Ich habe meine Chefin angeschrien!

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Peinlichkeit Zwang Chef Arbeit

Meine Chefin ist eine wirklich Liebe. Wahnsinnig nett, privat wie geschäftlich, wir kommen super miteinander aus. Die einzige Macke: Sie ist der totale Kontrollfreak. Sperrt sie z.B. das Auto ab, so umkreist sie es etwa drei Mal und rüttelt wie eine Verrückte an jedem Türgriff, Kofferraum und sogar der Motorhaube, um, wie sie es nennt, "wirklich sicher zu sein, dass man nichts öffnen kann." Das mit der Motorhaube kann sie mir bis heute nicht erklären. Nun aber zum eigentlichen Fall: Wir fuhren zu einem Kundentermin, deren Auftrag etwas gehobenere Klasse war. Es handelte sich um einige Politiker und die Einweihung eines Forschungsinstitutes.


Am Treffpunkt - dem Parkplatz des Institutes - angekommen, fing meine Chefin bereits an, in Anwesenheit ebendieser hohen Tiere ihr "Ritual" zu vollführen und war bereits am Kofferraum angekommen. Nun stand ich da und war der vollen Überzeugung, sollten diese Politiker jetzt wirklich beobachten, wie meine Chefin versucht, die Motorhaube "abzureißen", ich würde vor Scham im Boden versinken! Der Gedanke schoss mir so blitzschnell durch den Kopf, dass ich urplötzlich meine Chefin anschrie: "Schluss jetzt!" Es war totenstill, sie war starr und kreidebleich, ich vermutlich auch. Die Herrschaften sahen uns mit großen Augen an. Drei Sekunden später redeten sie weiter, als wäre nichts passiert. Das ist jetzt zwei Jahre her, ich wurde nie von ihr drauf angesprochen. Der Auftrag wurde zugesagt. Wir verstehen uns immer noch prächtig und haben ein super Verhältnis miteinander. Aber trotzdem tut mir das immer noch ein bisschen leid, sie vor versammelter Mannschaft angeschrien zu haben. Auch wenn es im Affekt war. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034575 vom 11.12.2014 um 03:29:26 Uhr (6 Kommentare).

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Fliegende Schuhe in der Vorlesung

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Aggression Eitelkeit Zorn Studentenleben

Fliegende Schuhe in der Vorlesung
Ich (m/23) muss etwas beichten, das mich bis heute nicht loslässt. Ich studiere in Zürich im ersten Semester Jura und bin das, was man wohl einen Einzelgänger nennen würde. An sich nichts Schlimmes, schließlich sitzen doch in den Vorlesungen immer viele Studenten an Einzelplätzen, da man sich so auch besser konzentrieren kann. Gestern habe ich mir in er Pause, die ich wie immer alleine verbrachte, teure Lederschuhe gekauft. Ich zog sie gleich an und ließ mir die alten, jedoch immer noch schönen Schuhe in einem Sack mitgeben. Am Nachmittag störte ein fetter, arabisch aussehender Kommilitone andauernd die Vorlesung, indem er sich lautstark mit seinen Freunden unterhielt. Ich wurde wütend und wies ihn mehrere Male barsch zurecht. Er saß zwei Reihen vor mir und nahm das wohl schlecht auf, denn er verspottete mich, weil ich alleine saß, und nannte mich einen Streber. Weiterhin machte er sich über meine leichte Stirnglatze lustig. Ich ließ mir nichts anmerken, wurde jedoch sehr wütend.

Am Ende der Vorlesung schleuderte ich ihm nacheinander meine beiden alten Schuhe an den Hinterkopf und begab mich schnellen Schrittes aus dem Hörsaal. Ich bereue die Aktion vor allem, weil ich die Schuhe mochte und man die noch gut tragen konnte. Allerdings habe ich später herausgefunden, dass für viele Muslime das Bewerfen mit einem Schuh eine schlimme Beleidigung ist. Deshalb tut es mir schon sehr leid und ich bitte um Absolution. Heute war er übrigens nicht in der Vorlesung, hoffentlich leidet er nicht zu sehr unter meiner Aktion.

Beichthaus.com Beichte #00034573 vom 10.12.2014 um 23:00:11 Uhr (14 Kommentare).

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Der Mobber meines Cousins

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Aggression Gewalt Zorn Familie Ingolstadt

Ich (w/24) habe einen Buben bedroht und es tut mir leid. Mein kleiner Cousin (16 Jahre jung) liegt mir sehr am Herzen, wir verstehen uns sehr gut und er kommt mit seinen Problemen eher zu mir als zu seiner Mutter. Seine Mutter ist eine Hardcore-Hausfrau, sie hat meinen […]
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Beichthaus.com Beichte #00034566 vom 10.12.2014 um 17:57:03 Uhr in 85049 Ingolstadt (Esplanade) (22 Kommentare).

