Wahre Freundschaften funktionieren von alleine!

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Ungerechtigkeit Verrat Freunde Hamburg

Ich (m/39) beichte, dass ich es sehr bereue, zu vielen meiner ehemaligen Freunde keinen Kontakt mehr zu haben. Wenn man manchmal so zurückschaut, merkt man, mit wie vielen lieben Menschen man befreundet war. Vieles ging auseinander. Aus ganz verschiedenen Gründen. Mein bester Freund ging verloren, nachdem er mit der Bundeswehr Ende der 90er im Krieg war. Er hatte wohl einen starken psychischen Schaden davon getragen und ich zog aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt. Habe ihn immer wieder eingeladen, doch er kam nicht. Irgendwann hat er nicht mal mehr meine Anrufe oder SMS beantwortet. An diesem Verlust leide ich wohl am meisten.

Dann gab es immer wieder andere Freunde, die entweder wegzogen, oder deren Lebensstil ganz anders war und wir uns so entfernten. Einen Kumpel, der kein Mega-Freund war, habe ich mir madig reden lassen. Ein Freund hat mich einmal zur Persona non grata erklärt, nachdem ich ihm einfach gesagt habe, dass es mir auf den Sack geht, dass er keine Zeit für mich hat. Im Endeffekt hat das seine Frau, der er das erzählte, falsch aufgefasst und sie ihn wohl gegen mich aufgehetzt. Habe ihm nie etwas getan. Ich weiß nicht. Es war nicht immer meine Schuld, aber manchmal hätte ich mehr tun müssen, um Freundschaften zu erhalten. Manchmal denke ich, dass eine wahre Freundschaft von allein funktioniert.

Ich werde jetzt 40 und ich habe aufgrund der oben genannten Gründe nicht viele Freunde. Leider finden sich selten Leute, die offen, lustig, treu und vertrauenwürdig genug sind, um zum richtig guten (besten) Freund zu taugen. Die meisten Leute, die ich kenne, sind in Partnerschaften gebunden, was heißt dass sie auch im freundschaftlichen Bereichen recht eingeschränkt bzw. gesetzt sind. Manche sind einfach Kollegen, denen man sich auch nicht voll offenbaren will. Ich wünsche mir einen Freund, wie man ihn selten trifft. Jemanden mit dem man alles teilt und zusammensteht und Sorgen wie Freuden teilt.

Beichthaus.com Beichte #00039588 vom 06.04.2017 um 23:05:54 Uhr in Hamburg (7 Kommentare).

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Der Mörder meiner Katze

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Aggression Rache Tiere

Meine Mutti bat mich damals, als ich neun Jahre alt war, in den Garten um für einen Kuchen Erdbeeren zu holen. Während ich einige abpflückte, gab es einen lauten Knall. Ich ging zur Straße um nachzuschauen. Ich sah mein Kater verletzt, mit offenem Schädel, auf der Straße. Das Kennzeichen des Autos, welches ihn überfuhr, konnte ich sogar noch erkennen und auch die Kinder auf der Rückbank, die mir ihre Zunge zeigten und lachten. Nun, 10 Jahre später, wohne ich in der Nachbarstadt. Mich traf der Schlag, als ich dieses Auto erneut sah. Mich packte die Wut und ich ließ meine Kräfte an dem Auto aus. Als der Besitzer ankam, gab es ein wildes Wortgefecht. Als ich ihn auf mein Kater ansprach, lachte er und gab meinem toten Freund die Schuld. Ich verpasste ihm meine Faust ins Gesicht und rannte dann weg. Mir tut es gar nicht leid, denn er hat damit seine gerechte Strafe bekommen. Auch wenn es 10 Jahre her ist, fehlt er mir noch immer.

Beichthaus.com Beichte #00039571 vom 04.04.2017 um 16:35:31 Uhr (21 Kommentare).

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Meine Bekannte hat mir den Freund ausgespannt!

