Campingurlaub an der Nordsee

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Aggression Zorn Gewalt Urlaub Laboe

Campingurlaub an der Nordsee
Ich war dieses Jahr mit meiner Freundin zwei Wochen auf Campingurlaub an der Nordsee. Wir freundeten uns nach ein paar Tagen mit einem Paar an, das einige Plätze neben uns zeltete. Das Paar war schon etwas älter, ich denke mal Ende 30 (wir Anfang 20). Doch der Mann kam mir recht schnell ziemlich komisch vor, vor allem da ich das Gefühl hatte das er scharf auf meine Freundin war.
Ständig hat er meine Freundin fotografiert wenn sie mal in Bikini war oder hat sie betatscht (Arm um die Schulter, am Tag bestimmt 10 mal Begrüßungsumarmung usw.). Ich habe mit meiner Freundin geredet und sie sagte, das es ihr auch schon etwas komisch vorkam. Beim Grillen hat er dann gefragt, ob wir eine "offene Beziehung" führen und ständig sexuelle Andeutungen gemacht. Ich fühlte mich wirklich unwohl. Ich habe mich noch zurück gehalten, weil es unser Urlaub war und mit meiner Freundin beschlossen, am nächsten Tag abzureisen ohne denen Bescheid zu geben.
Dann passierte es aber ganz anders. Ich sollte mit seiner Kamera ein Foto machen, wo er, seine Frau und meine Freundin drauf war und wusste nicht genau Bescheid wie die Kamera startete und war im Modus "Wiedergabe". Dort entdeckte ich auf einmal ein Video, was unter unserem Campingtisch gedreht wurde und die Kamera war die ganze Zeit unter den Rock bzw. auf den Slip meiner Freundin gerichtet. Ich war erstmal total baff bis ich den Kerl fragte was das soll. Er stammelte, er wüßte nicht und meinte dann, es wäre wohl ein versehen.
Ich konnte mich dann aber nicht mehr beherrschen und habe die Kamera vor ihm auf den Boden geschmissen und sie ging kaputt. Daraufhin kam der Typ auf mich zu und wollte mich würgen. Ich habe aus einer Reflexbewegung seinen Arm umgedreht und ihn dabei angebrochen, was ich wirklich nicht wollte. Seine Frau kam dann auf mich zu und bewarf mich mit Essen und einer Bierflasche, die mich verfehlte aber die Autoscheibe eines unbeteiligten Campers zerstörte.
Das Ergebnis war ein Polizeieinsatz, Krankenwagen und zwei heulende Frauen und ein Riesenauflauf und ich war der Sündenbock. Jeder hielt mich dann für den eifersüchtigen, aggressiven und angetrunkenen Freund und ich hatte in dem Moment keinen Beweis, da die Kamera kaputt war. Das war wirklich der mieseste Urlaub den ich hatte. Ich bereue aber dennoch das ich so schnell aus der Haut gefahren bin, mir deswegen eine Anzeige abgeholt habe und den Urlaub ruiniert habe, ich hätte die Situation vielleicht etwas cooler lösen können. Das war auch der Anfang vom Ende der Beziehung mit meiner nun Ex-Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00028203 vom 12.10.2010 um 18:24:52 Uhr in 24235 Laboe (54 Kommentare).

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Das W-Lan meines Nachbarn

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Neugier Vandalismus Habgier Nachbarn

Eines Mittags, als mir langweilig war, habe ich nach offenen Wlan-Netzen gesucht. Unter den Gefundenen fiel mir eines direkt ins Auge: Das Wlan meines Nachbarn, welches sogar noch mit seinem Nachnamen betitelt war. Da es unverschlüsselt war, konnte ich natürlich nicht widerstehen, auf Verbinden zu klicken. Kurze Zeit später konnte ich auf die Konfiguration seines Routers zugreifen, welche lediglich mit dem Standard Passwort 0000 geschützt war. Ich konnte es kaum fassen, wie fahrlässig manche Leute doch sind. Deshalb habe ich ein bisschen an der Konfiguration herumgespielt, bis mein Nachbar schließlich keinen Internetzugang mehr hatte.

