Ehe am Ende

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Faulheit Engherzigkeit Verzweiflung Ehebruch Partnerschaft Berlin

Ich möchte beichten, dass ich meinen Mann am liebsten verlassen würde, wenn da die Kinder nicht wären. Er ist schon seit Ewigkeiten arbeitslos und bemüht sich nicht um Arbeit. Er ist der Meinung, er hätte was besseres verdient. Eben habe ich wieder Mal aussichtslose Bewerbungen für ihn geschrieben. Er selbst tut nichts, außer sinnloses Zeug am PC und die PCs unserer Freunde kostenlos fit zu halten. Meine Computer sind aber zugemüllt und laufen nicht gut. Ich habe die Nase voll davon, dass ich für alles die Verantwortung trage und alles alleine machen muss. Dabei bin ich ihm wohl auch nicht gut genug, denn er schläft kaum noch mit mir (2 mal im Jahr) und wenn, dann nur für seine 5 Minuten. Komischerweise wirke ich aber auf andere Männer doch sehr attraktiv. Ich kann ihn aber einfach nicht betrügen, ich habe es schon versucht. Wir sind 17 Jahre schon zusammen und ich überlege dem nun ein Ende zu setzen, denn die schönen Zeiten sind seit etwa 10 Jahren vorbei. Die Situation Tendiert stark zur Verschlechterung, wobei ich nicht wüsste was schlimmer werden könnte. Ich bin so unglücklich, dass ich am liebsten das Weite suchen würde. Ich würde aber auch nicht damit klar kommen, wenn es ihm meinetwegen schlecht geht. Er sagt immer er liebt mich über alles und würde sich umbringen, wenn ich ihn verlasse. Ich will nicht mehr zugetextet werden und über alles ausgefragt werden. Und verdammt noch mal: Ich will endlich mal wieder das Gewicht eines Mannes auf mir spüren und wilde, heiße Leidenschaft erleben!

Beichthaus.com Beichte #00028172 vom 29.09.2010 um 23:41:41 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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Lehrerbrief

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Dummheit Hass Ungerechtigkeit Schule

Als ich in der 7. Klasse war, waren wir natürlich noch sehr pubertär und haben uns deshalb immer neue Streiche für unsere Lehrer überlegt. Dies ist meist auch sehr nett abgelaufen und beide Parteien haben darüber gelacht. Bis zu dem Tag als wir auf die Idee kamen, einen Lehrerbrief zu schreiben. Dies ist eine alte Tradition an unserer Schule und normalerweise wird in einem solchen Brief, der durch die ganze Klasse gereicht wird, von jedem ein Satz über nervige Lehrer oder anderes geschrieben. Es gab in unserer Klasse allerdings einen absoluten Außenseiter, der mit uns wenig zu tun hatte. Irgendjemand hat einen Satz über ihn geschrieben und so ist die Lawine ins Rollen gekommen. Jeder einzelne unserer Klasse hat
regelrechte Hasstiraden über ihn ausgeschüttet. Ich habe dies leider auch getan. Als der Zettel dann schließlich von einen Lehrer entdeckt wurde, hat dieser ihn ganz nach Tradition laut vorgelesen. Nach dem kompletten Brief ist der Außenseiter weinend aus der Klasse gerannt. Er hat dann später die Schule gewechselt. Unsere Strafe war dann die gesamte Schule zwei Wochen lang zu putzen. Ich bereue, dass ich bei den Hasstiraden mitgemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028171 vom 28.09.2010 um 22:23:39 Uhr (24 Kommentare).

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IHK Prüfung

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Betrug Ungerechtigkeit Schule

IHK Prüfung
Ich habe vor 8 Jahren meine Gesellenprüfung zum Veranstaltungstechniker vor mir gehabt und hatte schon bei der Projektabgabe bei der IHK meinen Prüfer kennenlernen dürfen. Er galt als Haifisch unter den Prüfern und schaute immer sehr genau hin - alle hatten Angst vor ihm - ich natürlich auch. Der Tag der praktischen Prüfung rückte näher und er meldete sich auch schonmal bei mir telefonisch an. Er würde so gegen 19 Uhr am Veranstaltungsort vorbeischauen. Der Einlass war auch auf 19 Uhr angesetzt und der Soundcheck müsste dann natürlich auch schon vorbei sein. Es kam halt etwas anders. Die Band erschien leider erst um 18:30 Uhr und ich war um circa 20 Uhr fertig mit dem Aufbau und dem Soundcheck. Der Prüfer war aber pünktlich und somit musste er mir bei der Arbeit zuschauen und ich war unter Megastress. Aber der Prüfer hatte sich alles in Ruhe angeschaut und beobachtet. Der Einlass begann dann halt eine Stunde später und Konzertbeginn war um circa 21 Uhr. Nun hatte er seine Zeit mich mit Fragen über den Veranstaltungsort, aufgebaute Technik und Sicherheitsbestimmungen zu quälen. Er ging nach einer gefühlten Stunde - der praktische Teil war somit fast überstanden.

