Ohne Freundin bin ich ein Dreckschwein

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Faulheit Unreinlichkeit Partnerschaft Ekel Hochheim

Ich (m/29) mutiere immer zum Dreckschwein, wenn meine Freundin nicht da ist. Wenn sie daheim ist, dusche ich täglich und den Haushalt machen wir gemeinsam. Sie verreist aber beruflich relativ oft und wenn sie dann weg ist, lass ich mich einfach gehen. Ich sehe dann keinen Sinn mehr darin zu duschen oder irgendwas im Haushalt zu machen. Jetzt momentan ist sie seit einer Woche weg. Ich habe jetzt seit einer Woche weder geduscht noch mich gewaschen und trage seit der gleichen Zeit jeden Tag die gleiche Jeans und das gleiche schwarze Hemd im Büro. Auch T-Shirt und Boxershorts habe ich nicht gewechselt, obwohl ich da sogar drin penne. Und meine Socken riechen mittlerweile echt übel. Meine Haare sind so fettig, dass ich sie problemlos ohne Gel stylen könnte und mein Drei-Tage-Bart ist mittlerweile ein Sieben-Tage-Bart. Im Haushalt habe ich die letzte Woche auch keinen Finger krumm gemacht. Das Geschirr stapelt sich, der Mülleimer läuft auch über und das Klo ist total verpisst und stinkt. Und ich habe vor, das noch drei Tage durchzuziehen. Wenn meine Freundin dann in vier Tagen kommt, wird sie aber eine saubere Wohnung und einen geduschten Freund vorfinden.

Beichthaus.com Beichte #00040694 vom 27.11.2017 um 16:34:17 Uhr in Hochheim (11 Kommentare).

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Meine Eltern haben mich zum Ekel erzogen

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Ekel Unreinlichkeit Familie

Bis zu meinem Auszug von zu Hause vor fünf Jahren war ich (w/25) rückwirkend gesehen ziemlich eklig und ungepflegt. Bis ich so 12 war, habe ich nur einmal die Woche geduscht, als Kind wollte ich das nie so oft und wurde auch nicht dazu angehalten. Freitags kam ich also immer mit klatschfettigen Haaren zur Schule. Je älter ich wurde, desto öfter wollte ich dann von mir aus duschen oder baden, aber meine Mutter hat mir verboten, es täglich zu tun, weil angeblich das Wasser so lange laufen würde und das zu teuer wäre. Baden auch schon mal gar nicht bei dem Wasserverbrauch, alle 2-3 Tage duschen war gerade noch okay. Leider hatten wir kein Bidet oder so etwas und eine tägliche Katzenwäsche hat nicht so recht was gebracht. Schuhpaare hatte ich auch bloß 1-2, man kann sich also denken, wie die rochen ohne viel Zeit zum Auslüften.

Mit frischer Wäsche sah es auch eher karg aus, in den Keller durfte ich bis 15 oder 16 alleine nicht und die uralt WaMa mit all ihren speziellen Macken bedienen bis zuletzt nicht, weil ich sie angeblich nur kaputt machen würde. So wirklich frische Pullis hatte ich nie, bis mir das alles zu viel wurde ich begann, jeden Tag eine Schüssel voll von Hand zu waschen. Das Trocknen dauerte immer ewig ohne Trockner. Meine ganze Pubertät über habe ich also ziemlich gestunken, ich schäme mich so sehr, dass ich das nie jemandem so erzählen würde.

Mittlerweile dusche ich in meiner eigenen Wohnung jeden Tag und habe auch immer frische Wäsche, alles außer mal eine Hose oder Jeans trage ich grundsätzlich nur einmal, es kommt also gar nicht dazu, so fies zu müffeln und mir ist auch selbst aufgefallen, dass ich im Intimbereich endlich neutral rieche und nicht mehr so ungepflegt wie damals. Meine Wasserrechnung ist dennoch nur ein Bruchteil von der in meinem Elternhaus. Keine Ahnung, wer die Leute auf diese Sparmasche gebracht hat. Meine Mutter ist bei den Gewohnheiten geblieben. Alle zwei oder drei Tage Duschen, Klamotten öfter zu tragen und so weiter und das fällt vom Geruch auch auf, zumindest wenn kein Parfum drüber kommt. Vielleicht bin ich da auch mehr sensibilisiert nach dem Auszug, vorher fiel mir das nie so auf. Bettwäsche bleibt auch immer noch ewig drauf in meinem Elternhaus. Da hilft auch kein Febreez oder wie das Zeug heißt. Alte Gewohnheiten bekommt man leider nur schwer raus, wie es scheint, bei meiner Oma gab es damals für die Kinder auch nur einmal die Woche Familienbadetag. Vielleicht sieht man alles etwas anders, wenn man noch aus so einer Zeit kommt. Ich bin froh endlich nicht mehr stinken zu müssen, es ist befreiend.

