Mein depressiver Freund

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Fremdgehen Engherzigkeit Selbstsucht

Ich bin meinem Ex-Freund öfters fremd gegangen, weil ich mal wieder einen richtigen Mann brauchte. Er hatte, als ich ihn kennenlernte, absolut kein Selbstwertgefühl und Depressionen. Ich hatte gehofft, ihm irgendwie etwas helfen zu können und musste nach einiger Zeit feststellen, dass ich eigentlich absolut nichts für ihn empfinde und dass es mich anwidert, wenn er mich anfasst und mir sagt, dass ich die Einzige für ihn wäre. Ich habe mich durch einige Aktionen von ihm total eingeengt gefühlt. Durch seine Depressionen und sein ewiges Gejammer, dass die Welt doch so unheimlich grausam zu ihm sei, wurde ich dann nur noch launisch und wollte ihn kaum noch sehen. Er wollte sich aber auch nicht mit seinen Depressionen helfen lassen, sondern hat immer nur gemeint, dass er sich nur selbst helfen könne, womit er auch Recht hat. Aber ich hoffe, dass jeder irgendwo verstehen kann, wie anstrengend es ist mit einer depressiven Person zusammen zu sein, die anscheinend nicht mal etwas daran ändern möchte. Es tut mir wirklich wahnsinnig Leid, dass ich nicht die Stärke hatte, um ihm irgendwie klar zumachen, dass das Leben wirklich schön sein kann. Aber ich war eine Egoistin, die irgendwann nur noch an sich selbst gedacht hat. Wäre ich weiter mit ihm zusammengeblieben, wäre ich auch noch depressiv geworden.
Ich habe wirklich versucht, ihm zu helfen und sein Problem zu verstehen, aber ich bin dabei wohl ziemlich gescheitert. Es tut mir unheimlich Leid, ihm nicht geholfen zu haben und dass ich so charakterschwach war und ich irgendwann zu anderen Männern geflüchtet bin, anstatt das mit ihm zu klären. Es tut mir Leid, ihn so hängen gelassen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00028189 vom 06.10.2010 um 13:40:30 Uhr (31 Kommentare).

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Meine erste große Liebe

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Fremdgehen Hass Gewalt Vandalismus Last Night

