Ich wär so gerne Millionär

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Habgier Wollust Geld Eisenstadt

Ich wär so gerne Millionär
Jeder von uns hat sich vermutlich schon mal vorgestellt, wie es wäre, in der Lotterie zu gewinnen. Bei mir geht es über die Vorstellung hinaus. Jedes Mal, wenn mir langweilig ist, träume ich mich in meine Lieblingsrealität hinein: 190 Millionen gewonnen (Höchstbetrag […]
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Beichthaus.com Beichte #00039523 vom 23.03.2017 um 21:18:18 Uhr in Eisenstadt (21 Kommentare).

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Ohne TÜV und Führerschein in der Polizeikontrolle

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Waghalsigkeit Schamlosigkeit Auto & Co.

Ich beichte, dass ich früher immer ohne Führerschein und mit falschen Kennzeichen Auto gefahren bin und nie erwischt wurde. Das lag daran, dass ich immer auf die Verkehrsregeln geachtet habe und somit nie aufgefallen bin. Diese Geschichte spielte sich letztes Jahr im April ab, ich war 17. Es war 12 Uhr nachts und ich war mit zwei Kumpels in der Stadt unterwegs, weil wir zu einer Disco wollten. Mein Auto war zu der Zeit ein über 20 Jahre alter Renault 19 Chamade, welchen ich für 100 Euro gekauft hatte. Die Kennzeichen waren französisch. Das Auto war seit vier Jahren abgemeldet, hatte seitdem keinen Tüv mehr und war eigentlich nichts weiter als ein noch irgendwie fahrender Haufen Schrott, was äußerlich auch an einem angerosteten Streifschaden hinten rechts und einem fehlenden Blinker vorne rechts erkennbar war.

Jedenfalls wusste ich nicht, wo ich lang fahren musste, weil ich mich nicht auskannte. Ich wurde daraufhin von der Polizei auf die Busspur gewunken. Erst auf französisch angesprochen, sagte ich dann, sie können deutsch reden. "Motor aus, Schlüssel aufs Armaturenbrett." Habe ich gemacht. "Sie sind ziemlich unsicher gefahren." "Ja, kann sein, es ist dunkel und ich kenne mich hier nicht aus und weiß nicht, wo genau ich lang fahren soll." "Haben sie was getrunken?" "Ein bisschen." "Okay, dann pusten Sie bitte einmal um zu sehen, ob Sie überhaupt noch fahren dürfen". Ergebnis: 0,1 Promille. Also noch in Ordnung. "Wohnen Sie in Frankreich?" - "Nein, das Auto gehört meinem Onkel, der wohnt an der Grenze." "Und wo kommen sie gerade her?" "Von zu Hause, hab meine Kumpels abgeholt". "Ah okay, gut, Sie können weiterfahren." Die Polizei fuhr davon und meine Kumpels mussten erstmal schieben, weil der Anlasser kaputt war und das Auto nur durch Anschieben gestartet werden konnte.

Ich hatte das Auto danach noch etwa eine Woche, dann habe ich es zum Schrott gebracht. Und die Polizei weiß bis heute nicht, was sie damals eigentlich aus dem Verkehr gezogen hat. Das war übrigens nicht mein erstes Auto, ich hatte schon vorher immer mal wieder Schrottkisten, die ich für 100-200 Euro gekauft und ein paar Wochen benutzt habe. Mittlerweile habe ich damit aber aufgehört.

Beichthaus.com Beichte #00039518 vom 23.03.2017 um 01:48:55 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Die nackte Putzfrau