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Verzweiflung Zorn Rache Falschheit

Vor einiger Zeit musste ich einen extremen Vertrauensbruch miterleben, da mir eine sehr gute Bekannte den Freund ausspannte, mit dem ich erst kurz zusammen war. Sie machte aber nach ein paar Wochen wieder Schluss, da es für sie persönlich nur ein Egopush war. Mein Selbstbewusstsein war in der Zeit am Ende, da sie eigentlich optisch weit unter mir liegt, allerdings ist sie im Gegensatz zu mir sehr extrovertiert und kann mit gutem Humor punkten. Als mein Ex danach wieder zu mir zurückgekrochen kam, nahm ich ihn trotz allem zurück. Das lag hauptsächlich daran, dass ich mich einsam fühlte, da viele meiner sozialen Kontakte aus verschiedenen Gründen zerbrachen. Jetzt bin ich nach wie vor mit ihm zusammen, allerdings hege ich durch die Aktion keine wirklichen Gefühle mehr für ihn und "verarsche" ihn ja somit irgendwie - aber ich betrüge ihn nicht. Da ich Angst vorm Alleinsein und auch ein bisschen Mitleid mit ihm habe, bleibe ich vorerst bei ihm. Ja, ich weiß, total falsche Entscheidung, aber es ist, wie es ist.

Natürlich mochte ich die gute Bekannte von oben nach dem Vorfall nicht mehr, allerdings musste ich sie weiter sehen, da wir uns einen gemeinsamen Freundeskreis teilen. Die Freunde wussten natürlich davon, aber verhielten sich die ganze Zeit über, als wäre nichts gewesen. Sie waren zu mir und zu ihr gleich nett und verdrängten das Thema, sodass ich damals wie heute nie meinen Frust bei einem meiner Freunde rauslassen konnte. Es kam sogar vor, dass viele auf mich sauer waren, dass ich nochmal mit meinem Freund zusammengekommen war, "obwohl die Bekannte ihn ja kurze Zeit vorher im Bett hatte." Kurzum fühlte ich mich missverstanden und irgendwie von allen verraten. Bei einem Treffen des ganzen Freundeskreises sagte ich meiner Bekannten die Meinung, inklusive Schimpfwörter, und ging. Seitdem meide ich diesen Freundeskreis (was in einer Kleinstadt sehr schwer ist). Ich habe nämlich durch andere Bekannte erfahren, dass ich durch die Aktion bei so gut wie allen unten durch bin. Ich überlege nun, dass ich Geschichten erfinde, was mir diese Bekannte noch "angetan" haben könnte, damit ich endlich mal vor den anderen "gerechtfertigt" sauer auf diese Person sein darf. Denn Freund-Ausspannen ist ja offensichtlich nicht Grund genug.

Beichthaus.com Beichte #00039557 vom 03.04.2017 um 13:48:45 Uhr (13 Kommentare).

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Die mollige Rothaarige aus meiner Schulzeit

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Boshaftigkeit Hass Schule Bochum Realschule

Tja, wie fange ich an? Es geht um meine Schulzeit. Ich bin Jahrgang 1972 und besuchte eine Realschule in einem Ortsteil von Bochum. Es muss die sechste oder siebte Klasse gewesen sein, als sich unschöne Dinge ereigneten. Wir hatten in der Klasse eine rothaarige, sommersprossige […]
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Beichthaus.com Beichte #00039539 vom 29.03.2017 um 14:32:57 Uhr in Bochum Realschule (14 Kommentare).

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Die Besoffenen aus den Kneipen der Nachbarschaft

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Trunksucht Engherzigkeit Polizei Nachbarn Augsburg

