Nie wieder Zickenalarm

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Vorurteile Ungerechtigkeit Arbeit Bonn

Ich arbeite in dem Familienunternehmen meiner Eltern. In unserem Büro arbeiten 12 Leute und für die Neueinstellungen bin ich verantwortlich, obwohl dies bei dieser Größenordnung nicht allzu oft vorkommt. Ich stelle bevorzugt dicke Menschen ein. Das klingt jetzt ziemlich paradox, da doch eigentlich überall immer das Gegenteil der Fall ist. Aber die "Völligen" sind einfach konzentrierter, lassen sich nicht von jedem Püppchen-Schnick-Schnack ablenken, sind zuverlässig und das Arbeitsklima ist einfach nur klasse. Und wenn man mit den Kollegen zum Mittagstisch geht, muss man sich auch nicht immer die "Ich esse heute nur einen Salat"-Leier an anhören. Es ist einfach herrlich! Ich beichte also, dass ich hübsche Sachbearbeiterinnen bzw. sportliche Sachbearbeiter diskriminiere und nicht einstelle, selbst wenn sie etwas besser qualifiziert sind. Ich habe einmal die Erfahrung gemacht eine Dame nach Aussehen einzustellen und dann war jeden Tag Zickenalarm angesagt. Einmal und niemals wieder!

Beichthaus.com Beichte #00030228 vom 30.08.2012 um 09:28:04 Uhr in Bonn (Tannenbusch) (31 Kommentare).

Gebeichtet von Oldbill
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Gefrustet und vandaliert

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Aggression Trunksucht Vandalismus Auto & Co. Silvester Waldkirch

Ich möchte eine Sache beichten, welche nun mehr als 10 Jahre zurückliegt. Auf einer Silvesterparty wollte ich ein Mädchen aufreißen, auf das ich schon länger ein Auge geworfen hatte. Nur leider ist Sie auf besagter Party mit ihrem Freund erschienen. Ich war so was von gefrustet, dass ich mir hemmungslos die Kante gegeben habe. Bereits um 2 Uhr musste ich daher den Rückzug antreten. Ich weiß nicht was mich auf dem Nachhauseweg geritten hat. Jedenfalls habe ich mein Butterfly rausgeholt und angefangen bei Autos die Reifen aufzustechen und das Blech zu zerkratzen. Am nächsten morgen konnte ich mich noch schemenhaft daran erinnern. Umso größer der Schreck, als ich die Lokalzeitung der nächsten Woche ansah. Ich hatte es aufs Titelbild geschafft und war wohl wochenlang der meist gesuchte Täter in der Stadt. Der Sachschaden war im fünfstelligen Bereich mehr als deftig. Da an diesem Silvesterabend jedoch heftiger Schneefall und starker Wind eingesetzt hatte, hat mich niemand gesehen. Ich kam nochmal davon. Jedenfalls bereue ich diese Tat zutiefst.

Beichthaus.com Beichte #00030221 vom 28.08.2012 um 15:58:32 Uhr in Waldkirch (Freie Straße) (24 Kommentare).

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“Beichte

Campingurlaub in Kroatien

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Zorn Engherzigkeit Nachbarn Urlaub Kroatien

Bei meinem Campingurlaub in Kroatien machte auf dem Stellplatz direkt neben mir eine holländische Familie Urlaub. Ich kann gut damit leben, mein Zelt neben einem Zelt mit Holländern zu haben. Aber diese Holländer pflegten es, warum auch immer, auch im Urlaub meist schon vor 8 Uhr, aufzustehen und vor ihrem Zelt alle zusammen zu frühstücken. Dabei haben sie sich so laut auf holländisch unterhalten, dass mich das wirklich richtig aggressiv machte. Drei Tage habe ich das ausgehalten. Dann habe ich mir sehr gute Ohrstöpsel gekauft, bin bereits um 6 Uhr aufgestanden und habe meinen Pfeifkessel bis oben hin mit Wasser befüllt und ihn auf den Gaskocher im Vorzelt gestellt. Dann bin ich mit den Ohrstöpseln wieder schlafen gegangen. Das Pfeifen muss die Holländer wohl schon kurze Zeit später aus dem Schlaf gerissen haben. Ich selbst bin dann nach 2 weiteren Stunden erholsamen Schlafes wirklich sehr ausgeschlafen und mit einer Tasse Kaffee, die ich wieder mithilfe des Pfeifkessels gekocht habe, aus dem Vorzelt gegangen und habe den Holländern freundlich zugeprostet. Am nächsten Tag waren sie wohl wirklich etwas leiser, aber das weiß ich ja aufgrund meiner Ohrenstöpsel nicht. Im Nachhinein tut es mir Leid, sie so früh aufgeweckt zu haben. Ich hätte sie auch einfach bitten können, morgens leiser zu sein. Oder ich hätte einfach direkt die Ohrenstöpsel verwenden sollen.

