Auf dem Weg zur Goldfischgruppe

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Unreinlichkeit Ekel Kindergarten

Ich (m/34) möchte beichten, dass ich im Kindergarten etwas sehr schreckliches getan habe. Es gab dort eine Mäusegruppe, Bärengruppe, Schmetterlingsgruppe, Marienkäfergruppe und eine Goldfischgruppe. Ich war in der Bärengruppe. Eines Tages wollte ich aufs Klo (jede Gruppe hatte sein Eigenes). Doch alles war besetzt. Die Erzieherin sagte das ich zur Goldfischgruppe gehen sollte. Ich konnte es nicht mehr halten und pinkelte auf dem Weg in den Rucksack eines anderen Kindes. Dieses wiederum hat sich am Nachmittag über den nassen Rucksack gewundert, hat sich aber nix gedacht, weil wir früher ja irgendwie alle dumm waren.

Beichthaus.com Beichte #00027193 vom 07.11.2009 um 19:36:59 Uhr (29 Kommentare).

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Die Salatblätter für meinen Burger-Plan

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Diebstahl Schamlosigkeit Shopping Hemmingen

Die Salatblätter für meinen Burger-Plan
Ich war heute einkaufen, hatte auf einmal unglaubliche Lust auf Burger und kaufte mir ein Zweier-Päckchen dieser Brötchen-Frikadellen-Käse-Bausätze, die man zuhause je nach Geschick zeitsparend zu einer knapp überdurchschnittlich bis fast lecker mundenden Mahlzeit optimieren kann. Das einzige, was fehlte, waren einige Salatblätter. Da das dort vorhandene Salatmaterial überwiegend tieftraurig vor sich hin vegetierte und den verlangten Preis drei- oder vierfach nicht wert war, war ich kurz davor, den Burgerplan zu verwerfen, zupfte mir dann jedoch in einem unbeobachteten Moment drei Blätter eines Kopfsalats ab und drapierte sie gewollt zufällig in den Einkaufswagen.
An der Kasse verdächtigte mich niemand, nur die Kassiererin schaute etwas schräg, das tut sie aber immer. Ich habe noch nie vorher etwas gestohlen. Ich fühle mich so schmutzig. Hoffentlich schmecken die Burger trotzdem.

Beichthaus.com Beichte #00027188 vom 06.11.2009 um 21:42:40 Uhr in 30966 Hemmingen (Lidl, Weetzener Landstraße 102) (41 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Backstein über den Kopf gehauen

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Gewalt Habgier Ekel Kindergarten

Im zarten Alter von 4 Jahren habe ich im Kindergarten einem kleinen Mitgänger etwas übles angetan. Es gab dort Gruppen (die Gelbe, die Blaue und die Rote). Die blaue Gruppe war ein neutraler Haufen, jedoch waren die Gelben und die Roten (ich war Gelb) etwas Straßen-Gang-mäßig verfeindet. Na jedenfalls gab es dort unglaublich tolle Plastik Trucks, mit denen man Sand aufladen konnte und solche Dinge. Als allerdings keiner mehr da war, und ich diesen Fatzke aus der roten Gruppe in dem Sandkasten mit jenem besagten Truck spielen sah, hielt ich es für total gerechtfertigt mir einen Backstein zu nehmen, ihm jenen an den Schädel zu schmeißen und danach vergnügt mit dem Truck abzureisen. Das blieb natürlich nicht ohne Folgen. Ich bekam einen Riesenärger, einmal von der Kindergartenaufseherin und einmal von meiner Mutter. Dies war mir nicht so recht gewesen, also habe ich es ebenfalls für gerechtfertigt gehalten, am Tage darauf in seine Butterbrotdose zu pinkeln. Mir tut das heute Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027186 vom 06.11.2009 um 18:53:10 Uhr (19 Kommentare).

