Eifersüchtig auf Ex-Freundin vom Freund

14

anhören

Eifersucht Falschheit Partnerschaft Salzburg

Ich (w/21) habe seit vier Monaten einen neuen Freund. Es lief eigentlich super - bis wir vor zwei Wochen in einem Café saßen und plötzlich eine Frau aufgetaucht ist. Sie umarmten sich herzlich und er stellte sie mir als seine Ex vor. Sie war wohl vor Kurzem wieder in die Stadt gezogen. Er hatte sich die ganze Zeit lang mit ihr unterhalten, während ich blöd da saß. Ich war ziemlich verärgert, habe aber meinen Ärger heruntergeschluckt.

Nach diesem Treffen hat er die ganze Zeit von seiner Ex gesprochen. "Sie beherrscht vier Fremdsprachen", "Sie spielt Klavier", "Ist sie nicht nett?" Das ging mehrere Tage lang so. Und obwohl er sich nicht noch einmal mit ihr getroffen hatte, war ich wütend und wollte es ihm heimzahlen. Eine Woche später waren wir in einem Restaurant, welches ich ihm empfohlen hatte. Nach einer Weile tauchte "zufällig" ein guter Freund von mir auf, den ich darum gebeten hatte, meinen Ex zu spielen. Wir umarmten uns, mein Kumpel setzte sich zu uns und stellte sich als mein Ex vor. Mein Freund war nicht begeistert, blieb aber still. Während wir auf das Essen warteten, unterhielt ich mich mit meinem Kumpel über die alten Zeiten, in denen wir in diesem Restaurant gesessen hatten und schöne Stunden verbracht hatten.

Nach dem Essen gingen wir nach Hause, ich nutzte die Gelegenheit, um von meinem Ex zu schwärmen. "Er ist wirklich schlau", "Ich liebe seinen Humor", "Ist er nicht charmant?" Mein Freund war wirklich angefressen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039378 vom 21.02.2017 um 17:21:44 Uhr in Salzburg (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich habe absichtlich eine Beziehung zerstört

18

anhören

Eifersucht Neid Partnerschaft Hilchenbach-Dahlbruch

Letztes Jahr im Oktober ist ein Studentenpaar bei meinem Vater als Untermieter im Haus eingezogen. Sie hatten also eine seperate Wohnung bei uns im Haus, in dem ich auch wohne. Ich (w/20) bin selbst Single und hänge immer noch sehr an meinem Ex-Freund, was mich extrem eifersüchtig gemacht, da die beiden Studenten schon seit sechs Jahren ein Paar waren und es bei mir in der Liebe nicht wirklich funktioniert.

Deswegen wollte ich - einfach aus Hass und Neid - probieren diese Beziehung zu zerstören, ohne die beiden näher zu kennen. Ich habe dann in der ersten Woche, als die Beiden hier gewohnt haben, extrem viel mit dem Kerl geredet, mit ihm geflirtet und seine Freundin bei ihm schlecht geredet. Ich habe nicht mal eine Woche gebraucht, um den Typ rumzubekommen. Wir hatten dann Sex, woraufhin er sich dann von seiner Freundin getrennt hat. Sie ist recht zügig ausgezogen und ihr Ex-Freund wohnt immer noch bei mir. Ich mache dem Kerl nun seit dieser Zeit Hoffnung auf eine Beziehung, nutze ihn aber gezielt nur aus (lasse mir Essen bezahlen, Klamotten kaufen und so weiter), weil mich das Gefühl extrem befriedigt, andere Leute auszunutzen und zu verletzen.

