Surströmming auf dem Kinder-Spielplatz

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Hass Kinder

Ich (m) lebe in einem ruhigen Wohnumfeld. Nun wurde leider unweit meiner Wohnung ein Kinderspielplatz gebaut. Da ich Kinder nicht leiden kann, war mir dieser Spielplatz ein Dorn im Auge. Beschwerden bei der Stadtverwaltung oder Anzeigen bei der Polizei wegen Ruhestörung […]
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Beichthaus.com Beichte #00039463 vom 12.03.2017 um 18:22:23 Uhr (16 Kommentare).

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Golddigger-Hunting auf Tinder

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Rache Habgier Dating Berlin

Golddigger-Hunting auf Tinder
Ich (m/31) bekomme gerade wieder das kalte Kotzen, wenn ich auf Tinder soeinen Profiltexte lese:

Confident, ambitious, hard-working and looking for similar. Besides avid interest in pop culture, cinema, and business, I love to spend time in nature. I am a generous person, and looking for somebody alike. So if you think that paying for both of us on a first date is too overwhelming for you as a man, we clearly would not get along. Swipe left! I am traditional.

Hallo? Geht es noch? Ich könnte mich jetzt schon wieder stundenlang aufregen, aber lassen wir das. Die BH-Leser sind intelligent genug, um zu wissen, was hier falsch läuft. Zusammen mit zwei Kollegen suche ich nach genau solchen Frauen, um ihnen eine Lehre zu erteilen. Wenn wir eine dieser offensichtlichen Golddigger gematcht haben, machen wir auf dicke Hose und laden sie zum Candle-Light-Dinner in die besten Restaurants der Stadt ein. Zum Beispiel das Borchardts oder Tim Raue.

Natürlich lassen wir die Damen sitzen. Manchmal fahren wir auch nach der Arbeit gemeinsam mit einem Auto hin und beobachten belustigt, wie die Dame vor dem Restaurant wartet und plötzlich merkt, dass der vermeintliche Gönner sie unmatched hat.

Beichthaus.com Beichte #00039453 vom 10.03.2017 um 17:06:01 Uhr in Berlin (Rudi-Dutschke-Straße 26) (36 Kommentare).

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Patienten können sich selbst helfen

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Boshaftigkeit Betrug Tod Köln

Ich arbeite als Arzt in einer Großstadt. Ich muss gestehen, dass wir 98 % aller Patienten gar nicht helfen, obwohl wir es besser wissen und das helfen nicht schwer oder finanziell aufwendig wäre. Die meisten Menschen könnten sich alleine durch Änderung des Lebensstils (gesunde Nahrung, Bewegung usw.) die meisten Wehwehchen selbst auskurieren, aber nein jeder rennt zu uns und nervt uns unendlich mit seinem Scheiß. Es ist nicht so, dass wir wirklich bösartig wären, sondern für viele meiner Kollegen und auch für mich lohnt es sich finanziell einfach nicht.

Man kann, auch ohne sich die Hände schmutzig zu machen, mit den Kassen abrechnen. Dazu berechnen wir extrem viele Leistungen, die den Patienten schaden oder kränker machen, als er je sein müsste. Unter meinen Kollegen sterben viele Patienten weg wie die Fliegen oder sind gesundheitlich am Ende, obwohl denen locker geholfen werden könnte. Wir wissen das alles. Manch meiner Kollegen reißt darüber öfters Witze, während leidende Patienten nur einen Raum weiter vor Schmerzen schreien. In Wahrheit geht es nur ums Geld, auch wenn das keine Entschuldigung ist.

Beichthaus.com Beichte #00039442 vom 07.03.2017 um 17:55:52 Uhr in Köln (26 Kommentare).

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Hilfe, mein Ex war ein verrückter Stalker!

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Hass Maßlosigkeit Ex Selbstverletzung Tod

Vor ein paar Jahren habe ich jemanden online kennengelernt und über mehrere Wochen hinweg viel mit ihm geschrieben und telefoniert. Irgendwann meinte er dann, er wolle mich am Wochenende besuchen fahren, er kannte meine genaue Adresse nicht, aber die Stadt. Ich wollte […]
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Beichthaus.com Beichte #00039415 vom 28.02.2017 um 17:26:52 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine coole Street-Gang

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Dummheit Stolz Waghalsigkeit Diebstahl Augsburg

