Neid auf den Türken

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Neid Gewalt Hass Vorurteile Nachbarn

Ich habe vor 4 Jahren eine nicht ganz so günstige Eigentumswohnung gekauft, in der ich mit meiner Frau und Tochter lebe.
Geld ist knapp, wir kommen immer so über die Runden, ein Auto ist gerade noch bezahlbar. Ich bin Vollverdiener, meine Frau arbeitet halbtags.
Zwar […]
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Beichthaus.com Beichte #00029276 vom 17.08.2011 um 13:03:07 Uhr (67 Kommentare).

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Ein Nachbar zum Verzweifeln

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Aggression Boshaftigkeit Nachbarn Zivi & Bund Zivi & Bund

Vor etwa 10 Jahren habe ich (w/40) äußerst günstig ein kleines Häuschen gekauft. Ich musste noch nicht einmal einen Kredit aufnehmen und hatte sogar noch genug Geld, um es sehr schön zu renovieren. Alles hätte wunderbar sein können, wenn ich nicht einen wirklich schlimmen Nachbarn gehabt hätte. Ein widerlicher, alter, verhärmter, permanent unzufriedener und aggressiver Sack, der nichts anderes zu tun hatte als mir auf die Nerven zu gehen. Dauernd stand er vor der Türe und meinte mir vorschreiben zu können, wann ich meine Mülltonnen rauszustellen habe und wohin diese zu stellen sind. Außerdem kontrollierte er akribisch deren Inhalt. Er machte mich auf seine einmalige Weise darauf aufmerksam, dass ich schon seit einer Woche meine Fenster nicht geputzt hätte und dass ein solches asoziales Verhalten in dieser exklusiven Nachbarschaft nicht zu akzeptieren sei. Im Winter klingelte er mich sonntags morgens um 6 Uhr aus dem Bett, weil ich noch nicht den Schnee vom Gehweg geschaufelt hatte. Grillen oder sonstige Feiern waren einfach unmöglich, da er alle 10 Minuten etwas Neues zu bemängeln hatte. Er hat mir wirklich die Freude an meinem schönen Häuschen verdorben. Wenn ich nach Hause kam, bin ich immer ganz schnell ins Haus gelaufen, damit ich ihm ja nicht begegne. All diese Zeit bin ich möglichst höflich geblieben, ich wollte auf keinen Fall einen Nachbarschaftskrieg entfachen.
Eines Tages bekam ich Besuch eines italienischen Freundes und noch bevor er im Haus war, stand mein Nachbar auf der Straße und schrie: "So etwas wie dich hätten man früher vergast. Jetzt wird die Nachbarschaft auch noch von diesem Pack verseucht." In diesem Moment ist mir der Kragen geplatzt. Ich bin zu ihm gegangen, habe das kleine Männlein an seiner Weste gepackt und sagte: "Wenn die Nachbarschaft auf etwas verzichten kann, dann sind es Menschen wie Sie und wenn ich jetzt einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass sie auf der Stelle abkratzen." Ich habe ihn dann weg geschubst und bin einfach gegangen. Zwei Tage später ist er vor seinem Haus einfach tot umgefallen. Er hatte einen Herzinfarkt. Er war schon 79 Jahre alt und wirklich nicht in guter Verfassung. Ich wusste, dass er bereits einen Herzinfarkt hatte und oft deswegen im Krankenhaus lag. Trotzdem fühle ich mich für seinen Tod irgendwie mit verantwortlich und muss all die Jahre immer wieder daran denken.

Beichthaus.com Beichte #00029259 vom 13.08.2011 um 17:41:38 Uhr (35 Kommentare).

Gebeichtet von anonym1234
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“Beichte

Trisomie 21

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Eifersucht Gewalt Engherzigkeit Familie Neustadt-Lachen

Ich (w) habe zwei kleine Schwestern, eine davon ist schwer behindert und kam mit Trisomie 21 und einem schweren Herzfehler zur Welt. Ich liebe meine kleine Schwester wirklich, allerdings gibt es eine Sache aus meiner Kindheit, die mich manchmal noch heute furchtbar […]
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Beichthaus.com Beichte #00029218 vom 02.08.2011 um 18:22:17 Uhr in Neustadt-Lachen (19 Kommentare).