Da mein Nachbar vom PC anscheinend nicht wirklich viel Ahnung hat und da er wusste, dass ich mich als Informatikstudent mit solchen Dingen gut auskenne, klingelte kurze Zeit später schon das Telefon. Mein Nachbar bat mich, kurz vorbeizukommen, damit ich mir das Ganze mal anschaue. Ich, als edler Retter in Not, zögerte natürlich keine Sekunde und habe sein Internet innerhalb kürzester Zeit schon wieder zum Laufen gebracht. Ich habe ihn dann noch darauf hingewiesen, dass sein Netz vor Angreifern nicht sicher sei, und habe die Verschlüsselung sowie die MAC-Adressen-Filterung für ihn eingerichtet. Aus Dankbarkeit für meine Dienste hat er mir dann 50 Euro gegeben. Ich lehnte zunächst dankend ab, jedoch bestand er darauf, ich solle das Geld doch nehmen. Letztendlich obsiegte die Feigheit, ihm die Wahrheit zu sagen, sowie die Habgier und ich nahm das Geld entgegen, wofür ich mich heute noch schäme, da mein Nachbar eigentlich ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Mensch ist.

Beichthaus.com Beichte #00028200 vom 11.10.2010 um 17:22:34 Uhr (32 Kommentare).

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An der Bahn-Schranke

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Neugier Waghalsigkeit Hochmut Bahn & Co. Geeste

An der Bahn-Schranke
Ich möchte hier eine kleine Jugendsünde beichten. Damals, ich war etwa 12 oder 13 Jahre alt, bin ich fast jeden Tag mit meinen Freunden in den naheliegenden Wald gegangen. Wir haben dort Krieg gespielt. Waffen haben wir uns aus Stahlrohren, Holz und schwarzer Farbe selbst gebastelt. Eines Tages bin ich mit einem Freund die naheliegenden Eisenbahnstrecke entlanggegangen. Wir fragten uns wie das wohl funktionieren mag, dass an der naheliegenden Straße die Blinkanlage angehen würde. Wir sahen im Gleisbett kleine Kästen, die wir überprüften. Als wir nun merkten, dass diese magnetisch waren, nahmen wir nun die selbst gebastelten Gewährläufe und strichen zwischen Schiene und Kontakt hindurch. Nachdem wir dies bei einigen nachfolgenden Kontakten gemacht hatten, gingen die Blinklichter an. Wir gingen wieder in den Wald zurück und beobachteten das Szenario. Fast 30 Minuten lang blieben die Lichter an. Beidseitig bildete sich ein langer Rückstau. Wenn ich heute daran denke habe ich immer noch ein Schmunzeln im Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00028199 vom 11.10.2010 um 16:19:25 Uhr in Geeste (29 Kommentare).

Gebeichtet von Johny92
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Stuttgart 21 Superstar

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Stolz Morallosigkeit Ignoranz Hochmut Arbeit Stuttgart

Ich war einer der der Herren die bei Stuttgart 21 die Bäume fällen durften (mussten). Als unsere Firma vor einem Jahr den Zuschlag erhielt freuten wir uns natürlich bei so einen Projekt mitwirken zu dürfen. Auch wenn wir nur einen kleinen Teil zu dem Projekt beitragen würden. Vor 3 Wochen ging dann alles los. Mein Chef und ich fuhren nach Stuttgart zu einen letzten vor-Ort-Termin. alles nochmals fotografiert geplant usw.. Naja dann kam der eher nicht planmäßige Teil. Der Ober-Ober-Polizei-Obermeister lud zum Gespräch. Normalerweise führen wir Gespräche mit Stadtwerken, wenn diese Oberleitungen abstellen müssen oder mit der Straßenmeisterei wenn Ampelanlagen um gestellt werden müssen. Aber nie mit der Polizei.
Er meinte es muss mit Widerstand gerechnet werden. Ich dachte für mich "den gibts doch immer" keiner findet es schön wenn wir Bäume fällen. Sogar von der Oma auf dem Land werden wir beschimpft wenn wir eine 150-jährige Pappel fällen. Das Gespräch ging circa eine Stunde und dabei raus kam: Wir bekommen Polizeischutz. Brauchen aber keine Angst um unsere Person zu haben, da man uns ja eh nicht erkennen könne (wir tragen Helme mit Gesichtschutz) Wir mussten z.B. unsere Namensschilder welche auf den Sicherheitsjacken aufgestickt waren "unkenntlich" machen. Geplant war es wie folgt: Anreise 6:00 Uhr, gegen 8:00 Uhr soll der erste Baum liegen. 20 Uhr Abreise. Am nächsten halben Tag frei.


