren, hielt mich aber zurück. Mittlerweile habe ich jeden Funken Achtung, den ich eventuell mal vor ihm hatte, gänzlich verloren. Vor einer Woche dann, setzte ich ihm ein Ultimatum: Entweder er hilft mir beim Gartenzaun bauen, oder er lässt sich bei uns nicht mehr blicken. Natürlich habe ich ihm, fies wie ich von Natur aus bin, ein paar kleinere Überraschungen beschert, bei seinem unfreiwilligen Arbeitseinsatz. Er sollte unter anderem die alten Zaunspfähle, die massiv einbetoniert waren, heraus wuchten, und die Löcher neu betonieren. Nach dem dritten Zaunpfahl schrie er mich an, ich könne "meinen Scheiß" alleine machen, und begann sich anschließend die Seele aus dem Leib zu kotzen, dann verließ er ohne ein weiteres Wort das Grundstück und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Natürlich ist meine Stiefschwester jetzt ordentlich sauer, aber ich habe ihr zumindest versucht zu erklären, dass ich so jemanden wie ihn nicht in meinem Haus möchte, und dass sie aber jederzeit zu ihm dürfe. Darauf habe ich erfahren, dass seine Eltern, bei denen er noch wohnt, gar nichts von seiner Beziehung zu einer Minderjährigen wissen und sie deshalb nicht mit zu ihm kann. Ich habe also wahrscheinlich ihre Beziehung zu ihm auf dem Gewissen und es tut mir Leid für sie, allerdings hoffe ich darauf, dass sie sich das nächste Mal in jemand Sympathischeren verliebt.

Beichthaus.com Beichte #00029425 vom 11.10.2011 um 12:07:14 Uhr (60 Kommentare).

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