Auf die Nase gefallen

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Gewalt Schule Kinder

Ich (w/20) kann mich noch ganz gut an meine Zeit in der Grundschule erinnern. Eine Freundin und ich haben immer ein Mädchen aus der Parallelklasse geärgert und gemobbt. Uns fielen auch immer wieder neue Ideen ein, bis eines Tages der Krankenwagen kommen musste. Wir haben nicht wirklich was schlimmes gemacht, es war eigentlich ihre eigene Schuld. Jedenfalls kam ich an dem besagten Tag auf die Idee, was passiert wenn man die Schuhe zusammen binden würde. Gesagt getan. Das Mädchen hat sich auch nie gewehrt und alles über sich ergehen lassen. Zum damaligen Zeitpunkt war es einfach ein genialer Anblick, wie das Mädchen mit zusammengebundenen Schuhen über den Schulhof watschelte. Doch dann fiel sie hin und hatte sich die Nase gebrochen. Keiner weiß bis heute das wir das mit den Schuhen waren. Sie hat uns nie verpfiffen. Was mir nur damals nicht bewusst gewesen war, das Mädchen hatte eine kleine geistige Behinderung. Heute tut es mir Leid. Wie grausam Kinder doch sein können.

Beichthaus.com Beichte #00028259 vom 02.11.2010 um 08:08:06 Uhr (37 Kommentare).

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Meine Nachtwanderung

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Drogen Waghalsigkeit Vandalismus Peinlichkeit Last Night

Meine Nachtwanderung
Mir ist mit 16 etwas ganz peinliches passiert. Da ich mein Zimmer oben am Dachboden hatte und bei uns öfters mal das Licht im Treppenhausflur nicht funktioniert, beschloss ich, mich für solche Fälle in Zukunft auszurüsten und mir eine Taschenlampe zu kaufen. Mutti hatte Einsicht und gab mir darauf hin Geld. Ich fuhr danach mit dem Bus in den nahe gelegenen Baumarkt und kaufte mir eine gute, handliche LED-Taschenlampe von MAG-Lite. Wie das immer so ist, will man seine neue Errungenschaft immer gleich ausprobieren. Ich weiß nicht mehr genau was mich zu diesem Entschluss bewogen hat, aber ich bildete mir auf einmal ein, ich müsste eine nächtliche Wanderung im Wald machen. Um noch eins drauf zusetzen und dem Ganzen noch den gewissen Thrill zu geben, baute ich noch einen Joint. Ohne meinen Eltern Bescheid zu sagen, zog ich mir warme Klamotten und gutes Schuhwerk an, und verließ gegen 19 Uhr das Haus. An diesem Donnerstag Abend nieselte es und es war nur Halbmond, also man könnte sagen ideale Voraussetzungen um die Taschenlampe auf Herz und Nieren zu prüfen.


