Pünklichkeit um jeden Preis

30

anhören

Boshaftigkeit Selbstsucht Vandalismus Bahn & Co.

Ich habe früher regelmäßig den Fahrstuhl am Bahnhof sabotiert, der es Rollstuhlfahrern und Müttern mit Kinderwagen ermöglicht ohne Probleme den Bahnsteig zu erreichen, indem ich die Lichtschranke der Tür verklebt habe. Die Tür blieb dann offen und der Aufzug war unbenutzbar. Das habe ich deshalb gemacht, weil sonst jedes Mal, wenn ein Rollstuhlfahrer mitfahren wollte und davon gab es etliche, der S-Bahnfahrer erst umständlich so eine Rampe zusammenbauen musste. Das konnte je nach Motivation desselben schon mal bis zu 5 Minuten dauern. Dann passte aber die Umsteigezeit zur nächsten Anschlussbahn wegen der dabei entstandenen Verspätung nicht mehr und man musste fast 20 Minuten warten oder eben 20 Minuten früher fahren, um pünktlich im Büro zu sein. Eigentlich tun mir die Leute im Nachhinein ein ganz klein wenig Leid, weil leicht haben sie es ja nicht, aber andererseits sind mir andere sicherlich dafür wieder dankbar gewesen, weil die Bahn dann pünktlich gefahren ist.

Beichthaus.com Beichte #00029144 vom 11.07.2011 um 21:33:46 Uhr (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Trinken aus Langeweile

23

anhören

Trunksucht Dummheit Unreinlichkeit Peinlichkeit Last Night Uelzen

An einem Tag vor gut einem Jahr habe ich (m) den Abend bei meiner Freundin verbracht. Wir hatten beide am nächsten Tag frei. Nach einer DVD und anderen Dingen wollte meine Freundin gegen 11 Uhr schlafen. Mir war das noch zu früh und schnell wurde mir langweilig. Als Resultat holte ich mir ein Bier. Aus diesem einen Bier wurden schnell 2 und bald hatte ich mich, aus reiner Langeweile, am offenen Wodka im Kühlschrank vergriffen. Meiner Ansicht nach war ich wohl nicht so voll, wahrscheinlich weil ich dann gegen 12 ziemlich schnell einschlief und der Wodka, den ich in Kurzen getrunken hatte, war noch nicht vollständig absorbiert.


Irgendwann in der Nacht zu einer nicht mehr bekannten Uhrzeit wurde ich wach. Was dann geschah, konnte ich am nächsten Tag rekonstruieren: Nach 2 Bier und etwas Wodka muss man natürlich mal auf Klo, was ich vor dem Schlafen gehen vergessen hatte. Also begab ich mich in Richtung Toilette. Diese war leider abgeschlossen, da die Mutter meiner Freundin offenbar ebenfalls auf den Lokus musste. Das glaube ich im Nachhinein zumindest, vielleicht war ich auch einfach nur zu blöd, die Tür zu öffnen. Schlaf- und volltrunken ging ich also in das Zimmer gegenüber von der Toilette. Dies war das Zimmer der Schwester meiner Freundin, welche zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause war. Ich öffnete meine Hose und pinkelte auf dem Schreibtisch auf sämtliche Dokumente, einen Schal, mehrere Schulbücher und noch auf andere Dinge. Vielleicht habe ich noch etwas vom Stuhl getroffen, so genau weiß ich das nicht mehr. Seelenruhig habe ich mich dann wieder schlafen gelegt.


Als ich am nächsten Morgen gegen 10 erwachte, war die Mutter meiner Freundin bereits aus dem Haus. In Erinnerung an einen seltsamen Traum (der keiner war) ging ich Richtung Toilette und sah dort als erstes den Schal der Schwester, welcher (offenbar von der Mutter) gerade in einem Bottich Wasser eingeweicht wurde. Schlagartig wurde mein Verdacht bestätigt, als ich in das Zimmer der Schwester schaute. Die Schreibtischunterlage stand am Fenster zum Trocknen, die Dokumente (Kinderbilder und anderer, zum Glück belangloser Papierkram) lagen im Müll. In diesem Moment wollte ich am liebsten sterben.


