Schulterklopfer am Pissoir

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Ekel Kollegen Unreinlichkeit

Seit mir mein Abteilungsleiter vor langer Zeit mal an den Pissoirs auf die Schulter klopfte, sich neben mich stellte, anfing sein Geschft zu verrichten, und gleichzeitig eine Unterhaltung mit mir fhren wollte, meide ich die Dinger wie die Pest. Krperkontakt und eine private Unterhaltung mit einem Vorgesetzten, ist so ziemlich das Letzte, was ich auf dem Klo brauchen kann. Seitdem schaue ich immer, dass ich fr das kleine Geschft immer in die Kabinen gehe. Andererseits ekele ich mich da vor der Klobrille. Erst die versiffte Klobrille anfassen und sie hochklappen, nur um gleich danach sein bestes Stck auszupacken, um das kleine Geschft zu verrichten, einfach nur ekelhaft.<br /> <br /> Da sich die Reinigungskrfte jedoch schon fters beim Chef darber beschwert haben, dass beim Pinkeln in den Kabinen die Brillen nicht hochgeklappt werden, achten sie verschrft darauf, und schwrzen einen auch mal an. Um nicht erwischt zu werden, pinkele ich immer zuerst, und klappe anschlieend mit spitzen Fingern die Brille um. Da ich mir direkt im Anschluss sehr grndlich die Hnde wasche, und die Chance so erwischt zu werden sehr gering ist, ist das okay.

Beichthaus.com Beichte #00039968 vom 30.06.2017 um 09:01:11 Uhr (11 Kommentare).

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Dampfender Kaffee an meinem letzten Tag

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit Görlitz

Nachdem ich ber drei Jahre fies fertiggemacht, gemobbt und ausgebremst wurde, habe ich heute an meinem letzten Tag im Ausbildungsbetrieb meinem Meister in die Kaffeetasse geschissen. Nicht nur eine trockene Wurst reingekringelt, nein. Ich habe den seit langer Zeit saftigsten und dampfigsten Flssighaufen in die Tasse gedroschen. Es war nicht ganz einfach und zugegebenermaen auch echt so ekelhaft, dass ich beinahe noch dabei gereihert htte, aber das war es absolut wert! Besonders wenn man bedenkt, dass mein Meister immer so auf seine Tasse geachtet hat - war wohl ein Geschenk seiner Frau. Wenn ich morgen schon nicht mehr da bin, wird er schon beim Betreten seines kleinen Bros einen Schock kriegen - und noch viel mehr, wenn er nach dem Lften einen Kaffee holen wird. Schade, dass ich das nicht miterleben kann. Kommt davon, wenn man mich Freitags nicht zur Mittagspause gehen lsst.

Beichthaus.com Beichte #00039967 vom 30.06.2017 um 08:39:10 Uhr in Görlitz (10 Kommentare).

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“35.000

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Mein neues Ekel-Hobby

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Ekel Morallosigkeit Unreinlichkeit Leipzig

Meine Beichte bezieht sich auf ein komisches neues Hobby, das ich mir wohl irgendwie angelacht habe. Seit einigen Monaten liebe ich den Nervenkitzel und auch den unglaublichen Lach-Flash hinterher, den mir dieses Hobby bietet. Da ich damit aber ziemlich allein dastehe und der Rest der Umwelt mich eher als widerlichen Saubren und/oder als kreative Wildsau bezeichnen wrde, mchte ich hier darber beichten und dies hoffentlich als ersten Schritt sehen, um von dieser Aktivitt loszukommen. Immer wenn ich auf ffentliche Toiletten muss, geniee ich es so sehr auf die Klopapierrolle zu strullen und diese dann im hohen Bogen in eine der anderen Kabinen zu pfeffern. Die entsetzten Aufschreie von denen die in den Zwischenkabinen sitzen oder stehen und die warmem Tropfen meines Nierensaftes abkriegen, sind schon eine wahre Freude. Aber das wirklich Beste ist, wenn die feucht-warme Rolle voller Strull und Brunz dann ihr Ziel erreicht und jemanden vllig Ahnungslosen trifft und berrascht. <br /> <br /> Das geht inzwischen so weit, dass ich am Wochenende bewusst im Auto umherfahre, mir dabei literweise Kaffee oder Wasser reinpfeife und dann ffentliche Toiletten ansteuere, auf der Autobahn oder an Bahnhfen, nur um meiner Leidenschaft zu frhnen. Weil es doch ein bisschen gefhrlich ist, erwischt und vertrimmt zu werden, muss ich immer schnell stiften gehen und ordentlich Fersengeld geben und kann mir das Spektakel nicht komplett anhren und ansehen. Trotz der Gefahr fr mich und meine Lschspritze kann ich nicht damit aufhren. Zurzeit bin ich sogar am Experimentieren, wie ich meinen Mittelstrahl noch schrfer und wrziger bekomme. Die Spargelsaison ist da sehr hilfreich... Es tut mir wirklich leid fr all die Unschuldigen, die mein Hobby schon getroffen hat. Ich wrde gerne aufhren aber die Befriedigung, wenn einer realisiert von was einem Geschoss er da gerade getroffen wurde, das ist einfach zu schn. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039966 vom 30.06.2017 um 02:03:18 Uhr in Leipzig (14 Kommentare).

