Weihnachtsfeier im Studentenwohnheim

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Trunksucht Peinlichkeit Studentenleben Weihnachten

Weihnachtsfeier im Studentenwohnheim
Es war Weihnachtsfeier im Studentenwohnheim und alle haben ordentlich gesoffen. Irgendwann ging ich dann in mein Zimmer im selben Stockwerk und wollte ins Bett. Vor lauter Rausch fand ich nur das Oberteil von meinem Schlafanzug und legte mich schlafen. Ein paar Minuten später fiel mir ein, dass ich irgendjemand auf der Weihnachtsfeier noch etwas erzählen wollte, stand auf und ging zurück in den Fernsehraum, wo die anderen noch feierten. An die fehlende Hose habe ich nicht mehr gedacht. Das HALLOOO war dementsprechend groß.

Beichthaus.com Beichte #00039826 vom 02.06.2017 um 04:52:37 Uhr (17 Kommentare).

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Faulheit ist die Mutter aller schlechten Gewohnheiten

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Eitelkeit Faulheit Nürnberg

Ich bin sehr faul. Ich habe seit 15 Jahren keinen Beitrag zur Gesellschaft geleistet, nur das Geld ausgegeben, das ich noch in Zeiten der Schule geerbt/gewonnen habe. Das Abi noch mit 3,6 gemacht - meine letzte Arbeit, die ich für andere verrichtet habe. Ich zahle brav meine Steuern und Abgaben. Ich lasse für mich arbeiten und rede schlecht über unsere arbeitende Gesellschaft. Die Leute studieren, machen eine Ausbildung, etc. meinen sie würden dadurch "eine bessere Stellung" bekommen. Ist halt ein System ausgehend vom Staat, der Leute braucht, die arbeiten. Die Trulla von nebenan rannte sieben Jahre lang ins Medizinstudium - von 6 Uhr früh bis 8 Uhr abends - nur um sich irgendwelche Sachen in die Birne zu pressen.

Sie wird niemals so viel Geld haben, wie ich. Aber da muss ich Einige enttäuschen, nur Leute wie ich leben das bessere Leben. Aufstehen, wann man will, machen was man will, mal in den Pool zum Schwimmen, mal in die Sauna oder Whirlpool, mal einen Urlaub machen - 1-2 Wochen, wo es schön ist. Kochen, waschen, putzen und die Gartenpflege machen Leute, die ihr Leben verarbeiten. Das machen sie natürlich gerne für mich, sie bekommen etwas Papier mit ein paar Zahlen drauf von mir. Ich genieße das echte Leben, voller Freiheiten mit Freunden und meinen Haustieren.

Beichthaus.com Beichte #00039825 vom 02.06.2017 um 01:19:59 Uhr in 90475 Nürnberg (Schornbaumstraße) (15 Kommentare).

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Kein Job nach Studium, was nun?

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Verzweiflung Neid Arbeit

Ich beichte hiermit, dass ich mir den 3. Weltkrieg sehnlichst herbei wünsche. Ich schaue gelegentlich Fernsehstreams aus der DPRK, um endlich Anzeichen eines atomaren Primärschlages zu erhaschen, der diesem miserablen Land und seiner noch miserableren Wirtschaft und dem ganzen Menschenmüll endlich den Gar aus macht!

Hintergrund: Ich habe Anfang Oktober mein Masterzeugnis in Wirtschaft erhalten und bin seit September auf Jobsuche. Habe in 9 Monaten 140 Bewerbungen verschickt und nur acht Gesprächseinladungen erhalten, wovon nur wirklich drei Jobs interessant waren. Erhalten habe ich aber keinen dieser Jobs. Trotz Bewerbercoaching und dergleichen. Während meines Studiums habe ich Praktika absolviert (Bankenwesen, Steuerberater), an Unternehmensprojekten mitgewirkt (Software-Rollout, Stammdatenmanagement), war Werkstudent (Automobilzulieferer) und auch mal Freelancer (Immobilienmarketing).

