Tintenpatronen auf Vorrat

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Diebstahl Maßlosigkeit Shopping Darmstadt

Als ich 7 Jahre alt war, habe ich regelmäßig bei Galeria Kaufhof Tintenpatronen geklaut. Ich hatte zwar noch keinen Füller, aber mein "Schatz" hat sich mit jedem Besuch in der Großstadt vergrößert. Heute (jetzt 21) benutze ich immer noch Tintenpatronen von damals, auch wenn die Tinte mittlerweile schon etwas verdunstet ist.

Beichthaus.com Beichte #00030286 vom 24.09.2012 um 19:27:23 Uhr in Darmstadt (Rheinstraße 2) (12 Kommentare).

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Bewerbungen an den eigenen Chef

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Falschheit Lügen Arbeit Chef

Ich und ein Arbeitskollege, beide Azubis in einem großem Unternhemen, haben zusammen circa 60 falsche Bewerbungen während der Arbeitszeit geschrieben und an unsere Ausbildungsabteilung geschickt. Da wir beide im letzten Ausbildungsjahr waren, wussten wir ganz genau auf was unsere Ausbilder besonders viel Wert legen. Dementsprechend haben wir dann natürlich auch unsere Bewerbungen gestaltet. Die Bewerbungen haben wir teilweise online und teilweise direkt in das Fach der engeren Auswahl gelegt, heimlich natürlich. Unsere Hoffnung war, dass möglichst viele unserer Bewerber eingeladen werden und bei dem Einstellungstest im besten Fall niemand kommt.
Ganz so verlief es dann aber nicht. Aber immerhin wurden circa 32 unserer Bewerber eingeladen und am Tag des Einstellungstests blieben dementsprechend 32 von 51 Plätzen leer. Völlig ungewöhnlich für eine Firma, die sich vor Bewerbungen kaum retten kann. Die Aufregung war natürlich riesig und niemand konnte sich das Ganze erklären. Anrufe bei den Bewerbern blieben natürlich erfolglos und der Einstellungstest musste wiederholt und neue echte Bewerber rausgesucht und informiert werden. Insgesamt ein ganz schöner Aufwand und eine riesige Blamage für die verantwortlichen Personen. Der Verdacht fiel relativ schnell auf die Azubis, aber es konnte nichts bewiesen werden und die Sache verlief im Sand. Im Nachhinein tut mir die Aktion schon Leid und ich würde es nicht wieder machen. Aber zum damaligen Zeitpunkt haben uns unsere Ausbilder so dermaßen schikaniert, dass wir nicht anders konnten.

Beichthaus.com Beichte #00030285 vom 24.09.2012 um 18:27:55 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Supporter

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Boshaftigkeit Zwietracht Telefon Kollegen Arbeit Zürich

Ich arbeite zurzeit am IT Service Desk. Da haben wir jeden Tag um die 300 Anrufe. An Spitzentagen sogar bis zu 600. Wir haben um die 7.000 Mitarbeiter und mit der Zeit kennt man die Leute, da immer wieder dieselben anrufen. Nun habe ich einmal das Telefon abgenommen und da hatte ich eine Frau von der Nationalbank dran, die gerne einen Tisch zu essen reservieren wollte. Da habe ich ihr kurzerhand die Nummer von einem Supporter gegeben, der mich nie gemocht hat und mir immer Drecksarbeit gegeben hat.
Ich gebe immer wieder externen Leuten, die sich zu uns verirren die Nummer von diesem Supporter. Er hat sich auch schon oft über solche Anrufe aufgeregt. Ich und die Kollegen vom Service Desk müssen dann immer Schmunzeln und uns manchmal auch beherrschen, dass wir nicht einfach laut loslachen. Der Supporter ist auch einer, der sehr unhöflich sein kann und ich habe einmal mitbekommen, wie er so eine Person angeschnauzt hat nicht seine Zeit zu verschwenden. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich die armen falschverbundenen Leute an so einen sozial inkompetenten Menschen verweise, mich darüber amüsiere und meine Stelle am Service Desk dafür ausnutze. Dafür, dass ich den Supporter so nerve, will ich keine Absolution, weil wir uns alle einig sind, dass er es verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00030281 vom 21.09.2012 um 13:22:57 Uhr in Zürich (Huttenstrasse) (11 Kommentare).

