Meine betrunkene Mutter und das Spiel

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Diebstahl Falschheit Familie Games

Ich (w/18) muss beichten, dass ich den dauerbetrunkenen Zustand meiner Eltern ausgenutzt habe. Auch wenn sie selbst es immer wieder bestreiten: Meine Eltern sind Alkoholiker, oder zumindest angehende. Ich bin gerade nicht sicher, ab wann diese Bezeichnung angemessen ist. Jeden Abend werden nicht weniger als mindestens fünf Flaschen Bier geleert, bei Bedarf auch gerne mal mehr. Und das nicht zusammen, nein. Jeder trinkt fünf Flaschen alleine. Hinzu kommt jeden Abend eine Flasche von diesem Pfefferminzschnaps und wahlweise ein, zwei Flaschen Wein, Sekt, Whiskey, Wodka, Korn. Was eben gerade da ist. Sagen wir es mal so: Mein Vater rennt jeden Tag in den Supermarkt und seine Einkäufe bestehen meistens zu 100 Prozent nur aus Alkohol. Lebensmittel oder für mich was Alkoholfreies? Keine Spur, das wird nur beim großen Wocheneinkauf geholt. Ich trinke selber nicht, weil mir Alkohol einfach nicht schmeckt. Ich habe überhaupt kein Problem wenn andere was trinken, man kann auch gerne mal zu tief ins Glas schauen. Gegen ein wohlverdientes Feierabendbier würde ich auch nie was sagen. Aber man kann es echt übertreiben. Man muss wirklich nicht jeden Abend hackebreit sein. Das nervt mich an meinen Eltern wirklich, vor allem da es immer wieder heißt: Nein, wir haben kein Problem. Ich habe sie ein paar mal drauf angesprochen, wurde aber immer abgewürgt mit der Begründung, ich solle mal nicht übertreiben. Ich weiß, ich weiß: Es ist ihr Leben und ich sollte mich da nicht einmischen, aber sie sind nunmal meine Eltern und ich kann wirklich darauf verzichten, sie mit nichtmal 50 Jahren schon unter der Erde zu sehen. Zu gute halten kann ich ihnen nur, dass sie nie während der Arbeit trinken und auch nie betrunken Auto fahren würden. Das kommt alles erst Abends.


Aber okay, kommen wir nun zu meiner Beichte: Ich habe neulich mal das Internet durchstöbert, weil ich mal wieder Lust hatte, ein wenig auf meinem Nintendo 3DS zu spielen. Darum wollte ich ein neues Spiel erwerben und habe dementsprechend einige Kritiken und Empfehlungen durchgelesen. Ich fand recht schnell eines, was bald in Europa erscheinen sollte. Man konnte es vorbestellen. Ich wollte gerade die Vorbestellung in Angriff nehmen, da kam meine Mutter in mein Zimmer und bat mich, die Wäsche im Garten abzunehmen. An der Art wie sie redete, merkte ich schnell, dass sie schon gut gebechert haben musste. Ich ging also raus, nahm die Wäsche wie gewünscht ab und ging mit der Wäsche wieder ins Haus zu meiner Mutter und wollte sie nur fragen, wo ich sie ablegen soll. Meine Mutter aber pampte mich nur an, was mir einfiele, die Wäsche abzunehmen, sie sollte noch länger draußen hängen, weil doch bestimmt noch nicht alles trocken sei. Ich muss hier erwähnen, dass meine Mutter zu der Art von Betrunkenen gehört, die sich selbst an Dinge, die sie Minuten zuvor gesagt haben, manchmal nicht mehr erinnern können. Ende vom Lied war, dass ich die ganze Wäsche wieder draußen aufhängen durfte. Wirklich ziemlich entnervt bin ich wieder in mein Zimmer gegangen, wo ich mittlerweile den Großteil meiner Zeit zu Hause verbringe. Denn meine Eltern sind betrunken wirklich unausstehlich. Sie werden teilweise beleidigend, fahren schnell aus der Haut, brüllen herum und streiten sich alle fünf Minuten. Das ging mir so auf die Nerven, das ich mich fast ausschließlich in mein Zimmer zurückzog und nur rauskomme, wenn ich auf Toilette muss oder Hunger habe und mir was zurecht mache. In meinem Zimmer höre ich sie fast nicht und werde dort von ihnen auch ignoriert. Sie kommen zumindest fast nie rein. Und das ist auch besser so, denn wenn sie mich in ihrem sternhagelvollen Zustand schon nur ansprechen, werde ich von mühsam unterdückter Wut überrollt. Dementsprechend war ich nach dieser Aktion eben mehr als angefressen und da fiel mein Blick auf die angefangene Vorbestellung. Eine Idee überkam mich und ich ging nochmal zu meiner Mutter, die sich wahrscheinlich gar nicht mehr an unseren kleinen Streit erinnerte. Zumindest sah sie mich recht freundlich an, als ich sie fragte, ob sie etwas für mich tun könne. Sie folgte mir in mein Zimmer und ich bat sie, die Vorbestellung für mich auszufüllen und auch erstmal zu bezahlen, da ich angeblich knapp bei Kasse wäre, was nicht stimmte. Die 45 Euro für das Spiel wären kein Problem gewesen. Ich versicherte ihr, das Geld auf jeden Fall zurück zu zahlen. Meine Mutter glaubte mir und füllte alles ordnungsgemäß aus, ich schaute ihr noch über die Schulter, um auch sicherzugehen.
In den nächsten zwei Wochen, bis das Spiel rauskam, haben weder sie noch ich ein Wort über diese Sache verloren und ich war mir ziemlich sicher, dass sie es vergessen hatte. Das wurde dann auch bestätigt, als ich letzte Woche aus der Schule kam und ein Paket auf mich wartete, dass meine Mutter entgegen genommen hatte und sich wunderte, weil ich ihr nichts von einer Bestellung erzählt hatte. Ich wurde etwas frech und sagte ihr, dass sie sehr wohl davon wusste und es aber mal wieder dank eines ihrer Filmrisse vergessen haben musste. Sie sah mich nur abschätzig an und wandte mir dann den Rücken zu.

