Ich brauche nur eine Frau für Sex!

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Misstrauen Vorurteile Verzweiflung Begehrlichkeit Wiener Neustadt

Ich (m) werde in den nächsten Tagen 25 und bin immer noch Jungfrau. Das stört mich an sich nicht so stark, weil ich meine Vermutungen habe, wieso das so ist, zum Teil bin ich mir dessen sicher. Als ich ins Gymnasium kam, stellte sich bereits in der ersten Woche heraus, dass mein schulisches Dasein die schlimmste Zeit meines jungen Lebens werden würde. Zwei Mitschülerinnen, eine von ihnen war mit mir in die Volksschule gegangen, schafften es, die gesamte Klasse gegen mich aufzuhetzen. Einerseits war ich so erzogen worden, dass man vor den Stunden zum Lehrerzimmer ging und der Lehrperson die Tasche in die Klasse trug, da dies in der Volksschule tägliches Ritual gewesen war, andererseits war ich verschlossen und wohl "seltsam." Die nächsten vier Jahre hatte ich genau einen Freund und das nur, weil er genauso ausgestoßen war wie ich. Wir mussten Hänseleien bis zum ausgewachsenen Mobbing von fast der ganzen Klasse über uns ergehen lassen, was mich hin und wieder zum Ausrasten brachte und ich auch mal meine Peiniger anschrie. Später kamen Prügeleien dazu, weshalb ich fast vom Skikurs der Schule heimgeschickt worden wäre. Natürlich stand ich immer als der Böse da, weshalb ich mich so sehr zurückzog wie möglich und nur Reaktionen zu zeigen versuchte, wenn ich nicht mehr konnte.

In der Oberstufe erstarb das Mobbing wenigstens, aber richtige Freunde hatte ich immer noch nicht. Der Eine aus der Unterstufe wechselte die Schule und ich war allein. Ich meinte, geschätzt zu sein, wurde aber retrospektiv nur für die Hausübungen ausgenutzt, die täglich von mir abgeschrieben wurden. Nachdem verkündet worden war, dass es keine Hausübungen bis zur Matura mehr geben werde, wurde kein Wort mehr mit mir gewechselt. Nur eine junge Frau redete wenigstens mit mir, mit ihr habe ich heute noch Kontakt. Nach dem Wehrdienst begann ich zu studieren und lernte viele Menschen kennen. Keine dieser Freundschaften hielt, was ich darauf zurückführe, dass ich keine Ahnung hatte, wie Freundschaften funktionieren, aus dem einfachen Grund, dass mir fast 10 Jahre Erfahrung fehlten. Auch den Umgang mit dem weiblichen Geschlecht oder überhaupt mit Menschen meines Alters hatte ich nie gelernt. Es war nicht so, dass ich mich für niemanden interessiert hätte, ich war aber jedes Mal mit meinen Werbungsversuchen schrecklich heftig mit dem Gesicht voran in den Boden eingefahren. Die Absagen waren großteils mehr ein Tritt ins Maul mit Stahlkappen als ein schlichter Korb, zumindest aus meiner Sicht. Ich ging dazu über, mich damit abzufinden, niemals jemanden zu finden und lebe ganz gut damit. Bis heute hat sich nur einmal in der Schule ein Mädchen nach meiner Nummer erkundigt und damals war ich zu misstrauisch, um irgendetwas zu erkennen.

Die Einzigen, die das stört, sind meine Eltern. Schon mit 18 fragten sie mich ängstlich, ob ich schwul sei, weil ich nichts erzählte, in der Angst, dass eine Intervention meiner Eltern alles nur noch schlimmer machen würde. Auch hatte ich ja nie eine Frau mit nach Hause gebracht, was ihnen negativ auffiel. Mittlerweile habe ich das Studium gewechselt und zum ersten Mal nach 12 Jahren richtige Freunde, auf die ich mich verlassen kann, aber den Zweifel kann ich nicht ablegen. Es ist schon besser geworden, aber anfänglich rechnete ich fest damit, dass auch sie mich bald stehen lassen würden.