Ich (m/32) möchte heute mal meine Jugendsünde beichten. Und zwar kamen zwei Freunde und ich durch ein paar Gangster-Filme in der Jugendzeit darauf, eine Gang zu gründen. Als Vorbild diente uns dazu vor allem der französische Gangsterfilm "Dobermann", bei dem eine Gang mit einem starken Zusammenhalt und vermeintlich sehr genialen Plänen gezeigt wurde. Wir waren damals alle so um die 15, 16 und fanden uns unglaublich hart und cool, weil wir ein paar Kampfsporttechniken konnten und immer mindestens zu dritt unterwegs waren. Am Ende waren wir sieben oder acht feste Mitglieder und etwa fünf Anwärter. Und wie eine Gang das so macht, haben wir natürlich kräftig Mist gebaut. Beispielsweise sind zwei von uns in eine Tankstelle rein und haben den Verkäufer abgelenkt, während vier von uns mehrere der draußen gestapelten Bierkästen davongetragen haben, die wir dann stolz in einem Abbruchhaus leerten. Zigaretten haben wir auf eine ziemlich einfache, fast narrensichere Art taschenweise im Supermarkt geklaut, bevor diese Automaten bekamen, wie, sage ich jetzt aber nicht, da es ja immer noch Läden gibt, die Ziggis so in der Auslage haben und ich da niemanden auf dumme Ideen bringen möchte.

Aber das war uns natürlich nicht genug. Wir wollten einen Ruf haben, gefürchtet sein. Also war bald bekannt, dass jeder von uns ein Messer habe, was so gar nicht stimmte, und wir drückten regelmäßig jüngere oder allein angetroffene Jugendliche an die Wand und erleichterten sie um ihre Wertsachen. Die Handys haben wir entweder behalten oder bei einem Handytürken in einem anderen Stadtteil zu Geld gemacht. Den Rest haben wir für Bier und Gras ausgegeben, manchmal hatten wir auch Glück und unsere Opfer hatten selbst Gras oder Pillchen bei sich.

Naja, wie es in der Realität so ist, fallen solche Idioten wie wir es waren, natürlich irgendwann auf. Eines Abends flog mit Karacho die Tür unseres als Clubhaus bezeichneten Abbruchhauses auf, und es hieß: "Polizei, alle aufstehen und an die Wand!", was wir im Schreck natürlich taten. Aber waren nicht die Cops, sondern drei Member des bekanntesten Motorradclubs der Welt. Wir hatten einen Fehler gemacht und eines unserer letzten Opfer war der Sohn eines Mitgliedes. Er hatte es uns zwar gesagt, aber ich hatte ihm für diese vermeintliche Lüge und die Aussage: "Das wird dir noch leidtun, Arschloch!" extra eine reingehauen. Naja, leidtat es uns keine 24 Stunden später. Die drei Männer haben uns erst mal gefilzt, jedem von uns eine Unterschrift unter ein schriftliches Geständnis für den ganzen Mist, den wir die letzten Monate gebaut hatten (sie wussten sehr genau, was wir waren und was nicht), abgenommen, dann fing sich jeder von uns eine Ohrfeige ein, die man wahrscheinlich noch fünf Querstraßen weiter klatschen hörte, und danach holten sie die Polizei und übergaben uns mit den Worten, wir seien es nicht wert, sich an uns die Hände dreckig zu machen.

Natürlich war ich damals sauer und verängstigt zugleich, aber ehrlich, heute bin ich dankbar dafür. Erstens, so saublöd, wie wir uns angstellt haben, hätte uns über kurz oder lang, die Polizei sowieso hochgenommen und zweitens hat es uns allesamt davor bewahrt, weiter Blödsinn zu machen. Unsere Eltern haben uns teils ausgelacht, teils das Leben zur Hölle gemacht und die Ferien waren auch versaut, da haben wir nämlich, statt am Strand zu chillen, was eigentlich eingeplant war, unsere Arbeitsstunden abgeleistet. Mit einem der Biker von damals bin ich übrigens heute gut befreundet und er erzählte uns, dass sie, kaum dass die Cops uns abgeführt hatten, endlich das lauteste Lachen rauslassen konnten, das ihnen je unterkam, weil sie es sich die ganze Zeit verkneifen mussten. Auch bei den Opfern habe ich mich längst allesamt nochmal persönlich entschuldigt. Und an alle kleinen Street-Gangster kann ich nur sagen: "Kids, lasst es gut sein. Das bisschen Spaß und die vermeintliche "Street Cedibility" sind es nicht wert. Ihr kommt entweder unter die Räder oder euch geht es wie uns. Lasst es einfach."

Beichthaus.com Beichte #00039402 vom 26.02.2017 um 23:07:59 Uhr in Augsburg (15 Kommentare).

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