Hörtest

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Lügen Peinlichkeit Zivi & Bund Ravensburg

Ich möchte beichten, dass ich vor 2 Jahren bei der Musterung geschummelt habe. Ich sah es überhaupt nicht ein, für den Wehrdienst eingezogen zu werden, deshalb entschloss ich mich kurzerhand, bei jeder Frage und bei jedem Test zu lügen oder zu tricksen. Beim Hör-Test hatte ich aber so dermaßen übertrieben, dass die freundliche und grinsende Mitarbeiterin des Kreiswehrersatzamts nur zu mir meinte: "Eigentlich könnten Sie mich jetzt gar nicht hören!" Blöd gelaufen.

Beichthaus.com Beichte #00028429 vom 21.12.2010 um 20:19:40 Uhr in Ravensburg (17 Kommentare).

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Mein erster Job

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Diebstahl Morallosigkeit Habgier Arbeit Restaurant

Ich möchte heute eine Beichte ablegen, die ich schon seit einigen Jahren mit mir rumtrage. Ich habe mit jungen Jahren angefangen zu arbeiten. Als ich mit 15 Jahren auf der Straße angesprochen wurde, ob ich nicht als Gast den Laden des nettwirkenden Herren mit meiner damaligen Freundin betreten möchte. Der Laden sei neu, hieß es. Ich wurde Stammgast und merkte, dass der Inhaber überfordert war mit dem Ganzen. Gesundheitlich, psychisch sowie finanziell bemerkte ich seine Last. Als er dann mal auf die schnelle was besorgen musste und in 10 Minuten wieder da wäre, bot ich ihm meine Hilfe an. In den nächsten Wochen machten wir das öfters und ich wusste immer schon vorher, dass wenn ich ihn als Gast besuche, er mich in seinen Tag mit einkalkulierte. Die Arbeit fand ich sehr interessant, jedoch hat mich bei ihm gestört, dass es für ihn inzwischen selbstverständlich geworden ist meine Hilfe in Anspruch zu nehmen ohne Bezahlung. So begann ein schwarzes Kapitel in meinem Leben.


Von einem Tag auf den anderen fing ich an einige Sachen, die ich inzwischen drauf hatte (sprich Kaffee, Cappuccino, Espresso etc.) nicht ins Kassensystem einzubuchen um so 5 Euro täglich in meine eigene Tasche zu wirtschaften. Später kam ich in die Routine stündlich 5 Euro zu ergaunern. Im Laufe der Zeit vertraute er (39) mir alles von seinem Leben an, unter anderem dass er keine Eltern und Verwandte hat und von Cottbus nach Dormagen gezogen sei um sich hier selbständig zu machen. Ich bemerkte, dass ich zu seiner Vertrauensperson geworden war und somit zu seinem einzigen Freund den er in dieser Stadt hatte. Er musste täglich mindestens 250 Euro umsetzen, um alle Kosten zu decken, hatte aber höchstens 180 Euro nach der abendlichen Abrechnung in der Kasse. Es vergingen 4 Monate als er mir mit schlechtem Gewissen sagte, dass er nicht mehr möchte, dass ich unbezahlt arbeite und so handelten wir 5 Euro die Stunde aus. Somit arbeitete ich dann erstmal eine Zeit lang und verdiente 5 Euro geklaut plus 5 Euro verdient die Stunde. Inzwischen hatte ich mir schon ein System ausgeklügelt, das undurchschaubar war für jemanden der nix davon wusste. Ihm ging es immer schlechter und ich bekam statt einem schlechten Gewissen einen Zwang zu klauen.


Nach einigen unbezahlten Wohnungsmieten zog er Hals über Kopf in sein Lager, was sich eine Straße neben seinem Laden befand. Nach einiger Zeit wurde es so hart, dass er sich nicht mal mehr krankenversichern konnte und deshalb seine nötigen Tabletten nicht mehr kaufen konnte und dann ging es richtig bergab. Ich habe ihn inzwischen sehr gemocht, konnte jedoch nicht aufhören zu klauen. Als er dann eines Tages mir weinend berichtete, dass er nicht weiter weiß und nicht in die Privatinsolvenz gehen wollte, war mir schon klar was in seinen Gedanken rumschwirrte. Ich motivierte ihn immer wieder und immer wieder weiterzumachen. Er sagte mir, dass es jetzt soweit wäre und der Gerichtsvollzieher kommen würde. Ich wusste jetzt das es vorbei war. Er sagte mir, dass er sich für eine von drei Sachen entscheiden müsste: 1. den Freitod, 2. in ein Kloster oder 3. das Land verlassen.

Er behielt den Laden noch die nächsten Tage offen und ich kam natürlich auch ganz normal arbeiten und klaute dann auch. Es tut mir im nach hinein so Leid. Als er mir sagte, dass er sich von mir verabschieden wollte, weinten wir beide. Er rufte mich nachts um 3 nochmal an und sagte, dass er mir alles gute wünscht und das ich ein Brief von ihm kriegen werde wo drin steht, wo er alles versteckt hat, was noch Wert hatte, so dass ich mir das nehmen sollte bevor es Gläubiger tun. Ich tat dies, aber anstatt zu gehen, war ich zu neugierig und fand ihn tot!

Beichthaus.com Beichte #00028426 vom 21.12.2010 um 16:52:05 Uhr (53 Kommentare).