Trotzdem erzählen mir irgendwelche Personalschlampen von zu wenig Berufserfahrung. Ja, wo soll ich die denn herkommen?! Ich habe mich auch bei diversen Sklavenverleihern angemeldet, aber da hört man auch nie wieder etwas von. Ich schwimme mittlerweile in so vielen Bewerberpools, dass ich langsam darin ersaufe! Was ist das für ein Land, in dem man seinem Nachwuchs jede Möglichkeit zur Entwicklung und Familienplanung systematisch versaut, aber auf der anderen Seite unzählige illegale Einwanderer über die Grenzen lässt und diese fürstlich verköstigt?

Ich wohne wieder bei meinen Eltern (bin 26), habe zwischenzeitlich als Lackabfüller über eine Sklaventreiberagentur geknüppelt, aber das bringt meiner Vita ja auch nichts und nebenbei bemerkt ist es sauschädlich für die Gesundheit (habe aber immerhin noch keinen Heuschnupfen gehabt dieses Jahr - vielleicht ist ja irgendetwas abgestorben).

Jetzt gebe ich zwei Mal die Woche Englischnachhilfe über eine Agentur an einen Ingenieur, den sich ein Kundenunternehmen aus Litauen geangelt hat, weil deutsche Ingenieure zu teuer sind und zu viel erwarten. Den Typ schicken die in ganz Europa rum, sodass schon seit zwei Wochen kein Unterricht mehr möglich ist und ich nichtmal das kleine bisschen Kohle pro Woche einstreichen kann.

Beichthaus.com Beichte #00039819 vom 31.05.2017 um 17:06:42 Uhr (28 Kommentare).

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Toilettengeld: Keine 50 Cent für das große Geschäft

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Peinlichkeit Geld Betrug Regensburg

Ich wollte heute in der Stadt auf die Toilette, kam aber nicht rein, weil ich keine 50 Cent für das Drehkreuz hatte. Ich habe mich fast eingeschissen und bin dann an der Seite vorbeigeklettert. Plötzlich brüllte mich ein Sicherheitsmensch von dem Kaufhaus an. Ich bin dann schnell in den Raum mit den Toiletten gerannt und habe mich in einer Kabine eingeschlossen. Ein paar Augenblicke später stand der Mann vor den Kabinen und hat an jede Tür geklopft. Als er zu mir kam, habe ich einfach nur gefurzt. Wahrscheinlich so ekelhaft, dass er dann weggegangen ist. Ich bitte um Verzeihung, aber ist es echt nötig, dass man heute sogar fürs Kacken bezahlen muss?

Beichthaus.com Beichte #00039818 vom 31.05.2017 um 14:33:41 Uhr in Regensburg (18 Kommentare).

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Brennendes Geschenk für den alten Miesepeter

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Ekel Schamlosigkeit Waghalsigkeit Nachbarn Berlin

Heute Nacht habe ich mich aus meinem Elternhaus geschmuggelt und mich mit ein paar Leuten getroffen. Wir waren alle in schwarz gekleidet, damit uns niemand sieht und aus Angst die Polizei ruft. Dann sind wir zu einem alten Mann gegangen, der in unserer Gegend immer über die verdammte Jugend redet. Einmal hat er sogar einem Mädchen nachgerufen, dass man Leute wie uns vergasen sollte und so einen Scheiß. Vorher haben wir alle in eine Plastiktüte geschissen. Das war zwar total eklig, aber wir wollten es dem echt heimzahlen. Als wir in die Nähe von dem Typen gekommen sind, haben wir von einem Roller, der ein paar Häuser weiter entfernt stand, Benzin abgepumpt und es mit in die Tüte gespritzt.

Das Bündel hat bestialisch gestunken und ich war froh, dass ich es nicht tragen musste. Jedenfalls haben wir es dann vor seine Tür gelegt und Sturm geklingelt, bis er endlich aufgewacht ist und zeternd aufgemacht hat. In dem Moment habe ich meine Kippe auf die Tüte geworfen und es hat wunderbar gezündelt. Der Mann hat uns natürlich angebrüllt und wie ein Idiot versucht, das Feuer auszutreten, während wir daneben standen, ihn ausgelacht haben und danach abgehauen sind. Ich bereue seit heute morgen, dass ein unschuldiger Mensch heute vielleicht nicht mit seinem Roller zur Arbeit fahren kann und ich einem alten Mann die Lederpantoffeln passiv versaut habe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039809 vom 30.05.2017 um 14:07:23 Uhr in Berlin (9 Kommentare).

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