Ich liege jetzt also jeden Abend in meinem Bett und erfreue mich an meinem neuen Spiel und ich habe nicht die Spur eines schlechten Gewissens. Ich habe auch nicht vor, das Geld in naher Zukunft zurück zu zahlen. Nicht die beste Idee, die ich jemals hatte und auch ungemein kindisch, aber ich werde es nicht nochmal machen.

Beichthaus.com Beichte #00030192 vom 22.08.2012 um 03:06:47 Uhr (35 Kommentare).

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Summer Competition

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Lügen Falschheit Stolz Schule

Ich (m) habe beim Aufräumen mein altes Handy wieder gefunden und dabei ist mir eine alte Geschichte wieder eingefallen. Damals war ich 17 und es war kurz vor den Sommerferien, als ein Kumpel mir und ein paar anderen Jungs mit dem Handy irgendwelche Sexgeräusche vorspielte. Er hatte bei einem One-Night-Stand heimlich die Tonaufnahme seines Handys mitlaufen lassen. Mit 17 findet man sowas ja echt geil, deshalb beschlossen die anderen Jungs und ich das auch zu machen. Ich hoffte im Urlaub vielleicht ein Mädel aufreißen zu können. Aber in der Ferienanlage, in der ich mit meinen Eltern gelandet war, gab es irgendwie nur Rentner. Um vor meinen Freunden anzugeben, beschloss ich deshalb das Ganze einfach vorzutäuschen.
Wieder zu Hause schlich ich mich in das Zimmer meines älteren Bruders und durchsuchte seinen Computer, da ich wusste, dass er manchmal heimlich Pornos schaute. Ich fand die Filmchen und kopierte sie auf meinen eigenen Rechner. Dann suchte ich eine Stelle wo eine Frau alleine stöhnte, aber nicht so übertrieben, sonst wäre das zu auffällig gewesen. Ich spielte die Stelle laut am PC ab und ließ die Tonaufnahme des Handys laufen. Natürlich stöhnte ich auch selber mit, sollte ja so klingen als ob ich es mit der Tussi treiben würde. So hatte ich meine Aufnahme. Dann suchte ich im Internet ein Bild von einem hübschen Mädel meines Alters und fotografierte das einfach mit dem Handy ab. Wieder in der Schule spielte ich meinen Kumpels die Aufnahme vor und behauptete, das wäre ich und das Mädchen von dem Foto. Ich hätte sie im Urlaub aufgerissen, wir hätten aber keinen Kontakt, weil sie zu Hause einen Freund hätte, der nicht erfahren sollte, dass sie fremd gegangen ist. Meine Kumpels glaubten mir die Geschichte. Damals waren Fotos und Tonaufnahmen von Handys noch ziemlich grottig, so dass der Schwindel nicht auffiel, mit den heutigen Smartphones würde das wahrscheinlich nicht mehr klappen. Ich beichte also, dass ich mir damals so eine bekloppte Geschichte ausgedacht habe, um vor meinen Kumpels als cooler Aufreißer da zu stehen.