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“Folge

Das beste Tattoostudio Deutschlands

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Boshaftigkeit Rache Feinde

Ich (w) bin viel gepierct und tätowiert und habe schon seit Jahren ein Stammstudio, welches wirklich gut ist und die auch über Jahre Erfahrung haben. Ich habe eine ziemliche Feindin, die ich einfach hasse, da sie mir vor einigen Jahren meinen derzeitigen Freund auf eine ganz üble Art und Weise weggenommen hat. Irgendwann hat sie mich per Internet gefragt welches Studio ich ihr denn empfehlen könnte. Wieso sie ausgerechnet mich fragt, weiß ich nicht. Da kam mir die Gelegenheit zur Rache. Ich habe nicht lange überlegt und ihr das schlechteste Studio in der ganzen Umgebung empfohlen. Und die können wirklich nichts, es wird alles krumm und schief. Naja, jetzt läuft sie leider seit ein paar Jahren mit einer sehr blassen, schiefen Blume auf der Schulter rum, die sich mit Sternen ziert, die ein 3-Jähriges Kind hätte besser malen können. Nichts davon ist gerade. Wenn man das sieht könnte man meinen, der Tätowierer war während des Stechens absolut besoffen. Mir tut es irgendwie Leid für ihre Schulter. Es schmerzt mir bei dem Anblick dieses Tattoos. Sie findet es aber dennoch schön (wenn das mal stimmt).

Beichthaus.com Beichte #00028413 vom 17.12.2010 um 16:02:42 Uhr (19 Kommentare).

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Über 40 Grad Fieber

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Betrug Falschheit Lügen Faulheit Zivi & Bund

Über 40 Grad Fieber
Während meiner Grundwehrdienstbundeswehrzeit war mal wieder eine Übung angesetzt. Also für eine Woche lang ans andere Ende von Deutschland fahren und draußen im Kalten rumlungern. Es meldeten sich bereits so viele Leute krank mit Durchfall, dass der Arzt jetzt niemanden mehr mit Durchfall krankschrieb und man mit zur Übung musste. Ich hatte für kalte Zeiten draußen diese Wärmepads mit Gel und dem Metallplättchen drin dabei. Ich ging also zum Arzt und meldete mich am Tresen erkältet, wodurch man direkt ein Fieberthermometer bekam zum Messen. Ich klemmte mir also vorher das Wärmepad unter den Arm und nun das Fieberthermometer. Es kamen dabei über 40°C Fieber raus und ich sollte mich in den Notfallraum legen und bekam eine Atemschutzmaske, da zu dieser Zeit die Schweinegrippe im Umlauf war. Ich sollte dann noch zwei Mal messen, um Messfehler auszuschließen und es kamen wieder Temperaturen von über 40°C raus. Der Arzt begutachtete mich kurz, ich stellte mich krank und daraufhin wurde der Krankenwagen gerufen und brachte mich ins nächste Krankenhaus. Dort wurde ein Schnelltest gemacht und ich wurde ans EKG angeschlossen. Nach zwei Stunden stellte sich dann heraus, dass die Tests negativ waren und ich konnte wieder gehen. Ich wurde dann von einem Vorgesetzten abgeholt und durfte nach Hause fahren, da es Freitag Nachmittag war und alle bereits zur Übung gefahren waren. Der Arzt war auch nicht mehr da und konnte mich so nicht mehr krankschreiben. Ich erschien in den nächsten Wochen dann wieder in der Kaserne und freute mich, nicht mit zu Übung gefahren zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00028407 vom 15.12.2010 um 21:52:46 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Wo ist mein Auto?

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Trunksucht Dummheit Peinlichkeit Auto & Co. Münster

Vor sechs Jahren, habe ich mein Abitur gemacht und auch um diesen Zeitraum herum meinen Führerschein erhalten. Da zwei Gymnasien in dem Ort miteinander korrespondierten, hatte ich meinen Englischleistungskurs nicht an meiner regulären Schule, sondern an der Partnerschule. An einem Abend habe ich mit meiner Clique ordentlich viel getrunken und bin auch prompt am nächsten Morgen zu spät aufgewacht. Ich wollte schon blau machen, da fiel mir im letzten Moment ein, dass ich eine Klausur an diesem Morgen schreibe. Also zog ich schnell ein paar Klamotten an, setzte mich ins Auto und fuhr los. Während der Fahrt musste ich einmal anhalten, um mich zu übergeben. Da es keinen Schülerparkplatz gab, parkte ich schnell irgendwo und rannte ins Klassenzimmer. Im Anschluss der dreistündigen Klausur wollte ich mit meinem Auto zurück fahren, doch mein Auto war nicht mehr an seinem Platz. Auch abgeschleppt wurde es nicht. Es musste also geklaut worden sein. Ich rief sofort meine Mutter an, (sie ist Psychologin), die aus einem Therapiegespräch zu mir eilte, wir direkt zur Polizeistation weiter fuhren und mein Auto geklaut meldeten. Im Laufe der nachfolgenden Unterrichtsstunden kam immer wieder die Polizei und fragte erneut. Nach Schulschluss holte mein Vater mich recht erbost ab und sagte er habe eine Überraschung für mich. Mein Auto stand eine Straße weiter, genauso wie ich es abgestellt hatte mit einem mittelgroßen Kotzfleck an der Fahrertür! Das ist mir heute alles noch sehr peinlich, da jeder Bescheid wusste, was eigentlich los war und ich soviel Wirbel gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028384 vom 11.12.2010 um 12:51:12 Uhr in Münster (16 Kommentare).

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