Nun zu meiner Beichte. Ich sehe in Frauen nicht die einzigartigen Geschöpfe, die sie sind, sondern bin, wenn überhaupt rein sexuell an ihnen interessiert. Mich kümmert nicht, was sie bewegt oder Ähnliches, mir geht es nur ums Aussehen. Eine Beziehung zu führen stellt sich für mich als reine Knochenarbeit mit Dingen dar, die mir nur Aufwand machen und nichts bringen, abgesehen davon, dass ich all das nicht will. Aber was weiß ich schon, ich hatte noch nie Eine. Die ewigen Zurückweisungen und meine Vorgeschichte prägen einen Menschen irgendwann, denke ich. Das ist auch der Grund, weshalb ich mir vorgenommen habe, niemals eine Frau anzusprechen, weil ich weiß, dass meine Denkweise falsch ist und ich niemandem so etwas antun will, außerdem geht mir dieses Konzept nicht in den Kopf, egal, wie sehr ich es versuche. Gedanklich komme ich nie über ein Hallo hinaus und verfalle dann selbst in ausgedachten Szenarien in Panik, weil ich nicht weiß, was danach sein sollte.

Ich bin ein sehr rationaler Mensch, manche mögen mich als gefühlskalt bezeichnen, aber ich weiß, wer ich bin. Deshalb lassen es meine moralischen Vorstellungen nicht zu, einen Menschen nur für eine Sache zu gebrauchen und den Rest komplett zu vernachlässigen. Nebenbei bin ich davon überzeugt, dass mich Fremde nur ansehen, weil es das Zugunglücksphänomen nunmal gibt, mein Gesicht scheint einfach so schrecklich, dass man nicht wegsehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00039524 vom 23.03.2017 um 20:37:28 Uhr in 2700 Wiener Neustadt (19 Kommentare).

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Ich wär so gerne Millionär

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Habgier Wollust Geld Eisenstadt

Ich wär so gerne Millionär
Jeder von uns hat sich vermutlich schon mal vorgestellt, wie es wäre, in der Lotterie zu gewinnen. Bei mir geht es über die Vorstellung hinaus. Jedes Mal, wenn mir langweilig ist, träume ich mich in meine Lieblingsrealität hinein: 190 Millionen gewonnen (Höchstbetrag […]
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Beichthaus.com Beichte #00039523 vom 23.03.2017 um 21:18:18 Uhr in Eisenstadt (21 Kommentare).

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“Beichte

Ohne TÜV und Führerschein in der Polizeikontrolle

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Waghalsigkeit Schamlosigkeit Auto & Co.

Ich beichte, dass ich früher immer ohne Führerschein und mit falschen Kennzeichen Auto gefahren bin und nie erwischt wurde. Das lag daran, dass ich immer auf die Verkehrsregeln geachtet habe und somit nie aufgefallen bin. Diese Geschichte spielte sich letztes Jahr im April ab, ich war 17. Es war 12 Uhr nachts und ich war mit zwei Kumpels in der Stadt unterwegs, weil wir zu einer Disco wollten. Mein Auto war zu der Zeit ein über 20 Jahre alter Renault 19 Chamade, welchen ich für 100 Euro gekauft hatte. Die Kennzeichen waren französisch. Das Auto war seit vier Jahren abgemeldet, hatte seitdem keinen Tüv mehr und war eigentlich nichts weiter als ein noch irgendwie fahrender Haufen Schrott, was äußerlich auch an einem angerosteten Streifschaden hinten rechts und einem fehlenden Blinker vorne rechts erkennbar war.

Jedenfalls wusste ich nicht, wo ich lang fahren musste, weil ich mich nicht auskannte. Ich wurde daraufhin von der Polizei auf die Busspur gewunken. Erst auf französisch angesprochen, sagte ich dann, sie können deutsch reden. "Motor aus, Schlüssel aufs Armaturenbrett." Habe ich gemacht. "Sie sind ziemlich unsicher gefahren." "Ja, kann sein, es ist dunkel und ich kenne mich hier nicht aus und weiß nicht, wo genau ich lang fahren soll." "Haben sie was getrunken?" "Ein bisschen." "Okay, dann pusten Sie bitte einmal um zu sehen, ob Sie überhaupt noch fahren dürfen". Ergebnis: 0,1 Promille. Also noch in Ordnung. "Wohnen Sie in Frankreich?" - "Nein, das Auto gehört meinem Onkel, der wohnt an der Grenze." "Und wo kommen sie gerade her?" "Von zu Hause, hab meine Kumpels abgeholt". "Ah okay, gut, Sie können weiterfahren." Die Polizei fuhr davon und meine Kumpels mussten erstmal schieben, weil der Anlasser kaputt war und das Auto nur durch Anschieben gestartet werden konnte.