Ich (m/36) habe derzeit ein neues Hobby: Ich lebe zwischen zwei richtigen Sauf-Kneipen, deren Gäste - natürlich insbesondere an den Wochenenden - diese oft grölend und schreiend im stockbesoffenen Zustand verlassen. Nicht nur, dass sie wegen der unterschiedlichen Gäste - die eine Kneipe bedient eher junge Menschen, die wenig Perspektiven haben, die andere ältere, die gar keine haben - ständig aneinandergeraten, nein, das ganze Umfeld wird auch vollgepisst und vollgekotzt, was in den fünf Jahren, die ich hier lebe, sogar zu einer deutlichen Verschlechterung des sozialen Umfeldes hier geführt hat, da die halbwegs normalen Leute fast alle entnervt weggezogen sind. Dazu kommt: Ich war selbst fast 20 Jahre, seit meinem 16. Lebensjahr, Alkoholiker, der wirklich alle Phasen durch hat und selber mit der Fresse im Dreck liegen musste, um es endlich zu verstehen und den Entzug durchzuziehen. Mein neues Hobby ist es daher, sobald sich ein Grund dafür ergibt, sei es Ruhestörung, Sachbeschädigung oder Schlägereien, die Polizei zu rufen. Diese wissen über meine Geschichte Bescheid, kommen auch jedes Mal und räumen auf, und das richtig. Wir sprechen hier auch nicht von Leuten, die am Wochenende mal feiern, sondern von sehr kaputten Säufern, die von selbst nur aufhören, wenn das Geld ausgeht oder der Stoff alle ist, und wenn beides da ist, bis zum Umfallen weitermachen würden.

Und da unsere Stadt, wenn auch vergeblich, Vorbild in der Bekämpfung und Prävention von Sucht sein will, weil wir prozentual gesehen mehr Tote durch Drogen und Alkohol haben, als die großen Städte im Norden, wie Berlin und Hamburg, heißt es bei uns nicht ab in die Ausnüchterungszelle, nein, bei uns landen 90 Prozent aller betrunken aufgegriffenen Personen sofort in der Entgiftung. Der Bedarf ist SO hoch, dass dafür gerade erst zwei neue Stationen fertiggestellt wurden. Letzte Woche stand der Wirt der "Älteren" Kneipe, also was die Kundschaft angeht, wutschnaubend vor meiner Türe, es könnte ja nur ich sein, der ständig die Polizei ruft, weil ich mich ja jetzt offenbar für was Besseres halten würde, seit ich nicht mehr käme. Oft war ich da eh nicht. Meistens nur Nachschub holen, schnell ein frisch gezapftes zischen und dann wieder heim. Ihm blieben die Kunden weg, er habe 40 Prozent weniger Umsatz und kenne Leute, die mir die Fresse polieren. Da sah ich kurz rot, habe ihn gepackt, an die Hausflurwand gedrückt und gesagt, er könne seine Leute schicken, ich wisse ja, von wem es kommt, und würde ihm jeden Schlag, den ich kriege, 10-fach zurückgeben und jetzt solle er sich schleunigst verpissen, sonst hole ich die Polizei nämlich sofort. Meine Nachbarn bekamen das mit, kamen aus ihrer Wohnung und meinten auch nur, er solle das Haus bitte umgehend verlassen und sie könnten die Drohung bezeugen. Er ist dann recht kleinlaut gegangen und bat sogar um Nachsicht, er müsse ja auch Leben und die Kneipe sei trotz allem sein Lebenstraum.

Aber dann muss man eben seine Gäste im Griff haben und ihnen auch klar machen, sich draußen und im Umfeld zu benehmen. Umziehen kann ich mir leider derzeit noch nicht leisten, da ich körperlich ein Wrack bin, da ich von 2010-2016 praktisch durchgehend besoffen war und mich das einiges in Sachen Gesundheit gekostet hat. Da findet man leider nur langsam ins Berufsleben zurück. Zwei Anrufe waren seitdem leider wieder nötig. Ich mache das auch nicht aus Bösartigkeit. Ich hoffe, dem einen oder anderen Säufer den richtigen Impuls zu geben. Ich habe auch nicht ohne einen solchen aufhören können. Und ich gebe zu, so mache Festnahme unter Schreien und Wehrversuchen ist doch ganz amüsant. Und wenigstens ist danach Ruhe, weil die anderen dann so erschrocken sind, dass sie sich wenigstens leise nach Hause oder in die nächste Kneipen verkrümeln.

Beichthaus.com Beichte #00039532 vom 26.03.2017 um 18:30:03 Uhr in Augsburg (10 Kommentare).

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