Neidisch auf das Familienglück

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Neid Neugier Nachbarn Verzweiflung

Die Familie zwei Häuser weiter schickt mich schon seit einer Weile immer wieder durch eine emotionale Achterbahn, dabei kenne ich sie nicht mal richtig. Eigentlich bescheuert, so ein Mix aus Neid, Sehnsucht, Bewunderung, Besessenheit und auch Traurigkeit, wenn ich beim Vorbeigehen einen Blick in die Fenster werfe oder sie auf dem Weg zur Schule oder Arbeit sehe. Es ist alles ganz klassisch, Mutter, Vater und drei kleine Töchter, ich schätze so zwischen 5 und 9 Jahren. Sie scheinen lebensfroh, aktiv und kreativ, sind viel mit dem Rad unterwegs, im Winter holen sie alle zusammen mit einem Bollerwagen im Rahmen eines Spazierganges den Weihnachtsbaum. Das Haus ist ein schönes und sehr großes Altbau-Stadthaus, drei Stockwerke, immer mit dezenter Deko im Fenster oder mit selbst gebastelter Deko von den Kindern. Wenn Geburtstag ist, hängen immer Bündel mit bunten Ballons an der Haustür. Die Eltern sind auch in der Gemeinde aktiv und haben ihren Garten zum Lichtfest zugänglich gemacht, aber ich bin nicht gegangen. Wie gerne hätte ich auch so etwas. Ich bin zwar lesbisch, aber das stünde solch einer eigenen Familie mit zwei Elternteilen und mehreren Kindern, Haus, Garten, Auto, Sicherheit, Behaglichkeit, Bastelstunden, Aktivitäten nicht im Weg. Momentan ist alles meilenweit weg von so einer Zukunft für mich, was die Traurigkeit macht. Gerade jetzt zu Weihnachten.

Meine eigene Mutter würde sofort meckern, dass das alles kleinkarierte Spießer sind. Bei ihr hätte ich mit solchen Plänen verschissen bis in die Steinzeit, aber den negativen Kontakt abzubrechen traue ich mich auch nicht. Selbst hatte ich eine ziemlich einsame (keine Geschwister, kein Vater) und zerrüttete Kindheit, in der die Interessen einer Erwachsenen, die eigentlich nie Kinder wollte, gegen die Bedürfnisse des Kindes standen und in der Prioritäten gerne falsch gesetzt wurden. Es gab Erziehungsmethoden mit Drohungen und emotionalem Stress, bei denen ein normaler Mensch den Kopf schütteln würde. In keiner Familie der Welt immer alles toll und ich bin sicher, dass auch diese Nachbarsfamilie ihre Sorgen und Probleme hat, aber sie geben sich ehrliche Mühe und das ist viel wichtiger als alles andere. Jedes Mal, wenn ich mir vornehme, nicht weiter drüber nachzudenken, muss ich doch wieder ins Fenster sehen oder sie sind gerade draußen unterwegs und sofort ist alles wieder da. Umziehen, um auf andere Gedanken zu kommen, geht finanziell nicht und auch wegen meiner Wohnung nicht. Es tut mir echt leid, vielleicht haben sie sogar schon bemerkt, dass sie dort immer jemand bedröppelt anguckt.

Beichthaus.com Beichte #00040813 vom 23.12.2017 um 20:03:41 Uhr (14 Kommentare).

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Der Christbaumständer

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Boshaftigkeit Ekel Weihnachten Dresden

Mir geht der ganze Weihnachtsstress tierisch auf die Nuss. Jeden Tag bei jemand anderem eingeladen und den ach so tollen Weihnachtsbaum bestaunen und loben und alles. Der Gipfel aber war, als ich auch noch gefragt wurde, ob ich beim Aufstellen und Schmücken eines Baumes bei einem mir unbekannten Freund einer Freundin helfen kann. Ich habe zugesagt, aber innerlich eine solche Wut auf mich selbst gehabt, weil ich nicht absagen konnte. Als ich dann für eine kurze Weile allein in der Wohnung war, weil die beiden anderen Dekorationen aus dem Keller holten, habe ich in den schon aufgestellten Christbaumständer gekackt. Es ging schnell und zum Glück hat wegen des anschließend ausgiebig versprühten Kunstschnees auf dem Baum auch niemand etwas gerochen. Durch die anschließend am Abend stattfindende Party bei der besagten Person bin ich auch nicht der Verdächtige, wenn der Besitzer rausfindet, was los ist. Ich beichte also, dass es mir total egal ist und ich hoffe, dass mein Haufen richtig zu gären anfängt.

Beichthaus.com Beichte #00040811 vom 23.12.2017 um 17:10:57 Uhr in Dresden (17 Kommentare).

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14-Jährige mit Tangas

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Neugier Hochmut Schule Düsseldorf

Als ich (w) 14 Jahre alt war, hatten viele Mädchen in meiner Klasse Tangas. Ich wollte das auch, fand es sexy, wollte wohl auch dazugehören, hatte aber sehr konservative Eltern. Also habe ich den oberen Rand des Höschens abgetrennt sodass es wie ein String aussah. Und ließ ihn bei der Jeans rausschauen. Als ich mich (absichtlich) bückte und er so rausschaute, sah man auch gleichzeitig, blöderweise, von der Seite, dass es doch ein kaputtes Höschen war. Eine Kollegin rief dann laut: "DU hast einen Tanga? Ach nein, dass ist ja eine kaputte Unterhose!" Sie lachte schallend, grell auf. Mir war das damals sehr peinlich. Ich beichte meinen Übermut.

Beichthaus.com Beichte #00040808 vom 23.12.2017 um 11:56:55 Uhr in Düsseldorf (10 Kommentare).