Ich hatte das Auto danach noch etwa eine Woche, dann habe ich es zum Schrott gebracht. Und die Polizei weiß bis heute nicht, was sie damals eigentlich aus dem Verkehr gezogen hat. Das war übrigens nicht mein erstes Auto, ich hatte schon vorher immer mal wieder Schrottkisten, die ich für 100-200 Euro gekauft und ein paar Wochen benutzt habe. Mittlerweile habe ich damit aber aufgehört.

Beichthaus.com Beichte #00039518 vom 23.03.2017 um 01:48:55 Uhr (6 Kommentare).

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Die nackte Putzfrau

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Arbeit Rostock

Ich (w/37) betreibe hauptberuflich einen Nacktputzservice. Das erste Mal habe ich vor acht Jahren nackt geputzt, es war wirklich so, dass ich jung war und das Geld brauchte. Es hat mich damals vor meiner Privatinsolvenz bewahrt, bzw. davor, vor Arbeit kaputtzugehen. Damals habe ich nach dem Studium keine richtige Arbeit gefunden und musste erst einmal Gelegenheitsjobs machen, nach mehreren Monaten hatte sich daran auch nicht wirklich etwas geändert. Tagsüber habe ich kostenlos Praktikumsstellen belegt, daran anschließend wurde dann Abends und am Wochenende gearbeitet. Geld kann man so nicht verdienen und bekommt ganz nebenbei auch noch ein Burn-out, sodass man es idealerweise die nächsten zehn Jahre auch nicht mehr kann. Irgendwann habe ich dann Abends in einem Büro geputzt und war dort mit einem Angestellten alleine, der in das Bild von einem attraktiven Mann ohne Familie passte. Nachdem wir schon einige Male geflirtet hatten, bat er mich, ihm den Wunsch zu erfüllen, heute für ein paar Minuten nackt zu putzen - er würde sich das Ganze auch etwas kosten lassen. So hatte ich dann in einer Viertelstunde fünfzig Euro verdient. Zwei Tage später habe ich seinen ganzen Haushalt nackt geputzt und dafür 400 Euro bekommen.

Schließlich fragten auch Freunde und Bekannten nach, der Verdienst wurde immer höher. Ich habe meine Praktikumsplätze vorerst abgesagt. Die Jobs dann auch und ein eigenes Gewerbe zum Putzen angemeldet. Nachdem ich im Internet ein paar Anzeigen gestartet hatte, konnte ich mich vor Arbeit kaum noch retten. Ich habe nur noch die Jobs angenommen, bei denen wirklich viel gezahlt wurde und so lebe ich jetzt seit einigen Jahren. Meine Familie und Bekannten denken, dass ich mit Aktien viel Geld verdient hätte. In Wirklichkeit fahre ich zwei bis drei Mal in der Woche zu den nahegelegenden Großstädten und mache Wohnungen sauber oder auch mal Gartenarbeit - allerdings ohne Kleidung. Ich habe übrigens nie mit den Kunden geschlafen oder Fotos von mir machen lassen. Wenn ich mir die Sauna oder den FKK-Strand heute und vor zwanzig Jahren anschaue, muss ich sagen, dass die Leute immer prüder werden. Mir soll es recht sein.

Beichthaus.com Beichte #00039492 vom 17.03.2017 um 18:45:53 Uhr in Rostock (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warum wollen Frauen unbedingt heiraten?!

