60 Watt Glühlampen

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Selbstsucht Ignoranz Shopping

Als im September das Verbot für Glühlampen mit 60W in Kraft trat habe ich zuvor noch 50 Stück der Birnen gekauft. Grund dafür ist, dass ich im Flur eine Deckenlampe habe, die bei Energiesparlampen circa eine Minute braucht um auf die volle Leuchtkraft zu kommen. Da ich allerdings nur durch den Flur durchlaufen will um in die anderen Räume (Wohnzimmer, Küche usw.) zu kommen halte ich mich da höchstens 20 Sekunden auf und brauche abends/nachts eben für 20 Sekunden Licht, welches mir Energiesparlampen aus obigem Grund nicht liefern können.
Hiermit beichte ich, dass ich Klimaverordnungen der EU mutwillig umgehe. Außerdem habe ich bis auf 5 Lampen den gesamten Lagerbestand vom örtlichen Elektromarkt aufgekauft, so dass andere mit selbigen Problemen keine Glühlampen mehr bekommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00029419 vom 09.10.2011 um 03:18:01 Uhr (31 Kommentare).

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Immer die gleichen Sachen

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Faulheit Kollegen Wiesbaden

Gestern sprach mich ein Kollege an und fragte, warum ich immer die ganze Woche die gleichen Sachen tragen würde. Ich meinte dann nur, dass ich das halt schon mein halbes Leben lang so mache (ich bin jetzt 34). Daraufhin sagte er, dass er das nicht so hygienisch findet, dass es aber in Ordnung wäre, wenn man halt täglich duscht. Ich meinte dann, dass das wahr sei und dass es nichts schlimmeres gebe als Leute, die mit fettigen Haaren durch die Gegend laufen. Dann habe ich ein anderes Thema angefangen. Die Wahrheit ist aber, dass ich gar nicht jeden Tag dusche, sondern nur zweimal die Woche und dass man das Fett in meinen Haaren nicht sieht, weil ich mir jeden Tag Gel reinschmiere.

Beichthaus.com Beichte #00029418 vom 07.10.2011 um 14:11:50 Uhr in Wiesbaden (24 Kommentare).

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“Beichte

Kopfüber auf den Steinboden

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Dummheit Waghalsigkeit Kinder Unfall Gesundheit

Als ich noch ein kleines Mädchen war, so circa 9 Jahre jung, spielten mein Bruder und mein kleiner Cousin miteinander an einem Bach. Mein Cousin war so süß und knuddelig und wollte auf dem Heimweg getragen werden. Gerne erfüllte mein kräftig gebauter Bruder diesen Wunsch. Er nahm ihn huckepack. Ich lief hinterher. Wie ich den Rücken meines Knuddel-Cousins vor mir sah, juckte es mir in den Fingern, ihn von hinten heftig und mit Schwung in die Rippen zu kitzeln. Der Gefahr nicht bewusst, ließ ich meiner Freude am Necken vollen Lauf. Er zuckte heftig mit den Armen zur Seite und ließ seinen schützenden Klammergriff los, mit dem er sich am Hals meines Bruders festhielt und verlor dabei völlig die Kontrolle. Kopfüber stürzte er mit dem Kopf nach unten. Hart knallte er auf den Steinboden auf. Eine starke Gehirnerschütterung war die Folge. Infolgedessen konnte er sich nicht mehr an die Unfallursache erinnern. Ich schwieg und schämte mich still über meine Unvernunft. Er bekam von seinen Eltern Vorwürfe, warum er sich nicht ordentlich festgehalten habe. Zwei lange Tage musste er straff im Bett liegen bleiben. Nicht einmal lesen durfte er. Mein nagendes Gewissen versuchte ihm in dieser Zeit die Langeweile zu vertreiben, indem ich ihn öfters besuchte. Mir tat er unheimlich Leid. Aber ich war zu feige, ihm zu erzählen, dass ich an allem Schuld sei. Bis heute schweige ich und tröste mich, dass er vielleicht inzwischen den ganzen Vorfall vergessen hat.

Beichthaus.com Beichte #00029412 vom 06.10.2011 um 13:00:22 Uhr (8 Kommentare).

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Meine Welt war aus dem Ruder gelaufen

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Drogen Sucht Morallosigkeit Michelbach

Es war 1990 und meine rebellische Phase gegen meine Eltern war noch auf ihrem Höhepunkt, da lernte ich mit 19 Jahren den Menschen kennen, von dem ich damals dachte er wäre meine große Liebe. Schnell fand ich heraus, das er nicht nur Alkohol trank, um gute Laune zu […]
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Beichthaus.com Beichte #00029409 vom 05.10.2011 um 09:34:16 Uhr in 57610 Michelbach (18 Kommentare).

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Mit Messer auf dem Mast

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Waghalsigkeit Dummheit Unfall Urlaub Norwegen

Ich bin ein passionierter Fan von Großseglern und bin auch bereits auf mehreren Schiffen mitgefahren. Für alle Leute, die in den Mast klettern und dort arbeiten, gibt es ein heiliges Gesetz, das nicht gebrochen werden darf: Es dürfen keine losen Gegenstände in die Takelage mitgenommen werden. Alles, was aus einer Höhe von 30 oder 40 Metern auf das Deck fällt und jemanden trifft, kann diesen unter Umständen tödlich verletzen. Ich habe einmal dieses Gesetz aus Versehen gebrochen und diese Todsünde begangen. Wir waren mit unserer Brigg auf dem Weg nach Bergen in Norwegen und am darauf folgenden Tag wollten wir einlaufen. Ein Segelmanöver stand an und ich zog meinen Blaumann an, in dem sich, was ich leider vergessen hatte, mein Einhandklappmesser in der Brusttasche befand – lose!


Wir enterten auf bis zur Vorroyalrah, der obersten Rah des ersten Mastes, welche sich in rund 40 Metern Höhe befindet. Dort begannen wir ein Segel zu verpacken – eine anstrengende und gefährliche Tätigkeit. Dabei mussten wir uns weit über die Rah hinauslehnen, um das Segel fassen zu können. Mein Messer rutschte mir aus der Brusttasche und fiel in die Tiefe, die Schneidefläche voran. Unglücklicherweise befanden sich auch Mitsegler an Deck, ganz in der Nähe des erwarteten Aufprallortes. Wir brüllten nach unten, dass sie beiseite gehen müssen! Das Messer prallte schließlich auf die Reling und prallte nach innen ab. Verletzt wurde niemand, aber der Gedanke, dass ich durch Leichtsinn und Fahrlässigkeit beinahe einen Menschen getötet hätte, beschäftigt mich sogar noch bis heute.

Beichthaus.com Beichte #00029402 vom 03.10.2011 um 14:00:24 Uhr in Norwegen (Bergen) (11 Kommentare).

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