Jugendsünde mit Folgen
Beichthaus.com Beichte #00028908 vom 06.05.2011 um 17:55:37 Uhr in Gießen (Alicenstraße) (41 Kommentare).
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Meine Eltern waren fast froh über diesen abrupten Abbruch der Beziehung, auch wenn der Auslöser dafür schlimmer nicht hätte sein können. Es bestanden schon immer Streitigkeiten zwischen beiden Familienteilen.
Eines Tages sah ich meine Cousins im Schwimmbad wieder, beide kamen auf mich zugerannt und freuten sich. Wir unterhielten uns eine Weile, ich bemerkte nicht, dass sie irgendwie Schaden gefunden haben, aber wer bin ich, um sowas beurteilen zu können? Ihr Vater sah es und packte schon die Sachen zusammen, als sie kamen.
Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen. 6 Jahre voller Schuldgefühle, die ich schon beim Pfarrer gebeichtet habe. Die ich mit Therapie und Entschuldigungsversuchen versuchte, auszumerzen. Ich fand mich damit ab und fand auch, dass ich es definitiv verdient habe.
Als mein Großvater gestorben ist, meine Eltern Alleinerben wurden und der andere Teil der Familie den Pflichtteil nicht ausgezahlt bekommt, da aus Unterlagen hervorgeht, dass zu Lebzeiten hinter den Rücken meiner Eltern erhebliche Geldsummen von meinem Großvater an den anderen Teil der Familie geflossen sind, versuchten sie mich zu erpressen. Sie riefen bei dem Jugendverein an, bei dem ich seit ich 5 war Mitglied bin. Sie versuchten, mich anonym bei meinem Gruppenleiter anzuschwärzen, der mich Gott sei Dank nicht verstoßen hat, meine Arbeit im Verein aber dermaßen einschränken musste, dass ich mich dort nicht mehr wohl fühle. Dies war wie eine 2. Familie für mich und momentan bin ich kurz davor, auszutreten.
Ebenso ging ein Brief an den Anwalt meiner Eltern mit der Forderung, sofort den Pflichtteil zu überweisen, andernfalls werde der Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Unser Anwalt ging nicht darauf ein. Seitdem haben wir nichts mehr gehört, der Erbrechtsfall läuft noch. Ich habe eine Therapie, nochmals, bei ProFamilia gemacht, habe mit unserem Anwalt gesprochen, habe einen Jugendanwalt für Strafsachen konsultiert, der mir von einer Selbstanzeige abriet, ich habe mit einem Psychologen geredet, der sogar meinte, ich solle einfach alles leugnen. Ich habe Angst um meine Zukunft, ich möchte Lehrer werden. Das mag für viele Leute bei dem Kontext schlimm sein, aber es war quasi schon immer meine Bestimmung, schon lange vor dem Vorfall. Ein Anruf beim Schulamt und ich bin erledigt.