Ich ging mit dem Joint in der Hand von unserem Haus, dass in einem abgelegenen Dorf liegt und an ein Waldgebiet grenzt, immer weiter ohne ein genaues Ziel in den Wald hinein. Die Taschenlampe war wirklich ihre 20 Euro wert. Sie leuchtete weiträumig und war super hell. Doch dann geschah das Unfassbare. Als ich wieder zurück gehen wollte, wurde die Taschenlampe aus irgendeinem Grund immer schwächer und gab dann letztendlich den Geist auf. Hektisch betätigte ich mehrmals den Ein- und Ausschalter, aber es tat sich nichts. Da ich total stoned und es stockfinster war, bekam ich erstmals in meinem Leben Panik. Mir war dann bewusst, dass ich total die Orientierung verloren hatte. Ich beschloss in irgendeine Richtung immer geradeaus zu gehen, in der Hoffnung zügig in irgendeinem Nachbardorf oder im Idealfall in meinem Dorf herauszukommen. Gott sei Dank hatte ich das Feuerzeug für den Joint noch dabei und somit noch ein wenig Licht. Mein Handy lag zu Hause beim Aufladen - toll! Der Regen wurde heftiger und ich war mittlerweile schon klitschnass und fror. Nach gefühlten drei Stunden kam ich dann in einer mir nicht bekannten Wohnsiedlung raus. Erleichtert suchte ich irgendwo schnell einen Unterschlupf. Von der Straße aus sah ich in einem Garten ein Gewächshaus. Ich kletterte über den Zaun und schnurstracks zum unversperrten Gewächshaus. Erstmal in Sicherheit wiegend zog ich mir meine nassen Klamotten aus. Irgendwann war mir bewusst, dass ich dort übernachten müsste. Später bekam ich dann wegen des Kiffens voll den Heiß-Hunger. Ich pflückte die ganzen restlichen Tomaten und Gurken ab und aß sie. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, musste ich kurz danach auch noch dringend scheißen. Ich pfefferte dem Inhaber des Gewächshauses dann noch einen riesigen Kackhaufen aufs Gemüsebeet und wischte mir den Arsch mit den großen, rauhen Blättern der Gurkenstaude ab. Das Thema Schlafen in diesem Gewächshaus hatte sich dann erledigt. Ich zog mich wieder an, verließ das Gewächshaus und ging zur Straße zurück. Ich beschloss, bei irgendjemanden zu klingeln, mich des Standorts zu erkundigen und um ein Telefonat zu meinen Eltern zu bitten, dass sie mich doch bitte an der angegebenen Adresse abholen sollen. Diese nette Familie gewährte mir dann auch das Telefonat und machte mir in der Zwischenzeit sogar eine Tasse Tee, während ich erzählte, wie es zu meiner Situation kam. Ich konnte erstmals wieder ein bisschen lächeln. 20 Minuten später (es war mittlerweile schon gegen Mitternacht) klingelte es bei der Familie. Meine besorgte Mutter war da um mich abzuholen. Ich bedankte und verabschiedete mich. Meiner Mutter erzählte ich ebenfalls die Geschichte (natürlich ohne das Gewächshaus) und beteuerte, dass ich nie wieder ohne vorher Bescheid zu sagen sowas machen werde. Es hat sich übrigens herausgestellt, dass die MAG-Lite einen technischen Defekt hatte und ich eine Ersatz-Taschenlampe bekam. Ich beichte hiermit und entschuldige mich dafür, dass ich dem Besitzer des Gewächshauses sein ganzes restliches Gemüse weggefressen und ihm dann auch noch einen Abschieds-Haufen hinterlassen habe. Vielleicht kann man ihn ja noch als Dünger verwenden. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028257 vom 01.11.2010 um 19:04:49 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

Spenden für Mich

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Falschheit Lügen Habgier

Als ich etwa 14 oder 15 Jahre alt war und kein Geld hatte für Kleidung, Schuhe, Kino etc. bin ich auf eine dämliche Idee gekommen bei der ich hinterher ein sehr schlechtes Gewissen hatte. Ich hatte die Idee für arme Menschen mit einigen Freunden Geld zu sammeln was wir dann auch taten. Allerdings haben wir das Geld nicht für arme Menschen gespendet, sondern selbst behalten und aufgeteilt. Der Betrag hätte zwar nicht die Welt verändert, da es insgesamt etwa 100 Euro waren aber wir haben die Gutmütigkeit anderer ausgenutzt und uns selbst daran bereichert. Danach hat es allen Leid getan aber wir konnten es dann nicht mehr rückgängig machen. Wir haben es auch kein zweites Mal getan. Das Geld von damals werde ich demnächst spenden und hoffe, dass es dann auch die Menschen erreicht (wenn auch verspätet) für die es gedacht ist. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028256 vom 01.11.2010 um 01:15:33 Uhr (14 Kommentare).

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Public Viewing Date

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Feigheit Ignoranz Engherzigkeit Dating Köln

Ich (m/21) fühle mich wegen der Sache immer noch etwas mies. Während meiner Grundausbildung im Wehrdienst haben ein paar meiner Kameraden ständig irgendeinen Telefonchat benutzt und hatten eine Menge Spaß dabei. Eigentlich ist das nicht meine Sachen, ich habe es dann aber doch ausprobiert. Dabei bin ich mit einer Gleichaltrigen ins Gespräch gekommen. Wir haben uns ganz gut verstanden, gut genug um die Handynummern auszutauschen.
Tatsächlich haben wir dann auch die nächsten Monate jede Woche telefoniert und uns auch immer privatere Sache erzählt. Getroffen haben wir uns aber nie, weil ich die Woche über in der Kaserne war und die Entfernung zu groß war, als das es sich gelohnt hätte. Selbstverständlich wollte ich trotzdem wissen, wie sie aussieht. Also habe ich über ein Social-Network ein Bild von ihr angeguckt. Es war nicht sonderlich aussagekräftig, aber es war ausreichend, um die Grundbefürchtung, die man bei Chatbekanntschaften so hat, ruhigzustellen. Dann kam aber ein Schock von anderer Seite, als ich im Profil unter "Was bin ich? Mutter!" lesen konnte. Darauf angesprochen sagte sie nur "Ach, hab ich dir das nicht gesagt?". Natürlich fühlte ich mich irgendwie verarscht, aber konnte irgendwie verstehen, dass sie das beim flirten nicht rausposaunen wollte. Und da wir uns eigentlich so gut verstanden haben, hab ich guten Willen gezeigt.
Erstmal ging es dann weiter mit den Telefonaten, es kamen aber immer öfter Sachen die schließen ließen, dass sie mich unbedingt näher kennenlernen wollte. Zur Fußball-WM, dem Spiel Deutschland - England, haben wir uns dann zum Public Viewing in Köln verabredet, ziemlich unverbindlich also. Das Treffen fing aber schon schlecht an, weil sie unser erstes persönliches Treffen doch tatsächlich vollkommen vergessen hatte. So stand ich dann erst mal gute vier Stunden am Kölner Hauptbahnhof, bis die Alte es geregelt bekommen hat, wann und wo wir uns denn nun treffen könnten. Letztendlich bin ich dann mit der vollkommen überfüllten S-Bahn zur Lanxcess-Arena, dem eigentlichen Public Viewing, gefahren. Es war brutal heiß an diesem Tag, ich habe geschwitzt wie ein Schwein und war auch durch die Situation allgemein ziemlich angepisst.