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Nächtlicher Besuch

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Falschheit Selbstsucht Trunksucht Verzweiflung Last Night

Ich (w/28) beichte, dass ich meine beste Freundin hintergangen habe. Es war am letzten Wochenende, als es morgens um fünf Uhr an meiner Tür klingelte. Ich war gerade von einer Feier gekommen und hatte ein klein Hicks. Ich drückte auf den Summer und dachte nicht groß nach. Dann klopfte es, ich öffnete die Tür und da stand der Mann meiner besten Freundin. Er fragte, ob ich kurz Zeit hätte und ich ließ ihn rein. Er erzählte mir dann, dass die beiden einen heftigen Streit hatten und dass er die ganze Nacht durch die Kneipen gezogen ist und er mich um Rat fragen wolle. Ich sagte ihm, er solle sich erst einmal hinlegen, schlafen und später würden wir dann reden. Er schlief schnell ein und ich ging auch ins Bett. Nach knapp einer Stunde wurde ich wach und hörte den TV in Wohnzimmer, ich ging hinüber und sah, wie er meinen Vodka trank.


Als er mich entdeckte, sagte er, dass er mir die Flasche ersetzen würde und ich trank mit ihm. Er weinte auf einmal los und mir blieb nichts anderes übrig, als ihn in den Arm zu nehmen und ich spürte dabei seinen erregten Penis an meinem Bein. Er machte aber überhaupt keine Andeutungen deshalb, vielleicht merkte er es nicht einmal. Mir blieb der Gedanke allerdings im Kopf. Nach ein paar Vodka ging ich dann zum Freundschaftstrinken über. Und küsste ihn dann einfach und setzte mich auf ihn, dann ging alles ganz schnell und wir hatten Sex. Als ich wach wurde, lag er neben mir und schlief noch. Er sagte, es müsse unter uns bleiben und ich sei ja die Schuldige, die seine Situation ausgenutzt hat. Ich fühle mich wie das Letzte.

Beichthaus.com Beichte #00034564 vom 10.12.2014 um 10:26:10 Uhr (19 Kommentare).

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Moderner Feminismus

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Ignoranz Vorurteile Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass mir Hardcore-Feministinnen auf den Zeiger gehen. Ich habe eine eigentlich gute Freundin, die sich sehr gerne über Gender-Ungerechtigkeit und die Vorherrschaft der Männer aufregt. Ich stimme ihr in vielen Punkten zu, aber ich finde, generell wird mit diesem Kampffeminismus ziemlich übertrieben. Ich meine, wenn mir jemand auf der Straße hinterherpfeift, fühle ich mich nicht sexuell belästigt, sondern rein optisch geschmeichelt - natürlich situationsbedingt, aber ihr versteht mich schon. Natürlich weiß ich, dass unser heutiges System nicht von Lächeln und Warten kommt und dass wir Frauen uns auch darum kümmern sollten, dass das so bleibt. Letztens gab es jedoch ein Gespräch, bei dem ich ernsthaft an den modernen Feministinnen gezweifelt habe. Es fand mit besagter Freundin und einigen aus ihrem Freundeskreis statt und ging um unsere Zukunftsvorstellungen.


Tja - ich würde später gerne für meine Kinder zu Hause bleiben und mich um sie kümmern, wenn das mit dem Geld hinhaut. Karriere war mir noch nie so wichtig, ich kann mich sehr gut über etwas anderes als meinen Job definieren. Natürlich waren die Anwesenden "not amused." Ich wurde richtiggehend niedergemacht, dass ich eine Schande für die modernen Frauen sei und doch bitte wieder zurück ins 19. Jahrhundert gehen solle. Damit fand auch ein Bruch mit der Freundin statt, weil es auch in einer Freundschaft Grenzen gibt. Ich halte jedoch weiter an meinen Plänen fest. Ich finde, gerade heute gehört es auch zu unserem Erfolg, sich willentlich für die Mutterrolle zu entscheiden, wenn wir dies wünschen. Ich habe einige Befürchtungen, dass ich noch mein ganzes Leben solche Diskussionen führen muss, aber ich empfinde mich als selbstbestimmte, selbstbewusste Frau und werde mich auch von keiner "Feministin" abbringen lassen!

Beichthaus.com Beichte #00034557 vom 09.12.2014 um 19:26:55 Uhr (21 Kommentare).

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