Das Geld der alten Dame

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Diebstahl Selbstsucht Habgier Geld Tod

Ich (m/32) muss etwas beichten, was nun schon einige Jahre her ist. Ich war damals neben dem Studium Sanitäter und wie das in dem Job so ist, wenn man immer auf der gleichen Wache ist, hat man so seine "Stammkundschaft." Unter anderem ein älterer Herr, der einmal pro Woche betrunken war und nicht mehr aufstehen konnte, eine ältere Dame die drei bis vier Mal im Monat stürzte und viele mehr. Man kennt die Leute irgendwann und unterhält sich manchmal auch mit ihnen. Eine ältere Frau, die auch zur Stammkundschaft gehörte, hatte keine Familie mehr, wurde von der Caritas zu Hause gepflegt und nur ihr Nachbar schaute nach ihr. Irgendwann rief ihr Nachbar dann besorgt an, weil er den ganzen Tag nichts von ihr gehört hatte - es war ein Sonntag, der einzige Tag wo die Caritas nicht kam. Wir sind zum Einsatz gefahren und der Hausmeister konnte uns mit seinem Schlüssel die Wohnung öffnen. Wir fanden die Dame dann tot in ihrem Bett vor. Die Leichenstarre hatte schon eingesetzt, es war nichts mehr zu machen.


Wir riefen also den Notarzt und der Form halber die Polizei zum Feststellen des Todes und zur Benachrichtigung der eventuellen Angehörigen, welche es aber nicht gab. Beim Aufnehmen der Daten suchte ich dann nach ihrer Krankenkassenkarte und ging ins Wohnzimmer an ihre Handtasche. Darin befand sich ein dicker fetter Umschlag mit 5.000 Euro Bargeld. Es war zu verlockend - ich schnappte mir den Umschlag unauffällig und ließ ihn tief in meiner Jacke verschwinden. Das Geld hätte am Ende eh nur der Staat bekommen. Gemerkt hat es auch nie jemand. Ich gönnte mir damit einen richtig schönen 3-wöchigen USA-Urlaub mit einer schönen Rundreise und hob mir ein bisschen von dem Geld für schlechte Zeiten auf. Ich hatte während des Studiums nicht viel und als Sanitäter hat man auch nur einen Hungerlohn.

Beichthaus.com Beichte #00034487 vom 03.12.2014 um 18:13:22 Uhr (13 Kommentare).

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Meine Vergangenheit als Messie

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Peinlichkeit Zorn Engherzigkeit Familie Garbsen

Ich (w/29) bin seit 2,5 Jahren mit meinem Freund glücklich. Wir leben zusammen, irgendwann im nächsten Jahr planen wir auch Nachwuchs. Meine Eltern verstehen sich auch sehr gut mit ihm. Ich litt vor 13 Jahren an einer Depression - aufgrund mehrerer Dinge, die in relativ kurzer Zeit geschahen. Meine Depression sorgte auch dafür, dass ich für eine begrenzte Zeit ein Messie war. Durch eine Gesprächstherapie überwand ich sie und heute würde kein Mensch denken, dass ich diese Probleme hatte. Meine Eltern sind Sozialpädagogen und haben mich damals sehr unterstützt. Außer mir, ihnen und meiner großen Schwester, die mir auch viel half, weiß kein Mensch davon. Das Thema ist ja auch gegessen und nicht mehr aktuell. Vor drei Wochen hat meine Mutter dann allerdings alles meinem Freund erzählt - völlig grundlos! Unsere Beziehung ist super, wir stehen beide mit beiden Beinen im Leben. Die Begründung meiner Mutter war, dass er das doch wissen sollte, wir führen schließlich ein gemeinsames Leben und er müsse meine komplette Vergangenheit kennen, auch wenn sie absolut keine Rolle mehr spielt. Sie hat auch die Messie-Geschichte erzählt, dass ich mich einigelte und zeitweise nicht wusch. Mein Freund musste ziemlich schlucken und seither fragt er mich ständig, ob es mir denn gut geht und behandelt mich wie ein rohes Ei, sodass ich es kaum noch aushalte!