Beichthaus.com Beichte #00039374 vom 20.02.2017 um 23:34:13 Uhr in Hilchenbach-Dahlbruch (Weiherstraße) (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Azubi mit Burnout

20

anhören

Verzweiflung Selbstverletzung Feigheit Maßlosigkeit Arbeit Freiburg

Ich glaube, dass ich an einem Burnout erkranke und unternehme nichts dagegen. Ich arbeite jeden Tag von morgens bis abends, aufgrund eines längeren Komplettausfalls mehrerer Kollegen bin ich als Azubi alleine für alles verantwortlich, mein Chef zeigt mir nur, was ich falsch mache und nervt in einer Tour. Auch an freien Wochenenden bin ich nur gestresst. Ich kann mich seit ein paar Wochen nicht mehr erholen, egal was ich tue. Die einzigen Lichtblicke bestehen aus der Berufsschule, die ich einmal die Woche besuche. Ich leide unter Übelkeit und Magenschmerzen sowie Verdauungsproblemen, oft habe ich migräneartige Kopfschmerzen. Ich bin nur müde, egal ob ich 6, 8, 10 oder mehr Stunden Schlaf hatte. Nichts hilft. Meine Hobbys machen keinen Spaß mehr, ich habe sowieso nur maximal zwei Stunden am Tag Zeit dafür.

Mit anderen Leuten fange ich regelmäßig Streit an, weil ich nur noch gereizt bin und nichts mehr aushalte. Mein Selbstbewusstsein ist gänzlich weg, ich fühle mich fett, obwohl ich in letzter Zeit ohne Diät oder Sport 10 Kilo abgenommen habe. Ständig bin ich nah am Wasser gebaut und mein Leben fühlt sich unerträglich an. Sobald ich bei der Arbeit bin, bekomme ich das Bedürfnis, mich zu ritzen und gehe diesem Drang auch nach, wenn auch nur schwach, sodass es schnell wieder verheilt. Oft denke ich, dass es einfacher wäre, tot zu sein - es ist so ein einfacher Fluchtweg.

Meine Beichte? Es geht mir nicht gut und ich weiß das. Dennoch gehe ich nicht zum Arzt, da ich riesige Angst habe, nicht ernst genommen zu werden. Ich habe Angst, jemandem das alles zu erzählen oder vor jemandem in Tränen auszubrechen. Ich habe Angst, ewig krankgeschrieben zu werden, da mein Chef dann sauer auf mich ist und ich bin ja sowieso der Letzte, der noch zur Arbeit kommt. Ohne mich läuft die Firma wohl gar nicht mehr. Bald habe ich die Hälfte der Ausbildung hinter mir und der Gedanke ist einfach unerträglich, dass ich noch mindestens 1,5 Jahre weiter hier sein muss. Ich hätte gerne jemanden, der mir hilft, aber ich traue mich einfach nicht, mir Hilfe zu holen.

Beichthaus.com Beichte #00039373 vom 20.02.2017 um 09:19:21 Uhr in 79110 Freiburg (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Werkstudent ohne Arbeit

11

anhören

Betrug Faulheit Trägheit Arbeit Studentenleben Ludwigsburg

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich meinen Arbeitgeber betrüge. Seit Oktober arbeite ich als Werkstudent bei einem großen, international tätigen Unternehmen für 10 Stunden in der Woche. Die Arbeit macht mir Spaß, ich assistiere meinen Vorgesetzten und erfülle einige wichtige Aufgaben im Unternehmen, weshalb ich auch eine gewisse Verantwortung trage. Dafür erhalte ich auch einen sehr ordentlichen Lohn. Als ich mit dem Job angefangen habe, gab es Arbeit im Überfluss, da sich viel angestaut hatte, seit der letzte Werkstudent gegangen war - daher habe ich auch mal die eine oder andere Überstunde gemacht. Seit einer Weile hat sich das jedoch geändert. Tatsächlich habe ich auf der Arbeit kaum noch etwas zu tun. Von den 10 Stunden in der Woche arbeite ich höchstens 2-3 Stunden effektiv, den Rest der Zeit langweile ich mich zu Tode.