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Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft Berlin

Ich (m/29) werde mich wohl bald von meiner jetzigen Freundin trennen müssen. Der Grund dafür ist mein Freundeskreis. Alles begann relativ harmlos. Vor acht Jahren war ich mit ein paar Freunden in der Stadt unterwegs, wo wir uns in der Disko jeweils ein paar Weibchen aussuchten und unser Glück versuchten. Ich fand an diesem Abend mein Glück und lernte ein wundervolles Mädchen kennen, mit dem ich sowohl intellektuell als auch interessensorientiert auf einer Wellenlänge schwamm. Daher dauerte es auch nicht lange, bis wir ein Paar wurden, denn es hatte schon nach dem ersten richtigen Date nach dem Disko-Abend heftig zwischen uns gefunkt. Und es war nahezu perfekt: Wir teilten den gleichen Humor, mochten die gleichen Filme, die gleiche Musik, der Sex war unglaublich gut, kurz: Es war ein Traum. Nach drei Jahren Beziehung beschlossen wir, zusammenzuziehen. Auch das lief gut und, von ein paar Streitereien und einer "Beziehungspause" von knapp einem Monat abgesehen, gab es nichts, was uns auseinanderbrachte. Wie heißt es bei Forrest Gump? Wir waren wie Pech und Schwefel.

Dachte ich zumindest. Denn in den letzten zwei Jahren treibte in ihrem Freundeskreis die Hochzeit-und-Kinder-kriegen-Welle ihr Unwesen und sie lag mir nach jeder Hochzeit wochenlang damit in den Ohren, wann wir denn endlich mal heiraten und uns Gedanken übers Kinder kriegen machen wollen. Da ich mich allerdings nicht wirklich bereit für eine Ehe und eine Rolle als Familienvater sehe (ehrlich gesagt habe ich noch nie daran gedacht, eines Tages Vater zu werden, da ich nicht der Typ dafür bin), bin ich diesem Thema bisher immer mehr oder weniger erfolgreich ausgewichen und ca. zwei Wochen nach jeder Hochzeit war dieses Thema dann auch nicht mehr relevant. Doch vor drei Monaten (perfekt zur Weihnachtszeit) stand wieder eine Hochzeit an, dieses Mal bei ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester und es war für sie mit ihren 28 Lenzen absolut unerträglich, mitansehen zu müssen, wie ihre jüngere Schwester im Brautkleid zum Altar stakste und dabei einen Babybauch im siebten Monat vor sich her schob, wo sie natürlich von ihrem Traumprinzen in Empfang genommen wurde.

Seitdem liegt sie mir wieder mit dem Thema in den Ohren, obwohl ich sie schon seit Jahren weiß, dass ich noch nicht bereit dafür bin. Ich WILL es einfach noch nicht. Und es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, dass man als Mann gleich wieder der Geächtete in der Beziehung ist, wenn man nicht genau das möchte, was wie Freundin will. Gestern war ihre beste Freundin zu Besuch und auf ihre Frage, wieso wir denn noch nicht geheiratet hätten, antwortete ich ehrlich: "Wieso? Wir sind noch nicht zu alt, um keine andere Option mehr zu sehen. Außerdem will ich noch nicht." Junge, Junge, da konnte ich mir was anhören, das könnt ihr mir glauben. Wenn sich dieses Affentheater nicht bald dem Ende zuneigt, dann wird es wohl oder übel auf eine Trennung hinauslaufen. Denn je mehr wir darüber diskutieren und je mehr Bilder von ihrer kleinen Nichte ins Haus trudeln, umso schwärzer sehe ich unsere Beziehung. Da wir uns beide in unseren Standpunkten festgefressen haben und davon auch nicht loslassen wollen, wird es wohl über übel das Beste sein.

Nur meine besten Freunde können mich aktuell verstehen, da mich das Thema einfach nur noch fertig macht und wir uns nur noch darüber streiten. Ich bin einfach nicht der Typ dafür, nach der Arbeit nach Hause zu fahren und meinen Kombi in einer Einfahrt vor ein Vorstadthaus mit Frau, zwei Kindern und einem Hund zu parken. Wieso scheint es für alle Menschen immer nur DIESE eine Option zu geben? Aber alleine in einer Wohnung zu sitzen, wo man seine Freiheiten auskosten kann und man sich am Wochenende mit seinen besten Kumpels trifft um Spaß zu haben, ist nicht drin? Ich bitte um Absolution für meine - wahrscheinlich in den meisten Augen - etwas überzogene Reaktion auf die aktuellen Umstände, aber hey: In Zeiten von Gleichberechtigung und Emanzipation der Frau darf man wohl als Mann auch mal etwas über die Stränge schlagen.

Beichthaus.com Beichte #00039491 vom 17.03.2017 um 10:38:52 Uhr in Berlin (Karl-Marx-Straße) (42 Kommentare).

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