Es folgten einige Tage, an denen ich mich immer wieder fragte, ob ich denn alles richtig gemacht hätte und vor allem seine Fragen richtig beantwortete. Eines Abends klingelte dann mein Handy und ich hielt den Atem an als ich die Nummer von dem Haifisch im Display sah. Er klang etwas betrunken und meinte zu mir er müsste mir noch etwas erzählen aber das ginge nicht am Telefon - ich sollte noch an diesem Abend zu ihm in die Privat Wohnung. Nun war ich natürlich total verunsichert. Was wollte er von mir? Mir vielleicht weiß machen, dass der Job rein gar nichts für mich ist? Das die Antworten die ich gab auf meine unreife hindeuteten und ich lieber noch ein halbes Jahr dranhängen sollte? Ist er Gay?

Nein, es kam anders. Als ich bei ihm in der Wohnung stand, bat er mich mit in die Küche zu kommen und fragte schon auf dem Weg, ob ich denn auch was trinken möchte. Ich setzte mich - er holte Bier. Als er mir einschenkte wies er auf einen Stapel Papier der in einer grünen Mappe auf dem Tisch lag und meinte ich sollte mal reinschauen. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Es war die komplette schriftliche Prüfung samt Antworten. Ich schaute ihn fragend an und er meinte er hätte noch nie einen so fitten Prüfling gehabt in seiner Laufbahn und ihn würde es sehr traurig machen, wenn ich an dem schriftlichen scheitern würde. Er gab mir ein Block zum abschreiben und ich wartet eigentlich nur auf den Moment, wo er seine Hose öffnet und naja ihr wisst schon, aber nichts der gleichen. Ich schrieb und schrieb und er trank und trank. Nach 2 Stunden hatte ich alles abgeschrieben und er ermahnte mich nochmals, ich dürfe das niemanden erzählen. Das tat ich bis jetzt auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00028166 vom 25.09.2010 um 03:55:24 Uhr (43 Kommentare).

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Honigschuhe

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Rache Vandalismus Kinder

Meine Cousine und ich haben als Kinder vor vielen Jahren einen ziemlich blöden Halloweenstreich gespielt. Der Honig den wir gekauft haben war eigentlich nur dazu gedacht um evtl. etwas davon an die Haustür zu tun. Wir sind bei einem Mehrfamilienhaus vorbei gekommen und haben noch gesehen wie hinten zum Garten das Wohnzimmerlicht brennt. Wir haben wie immer geklingelt um nach Süßigkeiten zu fragen. Keiner hat aufgemacht. Wir wollten weitergehen und haben gesehen und gehört wie die Rollos runter gelassen wurden. Wir wollten sowieso heim, da wir schon ziemlich rumgelaufen sind und es total kalt war und uns auf einem tollen Abend mit Horrorfilmen gefreut haben. Deswegen sind wir wieder vor zur Haustür gelaufen und wollten dann doch etwas Honig an die Haustür schmieren. Als wir gesehen haben, dass die ihre Schuhe draußen stehen gelassen haben, haben wir einfach den ganzen Honig in einen Schuh gegossen. Am Ende stand der ganze Schuh unter Honig. Am anderen Morgen hat auf dem Besitzer wohl eine Süße und gefrorene Überraschung in seinem Schuh gewartet. Jetzt denke ich, dass die Aktion total blöd und unreif war!

Beichthaus.com Beichte #00028164 vom 24.09.2010 um 06:18:13 Uhr (22 Kommentare).

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Betrunken auf dem Stadtfest

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Trunksucht Maßlosigkeit Vandalismus Last Night Polizei Salzgitter

Vor etwa 4 Wochen war bei uns in der Stadt ein Fest. Ich (m/18) und zwei Freunde wollten uns unbedingt einen schönen Abend machen und sind hingegangen. Zuerst sind wir zur nächstgelegenen Tankstelle und haben eine Flasche Weinbrand, eine Flasche Vodka und eine 2-Liter Cola gekauft. Schon auf dem Weg zum Fest war der Weinbrand fast leer. Da wir vorher bei mir schon etliche Biere getrunken haben, hat die Wirkung nicht lange auf sich warten lassen. Im ziemlich betrunkenen Zustand sind wir Hassparolen-gegen-Polizeibeamte schreiend durch die Innenstadt gelaufen. Auf unserem Weg hat der Stern eines Mercedes meine Aufmerksamkeit so sehr erregt, dass ich ihn unter allen Umständen mitnehmen musste. Gesagt, getan. Im nächsten Moment kam der Besitzer des Mercedes und hat mich gefragt, wo lang es den zu einer bestimmten Straße gehe. Während ich total voll versuchte ihm den Weg zu erklären, rief er die Cops. Diese kamen auch relativ zügig und so durfte ich pusten. 2,3 Promille, nicht schlecht, habe ich gedacht. Also ab ins Auto - Handschellen hat man mir nicht angelegt. Während der Polizeibeamte sich hinters Steuer setzte, nahm seine äußerst attraktive Kollegin neben mir auf der Rückbank platz. Sie sah mich an und meinte: "Anschnallen, wir fahren los!" Noch bevor ich überhaupt begriffen hatte was los war, sagte ich auch schon: "Zu dir oder zu mir?" Am Ende lief es darauf hinaus, dass die Polizisten mich zu Hause absetzten und der Autobesitzer auf eine Anzeige verzichtete.

Beichthaus.com Beichte #00028162 vom 22.09.2010 um 20:30:48 Uhr in 38226 Salzgitter (Marienbruchstraße) (29 Kommentare).

Gebeichtet von AstraRotlicht
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