Damit das vor den Kollegen nicht auffällt, habe ich meistens irgendein wichtiges Dokument am Computer geöffnet oder tippe irgendetwas in eine Excel-Tabelle ein, um beschäftigt zu wirken. Manchmal mache ich auch ausgedehnte Klopausen, was weder meinen Kollegen noch meinen Vorgesetzten zu interessieren bzw. aufzufallen zu scheint. Nicht falsch verstehen, ich bin eigentlich ein disziplinierter Arbeiter und habe auch schon meinem Vorgesetzten das Problem geschildert, jedoch hat sich nichts geändert. Auch versuche ich meine Kollegen zu unterstützen, diese haben aber auch nicht immer Arbeit für mich. Da ich trotzdem immer versuche auf meine vorgegebene Arbeitszeit zu kommen, lasse ich mich sozusagen fürs Nichtstun bezahlen. Dafür schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00039357 vom 16.02.2017 um 19:21:22 Uhr in Ludwigsburg (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Warum bin ich Arzt geworden?

23

anhören

Hass Zorn Maßlosigkeit Gesellschaft Gesundheit

Ich bin Arzt und hasse meinen Job wie die Pest. Ich gehe nur noch mit Bauchschmerzen zur Arbeit. Je mehr ich mit Patienten, Angehörigen und teilweise Pflegekräften zu tun habe, desto mehr Abstand will ich von ihnen haben. Sie sind kleingeistig, verlogen, boshaft, dreist, fordernd und niederträchtig. Was die Patienten betrifft, würde ich schätzen, dass 70-80 Prozent (mindestens) aller Patienten eigentlich gar nicht ins Krankenhaus gehören oder aber selbstverschuldet dort sind. Die kommen mit einer Grippe oder Migräne ins Krankenhaus und erwarten, dass ich sie stationär aufnehme. Ich habe schon 24-Stunden-Schichten mit eitriger Bronchitis und Temp. von 38,3 °C durchgearbeitet ohne zu schlafen. Von den Antibiotika habe ich Durchfall bekommen und vom Schnupfen Nasenbluten. Sie fühlen sich wegen einer Grippe eine Woche lang schlecht und erwarten, dass ich Ihnen einen Pflegedienst organisiere. Auf welchem Planeten leben die eigentlich? Der Großteil der Patienten ist wegen gefäßbedingter Erkrankungen dort (Niere, Herz...) oder aber weil sie Lungenschäden haben. Diese Erkrankungen sind fast ausschließlich durch mangelnde Bewegung, ungesunde Ernährung und Rauchen direkt oder indirekt hervorgerufen worden. Man sagt den Leuten über Jahre hinweg, was sie ändern sollen, und sie ändern nichts.

Aber wehe man lehnt auch nur eine ihrer dreisten Forderungen ab. Dann hagelt es Beschwerden mit konstruierten Unterstellungen. Man sei unfreundlich oder es wird gefragt, warum man überhaupt Arzt geworden sei. Das frage ich mich auch jeden Tag. 100 Stunden-Wochen, ein Stundenlohn von etwa 12 Euro (meine Putzfrau kriegt 15), extreme Bürokratie und dann noch dieses Volk jeden Tag. Hätte ich das gewusst, wäre ich nie Arzt geworden. Ich denke jeden Tag daran zu wechseln und etwas anderes zu machen. Vollstes Verständnis habe ich für Trump, dass er Obamacare abschaffen will. Menschen, die ohne Eigenverschulden in Not geraten, sollte man natürlich unterstützen. Aber ich sehe es nicht ein, warum die Allgemeinheit dafür zahlen soll, wenn sich der Einzelne über Jahrzehnte hinweg trotz mehrfacher Ermahnungen selbst zerstört. Und wenn jemand meint, wegen jedem Wehwehchen zum Arzt zu rennen, soll er es selbst bezahlen. Ich beichte also meinen Zorn auf die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite.

Beichthaus.com Beichte #00039355 vom 16.02.2017 um 16:16:48 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000