Beichthaus.com Beichte #00030182 vom 18.08.2012 um 18:27:29 Uhr (16 Kommentare).

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Die kleine Tankstelle im Dorf

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Faulheit Betrug Habgier Arbeit Arnbruck

Ich (m/21) bescheiße meine Kollegen und meinen Arbeitgeber, der mich auf Aushilfsbasis beschäftigt. Ich arbeite in einer kleinen Tankstelle im Dorf, die einzige die 24 Stunden offen hat. Dementsprechend haben wir sehr guten Umsatz und es springt auch gutes Trinkgeld für uns raus, was wir gemeinschaftlich in die Kaffeekasse packen. Wir waren seit den 3 Jahren, die ich hier arbeite, circa fünf mal schick mit den Kollegen essen und trotzdem haben wir noch circa 700 bis 800 Euro drin.

Da wir Aushilfen (mein bester Kumpel und ich) bei den Kollegen ständig wegen Kleinigkeiten von unseren Festangestellten hingehängt werden, leihen wir uns gelegentlich Geld aus der Kaffeekasse und zahlen damit auch unsere Kippen, Schokoriegel und Getränke. Alles, was wir nicht klauen können, weil es ja nachgezählt wird. Zum Thema Arbeitgeber bescheißen: Brezeln, Semmeln, Donuts, Pizzastückchen usw. schreiben wir einfach wegen Verderb ab. Nicht mal da hab ich ein schlechtes Gewissen dabei, weil unser Chef Pächter von vier Tankstellen ist und selber findet, dass 7 Euro Stundenlohn zu wenig ist, aber er ja nichts machen kann, weil er den Rest aus der eigenen Tasche zahlen müsste! Ahja übrigens gibt es weder bezahlten Urlaub, noch Nacht- und Feiertagszuschläge (genau die Tage und Zeiten, an denen wir arbeiten). Deswegen bin ich mittlerweile so faul geworden, dass ich nur noch das Nötigste mache (Kassieren, Kühlregal auffüllen, ohne aufs Datum zu schauen). Die Festangestellten sind übrigens auch nicht besser, aber schieben den ganzen Mist auf uns. Und was der Chef ebenfalls nicht weiß: als ich vor circa 6 Monaten noch eine Freundin hatte, hat sie mich regelmäßig bei der Arbeit besucht und mir im Büro diverse sexuelle Wünsche erfüllt.

Ich werde das noch so lange weiterführen, bis ich endlich kündigen kann! Ich sehe nicht ein, dass wir Studenten von diesen minderbemittelten Kollegen verarscht und vom Chef ausgebeutet werden!

Beichthaus.com Beichte #00030181 vom 18.08.2012 um 18:27:06 Uhr in Arnbruck (19 Kommentare).

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Mobbing war der Anfang

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Hass Feigheit Verzweiflung Neurosen Gangkofen

Ich (w) beichte, dass ich ein depressives, weinerliches Weichei bin, das vermutlich gar nicht zu schätzen weiß, wie gut es ihm eigentlich geht. Ich stamme aus sehr wohlhabenden Verhältnissen und war früher ein normales, wenn auch sehr über behütetes Kind. So mit 13 Jahren gab es in meinem Freundschaftskreis ein Eifersuchtsdrama, zwei Freunde von mir wollten mich als allerbeste Freundin und konnten sich gegenseitig nicht leiden. Kinderkram eigentlich und ich hielt mich da raus, schließlich konnte ich sie beide leiden. Das nahmen die Bekannten und Freunde der einen mir übel und ich wurde von Stund an bis zum Ende meiner Schulzeit dort übelst gemobbt, vor allem auf dem Schulhof. Das ging so weit, dass die zu fünft dicht hinter mir her gingen und laut überlegten, ob man mich nicht vor einen Bus schubsen könnte.
Ab da fing ich an, mich ziemlich zurück zu ziehen, ich wurde ängstlich und mied zwischenmenschliche Kontakte. Meine Eltern schoben das auf die Pubertät und als ich ihnen davon erzählte, sagten sie mir, ich solle mir so einen Blödsinn nicht so zu Herzen nehmen. Man muss dazu noch sagen, dass mein Vater ein ziemlich schwieriger Mensch mit grässlicher Kindheit und Erlebnissen ist, die ihn auch negativ geprägt haben. Sprich: Er ist schnell auf 180 und kann sehr verletzende Dinge sagen und tun. Das verunsicherte mich noch mehr.


