PIMP

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Prostitution Habgier Morallosigkeit

Vor einigen Jahren habe ich über Nebenjob-Stellenanzeigen Frauen dazu gebracht, für mich erotische Dates mit fremden Männern einzugehen. Die Termine habe ich für sie gemacht. Für das Geld, was sie verdient haben, habe ich dann für die Anbahnung und Vermittlung 30 Prozent Provision bekommen. Den Schriftwechsel zu den Terminen habe ich in ihren Namen durchgeführt, so dass ich bis ins Detail von den Vorlieben der Damen wusste. Ich habe mir auch jedes Treffen genaustens schildern lassen, damit ich noch tiefer ins Thema kam. Ich muss gestehen, dass mit dieser Art von Job doch ein wenig steuerfreies Geld reingekommen ist und es mich doch auch angemacht hat, diese schlüpfrigen Details der Frauen zu kennen.
Es ist moralisch verwerflich und illegal. Aber es gehören ja mehrere Seiten dazu und ich habe keine der Frauen gezwungen. Finanziell haben sie sich sicherlich nicht schlechter gestellt.

Beichthaus.com Beichte #00030252 vom 07.09.2012 um 15:47:01 Uhr (11 Kommentare).

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Affäre mit dem Fahrlehrer

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Begehrlichkeit Rache Fremdgehen Vandalismus Auto & Co. Siegburg

Ich beichte, dass ich bis vor Kurzem regelmäßig Sex mit meinem Fahrlehrer hatte. Ich habe relativ spät angefangen, mit 20, er ist 34 Jahre alt. Er ist zwar vergeben, aber darum scherte ich mich ehrlich gesagt kein Stück, weil es immer wieder auf Gegenseitigkeit beruhte und er solche Sprüche wie "Och, vielleicht geht sie mir ja auch fremd" abließ und ich bin gewiss nicht die Erste gewesen, die sich die Sprüche anhören konnte. Die Chemie hat gestimmt und was mich anmachte war, dass wir beide irgendwie in bestimmten Hinsichten auf dieselben Sachen standen und klare Vorstellungen hatten, wie was zu tun war. Ich habe mir nicht allzu große Gedanken gemacht, wie das ausgehen sollte, weil ich danach sowieso wegen dem Studium wegziehen musste und somit von Anfang an es unter die Rubrik "Affäre" abgelegt habe.


So bekam ich den Lappen beim zweiten Anlauf und der Spaß fing erst richtig an: Er wurde wütend und patzig bei der Vorstellung, dass er mich nicht mehr regelmäßig rannehmen konnte. Danach hat er noch regelmäßig angerufen und ich habe somit weitere Treffen zugelassen, bis nach 3 Monaten seine Freundin anscheinend meine Nummer in seiner Anrufliste sehr verdächtig fand. Ich bekam einen Anruf, aber nach meinem "Na Schätzilein" legte der Anrufer abrupt auf. Ich wusste sofort, dass es seine Freundin gewesen sein muss, aber hatte auch keine Lust auf solche Spielchen, wie man sie aus den Dailysoaps kennt.


So rief die Nummer nach einer Stunde nochmal an, diesmal war er es. Ich gab ihm zu verstehen, dass ich keine Lust auf solche Geheimniskrämereien mehr habe und wir die Sache am besten beenden sollten. Er konnte es nicht verstehen, sagte, dass ich doch eh nicht mehr ohne ihn könne und wieder ankommen würde, weil er ja seiner Meinung nach den größten Dödel Deutschlands hätte. Also wurde mir die Geschichte noch dümmer, ich brach den Kontakt zu ihm ab.
Zwei Wochen später fuhr ich in die Heimat zurück, meine ältere Schwester wollte mich sprechen bezüglich meines alten Fahrlehrers. Sie hätte ihn ja letztens in der Stadt getroffen, weil er sie wie bekloppt zu sich rübergewunken hatte. Aber dieses dreckige Grinsen von ihm, als er sich nach mir und meinem Liebesleben erkundigte und fragte, wann ich denn wieder erreichbar sei, machte sie skeptisch, weil er eh schon gut den Ruf bei uns weghatte. Ich sagte nichts, fuhr nachts darauf zu seinem Wohnort und wartete, bis die Lichter in seinem Haus komplett ausgingen. Ich zerstach die beiden hinteren Reifen seines Autos und machte einen meterlangen Kratzer an die Seite.