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Kein Ramadan im Lager

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Ignoranz Morallosigkeit Vorurteile Chef Arbeit Frankfurt

Ich (m/34) beichte, dass ich seit 2 Jahren während dem Ramadan (muslimischer Fastenmonat) alle Zeitarbeiter in meiner Firma entlasse, die Fasten und sich an den Monat halten. Das liegt vor allem daran, dass 90% meiner Lagerarbeiter muslimische Zeitarbeiter sind. Ich hatte in den letzten 6 Jahren deutliche Umsatzeinbrüche während dem Ramadan, da durch das strenge Fasten (kein Essen und Trinken tagsüber) die Zeitarbeiter im Lager deutlich ineffektiver arbeiten. Da es im Sommer oft sehr stickig in manchen Lagerbereichen werden kann, stelle ich natürlich allen Arbeitern genügend Getränke zur Verfügung und biete genügend Pausen an, trotzdem kam es vor das teilweise mehrere Arbeiter zusammengeklappt sind während der Arbeit und ins Krankenhaus mussten, weil sie sich weigerten etwas zu trinken.


Ich habe eigentlich nichts gegen Muslime, aber wenn sie aufgrund ihrer Religion die Arbeit vernachlässigen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und meiner Firma damit schaden, kann ich keine Toleranz mehr zeigen. Ich beobachte also seit 2 Jahren immer während dem Fastenmonat welcher Arbeiter etwas isst und trinkt und habe meine Vorarbeiter auch angewiesen darauf zu achten. Wer sich weigert etwas zu trinken oder zu essen, wird dann am nächsten Tag einfach entlassen, was bei Zeitarbeitern zum Glück sehr einfach ist.

Beichthaus.com Beichte #00029213 vom 01.08.2011 um 03:13:06 Uhr in Frankfurt (63 Kommentare).

Gebeichtet von Jungerberliner87
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Zufallsbeichte
“Folge

Kollaps

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Ignoranz Lügen Feigheit Gesundheit

Ich bin eigentlich ein sehr hilfsbereiter Mensch, aber heute hat es mich total kalt erwischt. Ich kämpfe bei diesen hohen Temperatur schon seit einigen Tagen mit Kreislaufproblemen und habe mir den heutigen Tag frei genommen. Den nützte ich für etwas Bewegung und so ging ich für knapp eine Stunde Nordic Walken im angrenzenden Park-Bereich. Obwohl ich vorher viel Flüssigkeit zu mir nahm, bemerkte ich dass es mir etwas schwindlig wurde, und deshalb unterbrach ich meine sportliche Aktivität, um mir in einem Supermarkt etwas zu trinken zu kaufen.

Als ich wieder raus ging, sah ich dass am Parkplatz des Supermarkts ein Mann lag, der scheinbar einen epileptischen Anfall hatte. Zwei Leute kümmerten sich direkt um ihn, weitere 5 standen blöd rum und sahen nur zu. Eine Frau sprach mich an, ob ich ein Handy dabei hätte, um die Rettung zu rufen. Ich verneinte kurz (obwohl ich das Handy dabei hatte), weil ich selbst schon knapp vorm Kreislauf-Kollaps stand, und das Gefühl hatte, das ich dann selbst gleich umkippen werde, wenn ich hier noch den Held spiele und 15 Minuten Hilfe leisten muss bis die Rettung kommt. Ich ging also in die nächste Gasse suchend nach einer Sitzgelegenheit, damit ich mich mal hinsetzen kann, mein Getränk aufmachen kann, und meinen Kreislauf so einigermaßen in den Griff zu bekomme.
Danach hab ich mein Handy genommen, den Notruf gewählt und ihnen alles erklärt. Nach circa 10 Minuten sah ich dann die Rettung mit Blaulicht kommen, und ich warf noch kurz einen Blick auf den Mann, der dort noch immer lag. Er wurde scheinbar gut betreut, und ins Krankenhaus gebracht. Ich hätte eigentlich von vornhinein bei ihm bleiben müssen, immerhin lag der Mensch am Boden, zitterte am ganzen Körper und hatte Schaum vorm Mund. Andererseits hatte ich selbst schon so zittrige Hände und wär fast umgekippt. Hoffe, dem Kerl geht es gut!

Beichthaus.com Beichte #00029083 vom 24.06.2011 um 23:31:09 Uhr (31 Kommentare).

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“Folge