Beichthaus.com Beichte #00030212 vom 27.08.2012 um 15:13:40 Uhr in Kroatien (Zaton) (18 Kommentare).

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Affäre mit meiner Englischlehrerin

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Rache Habgier Ehebruch Partnerschaft Schule

Kurz nach dem Abitur hatte ich eine Affäre mit meiner Englischlehrerin. Sie war Anfang 40, verheiratet und hatte zwei Kinder. Sie sah nicht überragend gut aus. Und es ging mir auch nicht darum, meine (ehemalige) Lehrerin ins Bett zu bekommen und damit vor meinen Kumpels zu prahlen. Ich mochte sie einfach sehr. Wir haben uns unglaublich gut verstanden, ich hatte bis dahin noch nie eine Beziehung gehabt und sehnte mich danach. Wir trafen uns zweimal, um uns über die Schule und Literatur zu unterhalten. Irgendwann nahm sie meine Hand und die Sache ihren Lauf. Nach sechs Wochen habe ich unsere Affäre wieder beendet. Sie war so naiv gewesen, ihrem Mann von uns zu erzählen, die beiden Töchter bekamen es auch mit. Die Familie begann sich zu zerlegen. Und ich litt darunter, dass ich dafür mindestens der Auslöser war. Als meine Lehrerin unter dem Druck dann auch noch unerträglich anstrengend und fordernd wurde, trennte ich mich.


Sie wollte sich damit nicht abfinden. Von Stalking zu sprechen, wäre zu viel, aber sie bombardierte mich mit Briefen, rief auf meiner Zivi-Dienststelle an, und sie machte ausschließlich mich dafür verantwortlich, dass es ihr nun so schlecht gehe. Ich hätte meine Gefühle nur geheuchelt, ich hätte nur mit ihr ins Bett gewollt und so weiter. Mir machten die Vorwürfe anfangs schwer zu schaffen. Irgendwann ließ ihr Drängen nach, sie schrieb nur noch alle paar Monate eine E-Mail. Doch drei Jahre nach unserer Trennung schrieb sie dann plötzlich meiner damaligen Freundin. Die war ebenfalls ihre Schülerin und wie für mich war sie auch für meine Freundin eine wichtige Lehrerin gewesen. Ich sagte meiner Freundin, sie solle die Mail einfach ignorieren. Sie tat es nicht, antwortete zweimal - bis ihr klar wurde, was da passierte. Meine ehemalige Lehrerin versuchte, meine Freundin zu manipulieren. Sie redete ihr ein, ich sei psychisch krank, ich bräuchte Hilfe, und meine Freundin sei noch lange nicht reif genug für eine Beziehung mit mir. Ich war unfassbar wütend und nahm mir vor, mich irgendwann zu revanchieren.


Letztes Jahr dann, unsere Beziehung lag mittlerweile zehn Jahre zurück, brauchte ich dringend Geld. Ich war unverschuldet in Not geraten, hatte mir schon von Freunden Geld geliehen, doch das reichte nicht. Dann kam ich auf die Idee, es bei meiner ehemaligen Lehrerin und späteren Affäre zu versuchen. Sie hatte immer wieder versucht, Kontakt mit mir aufzunehmen und ich war mir sicher, dass sie mich noch immer liebte. Also schrieb ich ihr zum ersten Mal nach vielen Jahren zurück. Wir trafen uns, anfangs benahm sie sich noch so albern abweisend wie ein Teenager, aber schon ein paar Tage später schrieb sie mir Mails, in denen sie mir ihre noch immer vorhandene Liebe gestand. Ich hatte mir geschworen, für das Geld weder mit ihr zu schlafen, noch sie zu küssen. Doch auch so ging es mir nicht gut, alles war mir zuwider. Nicht, weil ich heuchelte. Sondern weil sie so unerträglich selbstsüchtig war, fast nur über sich sprach, ihre Lehrergeschichten so wahnsinnig wichtig nahm, mich außerdem fortwährend mit Mails überhäufte und umgehend Antworten erwartete.


