Taschengeld im Internet aufbessern

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Betrug Habgier Shopping Internet Bochum

Mir ist als Schüler mit einem spärlichen Taschengeld eine geniale Geldschöpfungsmethode eingefallen - dazu war es lediglich notwendig, die Möglichkeiten des damaligen Internets so umfassend zu nutzen wie es einem 13-Jährigen möglich war. Ich ging also häufiger her und und füllte beim Club Bertelsmann meinen Warenkorb mit hochkonvertiblen Produkten wie PC-Spielen bis zu einem Kaufpreis von 50 Euro, denn als Neukunde winkten einem nicht nur Versandkostenfreiheit, sondern auch ein Neukundenbonus von eben jenen 50 Euro - Rechnungsbetrag also 0 Euro. Damals war es nicht nötig, sich mit so modernem Schnickschnack wie einer E-Mail-Adresse zu registrieren; auch eine Abfrage, ob entsprechende Person etwa existent war, fand nicht statt. Es genügte, wenn der Name in etwa dem entsprach, was auf dem Klingelschild stand und schon durfte ich mich alle 2-3 Tage auf Besuche vom DHL-Mann freuen. Als Halbtags-Schüler war ich sowieso Empfänger für alle Pakete des Hauses, also durfte ich über alle Nachbarn streuen.

Spiele, die mich interessierten, wurden dann kurzfristig installiert, durchgespielt, ggf. auch einmal gebrannt, und dann zu Geld gemacht - meist wollte ich aber Neuware "OVP" loswerden. Mit etwa 70 bis 90 % des Listenpreises konnte man den ganzen Krempel ruckzuck wieder loswerden, denn so lustige Erfindungen wie Online-Registrierung oder Steam gab es damals noch nicht. Mein Konto füllte sich also regelmäßig mit Beträgen zwischen 30 bis 50 Euro, ohne dass ich besonderen Aufwand treiben musste. Einige Wochen später kam dann Post an die fiktiven Neukunden, die ich mit dem Vermerk "Empfänger verzogen/verstorben" im nächstgelegenen Briefkasten entsorgte. Nie wieder etwas von denen gehört. Die Masche funktionierte hervorragend, sodass ich bald auch mein Tätigkeitsfeld etwas erweiterte und auch irgendwann hochmoderne 60-GB-Festplatten bestellte und ausrangierte 400-MB-Modelle zurückschickte, die ich vom Schrott geholt habe. Ich weiß nicht, wann oder warum ich meine Betätigung in diesem Feld eingestellt habe, aber sicher hatte auch der Aspekt der herannahenden Strafmündigkeit etwas damit zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00040516 vom 22.10.2017 um 22:13:04 Uhr in Bochum (5 Kommentare).

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Zahlt nicht jede Kleinigkeit mit Karte!

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Aggression Gewalt Verschwendung Shopping Gesellschaft München

Mit Karte zahlen ist ja schön und gut und hat auch seine Berechtigung, wenn man z. B. Klamotten kauft, oder in der Werkstatt. Aber was gar nicht geht, ist diese Kartenzahlerei an der Supermarktkasse, wenn die Leute Kleinstbeträge mit Karte zahlen. Alles unter 20 Euro […]
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Beichthaus.com Beichte #00040486 vom 17.10.2017 um 20:05:59 Uhr in München (31 Kommentare).

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“Beichte

Eure Lebensmittel schmecken scheiße!

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Betrug Aggression Maßlosigkeit Ernährung Shopping

Ich (m/23) bin heute in einem überteuerten Einkaufszentrum in der Lebensmittelabteilung ausgerastet. Ich musste einkaufen und ging in den Supermarkt in meiner Nähe, dort war aber kaum noch Ware da, zumindest nicht die, die ich brauchte. Ich bin Asiate, meine Eltern haben mir immer nur das gleiche Essen, nur mit anderen Beilagen, vorgesetzt, weshalb mir die asiatische Küche zum Hals heraushängt. Ich mag Abwechslung und ärgerte mich über den Supermarkt, dessen geringe Auswahl erschreckend war. Genervt ging ich also in das Einkaufszentrum in meiner Nähe, welches in der ersten Etage überteuerte Lebensmittel anbot. Obwohl die Preise eine Frechheit waren, kaufte ich recht viel, denn die angebotenen Lebensmittel sahen sehr lecker aus.