Gekommen ist es so:
Anreisen mit einem gemieteten (neutralen) Sprinter ins Hotel. Einchecken ins 4-Sterne-Hotel unter eigenem Namen. Die ersten beiden Tage ist erst mal nix passiert. Außer Hotel, Sauna und Pool und etwas Demo-Sightseeing. Ach ja Bagger, Holzschredder sowie Container standen schon auf dem Platz und die Miete lief. Tag drei: 17:00 Uhr ich saß gerade in der Sauna, da kam der Chef runter ich solle mich fertig machen, 18:00 Uhr sei Abfahrt. Um 17:50 Uhr trafen wir uns in der Tiefgarage, zwei Polizisten kamen und fuhren den Sprinter und wir durften im Streifenwagen Platz nehmen - natürlich schon umgezogen und Helm auf. Die Polizisten kontrollierten ob auch die Namensschilder unkenntlich gemacht wurden.
Gegen 23 Uhr fällten wir dann den ersten der 3 Bäume. So recht wollte keiner von uns die Säge ansetzen, aber wenn die Säge erstmal läuft, der Gehörschutz auf den Ohren sitzt hört man weder BUUUHH-Rufe noch Trillerpfeifen.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte:
Ich habe mich richtig gut dabei gefühlt. Ich kam mir vor wie ein Superstar. 3 Tage Hotel. Nix machen, nur relaxen. In der Tiefgarage abgeholt werden mit Polizeischutz. Während der Arbeit von so vielen Leuten beobachtet zu werden. Mit Polizeischutz wieder über Umwege ins Hotel, am nächsten Tag Abreise mit dem gemietetem Sprinter, wieder unter Polizeischutz bis zur Autobahn (wir sollten die ersten 100-150 km doch nicht anhalten).
Ich kann es verstehen, das einige Leute dagegen sind, aber es ist unser Job ich habe daheim eine Frau und Haus und die Bank will ihr Geld auch jeden Monat sehen, da kann ich nicht einfach sagen "Sorry Stuttgart 21". Und wegen der anderen Bäume werden wir wohl auch noch mal gerufen! Die einzigen Kosten, die ich hatte waren 20 Euro für einen Döner und Cola beim "Demo sightseeing", die FHM an der Tanke und eine Tageskarte fürs Fitnessstudio. Der Döner-Mann war übrigens auch sehr angetan von Stuttgart 21. Meinem Chef freuts und uns auch! Es war wie Firmenurlaub.

Beichthaus.com Beichte #00028186 vom 05.10.2010 um 09:49:24 Uhr in Stuttgart (70 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine asoziale Ex

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Boshaftigkeit Ekel Morallosigkeit Berlin

Ich (m/21) beichte, dass ich mich mittlerweile sehr vor meiner ehemaligen (Sex-)Freundin ekele und sie am liebsten ein für alle Mal loswerden möchte. Dabei ist sie nicht mal hässlich, sondern eigentlich ganz normal. Was mich an ihr ekelt, ist ganz besonders ihr sozialer Status: Ihre Mutter hat vier Kinder von vier verschiedenen Männern und hat meine Ex selbst schon mit 17 gekriegt. Sie wohnen in einem Plattenbau, die Wohnung riecht wie ein einziges großes Katzenklo, die Mutter ist an sämtlichen Körperstellen gepierct und arbeitet als Verkäuferin in einem Kiosk. Zu mehr wird es meine Ex auch nicht bringen, obwohl sie mir immer stolz erzählt hat, wie sehr sie Tiermedizin studieren will. Mittlerweile hat sie den Hauptschulabschluss hingewürgt, hat die Schule abgebrochen und war in einer Klinik für Essgestörte, da sie scheinbar Bulimie hat. Hinzu kommt ihr kränkliches Gesamtbild: Sie lispelt, kippt ständig aus den Latschen wegen Kreislaufschwäche, hat komische, faltige Haut an den Händen und ist wirklich nicht sehr intelligent.

Bis vor zwei Monaten tat sie mir noch leid (wirklich!) und ich habe mich sehr schlecht gefühlt, dass ich mich wirklich vor ihr ekele und dass ich diesbezüglich so oberflächlich bin. Aber seit sie mich bei einer berühmten Social-Networking-Plattform geaddet hat und mir abwechselnd schreibt, dass sie mich vermisst und in ihrem Profil irgendwelche schmalzigen Nachrichten postet, habe ich mein schlechtes Gewissen über Bord geworfen. Ich habe sie bereits zweimal "versehentlich" gelöscht, was sie aber nach nicht mal zwei Stunden merkte. Ich bitte um Absolution, da ich normalerweise ein sehr toleranter und keineswegs arroganter Mensch bin, der mit allen anderen gut klarkommt. Nur bei ihr ist das irgendwie etwas ganz anderes.

Beichthaus.com Beichte #00028179 vom 01.10.2010 um 06:15:48 Uhr in 12353 Berlin (Gropiusstadt) (25 Kommentare).

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