Feuer im Kühlschrank

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Dummheit Vandalismus

Als ich 10 war, bin ich mal in das Vereinsheim meines damaligen Minigolfvereins mit einem Dietrich eingebrochen und habe alles verwüstet. Nur aus Langeweile zündelte ich ein bisschen herum, bis die Küchenrolle Feuer fing. Aus Unwissenheit und Dummheit schmiss ich die brennende Rolle in den Kühlschrank. Ein Fehler, wie ich bemerkte. Kälte löschte das Feuer leider nicht. Ich entfernte mich ganz schnell vom Tatort und lief davon bis ich irgendwann die Sirenen heulen hörte. Mit meinen Freunden schaute ich mir das Spektakel dann von Weitem an. Zwischenzeitlich explodierte eine in der Küche stehende Gasflasche. Innerhalb weniger Minuten brannte der Schuppen lichterloh. Bis heute weiß keiner, wer oder was wirklich dahinter steckte.

Beichthaus.com Beichte #00026347 vom 26.05.2009 um 11:51:30 Uhr (10 Kommentare).

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Markierungen in der Waschküche

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Ekel Unreinlichkeit Rache Nachbarn

Ich bin damals frisch nach Bremen gezogen und es kam mir sehr gelegen, dass in dem Mietshaus (6 Parteien, alles Studenten) unten eine Waschmaschine für uns alle bereitstand - sowie ein Trockenraum. Eines Abends kam ich nach Hause und hatte einen Megadruck auf der Blase. Ich wusste ganz genau, dass ich es nicht mehr nach oben schaffen würde. Auf alle Fälle konnte ich nur noch geradeaus stürzen und pinkelte in die Ecke vom Trockenraum. Schräg unter mir wohnten ziemlich laute, biersaufende Studenten. Jedes Wochenende Party. Ich war wohl der Einzige, der arbeitete. Als es dann anfing, auch unter der Woche lauter zu werden, habe ich, wenn ich deren Sachen in der Waschmaschine fertiggewaschen, aber noch nicht rausgeholt sah, regelmäßig meine Markierung gesetzt. Ziemlich eklig, wenn man sich das jetzt überlegt, aber damals war das für mich eine Art Genugtuung.

Beichthaus.com Beichte #00026346 vom 26.05.2009 um 09:40:01 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Betrug im Callcenter

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Betrug Lügen Diebstahl Telefon Arbeit Essen

Ich habe im Jahre 2007 für mehrere Monate im Callcenter gearbeitet, weil ich nicht arbeitslos sein wollte. Meiner Familie habe ich gesagt, dass ich vom Callcenter gekündigt worden bin. Dabei war das so, dass ich mich habe rausschmeißen lassen. Ich konnte dort nicht mehr arbeiten. Ich konnte die Menschen am Telefon nicht mehr belügen. Ich konnte denen nicht sagen, was für einen "tollen Mobilfunkvertrag" sie bekommen würden, wenn sie ihren Vertrag verlängern. Ich wollte das einfach nicht. Herr, vergib den Menschen, die dort nur den Profit sehen, und mir einreden wollten, dass der Kunde nicht Nein zu sagen, sondern nur zu wollen habe. Ich habe regelrecht am Telefon gelogen, dass sich die Balken biegen. So habe ich meinen Schnitt der Vertragsverlängerer oder Neuverträge beschönigt. Ich habe das bis zu dem Punkt gemacht, bis ich erkannt habe, dass das falsch ist. Ich finde das schade, dass dort fast alle Lügen.

Ich bin dann wegen Betruges bzw. Diebstahl rausgeflogen. Ich hatte selbst Mobilfunkverträge und habe diese an meine Bedürfnisse angepasst. Das durfte ich natürlich nicht. Ich habe von Freunden ihre Prepaidhandys freigeschaltet, damit sie alle Karten rein machen können und das durfte ich auch nicht. Ich habe dafür die Kündigung bekommen. Mir war es egal, mit welchem Grund sie mich rausschmeißen, weil ich einfach da raus wollte. Ich werde nie wieder in so einem Callcenter arbeiten! Und so lügen schon einmal gar nicht. Bitte vergebt mir, dass ich solche Dummheiten gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00026342 vom 26.05.2009 um 08:38:03 Uhr in Essen (12 Kommentare).

Gebeichtet von roadster
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Operieren lassen, um frei zu haben

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Lügen Waghalsigkeit Faulheit Drogen Gesundheit Bad Neuenahr

Drittes Lehrjahr Hotelfachmann. Anno 1998. Morgens bei einem Kollegen Kaffee getrunken und eine gute Pfeife geraucht. Vielleicht ein wenig zu gut. Auf dem Weg von ihm zur Arbeit kam mir der Gedanke, dass man 1.) den Blinddarm nicht braucht und 2.) nach dessen Entfernung auch erstmal frei hat.

Das Krankenhaus lag neben dem Hotel. Ging dann sehr fix, bei der Aufnahme über Schmerzen geklagt, Arzt hat sich alles angeschaut und ich saß recht breit rum. Arzt ging kurz raus, kam wieder rein und sagte: OP ist grad frei, können direkt los legen. Nunja. Was solls. Ab in das OP-Nachthemd. Störend war der Krankenpfleger der dann die Rasur vornehmen wollte, davon hab ich vorher nix gewusst. Einweg-Rasierer. Hölle.

Danach Schwester Stephanie-Deckenperspektive. Habe das OP-Team sinnlos vollgequasselt und dann gings Licht aus. Spätnachmittags wurde ich in einem Dreibett-Zimmer wach, in dem schon vier Andere lagen. Mein Bett stand an der Wand, direkt über mir der laut laufende Fernseher mit Fußball. Pflichtversichert...selbst schuld. Beim ersten Aufstehen am 2ten Tag nach der OP bekam ich dann keine Luft mehr. Ab zum Röntgen - Lungenentzündung. Prima. Nichtmal zum Balkon durfte ich humpeln um eine Kippe zu rauchen. Nach weiteren 4 Tagen habe ich mich selbst entlassen. Die Pfeife habe ich nie mehr angepackt.

Beichthaus.com Beichte #00026341 vom 26.05.2009 um 04:19:48 Uhr in Bad Neuenahr (23 Kommentare).

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Schmor in der Hölle, du Gexe!

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Engherzigkeit Hass Zorn 50+ Köln

Meine Oma hat mir vor 10 Jahren im Streit gesagt, dass mein Ur-Opa, den ich sehr gern hatte, mich nicht lieb gehabt hätte. Das wird zwar nicht gestimmt haben, aber das habe ich ihr sehr übel genommen und habe seitdem den Kontakt mit ihr vermieden. Ich habe sie nicht zu meiner baldigen Hochzeit eingeladen und habe einfach aufgelegt, als sie vor ein paar Monaten mal angerufen hat. Ich habe ihr den Tod gewünscht und sie als böse alte Hexe bezeichnet, die nach ihrem Tod in der Hölle schmoren würde. Letzte Woche ist sie gestorben und auf der Beerdigung habe ich doch geweint und mir gewünscht, es wäre anders gelaufen.

Beichthaus.com Beichte #00026336 vom 25.05.2009 um 13:20:32 Uhr in Köln (24 Kommentare).

Gebeichtet von akash
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