Mein weiteres Leben ist ziemlich madig: Ich habe mit 18 die erste Ausbildung abgebrochen, weil ich so viel Angst vor Menschen hatte, bin danach auf hartnäckiges Drängen meines Vaters (Entweder Du suchst Dir freiwillig was oder ich rufe bei Deinem Arzt an!) in Therapie gegangen, habe die jedoch auch abgebrochen. Danach habe ich eine weitere Ausbildung begonnen und stand kurz vor dem Ende der Prüfungen (an einer Fachschule), als ich wieder abgebrochen habe, jedoch mit dem Angebot, das letzte Jahr zu wiederholen, sofern ich mich noch einmal in Therapie begebe. Das war ziemlich demütigend, denn meine Lehrerin sagte mir ins Gesicht, dass sie mich für sehr krank halten würde. Da der Haussegen inzwischen mächtig schief hing und mir auch mehrmals gesagt worden war, was man von mir hielt, suchte ich mir mehr oder weniger unter Zwang einen neuen Therapieplatz.


Tja, und nun? Ich nehme zwei verschiedene Sorten Antidepressiva, bin seit einem Jahr in Behandlung und habe die Ausbildung mit einem famosen Zeugnis (Notendurchschnitt 1,3) abgeschlossen. Meine Eltern klopfen mir auf die Schulter und reagieren verwirrt und gekränkt, weil mich das null, absolut null freut. Ihrer Meinung nach stelle ich mich nur an und bin auch noch undankbar: Ich lebe mit 25 noch bei ihnen, plane jetzt aber auszuziehen, wovor ich schon wieder Angst habe. Mir fehlte und fehlt es an nichts, ich habe mit ihnen tolle Länder bereist, ein gut gefülltes Sparbuch geschenkt bekommen, lebe in einem großen Haus mit einem riesigen, in der Natur gelegenem Grundstück. Damit wenigstens meine Eltern Ruhe geben, tu ich so, als würde es mir seit der Therapie besser gehen, was aber nicht der Fall ist. Ich denke oft an Suizid und müde an die Tatsache, dass ich mit viel Pech noch bestimmt um die 50 weitere Jahre hier herum laufe. Freunde habe ich gar keine mehr, geschweige denn einen festen Freund (ich hatte auch noch nie Sex), denn zu meiner Unsicherheit kommt seit neustem noch ein teeniehafter Hass auf meine Mitmenschen, besonders wenn ich an allen Ecken und Enden, auch hier im Beichthaus, von Fremdgehern und Leuten lese, die nur noch aus Bequemlichkeit mit ihren Freunden oder Freundinnen zusammen sind. Manchmal frage ich mich wirklich, wie ich mich selbst eigentlich noch ertragen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030178 vom 17.08.2012 um 14:13:33 Uhr in Gangkofen (44 Kommentare).

Gebeichtet von lalaBurg
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In der Brunze gepennt

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Peinlichkeit Ekel Last Night

Vor einigen Monaten habe ich in einer Disko einen Typen kennengelernt. Kurzerhand nahm ich ihn mit nach Hause. Da ich aber schon voll wie 10 Russen am Bau war, wollte ich einfach nur pennen. Ich wollte und hatte deshalb keinerlei Lust auf Koitus. Ich bin dann auch recht zügig eingepennt. Als ich dann jedoch früh am Morgen aus meinem Todesrausch erwachte, musste ich feststellen, dass das gesamte Bett triefend nass war. Und der Alte? Der lag friedlich schlummernd in meiner Brunze. Nachdem ich mich halbwegs von dem Schock erholt hatte, besorgte ich mir ziemlich viele Handtücher und kleidete damit die Stelle aus. So konnte ich auch noch 1-2 Stündchen im Trockenen schlummern. Als wir dann erwachten, fragte er sich natürlich, was das mit den Handtüchern sollte. Ich behauptete, ich hätte Wasser verschüttert, da ich noch einen Tatterer vom Vorabend hatte. Der Typ tut mir total Leid; hat nichts ahnend in meiner Brühe gepennt und kam nicht einmal zum Stich! Der Arme.

Beichthaus.com Beichte #00030165 vom 14.08.2012 um 03:24:34 Uhr (31 Kommentare).

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