Vor 3 Jahren war ich (w/22) mit meiner ersten großen Liebe zusammen. Es hat einfach alles gestimmt. Mit der Zeit hat sich bei uns auch ein gemeinsamer Freundeskreis entwickelt. Er stellte mir seine Freunde vor und ich brachte meine Freunde mit. Als wir gerade 2 Jahre zusammen waren, gab ein bekannter eine große privat Party in einer gemieteten Location mit Küche usw.. Da mein Freund am nächsten Tag Frühschicht hatte, war er schon früh zum Schlafen nach Hause gegangen. Diesen Abend sollten einige von uns wohl nie vergessen. Ich saß mit meiner besten Freundin und einer Freundin aus unserem neuen Freundeskreis die ich schon gut kannte und sehr mochte zusammen und wir tranken etwas. Als meine beste Freundin kurz verschwand passierte es. Die besagte gute Freundin gestand mir, eines Abends als ich arbeiten war, bei meinem Freund gewesen zu sein und mit ihm geschlafen zu haben. Sie betonte dass es nur eine einmalige Sache war, und auch nur Sex und sie einfach traurig war und jemanden zum Reden brauchte und dann sei es passiert. Sie wollte es mir sagen, weil wir inzwischen so gute Freundinnen geworden sind. Ich dachte ich traue meinen Ohren nicht. Meine ganze Welt brach in dem Moment zusammen. Eine gute Freundin hatte mich hintergangen und meine große Liebe hat das wirklich getan. Ich war voller Hass. Ich sprang auf und suchte meine beste Freundin um mich erst mal gewaltig bei ihr auszuheulen. Sie war ebenso völlig sprachlos. Ich sagte ihr sie solle draussen warten und ich müsse nochmal rein was erledigen. Ich ging rein, schnappte mir die "Freundin" die mit meinem Freund in der Kiste war. Zog sie in die leere Küche der Location, nahm ein Messer und ging mit ihr raus. Sie bekam zunehmend Angst, aber ich wollte ihr nichts tun. Ich wollte Rache.
Ich orderte meine beste Freundin ein Taxi zu rufen und ich zwang die "Freundin" sich mit reinzusetzen. Auf ihre Fragen was ich vorhatte antwortete ich nur mit "das wirst Du schon sehen". Ich war so unsagbar wütend. Wir fuhren zu dritt zu meinem nun Ex-Freund und rüttelten ihn mit Geklopfe an die Jalousie wach. Er war total perplex und versuchte es zu erklären oder sich rauszureden. Er hatte seinen Kopf aus dem Fenster im Erdgeschoss gestreckt und ich sah meine Chance. Ich knallte ihm eine. Danach machte er ruckartig die Jalousie wieder runter, weil er langsam Angst vor mir bekam. Meine beste Freundin und ich ließen die beiden stehen und gingen weg vom Grundstück auf die Straße. Ich wusste genau was ich tun wollte und warum ich das Messer dabei hatte. Da stand es nämlich - alles was ihm heilig war - sein aufgemotztes Auto. Ich nahm das Messer und stach kräftig in die Reifen und zerkratze den Lack. Von den beiden hab ich nie wieder was gehört. Meine Sachen hat meine beste Freundin abgeholt. Ich möchte beichten dass mir diese Sache Leid tut. Er wusste zwar dass ich es war, aber hatte keine Beweise. Dennoch hoffe ich dass er dazu gelernt hat. Ich bin inzwischen wieder glücklich vergeben und über meine erste große Liebe hinweg. Das war aber etwas, das ich nie vergessen werde.

Beichthaus.com Beichte #00028185 vom 04.10.2010 um 19:24:22 Uhr (52 Kommentare).

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“Beichte

Hilfs-Sheriffs

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Hass

Ich bin ein wirklich sehr freundlicher Mensch, ich bedanke mich und Grüße immer höflich. Und das ausnahmslos. - Die Tante an der Kasse, der Typ an der Tanke, Leute am Telefon etc.. Ich habe Spaß dabei, weil man so irgendwie besser durchs Leben kommt. Manchmal, meist wenn ich "moralisch nicht 100% korrekte" Sachen mache, ist diese Höflichkeit aber wie weggeblasen.
Stehe ich z.B. kurz auf dem Eltern & Kind Parkplatz beim örtlichen Supermarkt, weil ich nur kurz an den Geldautomaten will, kommen immer die Hilfs-Sheriffs aus ihren Löchern. Auf Sachen wie "Ääääh, Sie wissen schon, dass das ein Eltern-Kind-Parkplatz ist!" antworte ich gerne mit Sachen wie z.b. "Ääääh, Sie wissen das heute der Kümmere-Dich-um-Deinen-eigenen-Scheiß-Tag ist?" oder "Ohhh..., Sie scheinen mich mit jemanden zu verwechseln, den das interessiert!". Es sprudelt einfach so aus mir raus und ich kann nichts dagegen tun. Ich bitte um Absolution, da ich diesen Leuten wahrscheinlich unrecht tue, da mein Verhalten vorher ja auch nicht einwandfrei war. Trotzdem nerven die tierisch und bringen mich dazu sachen zu sagen, die ich sonst zu Fremden nie sagen würde.


Beichthaus.com Beichte #00028184 vom 04.10.2010 um 15:05:41 Uhr (33 Kommentare).