Beichthaus.com Beichte #00030245 vom 05.09.2012 um 16:42:14 Uhr in 53721 Siegburg (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Oma nach dem Tod ihres Mannes

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Hass Engherzigkeit 50+ Familie Leuchtenberg

Vor drei Jahren starb mein Großvater. Nach seinem Tod verwandelte sich meine Großmutter von einer - zugegeben - etwas eigenwilligen, aber liebevollen und liebenswerten Omi zu einer aggressiven, anstrengenden alten Hexe, die uns bis zu ihrem Tod - circa ein halbes Jahr später - ein furchtbares Erlebnis nach dem nächsten bescherte. Sie scheute den Arzt und vermied es, alleine das Haus zu verlassen. Das dramatisierte sich nach dem Tod meines Großvaters so sehr, dass ich sie irgendwann gehasst habe. Gehasst dafür, dass sie aus purem Starrsinn nichts mehr gegessen hat. Gehasst dafür, dass sie meinem wunderbaren Opa die Schuld an allem, was angeblich in ihrem Leben schief gelaufen ist, zuschob. Gehasst dafür, dass wir nach ihrem Tod - ohne Witz - drei Wochen ihr Haus putzen mussten, das nun wirklich nicht groß war.
Man könnte die Liste eigentlich jetzt beliebig verlängern, aber mir geht es eigentlich um etwas ganz anderes:
Der Tod meines Opas hat meine ganze Familie völlig aus der Bahn geworfen. Er starb schnell und unerwartet, wir hatten keine Gelegenheit, uns zu verabschieden oder uns darauf einzustellen. Meine Oma war buchstäblich von einem Moment auf den anderen alleine. Im Nachhinein ist es nur zu verständlich, dass man nach 50 Jahren Ehe, zwei Kindern und vielen Schicksalsschlägen den Tod des Partners nicht so ohne Weiteres wegsteckt. Ich bereue es sehr, dass ich nicht mehr Geduld mit ihr hatte und nicht nachgedacht habe. Es tut mir Leid, Oma.

Beichthaus.com Beichte #00030238 vom 01.09.2012 um 23:38:07 Uhr in Leuchtenberg (11 Kommentare).

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Ich bin auch Jüdin

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Falschheit Lügen Begehrlichkeit Studentenleben USA

Vor circa einem Jahr war ich für ein Studienjahr in den USA. Zwei Tage bevor ich wieder nach Deutschland zurück geflogen bin, habe ich auf einer Party einen Typen kennengelernt. Er ist mir vorher schon aufgefallen - richtig gut aussehend, etwas schüchtern und schlank. Wie es sich herausstellte, ist er Jude. Da ich mich mit Religionen gut auskenne, habe ich ihm weiß gemacht, ich sei auch Jüdin. Und so sind wir ins Gespräch gekommen. Wir haben den ganzen Abend gequatscht. Meine Freundinnen haben schon immer geschaut und anzüglich gegrinst, uns aber in Ruhe gelassen. Schließlich haben wir beide beschlossen noch woanders hinzugehen und sind einfach von der Party abgehauen und ziellos übers Campusgelände gestreift, haben Händchen gehalten und uns geküsst. Ich bin einfach mit zu ihm gegangen und habe mit ihm geschlafen. Es war so schön, der ganze Abend und der Sex und überhaupt. Aber ich musste ja wieder weg und so habe ich ihn wieder angelogen, ihm eine falsche Telefonnummer da gelassen und bin nach Hause. Als ich dann abreisen musste, habe ich tatsächlich geheult und kurz überlegt, eine Freundin zu beauftragen, ihn aufzusuchen, ihm die Wahrheit zu sagen und meine richtige Adresse zu geben. Aber ich habe mich geschämt, weil ich ihn erstens wegen meiner Herkunft bzw. Religion belogen habe und zweitens gleich am ersten Abend mit ihm ins Bett gegangen bin. Also habe ich es gelassen. Ich bereue bis heute. Seit 3 Monaten habe ich einen Freund. Er sieht meinem US-Juden sehr ähnlich aus. Und wenn ich mit ihm schlafe, denke ich manchmal an den anderen. Irgendwie krank.

Beichthaus.com Beichte #00030236 vom 31.08.2012 um 18:52:49 Uhr in USA (Fullerton, CA) (19 Kommentare).

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Der verhaltensgestörte Dackel

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Zorn Gewalt Tiere Nachbarn

Meine Nachbarn haben einen völlig verhaltensgestörten Dackel. Jeden Morgen, wenn ich aus dem Haus gehe, kommt das Vieh auf mich zugelaufen, springt mir an den Beinen hoch und kläfft wie blöde. Die Nachbarn gehören zu der Sorte Hundehalter, die sich nicht dafür interessieren, was ihr kleiner Liebling anrichtet. Ihr Gartentor lassen sie auch immer offen stehen, so dass der Hund frei auf dem Gehweg rumlaufen kann. Bisher habe ich den Hund einfach ignoriert, aber das hat auch nichts geholfen. Neulich wurde es mir dann zu bunt. Ich habe den tobenden Hund am Nacken hoch gehoben und über den Zaun in den Gartenteich der Nachbarn geworfen. Da war er erstmal mit Schwimmen beschäftigt und hatte keine Zeit mehr zum Kläffen. Seitdem schließen die Nachbarn ihr Gartentor und der Hund rennt sofort weg, wenn er mich sieht. Im Nachhinein tut er mir ein bisschen Leid - er kann ja nichts dafür, dass er neurotisch ist. Aber in dem Moment fiel mir nichts Besseres ein.

Beichthaus.com Beichte #00030234 vom 31.08.2012 um 16:15:58 Uhr (27 Kommentare).

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