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Der Sprachnazi

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Vorurteile Dummheit Gesellschaft

Ich bekomme Angst um die Zukunft der Kommunikation, wenn Menschen eine Sprache durch den Dreck ziehen. Damit stre ich mich nicht an jeglicher Vernderung der Sprache, sondern nur an der Verunstaltung, Vereinfachung und Verschandelung. Ein kreativer Umgang mit der Sprache ist vollkommen in Ordnung. Wer also gerne ein wenig aus der Reihe fallen mchte, ist hiermit herzlich eingeladen ein wenig zu Reimen, Doppeldeutigkeiten humoristisch einzusetzen, Wrter zu erfinden, bei denen sich der neue Sinn irgendwie sofort ergibt, obwohl das Wort eben neu ist oder einfach Redewendungen zu erfinden. Auch Anglizismen in der deutschen Sprache stren mich nicht oder ein gelegentlicher Rechtschreibfehler. Wer angenehm auffallen mchte, wird aber doch eher versuchen das Fremdwort durch das oft in Vergessenheit geratene deutsche Wort zu ersetzen. Auch wenn ich jetzt ein wenig auf die deutsche Sprache eingegangen bin, gilt das insbesondere auch fr die englische Sprache. Wie soll denn auch jemand eine Fremdsprache lernen, sei es jetzt ein Flchtling in Deutschland oder ein geschftlich Reisender in den USA, wenn mehr als die Hlfte der Menschen dort nicht richtig sprechen oder schreiben (knnen oder wollen).<br /> <br /> Also bitte, ersetzt nicht jedes &quot;s&quot; am Ende des Wortes durch &quot;z&quot;, benutzt den Genitiv, Konjunktiv. Vor allem hier auf Beichthaus ist mir aufgefallen, dass auch der Dativ mitlerweile ein echtes Auslaufmodell ist. Das Schlimme daran ist, dass es gar keine alternative Grammatik dazu gibt. Anders also, als den Genitiv durch den Dativ zu ersetzen, ist ein Satz wie &quot;Ich hab den sein Geld zurckgegeben&quot; oder &quot;Hab mir ein Wagen gekauft&quot; einfach nur falsch. Also nehmt es mir bitte nicht krumm. Alle machen mal Fehler, meine Sprache ist auch nicht perfekt, aber man knnte sich ja wenigstens bemhen, grammatikalisch (!) richtig zu schreiben, dann kommt das richtige Sprechen nmlich irgendwann automatisch. Ich beichte hiermit, dass ich offensichtlich ein Sprachnazi bin und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039965 vom 30.06.2017 um 17:11:28 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Meine Putzfrau bekommt das vierfache Gehalt!

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Ekel Faulheit Trägheit Maßlosigkeit Unreinlichkeit

Ich (m/24) bin ein faules Schwein. Ich lebe in einem Wohnheim, um genau zu sein beschrnkt sich meine Wohnung auf ein Bad und ein weiteres Zimmer mit eingebauter Kche. berall liegen Klamotten rum, die jedes Wochenende in einen Sack gepackt werden, damit meine Mutter sie waschen kann. Meine Aschenbecher nehmen so gut wie jeden Monat die Gestalt eines Igels an. Wenn kein Platz mehr ist, werden leere Flaschen missbraucht, fr meine schlimme Sucht. Wenn ich einmal in meinem 2.000-Euro-Sessel versunken bin und meine tglichen sechs Stunden vor der Konsole verbringe, ist jeder Schritt zu viel. Deshalb stehen Becher auf meinem Schreibtisch, fr das kleine Geschft. Wenn ich dann dochmal gro muss, werden diese natrlich ausgeleert, ich bin ja kein Unmensch. Mein Abendessen wartet in einem Khlschrank unter meinem Schreibtisch auf mich. Wenns dann doch mal warm sein soll, steht auch der Wasserkocher in greifbarer Nhe, es geht nichts ber asiatische Nudelsuppe.<br /> <br /> An schlimmen Tagen sind sogar die zwei Meter zum Bett zu viel und die Nacht wird auf dem Sessel verbracht. Das Wohnheim hat eine Putzfrau, die auf Wunsch kommt, bei mir einmal im Monat. Ich wrde lgen, wenn ich sage dass ich ihr das Doppelte zahle, denn ich zahle ihr den vierfachen Preis, aus freien Stcken. Wobei man anmerken muss, dass sie von Anfang an das Dreifache wollte. Denkt nicht falsch von mir, ich halte meinen Arsch auch jeden Tag der deutschen Leistungsgesellschaft hin, deshalb ist das mein wohlverdienter Ausgleich. Und der fr mich einzige Weg, mein Geld nicht fr irgendeinen Rotz auszugeben und fr eine schne Zukunft zu sparen. Ich beichte also, dass eine Putzfrau zu mir meinte, sie will das Dreifache, wenn sie sich um den Schweinestall kmmern soll und ich ihr aus Mitleid das Vierfache gebe. Ich bin ein Schwein.

Beichthaus.com Beichte #00039964 vom 29.06.2017 um 15:57:21 Uhr (12 Kommentare).

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