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Klatschgeräusche aus dem Nachbarzimmer des Hotels

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Dummheit Urlaub

Klatschgeräusche aus dem Nachbarzimmer des Hotels
Beruflich bin ich sehr viel unterwegs. Vor ein paar Wochen habe ich in einem Hotel am Stadtrand von Madrid gewohnt. Als ich nach dem Frühstück in mein Zimmer zurückkehrte, hörte ich lautes Stöhnen und Wimmern von einer Frau. Als ich mein Ohr an die Wand legte, vernahm ich auch die typischen Klatschgeräusche. Da hatte jemand ziemlich heftigen Sex. Erregt von der Stöhnerei legte ich (m/36) selbst Hand an. Als ich am späten Abend dann wieder ins Hotel kam, hatte ich den Vorfall vom Morgen schon fast vergessen. Und wieder hatten meine Nachbarn offensichtlich wilden und vor allem lang anhaltenden Sex. Mit kurzen Pausen ging das ganze Intermezzo mindestens eine Stunde. Am nächsten Morgen wieder das gleiche Spiel. Ich hörte an der Wand zur linken Seite meines Zimmers und wechselte zur rechten Seite meines Zimmers. Die Lautstärke war gleich. Ich konnte nicht identifizieren, wo das wollüstige Paar wohnte. Als die Putzfrau dann anrückte und die beiden Zimmer neben mir säuberte, war mir klar, dass die Beiden über oder unter mir wohnten. Ich ging also ins darüberliegende Stockwerk und lauschte an der Tür. Tatsächlich! Das offensichtlich spanische Pärchen war heftig zugange, ohne Scham, dass sie jemand hören könne. Ich hätte zu gerne gewusst, wie die Beiden aussehen. Am liebsten hätte ich an der Tür geklopft.

Als ich am Abend von der Arbeit ins Hotel zurückkehrte, wieder das gleiche Spiel. Am liebsten hätte ich im Zimmer über mir angerufen und gefragt, ob ich mitmachen dürfe. Ich war total aufgewühlt, denn irgendwie war ich neidisch auf den Typen. Er hielt ewig lange durch und die Frau hatte einen Orgasmus nach dem anderen. Ich wollte wissen, wie der Typ das macht und wie scharf seine Frau ist. Ich malte mir schon einen Dreier aus. Ich schrieb also auf einen Zettel in englischer Sprache: "Ich muss zugeben, dass ich euch unweigerlich in den letzten Tagen bei wildem Sex gehört habe. Ich bin beeindruckt und würde euch gern unverbindlich kennenlernen. Schreibt mir einfach über meine Kik-ID bla bla bla."

Den Zettel schob ich unter ihrer Tür durch und wartete gespannt auf eine Nachricht. Am Morgen nach dem Frühstück hörte ich dieses Mal kein Stöhnen. War das ein gutes Zeichen? Vielleicht wollten sie sich das ja für den Sex mit mir aufsparen. Ich ging zur Arbeit und prüfte immer wieder mein Handy, doch keine Nachricht von dem Pärchen. Als ich am Abend in mein Zimmer ging, folgte mir kurz darauf der General Manager des Hotels und klopfte an meiner Tür. Er sagte mit ernster Miene, dass es eine Beschwerde über mich gäbe und ich solche Aktionen doch bitte sein lassen solle, sonst würde man mich des Hotels verweisen. Was ich bei aller Anonymität nicht bedachte war, dass ich fast der einzige nicht-spanische Single-Mann im Hotel war. Somit war es relativ einfach herauszufinden, wer den Brief geschrieben hatte. Das war mir so etwas von peinlich. Dieses Hotel werde ich nie wieder betreten.

Beichthaus.com Beichte #00040805 vom 23.12.2017 um 02:00:43 Uhr (12 Kommentare).

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Warum ich meinen Mitschüler verprügeln muss

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Aggression Gewalt Schule Altötting

Ich bin jetzt 16 Jahre alt und habe einen Klassenkameraden, der mir mit seiner Lispelei ganz gewaltig auf die Nerven geht. Deshalb kassiert er regelmäßig Prügel von mir. Manchmal einen Schlag in den Magen, mal einen Schlag ins Gesicht. Er hatte schon ein paar Mal eine blutige Nase wegen mir und als ich ihm wieder mal in den Magen schlug, dachte ich er kotzt gleich. Ein paar Mal habe ich ihm, während der Pause, wenn er gerade nicht in der Klasse war, auch schon Stifte geklaut, mir auf der Toilette durch den Arsch gezogen und wieder zurückgelegt. Einmal als er schon am Boden lag, wollte ich ihn zwingen Schnecken zu fressen, aber er hat sich geweigert, da nahm ich eine Schnecke und hielt ihm die Nase zu, sodass er keine Luft mehr bekam und durch den Mund atmen musste, dann habe ich ihm die Schnecke in den Mund gesteckt und ihm den Mund zugehalten. Wahrscheinlich hätte ich ihn dazu gekriegt die Schnecke zu schlucken aber ein Lehrer hat mich erwischt und ich bekam einen Verweis. Aber das habe ich dann auch wieder an meinem Klassenkameraden ausgelassen. Leider ist er in der Schule besser als ich, wofür er auch regelmäßig eine fängt. Gelegentlich habe ich ein schlechtes Gewissen aber das legt sich schnell wieder, wenn ich sein dummes Gesicht sehe und das nervige Gerede höre. Ich bitte also um Verzeihung für alles, was ich ihm angetan habe und noch antun werde.

Beichthaus.com Beichte #00040800 vom 21.12.2017 um 20:25:29 Uhr in Altötting (28 Kommentare).

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