Gebeichtet von kiralla
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Konzert statt Firmenmeeting

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Falschheit Faulheit Arbeit Köln

Konzert statt Firmenmeeting
Ich war damals nach meiner Ausbildung in einer Firma angestellt, in der ich nicht wirklich gefördert wurde und lediglich Arbeiten erledigte, für die sich die Alteingesessenen zu fein waren. Das war besonders frustrierend, da ich mir von meinem ersten richtigen Job einfach mehr erhoffte. In dieser Firma kochte eigentlich jeder sein eigenes Süppchen, so dass man sich oftmals mit seinen Problemen als Berufsanfänger allein gelassen fühlte und auch Überstunden gehörten zum Standardprogramm (teilweise von 08:00 Uhr - 22:00 Uhr mehrmals in der Woche).
Nicht nur Überstunden waren Gang und Gäbe, auch musste man an Team-Events teilnehmen, die natürlich auch nach der Arbeitszeit stattfanden und nahezu immer wohnortnah zum Chef stattfanden, auch wenn alle Mitarbeiter ca. 200km entfernt wohnten. Sagte man ab, so kriegte man über die Sekretärin vom Chef gesagt, dass man mitkommen müsste (wozu man in der Probezeit eher nicht "nein" sagt), auch wenn man eine Absage rechtzeitig erteilte.
Nun zu meiner eigentlich Beichte: An einem Tag, an dem ich bereits Karten für ein Konzert hatte, war mal wieder ein Event bei einem unserer Firmenpartner in Frankfurt geplant. Da mein schauspielerisches Talent mehr schlecht als recht ist, legte ich mir einen Plan zurecht, den ich, einen Tag vor dem geplanten Ausflug, ausführte. Ich kam morgens ins Büro und ging unbemerkt zur Toilette. Dort nahm ich einen Klumpen Brot zu mir, den ich einen Tag lang in 500.000 Scoville scharfer Sauce eingelegt hatte und nur schwer herunterwürgen konnte. Mein Mund brannte wie Feuer, doch als ich an meinen Arbeitsplatz zurückging, ließ ich mir nichts anmerken. Es dauerte nicht lange und Magenschmerzen setzten ein, der Schweiß stand mir auf der Stirn, meine Gesichtsfarbe nahm ein kalkähnliches weiß an und meine Hände zitterten. Nachdem ich mich das erste mal übergab bemerkten auch meine Kollegen, dass sich mein Zustand rapide verschlechterte und rieten mir zum Arzt zu gehen, was ich auch tat. Meine Schmerzen waren auf der Autobahn zwar schon wieder vollkommen verflogen, doch das sagte ich dem Arzt natürlich nicht, weshalb mich dieser prompt eine Woche lang krank schrieb. Das Ende vom Lied war letztendlich, dass ich am Abend ein tolles Konzert genoss und meine Kollegen, die nach Frankfurt gefahren waren, um 01:00 Uhr wieder in Köln aufschlugen, um sich für den nächsten Arbeitstag zu Bett zu legen.
Hiermit beichte ich, dass ich mir nicht einmal, sondern zweimal wissentlich Schaden zugefügt habe, um meiner Arbeit zu entgehen, bei der ich mich nicht nur ungerecht behandelt, sondern auch ausgenutzt und unterdrückt gefühlt habe. Ich hoffe auf Verständnis, Nachsicht und Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028165 vom 24.09.2010 um 16:52:07 Uhr in Köln (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Aufgedeckt

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Lügen Drogen Schule

Aufgedeckt
Zwischen meinem dreizehnten und fünfzehnten Lebensjahr habe ich geraucht wie ein Schlot. Meine Eltern wussten von nichts. Ich konnte das damals ziemlich gut verheimlichen - bis mein Vater eines Tages am gemeinsamen Frühstückstisch die Zeitung aufschlug. Unter der Überschrift: "Rauchende Kinder: Die dramatischen Folgen" war ein Bild von mir zusammen mit meinen Kumpels. Irgendein Fotograf der Regionalzeitung hatte uns unbemerkt auf dem Schulhof mit Zigarette im Mund und in einer Rauchwolke stehend fotografiert. Das gab mächtig Ärger.

Beichthaus.com Beichte #00028157 vom 21.09.2010 um 08:36:51 Uhr (52 Kommentare).

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