Meiner Freundin habe ich alles gebeichtet, sie hatte in etwa so viel Verständnis wie die Muslime für den christlichen Glauben. Der Mutter habe ich wochenlang nicht mehr in die Augen gesehen, wir haben nie darüber gesprochen. An dem Tag habe ich das Zimmer der Schwester aus schlechtem Gewissen gründlich gereinigt, die offizielle Ausrede war dann ein verschüttetes Glas Wasser. Die Schwester hat es wohl abgekauft, hoffe ich zumindest. Mit ihr habe ich ebenfalls nicht über den Vorfall gesprochen. Mein Fazit aus der Geschichte ist: Ich betrinke mich nie wieder aus Langeweile, sollte meine Grenzen besser kennen lernen und mich neurologisch mal durchchecken lassen, denn wer bitte verwechselt einen Schreibtisch mit einer Toilette?

Beichthaus.com Beichte #00029137 vom 10.07.2011 um 16:36:27 Uhr in Uelzen (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Kreide am Lehrerpult

10

anhören

Boshaftigkeit Vandalismus Schule Hamburg

Ich möchte beichten, dass ich das Lehrerpult vor der Mathestunde ganz dick mit Kreide vollgeschmiert habe. Unser Mathelehrer mit seinem dicken Bauch hatte die Angewohnheit, hinter dem Pult zu stehen und seine fette Plauze auf dem Pult abzulegen. Schon während der Stunde lief er mit einem weißen Strich quer über seine Hose im Klassenraum herum und sorgte für Heiterkeit. Er selber konnte das ja nicht sehen bei seinem Bauchumfang. Danach mit dem Käsebrötchen auf dem Schulhof. Das ist schon 40 Jahre her, aber es erheitert mich noch heute, aber irgendwie tut es mir auch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029133 vom 08.07.2011 um 16:11:45 Uhr in 22767 Hamburg (Thedestraße) (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich hasse Trinkgeld

46

anhören

Hass Zorn Ignoranz Restaurant Geld

Ich hasse die Gesellschaft dafür, dass es "zum guten Ton" gehört, immer und überall Trinkgeld zu geben. Ich hasse es einfach. Kaum gibt man kein Trinkgeld, wird man beim Friseur, im Restaurant oder sonst wo schief und böse angeguckt. Es ist, als könne man nur zu Kunden freundlich sein weil man hofft, dadurch etwas Trinkgeld zu erhalten. Gibt es (besonders zwischen Kellner und Gast) keine zwischenmenschlichen Höflichkeiten mehr, ohne Geld als Basis zu sehen? Ich beichte, dass ich kein Trinkgeld gebe, auch wenn die Kellner freundlich sind. Danach zeigen sie wenigstens ihr wahres Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00029092 vom 27.06.2011 um 10:19:31 Uhr (46 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Gratis Bilder

12

anhören

Betrug Diebstahl Schamlosigkeit Shopping

Als ich gestern mit meiner Freundin im Baumarkt war um ein paar Einrichtungsgegenstände für unsere neue Wohnung zu kaufen, haben wir zwei sehr schöne Bilder entdeckt, die jeweils aus einem massiven Holzbrett, mit mehreren Magneten und dem eigentlichen Bild (auch mit Magneten versehen) bestehen. Bevor wir zur Kasse fuhren, haben wir die Bilder auf den dahinter liegenden Rahmen per Magnet befestigt. Die Frau an der Kasse hat natürlich nur den Barcode des Holzrahmens eingescannt, da sie nicht wusste, dass die Bilder einzeln berechnet werden müssen. Während des Kassiervorgangs schauten wir uns noch in die Augen und hofften, dass der andere nichts sagt. Somit haben wir circa 20,00 Euro gespart.

Beichthaus.com Beichte #00029091 vom 26.06.2011 um 20:49:16 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000