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Mit Steinen geworfen

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Dummheit Falschheit Lügen Kinder

Es war mal ein Tag auf dem Weg von der Schule nach hause, als ich noch damals 8 Jahre alt war und aufgrund kindlicher Dummheit und Naivität ein Auto mit einem Stein bewerfen wollte. Als ich diesen Stein aus unmittelbarer Entfernung warf, traf ich aus versehen ein Mädchen, das um die Ecke kam, am Kopf. Sie fiel auf den Boden und weinte und blutete stark. Ich eilte sofort dahin und sagte ihr etwas geschockt, dass ich eben einen Jungen gesehen hätte, der einen Stein nach ihr schmiss, völlig ungeachtet dessen, dass ich mal in Erwägung ziehen sollte, Hilfe zu rufen. Ich wusste nicht, was ich tun sollte und war etwas verzweifelt, bis endlich meine Rettung kam und eine Frau ihr half und einen Krankenwagen rief. Heute ist dieses Mädchen eine gute Freundin von mir und ich trau mich nicht, ihr zu sagen, dass ich ihr die Narbe, die man auf ihrer Stirn noch erkennen kann, zugefügt habe.

Beichthaus.com Beichte #00027182 vom 05.11.2009 um 09:18:24 Uhr (28 Kommentare).

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Der selbstgebaute Flammenwerfer

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Waghalsigkeit Vandalismus Selbstverletzung Hannover

Ich muss beichten, dass ich durch den Versuch, eine Waffe zu bauen, ziemlich in die Bredouille geraten bin.
Ursprünglich wollte ich nur mit ein paar Freunden abgrillen, zwar recht spät im Jahr, aber das war uns egal. Ich hab davor das übliche gekauft - Holzkohle und Briketts, Fleisch und Würstchen, Salate etc. Und dazu eben auch eine Flasche "Brandgel", weil sie im Supermarkt keinen Grillanzünder mehr hatten. Ich hab das Zeug letztendlich nicht aufgemacht, weil ein freund noch richtigen Grillanzünder zuhause hatte.


Ein paar Tage stand das Gel im Regal rum, bis mir auffiel, dass es ziemlich dickflüssig und klebrig war - etwa wie Honig, nur etwas flüssiger - und EXTREM brennbar.
Das Ergebnis zu vieler schlechter Filme und Experimentiersucht war allen Ernstes ein selbstgebauter "Flammenwerfer" aus einer alten Wasserpistole, einem kleinen Gasbrenner und einem erweiterten Tank, gefüllt mit einer Mischung aus Brandgel und Benzin.
Die ersten Tests waren ziemlich erfolgreich, zumindest konnte das Ding einen ca. 15 Meter weit reichenden Flammenstrahl abfeuern, der bei den Test im Wald beispielsweise einen Busch oder Baum effektiv in Brand setzen konnte, das verspritzte Gel brannte nach dem Abfeuern noch etwa 2 Minuten weiter und die "Munition" reichte für ca. 5 Schüsse. Für gelangweilte Pyromanen/Idioten wie mich recht spaßig.

Es kam natürlich, was kommen musste: Ich wollte mit dem Ding einen Jägerstand abfackeln, zum einen aus Leichtsinn, zum anderen weil ich den Besitzer kenne und hasse. Und ganz ruhig, das Ding stand auf einem Feldweg weitab von anderen brennbaren Sachen, die Felder sind schon abgeerntet. Zudem wollte ich testen, ob das Ding in der Lage war, auch wirklich was kaputt zu machen.


Das Ergebnis sollte klar sein.
Beim dritten Schuss ging mir der Tank in der Armbeuge hoch, der Metallauf hatte sich so weit erhitzt, dass das Plastik der alten Pistole weit genug schmolz, damit das Gel auslaufen konnte. Es gab nur ein irre lautes Fauchen, ich hab den Flammenwerfer sofort reflexartig weggeworfen, aber ich hab trotzdem riesige Brandblasen am Hals, in der Armbeuge und auf der Brust bekommen. Ich hatte noch Glück, dass ich eine Baumwolljacke getragen habe und nichts aus Plastik, was sich womöglich noch festgebrannt hätte. Es war nicht nur ein riesiger Schock für mich, sondern der Heilungsprozess war mehr als die Hölle. Der Jägerstand ist trotzdem abgebrannt, zumindest wurde er danach abgerissen und neu gebaut.

BITTE, Leute, macht so eine Scheiße bloß nie nach. Die Narben bleiben und werden mich im Idealfall dran erinnern, dass Spaß auch ne gefährliche Seite hat. Danke für´s lesen.

Beichthaus.com Beichte #00027173 vom 02.11.2009 um 18:23:11 Uhr in Hannover (34 Kommentare).

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