Ich freute mich schon auf das Mittagessen, doch dann der Schock: es schmeckte fürchterlich! Meine angepriesenen Einkäufe hatten keinen Geschmack, obwohl ich gut gewürzt hatte. Eigenlob stinkt, aber ich kann sehr gut kochen, viele Menschen sind von meinen Kochkünsten überzeugt! Wütend packte ich mein geschmackloses Essen in eine Dose und ging in den Supermarkt, um mein Geld zurückzufordern. Der Kassierer sah mich nur abfällig an und sagte, dass ich die Verpackungen schon geöffnet hätte, somit würde ich mein Geld nicht zurückbekommen. Ich konnte es nicht fassen und öffnete die Dose, dann schlug ich ihm vor, von dem Essen zu probieren. Ich sagte: "Probieren Sie doch mal von dem ekligen Zeug, jeder Discounter bietet bessere Lebensmittel an!" Natürlich lehnte er meinen Vorschlag ab, weshalb ich in einer Kurzschlussreaktion die Dose auf der Kasse entleerte. Einige Kunden beschwerten sich schon hinter mir, ein Mann nannte mich sogar eine kranke Sau. Das war genug! Ich schnauzte ihn an und drohte ihm damit, sein weißes Hemd mit dem Essen zu bewerfen.

Kaum hatte ich meinen Wutanfall beendet, tauchten auch schon zwei Sicherheitsleute hinter mir auf. Groß wie zwei Schränke, schmächtig wie ich bin, konnte ich mich nicht sonderlich gut aus den Griffen der beiden Kerle befreien. Es war wirklich peinlich, einige Kinder lachten mich aus, während andere Mitarbeiter, die die unangenehme Situation mitbekommen hatten, meinten, ich solle bloß nicht wiederkommen und mich zukünftig beherrschen. Ich habe diese dreckige Absteige schlecht im Internet bewertet und hoffe, dass dort niemand mehr einkauft!

Beichthaus.com Beichte #00040399 vom 02.10.2017 um 18:11:35 Uhr (16 Kommentare).

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Günstige Jacken zu Weihnachten

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Habgier Diebstahl Shopping Weihnachten Schweiz

Ich (23) beichte, dass ich die Preisschilder von teuren Jacken so vertausche, dass ich weniger Geld für die Jacke ausgebe. Ich mache das eigentlich immer in der Weihnachtszeit. Im Stress merken die Verkäuferinnen das auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040333 vom 20.09.2017 um 17:38:30 Uhr in Schweiz (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Missgeschick im Discounter

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Ekel Peinlichkeit Shopping Tiengen

Vor 2-3 Jahren hatte ich eine Blasenentzündung. Nach einem Arzttermin bin ich noch schnell zu dem Discounter mit dem krummen I, um etwas einzukaufen. Es kam, wie es kommen musste und ich musste im Laden plötzlich saudringend pinkeln. Es war kaum auszuhalten und ich habe eine Mitarbeiterin gefragt, ob ich die Toilette benutzen darf. Sie meinte die sei nur für Angestellte. Also schnell zur Kasse gegangen und dort war eine riesige Schlange. Ich verkniff es mir und war heilfroh, als ich mit Bezahlen dran war. Und als ich kurz meine Beine ein wenig auseinander machte, um meinen Geldbeutel aus der Hosentasche zu fummeln, passierte es. Es lief einfach raus und hinter mir standen auch noch ein Haufen Leute, die mich angewidert ansahen. Natürlich trug ich an dem Tag ausgerechnet helle Jeans. Da ich für etwas über 10 Euro eingekauft hatte, schmiss ich der Kassiererin einfach einen 20-Euro-Schein hin und rannte aus dem Laden. Alle Einkäufe wurden schnell in den Kofferraum geworfen und den Einkaufswagen habe ich einfach auf dem Parkplatz stehen lassen. Ich beichte also, dass ich als 20 Jahre alter Mann in einem Discounter in die Hose gepinkelt habe. Ich hoffe, die arme Reinigungskraft hat wenigstens die knappen 10 Euro, die ich zu viel bezahlt habe, als Trinkgeld bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00040254 vom 31.08.2017 um 02:48:32 Uhr in Tiengen (8 Kommentare).

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