Meine Beichte? Meine Mutter ist für mich gestorben. Ich werde ihr diese Sache nicht verzeihen. Ich werde mit meiner Schwester und meinem Vater weiterhin den Kontakt pflegen, den wir immer harmonisch führten - aber ohne meine Mutter. Wenn ich sie erblicke, bin ich ab durch die Mitte - ich treffe meine Familie nur dann, wenn sie nicht dabei ist. Mich werden jetzt einige für hartherzig halten, da meine Mutter es auch bitter bereut und sich unbedingt wieder mit mir vertragen möchte, aber für mich ist es das Schlimmste überhaupt, dass mein Freund von dieser Zeit weiß. Unsere Beziehung ist immer noch schön, aber nun kümmert er sich um mich, als wäre ich ein kranker Mensch. Nur weil ich vor mehr als zehn Jahren mal eine Depression hatte und meine Mutter ihren Schnabel nicht halten konnte. Ich möchte nichts mehr mit ihr zu tun haben. Ich hatte sie damals, als ich behandelt wurde, so sehr gebeten, das außerhalb der "Kernfamlie" niemandem zu sagen und sie versprachen es. Wenn meine Mutter alt und gebrechlich ist und mich braucht - es tut mir leid. Wenn es ihr rausgerutscht wäre - aber sie hat es ja bewusst erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00034482 vom 03.12.2014 um 00:07:26 Uhr in Garbsen (18 Kommentare).

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Mein fauler, arbeitsloser Freund

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Verzweiflung Faulheit Partnerschaft Straßkirchen

Ich (w/24) bin im Moment ziemlich fertig. Aber der Reihe nach. Ich bin mit meinem Freund seit dem 16. Lebensjahr zusammen. Wir haben uns eine gemeinsame Wohnung eingerichtet und die Zukunft geplant. Bis zu diesem Augenblick war alles so weit in Ordnung, das war vor drei Monaten. Sein Arbeitgeber ging in die Insolvenz und er wurde dann arbeitslos. Ich muss sagen, fleißig war er noch nie, aber seit diesem Zeitpunkt hat sich sein Charakter ins Negative gewandelt, es ist unbeschreiblich. Ich musste noch einen Zweitjob annehmen, damit wir die Raten für das Auto und Ähnliches bezahlen konnten. Er dachte allerdings nicht daran, auch nur einen Finger für die Wohnungsreinigung oder das Essen krumm zu machen. Stattdessen liegt er jeden Tag, wenn ich um 21 Uhr heimkomme, noch genauso auf dem Sofa wie morgens. Vor Kurzem meinte er, dass die Kohle auch so reicht, wenn wir uns einschränken würden. Insgeheim denkt er gar nicht mehr dran, arbeiten zu gehen. Wenn ich dann abends heimkomme, bin ich fix und fertig und schaffe es nur noch kurz ein Brot zu essen. Er will dann natürlich mit mir schlafen und ich lasse es auch über mich ergehen, obwohl ich dazu meist überhaupt keine Lust mehr habe. Nachts kann ich nur schlecht schlafen, ich muss sehr häufig weinen, wenn ich über die gegenwärtige Situation nachdenke.

Wenn morgens um fünf Uhr der Wecker klingelt, bin ich meist genauso müde wie abends. Ich richte ihm sein Frühstück und rase davon. Das Wochenende besteht für mich nur noch aus Putzen, Einkaufen, Auto waschen, Garten richten und so weiter. Meine Eltern habe ich schon seit sechs Wochen nicht mehr besuchen können, einfach aus Zeitmangel. Um mit ihm herumzustreiten, fehlt mir einfach die Kraft. Körperlich habe ich stark abgebaut und habe in den letzten Wochen 15 Kilo abgenommen, wobei ich schon von Haus aus schlank bin. Er meint, dass ich mich nicht mehr pflege und aussehe wie ein Schreckgespenst - vor Monaten hat er mich noch als die attraktivste Frau der Welt bezeichnet. Vor zwei Wochen hat er zum ersten Mal neue Kumpels mitgebracht. Er hat sie auf dem Arbeitsamt kennengelernt. Diese Leute kommen jetzt fast jeden Tag und ich muss deshalb ständig Bier kaufen. Außerdem rauchen sie in unserer Wohnung, obwohl ich das nicht will. Die Leute gehen, wenn ich heimkomme, es sind manchmal aber auch ganz ordinäre Weiber dabei. Aber wie gesagt, ich habe keine Kraft mehr, um mich zu wehren, ich finde auch keine Lösung mehr für dieses Dilemma.

Am Wochenende war mein Bruder zufällig in der Stadt und hat mich besucht, er war schockiert, als ich ihm auf einem Spaziergang berichtet habe, was in den letzten Wochen abgelaufen ist. Er meinte, ich solle unverzüglich zu meinen Eltern zurückziehen, er würde die Sache mit meinem Freund, dem Mietvertrag, den Raten für unser Fahrzeug und die anderen Sachen schon regeln. Da er meinen Freund noch nie leiden konnte, habe ich nun Angst, dass er ihm vielleicht sogar wehtut. Daran wäre ich dann schuld, ich habe ihm schließlich alles erzählt - das möchte ich hiermit beichten.

Beichthaus.com Beichte #00034476 vom 02.12.2014 um 17:41:43 Uhr in Straßkirchen (33 Kommentare).