Beichthaus.com Beichte #00040693 vom 27.11.2017 um 12:52:25 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kiffen ist scheiße!

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Boshaftigkeit Drogen Feinde

Ich hasse Kiffer! Wenn ich schon sehe, wie sich diese dämlichen Affen überall geben, kommt es mir hoch! Zu nichts sind die zu gebrauchen, können weder klar denken noch arbeiten. Wenn ich Gras schon rieche, kriege ich Aggressionen. Ich war vor einiger Zeit auf einem […]
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Beichthaus.com Beichte #00040688 vom 26.11.2017 um 18:02:29 Uhr (47 Kommentare).

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Ich liebe die Kolonialzeit

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Manie Politik Gesellschaft

Entgegen allem technischen und politischen Fortschritte des 21. Jahrhunderts muss ich doch beichten, dass ich die gute alte Kolonialzeit sehr mag. Mir gefällt einfach, dass sich auch damals schon vergleichsweise fortgeschrittenere und zivilisiertere Länder und Kulturen auch in den sogenannten Dritte Welt-Ländern niederlassen und etablieren, nicht umgekehrt. In der heutigen, liberalen Gesellschaft darf man sowas natürlich auf den Tod nicht sagen, da kommen die Grünen und Menschenrechtler und Sozialen aus allen Ecken um gegenzusteuern. Eigentlich ironisch, weil in den betroffenen Ländern immerhin auf Menschenrechte geschissen wird. Ich stelle mir sehr gerne lebhaft vor, wie es heute wäre, wenn man bei dem ehemaligen Konzept geblieben wäre, wie so eine Art parallele Zeitlinie mit inhaltlich anderem Verlauf. Ich kann Stunden damit verdaddeln, so etwas immer weiter auszudenken, in allen Details.

Beichthaus.com Beichte #00040683 vom 25.11.2017 um 18:43:13 Uhr (18 Kommentare).

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Ausgeklügelte Rache für ihren Seitensprung

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Rache Maßlosigkeit Schamlosigkeit Bregenz

Alles begann vor sechs Jahren. Da hat mir meine damalige Freundin, nach 4-jähriger Beziehung, aus dem Nichts heraus gebeichtet, dass sie eine kurze Affäre und in dieser Zeit ca. 20 Mal Sex mit ihm hatte. Dann kam das offizelle kurze Geheule von wegen es tut mir leid, bla bla. Nach einem kurzen aber heftigen Wutanfall von mir ging ich erstmal schlafen und am nächsten Tag zur Arbeit. Ich überlegte mir ganz genau ob ich ihr verzeihen soll bzw. kann, oder ich mich an ihr räche. Ich habe mich für die Rache entschieden. Nur dauerte die Rache drei Jahre. Ich sagte zu ihr, dass ich ihr verzeihe, aber Zeit bräuche. Nach zwei weiteren Jahren machte ich ihr einen Antrag. Sie sagte ja und war so froh, dass ich ihr das "verzeihen" konnte. Die ganze Planung war abgeschlossen - alles gebucht, bezahlt und alle Gäste eingeladen. Zwei Wochen vor der Hochzeit habe ich die Story meinen beiden Brüdern und meinem besten Freund erzählt, damit sie mir bei der Rache helfen konnten. Sie waren von meiner Idee begeistert. Der eine Bruder war der Fahrer unserer Eltern, er holte sie ab und fuhr mit ihnen weg, damit die bei der Rache nicht dabei sein mussten und sich für mich schämten. Mein anderer Bruder war mein Trauzeuge und war bei der Hochzeit.

Am Morgen des Grauens fingen mein bester Freund und ich an, meine Sachen zu packen. Ich zog aus. Der Trauzeuge hat dann auf dem Standesamt auf dem Fernseher ein Video laufen lassen, wo ich der ganzen versammelten Manschaft beichtete, dass es keine Hochzeit geben werde, da sie mich damals betrogen hatte und das nun die Rache dafür sei. Mein Bruder hat einige Schläge und Tritte von ihr kassiert. Er sagte mir, dass es das wert war, um ihr blödes Gesicht zu sehen. Trotz der verschwendeten Zeit und des finanziellen Fiaskos war es das wert. Mir geht es heute fantastisch. Sie hingegen, nun ja, vielleicht kennt ja der eine oder andere ein Lied mit dem Titel: "Weil du mich immer nur verarscht hast" einer Südtiroler Band. Genauso geht es ihr.

Beichthaus.com Beichte #00040678 vom 24.11.2017 um 22:22:10 Uhr in Bregenz (27 Kommentare).

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