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Arbeit Rostock

Ich (w/37) betreibe hauptberuflich einen Nacktputzservice. Das erste Mal habe ich vor acht Jahren nackt geputzt, es war wirklich so, dass ich jung war und das Geld brauchte. Es hat mich damals vor meiner Privatinsolvenz bewahrt, bzw. davor, vor Arbeit kaputtzugehen. Damals habe ich nach dem Studium keine richtige Arbeit gefunden und musste erst einmal Gelegenheitsjobs machen, nach mehreren Monaten hatte sich daran auch nicht wirklich etwas geändert. Tagsüber habe ich kostenlos Praktikumsstellen belegt, daran anschließend wurde dann Abends und am Wochenende gearbeitet. Geld kann man so nicht verdienen und bekommt ganz nebenbei auch noch ein Burn-out, sodass man es idealerweise die nächsten zehn Jahre auch nicht mehr kann. Irgendwann habe ich dann Abends in einem Büro geputzt und war dort mit einem Angestellten alleine, der in das Bild von einem attraktiven Mann ohne Familie passte. Nachdem wir schon einige Male geflirtet hatten, bat er mich, ihm den Wunsch zu erfüllen, heute für ein paar Minuten nackt zu putzen - er würde sich das Ganze auch etwas kosten lassen. So hatte ich dann in einer Viertelstunde fünfzig Euro verdient. Zwei Tage später habe ich seinen ganzen Haushalt nackt geputzt und dafür 400 Euro bekommen.

Schließlich fragten auch Freunde und Bekannten nach, der Verdienst wurde immer höher. Ich habe meine Praktikumsplätze vorerst abgesagt. Die Jobs dann auch und ein eigenes Gewerbe zum Putzen angemeldet. Nachdem ich im Internet ein paar Anzeigen gestartet hatte, konnte ich mich vor Arbeit kaum noch retten. Ich habe nur noch die Jobs angenommen, bei denen wirklich viel gezahlt wurde und so lebe ich jetzt seit einigen Jahren. Meine Familie und Bekannten denken, dass ich mit Aktien viel Geld verdient hätte. In Wirklichkeit fahre ich zwei bis drei Mal in der Woche zu den nahegelegenden Großstädten und mache Wohnungen sauber oder auch mal Gartenarbeit - allerdings ohne Kleidung. Ich habe übrigens nie mit den Kunden geschlafen oder Fotos von mir machen lassen. Wenn ich mir die Sauna oder den FKK-Strand heute und vor zwanzig Jahren anschaue, muss ich sagen, dass die Leute immer prüder werden. Mir soll es recht sein.

Beichthaus.com Beichte #00039492 vom 17.03.2017 um 18:45:53 Uhr in Rostock (15 Kommentare).

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Warum wollen Frauen unbedingt heiraten?!

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Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft Berlin

Ich (m/29) werde mich wohl bald von meiner jetzigen Freundin trennen müssen. Der Grund dafür ist mein Freundeskreis. Alles begann relativ harmlos. Vor acht Jahren war ich mit ein paar Freunden in der Stadt unterwegs, wo wir uns in der Disko jeweils ein paar Weibchen aussuchten und unser Glück versuchten. Ich fand an diesem Abend mein Glück und lernte ein wundervolles Mädchen kennen, mit dem ich sowohl intellektuell als auch interessensorientiert auf einer Wellenlänge schwamm. Daher dauerte es auch nicht lange, bis wir ein Paar wurden, denn es hatte schon nach dem ersten richtigen Date nach dem Disko-Abend heftig zwischen uns gefunkt. Und es war nahezu perfekt: Wir teilten den gleichen Humor, mochten die gleichen Filme, die gleiche Musik, der Sex war unglaublich gut, kurz: Es war ein Traum. Nach drei Jahren Beziehung beschlossen wir, zusammenzuziehen. Auch das lief gut und, von ein paar Streitereien und einer "Beziehungspause" von knapp einem Monat abgesehen, gab es nichts, was uns auseinanderbrachte. Wie heißt es bei Forrest Gump? Wir waren wie Pech und Schwefel.

Dachte ich zumindest. Denn in den letzten zwei Jahren treibte in ihrem Freundeskreis die Hochzeit-und-Kinder-kriegen-Welle ihr Unwesen und sie lag mir nach jeder Hochzeit wochenlang damit in den Ohren, wann wir denn endlich mal heiraten und uns Gedanken übers Kinder kriegen machen wollen. Da ich mich allerdings nicht wirklich bereit für eine Ehe und eine Rolle als Familienvater sehe (ehrlich gesagt habe ich noch nie daran gedacht, eines Tages Vater zu werden, da ich nicht der Typ dafür bin), bin ich diesem Thema bisher immer mehr oder weniger erfolgreich ausgewichen und ca. zwei Wochen nach jeder Hochzeit war dieses Thema dann auch nicht mehr relevant. Doch vor drei Monaten (perfekt zur Weihnachtszeit) stand wieder eine Hochzeit an, dieses Mal bei ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester und es war für sie mit ihren 28 Lenzen absolut unerträglich, mitansehen zu müssen, wie ihre jüngere Schwester im Brautkleid zum Altar stakste und dabei einen Babybauch im siebten Monat vor sich her schob, wo sie natürlich von ihrem Traumprinzen in Empfang genommen wurde.