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Falschbehandlung beim Notdienst

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Rache Zorn Gesundheit Köln

Ich (w/19) beichte, dass ich einen Arzt ruiniert habe. Ich habe einen engeren Hörgang als andere Menschen und habe auch bei richtiger Reinigung des Ohres mit Ohrenschmalz-Pfropfen und Gehörgangsentzündungen zu kämpfen. Der HNO sagt, er könne mir da nicht helfen und er sieht auch, dass ich nichts falsch mache. Normalerweise habe ich drei Mal im Jahr eine fiese Otitis externa, jetzt hat es sich auf nur noch ein Mal im Jahr reduziert. Ich wünsche keinem solche extremen Schmerzen. Es passierte an einem schönen Tag, dass ich mit meinem Ex-Freund im Schwimmbad war und da ist etwas in mein Ohr eingedrungen. Einen Tag später spürte ich schon das bekannte Ziehen und auch Melissengeist half nichts, sonst hilft es eigentlich immer, da der Alkohol desinfiziert und alles ausrottet, was nicht ins Ohr gehört. Selbst meine Schutzbarriere aus Olivenöl durchbrach dieses Bakterium. Zur Vorbeugung träufle ich mir nämlich jeden Tag einen Tropfen Olivenöl ins Ohr - als natürliche Verstärkung.

Ich bin dann ab zum HNO-Notarzt und er verschrieb mir Medikamente und ich wurde nach Hause entlassen. Nach einer Woche waren meine Schmerzen immer noch da und ein Marathonlauf begann: Mit Schmerzen ab zum HNO-Notarzt, wieder nach Hause. Aber die Schmerzen wurden immer schlimmer. Nach drei Wochen trat dann Eiter aus, ich bekam stärkere Medikamente und dann ging ich, nach einem Monat voller Schmerzen, wieder zu meinem normalen HNO. Der hat erst einmal einen Schock bekommen und mir alles abgesaugt, es tat so weh, dass ich ohnmächtig wurde. Gott sei Dank saß ich auf diesem Stuhl und ich bin wirklich kein Prinzesschen. Dann nahm er noch einen Abstrich und wir fanden heraus, dass sich in meinem Ohr ein Fußpilz eingenistet hatte. Dann schwor ich Rache: Ich forderte damals zwar vom Notdienst-HNO, dass er doch mal einen Abstrich machen sollte, er hat es aber ignoriert. Ich weiß, ich bin selbst schuld daran, dass ich nicht früher zu meinem normalen HNO gegangen bin, aber in meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich an die richtige Behandlung vom Notdienst-HNO geglaubt.

Dann habe ich eine Beschwerde an die Stadtverwaltung geschrieben und dort sagten sie mir dann, dass sie schon mehrere Beschwerden gegen ihn hätten und ermitteln würden. Es ging um unzählige Körperverletzungen - von leicht bis extrem schwer, und eine Vergewaltigung unter Narkose. Mir tut es so leid, dass ich so blöd war und einfach nichts getan habe. Ich hätte mir einfach meinen Teil denken und gleich auf die Barrikaden gehen sollen. Der Mann ist schließlich 54 Jahre alt und hat schon so vielen Menschen geholfen.

Beichthaus.com Beichte #00034468 vom 01.12.2014 um 18:24:58 Uhr in 50996 Köln (Auenweg) (8 Kommentare).

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Spielchen mit fremder Unterwäsche

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Waghalsigkeit Engherzigkeit Hass Nachbarn

Ich (m/26) habe fremde Unterwäsche beschmutzt. Ich wohne in einem Hochhaus mit vielen Einzelappartements und einem gemeinsamen Wasch- und Trockenraum. Eines Tages ging ich in diesen rein und sah an einem Wäscheständer die hübschen Höschen irgendeiner Bewohnerin hängen. Ich dachte mir, dass die Besitzerin eine attraktive Frau sei. Da ich in letzter Zeit schon einen kleinen Hass auf attraktive, gut gekleidete Frauen entwickelt habe, entschied ich mich, die dort hängende Wäsche zu beschmutzen. Dieser Hass kommt wahrscheinlich daher, dass ich viele attraktive Frauen als arrogant empfinde. So nahm ich mir einen Kugelschreiber und kritzelte zuerst auf einem String ein paar Striche. Danach ejakulierte ich auf einen anderen String. Schließlich nahm ich ein paar Höschen vom Wäscheständer und hängte sie woanders im Waschraum auf, zum Beispiel am Heizkörper, am Fensterhenkel oder an einem Haken. Dann verließ ich schnell den Raum.

Beichthaus.com Beichte #00034460 vom 01.12.2014 um 10:15:26 Uhr (5 Kommentare).

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