Um uns im dem Gedränge vor dem Gelände überhaupt zu finden hat sie draußen auf mich gewartet und ich konnte schon von weitem sehen, dass das Bild von ihr, welches ich mich auf Grundlage dieses einen Bildes gemacht habe, ziemlich falsch war. Ihre Leibesfülle war um einiges größer als zu erkennen gewesen war. Das war aber bei weitem nicht das schlimmste. Sie hatte fettige Haare, fettige Haut, auseinander stehende Zähne und machte allgemein einen ungepflegten Eindruck. Auch wenn ich redlich bemüht war meine Abneigung zu verbergen, mein Gesicht dürfte wohl keine Farbe mehr gehabt haben. Im weiteren war unser Treffen dann auch dementsprechend distanziert von meiner Seite aus. Während des Spiels sind ich und einer ihrer Freunde, die auch mit waren, uns bei jeden Tor in die Arme gefallen. Mit ihr hab ich mich nur kurz unterhalten. Nach dem Spiel sind wir dann noch kurz rumgezogen, ich hatte aber überhaupt keine Lust und keinen Willen mehr, zumal sie auch sonst gar nicht auf meiner Wellenlänge war, was sie aber nicht bemerkt hat. Danach habe ich mich nicht wieder bei ihr gemeldet und habe weder auf SMS noch auf Telefonanrufe reagiert, obwohl ganz offensichtlich war, dass sie mich immer noch mochte. Ich möchte beichten, dass ich so oberflächlich bin und nicht mal offen sagen konnte, warum sie sich keine Hoffnungen machen brauchte. Außerdem bereue ich, dass ich so dämlich sein konnte auf ein gut gestelltes schwarz-weiß Foto reinzufallen.

Beichthaus.com Beichte #00028254 vom 31.10.2010 um 20:17:28 Uhr in Köln (14 Kommentare).

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Hauspost

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Rache Morallosigkeit Chef Arbeit Bonn

Ich arbeitete damals bei dem großen Telekommunikationsunternehmen, das hier sicherlich jeder kennt. Ich hatte damals einen Chef, der mich total auf dem Kicker hatte. Unser Verhältnis war ziemlich schlecht und der einzige Grund war, dass ich mit seiner Tochter befreundet war. Als ich erfuhr, dass mein Zeitvertrag auch wegen ihm nicht verlängert wurde, überlegte ich ihn rein zulegen.
Und zwar hatten wir eine interne Haus-Post, zwischen Niederlassungen und zwischen den Büros. Da wurde dann eine weiße Mappe genommen, in dem die Post gelegt wurde und auf die Mappe kam dann die Personalnummer oder die Organisationseinheit. Jedenfalls habe ich dann als mein Chef nicht da war eine leere Mappe genommen, in diese das schmierigste Hardcore Magazin gelegt was ich am Bahnhof fand und noch einen Zettel auf das Cover gelegt mit dem Text "Danke, hat mir die Mittagspause echt versüßt. Gruß XXXX". Die Hauspost habe ich dann in seinen Postausgang gelegt und dann an meine Abteilung geleitet. Der Bote kam alle 2 Stunden und ich werde nicht vergessen, wie unser Disponent die Post öffnete und ich "zufällig" daneben stand. Ging natürlich sofort rund und ich hatte meine Rache. Das komische war nur, dass jeder dachte die Post sei authentisch und nur aus versehen bei uns gelandet. Im Nachhinein fand ich den Scherz doch relativ kindisch und pubertär.

Beichthaus.com Beichte #00028241 vom 26.10.2010 um 12:25:19 Uhr in Bonn (15 Kommentare).

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