Seitdem liegt sie mir wieder mit dem Thema in den Ohren, obwohl ich sie schon seit Jahren weiß, dass ich noch nicht bereit dafür bin. Ich WILL es einfach noch nicht. Und es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, dass man als Mann gleich wieder der Geächtete in der Beziehung ist, wenn man nicht genau das möchte, was wie Freundin will. Gestern war ihre beste Freundin zu Besuch und auf ihre Frage, wieso wir denn noch nicht geheiratet hätten, antwortete ich ehrlich: "Wieso? Wir sind noch nicht zu alt, um keine andere Option mehr zu sehen. Außerdem will ich noch nicht." Junge, Junge, da konnte ich mir was anhören, das könnt ihr mir glauben. Wenn sich dieses Affentheater nicht bald dem Ende zuneigt, dann wird es wohl oder übel auf eine Trennung hinauslaufen. Denn je mehr wir darüber diskutieren und je mehr Bilder von ihrer kleinen Nichte ins Haus trudeln, umso schwärzer sehe ich unsere Beziehung. Da wir uns beide in unseren Standpunkten festgefressen haben und davon auch nicht loslassen wollen, wird es wohl über übel das Beste sein.

Nur meine besten Freunde können mich aktuell verstehen, da mich das Thema einfach nur noch fertig macht und wir uns nur noch darüber streiten. Ich bin einfach nicht der Typ dafür, nach der Arbeit nach Hause zu fahren und meinen Kombi in einer Einfahrt vor ein Vorstadthaus mit Frau, zwei Kindern und einem Hund zu parken. Wieso scheint es für alle Menschen immer nur DIESE eine Option zu geben? Aber alleine in einer Wohnung zu sitzen, wo man seine Freiheiten auskosten kann und man sich am Wochenende mit seinen besten Kumpels trifft um Spaß zu haben, ist nicht drin? Ich bitte um Absolution für meine - wahrscheinlich in den meisten Augen - etwas überzogene Reaktion auf die aktuellen Umstände, aber hey: In Zeiten von Gleichberechtigung und Emanzipation der Frau darf man wohl als Mann auch mal etwas über die Stränge schlagen.

Beichthaus.com Beichte #00039491 vom 17.03.2017 um 10:38:52 Uhr in Berlin (Karl-Marx-Straße) (42 Kommentare).

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Bei Rot über die Ampel

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Döbeln

Ich möchte beichten, dass ich mich heute wie ein Idiot aufgeführt habe. Nach der Arbeit wollte ich wie immer mit dem Rad nach Hause fahren. Auf dem Weg dahin habe ich eine rote Ampel übersehen - ich bin verträumt einem Auto hinterher gefahren. Ich habe die rote Ampel erst gesehen, als ich an der Haltelinie war. Mit knapp 30 Km/h wollte ich dann nicht mehr bremsen - hätte dann vermutlich mitten auf der Kreuzung gestanden. Also habe ich meinem Drahtesel die Sporen gegeben und bin zu allem übel auch noch zwischen zwei Fußgängern, die geschätzte 50cm auseinander waren, durchgefahren. Das "du bist doch nicht ganz glatt", von einem der Fußgänger, bejahe ich reumütig. Es tut mir wirklich leid - vor allem weil Radfahrer sowieso nicht so einen guten Stellenwert haben, hat diese Aktion wieder etwas zum Meinungsbild beigetragen. Normalerweise fahre ich ordnungsgemäß (kleine 30k-Einwohner-Stadt), denn hier ist nicht viel Verkehr. Entschuldigung an alle Beteiligten. Kommt hoffentlich nie wieder vor.

Beichthaus.com Beichte #00039480 vom 16.03.2017 um 16:12:50 Uhr in Döbeln (6 Kommentare).

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