Laktoseintoleranz und ihre Symptome

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Peinlichkeit Ekel Ex Thun

Mein damaliger Freund und ich waren vor Jahren in Thun in der Schweiz unterwegs. Er verträgt Milchprodukte nicht so gut. Das war mir aber damals nicht richtig bewusst - bis zu diesem Tag. Wir gingen Richtung See und dort hat es keine Toiletten. Da musste er laut furzen und rannte Richtung Busch. Ab da realisierte ich, dass der Furz mit Nachgeburt verbunden war. Jetzt kommt die Beichte. Der Busch befand sich gleich neben einem Spielplatz, der gut besucht war. Als er sein Geschäft beendet hatte, kam er mit Beweisspuren am Bein zurück. Das Bein reinigte er am Wasser. Wenn ich zurückblicke, hoffe ich, dass kein kleines Kind das Geschenk entdeckt hat. Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen, da ich nichts gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00040116 vom 27.07.2017 um 23:54:16 Uhr in Thun (7 Kommentare).

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Bisexuell gefangen in einer unglücklichen Ehe

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Ehebruch Lügen Begehrlichkeit Verzweiflung Marienburg (Köln)

Ich (27) bin ein schwuler Mann. Ich habe eine sehr gute Beziehung zu meiner Familie, besonders zu meiner Oma und meinem Vater. Letztes Silvester war ich bei meiner Familie in Marienburg und wurde Bekannten der Familie vorgestellt, die ich vorher nicht kannte, da mein Vater absolut begeistert von ihnen war. Alle waren (mindestens) ein bisschen angetrunken und da wird man ja so schnell brüderlich und fängt an mit allen rumzutratschen, pi pa po. Und da traf ich mein jetziges Problem an. Ich kam mit dem Herr des Hauses ins Gespräch und, da er stark angetrunken war, erzählte mir von ihren Eheproblemen und den Missetaten seiner Frau. Sie soll die größte Schlampe Kölns sein, er hat bloß keine Beweise dafür. Ich nickte alles ab, ich kannte die Familie ja kaum. Noch dazu soll sie Alkoholprobleme haben und sich jeden Tag ohnmächtig saufen. Die Bekannten sind eine kleine Familie, eine wirklich sehr beschauliche noch dazu. Sie besteht aus einer Frau, dem Mann und deren drei Kindern, die alle im Teenie-Alter sind.

Die Tage darauf verbrachte ich weiterhin bei meiner Familie und traf diesen Mann dann auch regelmäßig. Wir sprachen oft miteinander und ich fand ihn echt sympathisch, wenn er denn nicht über seine Frau herzog. Im Februar war ich dann erneut bei meiner Familie. Irgendwann tauschten ich und der Mann Nummern aus und ich lernte sogar seine Kinder und Frau kennen, als wir einen gemütlichen Abend miteinander verbrachten. Kurz vor Ostern kamen beide Familien zusammen, beim Karten spielen. Da traf ich ihn beim (heimlichen) Rauchen auf der Terrasse und es kam zu einem eher tiefgründigen Gespräch, woraufhin wir uns wild wie zwei unerfahrene Teenager küssten.
Von da an hatten wir sozusagen eine Affäre, mit Sex und allem Drum und Dran. Ich wusste ja von Anfang an, dass er verheiratet war und war definitiv nicht auf Spielchen aus und sagte ihm, dass er einen klaren Kopf kriegen sollte, bevor er sich in etwas reinstürzt, was er eventuell nicht will. Dennoch war er sehr persistent und ich muss zugeben, dass ich mich doch verliebt habe.

Bloß hat er mir vor ein paar Tagen gesagt, dass er mich liebt, sein Leben lang bisexuell war und er definitiv keine Gefühle für seine Frau hegt; sagte aber auch klipp und klar, dass er seine Frau nicht verlassen kann und will, da er sie nicht im Stich lassen möchte, weil sie psychische Probleme hat (Alkohol, Depressionen, etc.) und er seinen Kindern das nicht antun will. Und teilweise verstehe ich das auch. Und so war sein Einfall, dass wir weiterhin eine Beziehung führen, er aber bei seiner Frau bleiben wird.