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Nebenjob mit Folgen

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Habgier Neugier Peinlichkeit Internet

Vor 2 Jahren habe ich im Internet eine Kleinanzeige aufgegeben, dass ich eine Arbeit suche. Prompt meldeten sich einige Leute, die eher unseriöse Angebote für mich hatten. Aus Langeweile bin ich auf einen Typen eingegangen, der mir 15 Euro für 10 Bilder von mir bot. Er überwies mir 20 Euro. Das gefiel mir und somit antwortete ich auch einem Herrn, der für ein Internetportal zuständig war, bei dem Frauen vor der Kamera strippen. Ich sollte es mal ausprobieren und schon nach 30 Minuten hatte ich 20 Euro verdient. Also machte ich das eine Woche (heimlich) weiter, bis ich feststellte, dass man einen Gewerbeschein braucht, um sich das Gehalt auszahlen zu lassen. Da hatte ich natürlich keinen Bock drauf, da ich es eher peinlich fand, wenn jemand wüsste, was ich für einen Nebenverdienst habe. Also löschte ich meinen Account.


Monate später googelte ich meinen eigenen eBayaccount (derselbe Nickname wie im besagten Onlineportal) und musste panisch feststellen, dass es 3.600 Seiten mit erotischen Fotos von Deutschland bis zu den philippinischen Inseln von mir gab. Ich schrieb einige Seiten an. Heute sind es nur noch ein paar 100. Ich hoffe, dass nie jemand meinen eBaynamen googelt.

Beichthaus.com Beichte #00030276 vom 20.09.2012 um 03:00:25 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von Fabi23
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Unterwäsche-Modenschau im Schrebergarten

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Lügen Falschheit Nachbarn Berlin Wuhletal

Meine Eltern besitzen einen Schrebergarten, in dem wir während der Sommersaison auch ständig wohnen. Jetzt Anfang September hatte ich das Teil für 14 Tage zur Alleinnutzung, da meine Alten verreist waren. Der Nachbargarten gehört einer Familie mit einer geistig etwas zurückgebliebenen Tochter, welche die nervige Angewohnheit hat ständig zu uns rüberzustarren und unqualifiziertes Zeug zu reden. Man kann sie auch prima verarschen, denn sie macht alles, was man ihr sagt, da sie nicht besonders helle im Kopf ist. Als ich bei schönstem Wetter auf der Veranda in der Hollywoodschaukel rumgammelte und am Zocken war, hatte sie wieder mal so einen Anfall von Dummglotzerei, was extrem gestört hat und da hab ich sie aus Dumdideldei gefragt, ob sie nicht Lust auf eine Unterwäschemodenschau hätte, dann könnte sie auch beim Supermodel mitmachen. Nicht dass sie besonders toll aussieht, sollte halt nur eine Verarschung werden, damit das blöde Geglotze aufhört und ich in Ruhe weiterdaddeln kann. Hat die sich doch glatt in der Laube ausgezogen und ist zum Ärger der anliegenden Kleingartenbesitzer stolz wie Oskar nur mit ihrer Unterwäsche auf dem Gartenweg rumstolziert. Ich hab mich halb kaputt gelacht, wer hätte denn ahnen können, dass die wirklich so stumpf ist und ein auf Mannequin macht? Und das Beste ist, das ihre Eltern ihr das nicht glauben, das die Idee von mir kommt, da sie schon öfter solche ähnlichen Aktionen gebracht hat. Irgendwie tun mir ihre Eltern ein klein wenig leid, war ein gewaltiger Aufreger in der Gartensparte und ihrem guten Ruf dort bestimmt nicht gerade förderlich, aber ich hoffe mal, bis nächstes Jahr im Mai ist das wieder vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00030275 vom 19.09.2012 um 23:11:24 Uhr in Berlin Wuhletal (31 Kommentare).

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