Nach zwei Wochen schrieb ich ihr, dass auch meine Liebe für sie wieder da sei - ich aber noch ein wenig Zeit bräuchte, um ihr das auch körperlich zu zeigen. Außerdem bedrängte mich gerade ein großes Problem, ich würde unter enormem Druck stehen. Sie wollte wissen, worin das Problem bestand; doch zunächst sagte ich ihr, ich wolle sie damit nicht belasten. Dann machte ich seltsame Andeutungen, die darin gipfelten, dass ich schrieb: "Wir dürfen uns nicht mehr in der Öffentlichkeit treffen. Das ist zu gefährlich für dich." Nun wollte sie unbedingt erfahren, was der Grund dafür war - und ich sagte es ihr. Ich hätte mir bei einem dubiosen Russen 5.000 Euro geliehen, weil ich in großer Geldnot gewesen sei. Nun wäre der Tag der Rückzahlung gekommen - aber ich hätte nur 2.000 Euro zusammen bekommen. Der Russe, das sei bekannt, würde säumigen Schuldnern und deren Partnern nicht nur Gewalt androhen - er würde sie auch ausüben. Und je länger ich in Verzug geraten würde, desto härter wären die körperlichen Konsequenzen.
Die ganze Geschichte war natürlich völliger Unfug. Aber sie, offenbar von mir besessen, nahm mir den Blödsinn ab. Als ich dann auch noch sagte, ich müsse die Stadt verlassen, wir könnten uns für eine Weile überhaupt nicht mehr sehen, bot sie sofort an, mir die fehlenden 3.000 Euro zu geben. Und sie hielt Wort: Einen Tag vor Ablauf der angeblichen Rückzahlungsfrist überwies sie mir 3.000 Euro.


Als das Geld auf meinem Konto war, bedankte ich mich per Mail ganz herzlich bei ihr - und schrieb dann, dass diese Worte die letzten seien, die sie je von mir lesen würde. Ich teilte ihr mit, dass ich ihr das Geld zurückzahlen würde - aber erst dann, wenn ich so viel verdient hätte, dass es mir nichts mehr ausmachen würde. Und dann schrieb ich ihr, dass ich keinerlei schlechtes Gewissen hätte, weil die Art, wie sie mich nach der Trennung behandelt habe und schließlich versucht hatte, die Beziehung zu meiner Freundin zu sabotieren - diese Art sei wirklich das Allerletzte gewesen. Sie antwortete mit allerlei Beschimpfungen und den Worten, sie wolle mich nie wieder sehen - was ja auch genau meinem Wunsch entsprach. Ich schrieb ihr, wie angekündigt, nie mehr zurück. Die wenigen Leute, denen ich diese Geschichte erzählt habe, reagieren alle gleich: "Diese Frau hat doch ein Problem! Die ist doch nicht mehr ganz dicht! Verheiratet, zwei Kinder, und nach zehn Jahren will die immer noch was von dir." Dass meine Englischlehrerin ein Problem hat, steht wohl fest. Ob es auch ein Problem ist, für das ein Arzt einen Namen hätte, weiß ich nicht. Es ist mir aber auch vollkommen egal.

Für mich zählt: Mit den 3.000 Euro von ihr konnte ich meine finanziellen Probleme lösen. Und die Wut auf sie, die all die Jahre immer wieder hochgekommen ist, habe ich vollständig überwunden. Obwohl ich nicht stolz bin auf das, was ich getan habe, bin ich auch ein Jahr später noch sehr froh darüber, dass ich diesen Weg der Rache gewählt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030210 vom 26.08.2012 um 02:15:57 Uhr (31 Kommentare).

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Ein Mann wie Hans Söllner

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Fremdgehen Ehebruch Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/27) bin seit fast neun Jahren in einer festen Beziehung. Letztes Jahr haben wir geheiratet, aber auch nur weil er mich so lange genervt hat, bis ich zugestimmt habe. Ansonsten hätte ich nie geheiratet. Nun zu meiner Beichte: seit rund sechs Jahren betrüge ich meinen Partner immer wieder. Meine Freundinnen wissen darüber Bescheid, aber sind in dem Thema verschwiegen. Seit fünf Jahren spiele ich meinem Mann etwas vor, aber eigentlich liebe ich ihn nicht. Um ehrlich zu sein, verabscheue ich ihn manchmal. Er duscht sich nur unregelmäßig, er pflegt sich nur dürftig und irgendwie ist es mit ihm langweilig.

Da genieße ich es, wenn ich in regelmäßigen Abständen meine Affäre treffe, der aussieht wie Hans Söllner in jungen Jahren. Ich war mit ihm in Holland und im Allgäu im Urlaub und habe so allerhand erlebt. Mehr als mit meinem Mann. Mein Mann will nie verreisen. Es ist schon eine Weltreise für ihn, wenn er in die Nachbarstadt fährt. Er ist nicht aufgeschlossen neuen Dingen gegenüber und interessiert sich gar nicht für meine Hobbys. Aber ich muss immer Feuer und Flamme sein, wenn er sich mal wieder eine neue CD oder ein Spiel gekauft hat. Dabei interessiert es mich auch nicht. Ich genieße die Stunden mit meiner Affäre, der Sex ist atemberaubend und ich bin immer traurig, wenn ich wieder gehen muss. Aber für eine Beziehung sind wir zu unterschiedlich. Eigentlich ist es nur Bequemlichkeit, dass ich mich nicht von meinem Mann trenne, aber ich steh dazu.

Beichthaus.com Beichte #00030208 vom 26.08.2012 um 00:32:06 Uhr (39 Kommentare).

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