Meine Beichte ist: ich habe mit einem verheirateten Mann etwas angefangen, wir haben Gefühle füreinander und jetzt bin ich in einer Zwickmühle. Ich will ihn verlassen, da er sich und seiner Familie, wenn er denn nicht mit ihnen klar Schiff macht, großen Schaden zufügt und ich definitiv keine Zeit für so ein Kasperletheater habe, aber trotzdem will ich gleichzeitig bei ihm bleiben, da ich starke Gefühle für ihn habe. Jetzt bin ich kinnhoch in der Scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00040115 vom 27.07.2017 um 22:54:26 Uhr in Marienburg (Köln) (18 Kommentare).

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Schlechte Erfahrungen beim Speeddating

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Engherzigkeit Peinlichkeit Ekel Dating Hannover

Ich (w/24) habe neulich mal Speeddating ausprobiert. Ich kann es nun nicht mehr empfehlen. Schon beim Betreten des Raumes, wo sich bereits einige Singles versammelt haben, vernahm ich einen leicht stechenden Geruch nach Fäulnis. Ich dachte mir nicht viel dabei und nahm nach Anweisung der Leiterin am ersten Tisch Platz. Mir gegenüber saß ein freundlich wirkender Mann und ich war auf den nun folgenden Austausch gespannt. Doch schon beim ersten Wort aus seinem Mund kam mir ein ekelerregender Dunst entgegen. Es handelte sich eindeutig um die Geruchsnote, die ich schon zu Beginn vernahm, nur ca. 1.000 mal stärker. Es war wie eine Mischung aus vergammelten Exkrementen, wochenaltem Fisch und ranzigem Schweiß. Es roch so unerträglich und scheußlich, dass mir die Tränen in die Augen schossen und ich mit dem Reiz zu brechen kämpfen musste.

Zunächst bemerkte er meine Unruhe anscheinend nicht und redete weiter auf mich ein, während ich das Gefühl bekam, dass sich gerade explosionsartig der ganze Raum mit den verwesungsartigen Gasen füllte. Ich war so abgelenkt, dass ich nicht ein Wort meines Gegenübers verarbeiten konnte. Ich saß einfach nur da und nickte lächelnd, während ich nach der nächsten Brechgelegenheit Ausschau hielt. Als ich mir schon bildlich vorstellte, wie ich dem Typen jeden Moment ins Gesicht kotzen würde, stoppte er das Gespräch und fragte ob alles in Ordnung ist, weil ich so bleich und stumm sei. Daraufhin erwiderte ich schreiend: "Nein! Es ist nicht alles in Ordnung! Sie stinken aus dem Mund als wenn da einer voll reingekackt hätte!". Alle im Raum drehten sich zu uns um. Dann stand ich auf und ging. Im Nachhinein eine sehr peinliche Aktion, die auch den alten Mundstinker nicht gut dastehen ließ.

Beichthaus.com Beichte #00040114 vom 27.07.2017 um 22:34:21 Uhr in Hannover (17 Kommentare).

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Ich verheimliche meiner Familie mein selbstverletzendes Verhalten

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Selbstverletzung Lügen Neurosen Verzweiflung Rostock-Gehlsdorf

Ich habe in der sechsten Klasse angefangen, mich selbst zu verletzen. Da hatte man noch kein Wort dafür, so wie heute (self-harm, ritzen, etc.). Anfangs habe ich mir Poren aufgedrückt, die Haut blutig gekratzt und generell an mir rumgepickt, bis das zu auffällig wurde. Dann habe ich mich mit Klingen, Schlüsseln oder anderen Sachen, die so rumlagen, die Oberschenkel und z. B. die Achseln verletzt, da man diese Stellen nicht so häufig sieht. Hauptsächlich, weil ich heftig gemobbt wurde. Andere Mitschüler sind auch handgreiflich geworden oder haben meine Sachen kaputtgemacht.

In der 11. Klasse habe ich dann das erste Mal konsequent aufgehört, da ich mir Sorgen um meine Zukunft gemacht habe. Ich war auch ab dann "clean", bis vor zwei Monaten. Mein fester Freund ist verstorben. Aufgrund des Schicksalsschlags und dem Stress, der damit verbunden ist, habe ich wieder angefangen. Wenn ich die Narben auf meiner Brust und meinen Armen sehe, schäme ich mich zutiefst. Ich denke, niemand wird mich jemals schön finden oder lieben können. Ich lüge meine Familie an. Sie glauben alle, dass ich immer noch clean bin. Könnten aber nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Manchmal habe ich auch Suizidgedanken - ich würde mir aber nie selbst das Leben nehmen (hat diverse Gründe.) Ich kann meiner Familie niemals die Wahrheit sagen.

Beichthaus.com Beichte #00040113 vom 27.07.2017 um 22:13:52 Uhr in Rostock-Gehlsdorf (6 Kommentare).

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Kostenlose Proben

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Aggression Zorn Wien

Ich (w/22) beichte, dass ich regelmäßig innerlich wüte und tobe. Ich arbeite fallweise als Promoterin für neue und bereits bekannte Produkte (Lebensmittel, Getränke, etc.) und bei jedem Einsatz begegnen mir ganz besondere Menschen. Menschen, die schreien müssten, würde Dummheit schmerzen. Menschen, die sich den Pappaufsteller oder das Produkt, welches ich ihnen in die Hand gebe, erst lange anschauen und mich dann fragen, was das ist. Oder was uns Promoter auch nervt sind Leute, die nicht akzeptieren, dass es einen Grund hat, dass man keine zweite Produktprobe (Sample) aushändigt. Der häufigste Grund ist der, dass wir schlichtweg nicht genug Ware bekommen haben und daher wirklich sorgsam rationieren müssen.

So hat mir bei meinem letzten Einsatz eine Dame ganz aufgebracht das Sample nach mehreren Minuten wieder zurückgebracht, weil es ja nicht gehe, dass ihr Mann nichts bekommt. Sie schien sich weiter aufzuregen, als ich ihr versuchte zu erklären, dass für den heutigen Tag nicht genug Ware geliefert wurde, um ihr und anderen noch eine zweite Pobe mitzugeben. Auch ein Klassiker sind Leute, die meinen, am Verkostungsstand ihre Beziehungsprobleme ausdiskutieren zu müssen oder uns ihre ganze Lebensgeschichte mitteilen zu müssen. Auch ganz toll sind jene, die ganz dreist grinsend ihre Tasche vor uns aufhalten und meinen, dass wir die jetzt füllen sollten. Vor allem dann, wenn sie uns eine erfundene Geschichte erzählen. In Einkaufszentren, wo man selber und andere Promoter regelmäßig arbeiten, kennt man dann schon einige dieser Spezialisten.

Liebe Leute, wenn ihr eine Produktprobe bekommt, bringen euch ein Danke und vielleicht sogar ein Lächeln nicht um! Wir wollen nicht eure Seelen verkaufen und uns nicht eure erfundenen Geschichten anhören und akzeptiert, wenn es kein zweites Sample gibt. Macht uns deswegen nicht zur Schnecke. Es macht uns selber keinen Spaß, wenn wir so sehr knausern müssen. Trotz all dieser Vorkommnisse mache ich diese Arbeit gerne, da man wiederum so viele tolle und nette Leute kennenlernt und auch Blicke hinter die Kulissen eines Geschäftes werfen kann. Und meine eigentliche Beichte: Ich wüte und tobe innerlich bei genannten Negativbeispielen und bekomme bei ganz schlimmen Exemplaren teils Mordgelüste, die ich natürlich niemals verwirklichen würde, da die Wut darüber schnell verraucht und man beim nächsten Einsatz eine tolle Geschichte mehr zum Erzählen hat.

Beichthaus.com Beichte #00040112 vom 27.07.2017 um 21:58:12 Uhr in Wien (8 Kommentare).

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