Nutellatoast, Dinoschnitzel & Limonade

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Aggression Engherzigkeit Kinder Partnerschaft

Nutellatoast, Dinoschnitzel & Limonade
Ich (m/30) finde das Kind meiner Freundin total nervig. Sie hat mir beim Kennenlernen gleich gesagt, dass sie bereits einen vierjährigen Sohn hat. Damals dachte ich noch, das würde schon kein Problem sein. Bis ich den kleinen Satansbraten dann kennenlernte. Eigentlich mag ich ja Kinder, aber dieser Junge ist das unerzogenste und nervigste Kind, welches mir jemals begegnet ist. Und daran ist meiner Meinung nach meine Freundin selbst schuld. Sie lässt ihm alles durchgehen und der Kleine weiß das ganz genau. Er macht nur, was er will. Er beschmiert einfach mal die Wände mit seinen Malstiften, schmeißt Sachen quer durch die Wohnung oder räumt Schränke aus, ohne, dass meine Freundin da mal eingreift. Er will immer nur Nutellatoast und Dinoschnitzel essen und Limonade trinken und bekommt das auch. Deshalb ist er auch schon zu dick und die Milchzähne sind bereits ziemlich kaputt. Bekommt er doch mal nicht seinen Willen, gehen sofort die heftigen Wutanfälle los. Er fängt an zu brüllen, als würde er gerade aufgespießt. Dabei kann er solange schreien, dass er vor Wut manchmal sogar kurz ohnmächtig wird. Meine Freundin hat mir erzählt, dass einmal sogar die Polizei vor der Tür stand, weil der Junge so lange und laut geschrien hat, dass besorgte Nachbarn die Polizei angerufen hatten, weil sie dachten, das Kind würde misshandelt. Deshalb erlaubt sie ihm alles, nur damit er nicht anfängt zu brüllen. Der Kindsvater ist auch nicht besser. Zwischen ihm und meiner Freundin herrscht eine Art Wettbewerb, wer der beliebtere Elternteil ist. Deshalb bekommt der Junge ständig Spielzeug geschenkt. Er hat so viel, dass er überhaupt nicht mehr weiß womit er spielen soll.

Auch im Kindergarten gibt es ständig Probleme, weil er andere Kinder einfach beiseite schubst, wenn die gerade ein Spielzeug haben, das er jetzt will. Dabei nutzt er aus, dass er kräftiger ist als andere Kinder in seinem Alter. Einmal hat er sogar einem anderen Kind dabei einen Arm verstaucht und musste deshalb den Kindergarten wechseln. Vor einiger Zeit habe ich mal vorsichtig versucht, die Probleme anzusprechen, immerhin stört das auch die Beziehung zwischen meiner Freundin und mir. Ich bin der Meinung, sie sollte mal zu einem Kinderpsychologen gehen oder eine Erziehungsberatung aufsuchen. Das will sie aber nicht, denn sie meint, das würde sich mit zunehmendem Alter schon auswachsen; ich befürchte aber, dass es eher noch schlimmer wird. Ich werde deshalb wohl mit meiner Freundin Schluss machen. Ich habe einfach keine Lust mehr auf dieses nervige Balg, obwohl es nichts für seine misslungene Erziehung kann. Außerdem möchte ich irgendwann eigene Kinder haben und die sollen nicht mit so etwas als großem Bruder aufwachsen oder selber solche kleinen Monster werden.

Beichthaus.com Beichte #00030587 vom 17.12.2012 um 00:19:24 Uhr (49 Kommentare).

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Gardinen für das Schlafzimmer

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Ignoranz Schamlosigkeit Morallosigkeit Nachbarn Neubrunn

Während meiner Lehrzeit hatte ich eine kleine Wohnung in einem ziemlich abgelegenen Dorf, damit ich nicht immer weit zur Lehrstelle fahren musste. Die Straßen im Dorf waren ziemlich eng, sodass das Haus gegenüber nur vielleicht 3-4 Meter von meinem Haus entfernt war. Vorhänge fand ich immer hässlich, Sex dagegen super, was ich mit meiner Freundin auch reichlich und variationsreich praktiziert habe. Irgendwann sprach mich recht verschämt meine Vermieterin an, dass die Nachbarn von gegenüber einen Sohn hätten, dessen Zimmer auf der anderen Seite der Straße, naja, zu dem meinigem recht nahe wäre. Und, wie soll man sagen, ich mir nicht Vorhänge kaufen wolle. Ich beichte, dass mir das alles ziemlich schnuppe war und ich weitergemacht habe, wie gewohnt ohne Vorhänge. Der Junge war mir egal, die Nachbarn erst recht. Jetzt tut es mir etwas leid.

Beichthaus.com Beichte #00030583 vom 15.12.2012 um 20:58:38 Uhr in Neubrunn (18 Kommentare).

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Facebook offenbart Absichten

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Dummheit Peinlichkeit Internet

Ich (w/26) habe auf einer Party in meinem Bekanntenkreis einen Mann kennengelernt. Wir verstanden uns blendend. Am nächsten Abend machte ich den heutzutage üblichen Schritt und wollte ihn auf Facebook suchen. Während ich fernsah, gab ich seinen Namen in die Facebook App ein. Ich war vom Tatort-Krimi abgelenkt, schlief dann aber dennoch schnell ein. Am nächsten Morgen las ich zu meiner Überraschung Dutzende Nachrichten und amüsierte Kommentare von meinen Freunden. Anstatt das Suchfeld zu benutzen, habe ich seinen Namen auf meiner Wall gepostet. Das war mir so was von peinlich. Ich löschte den Eintrag, aber viele meiner und wahrscheinlich auch seiner Freunde hatten es schon gesehen. Immerhin sind wir jetzt zusammen, vielleicht hatte mein Missgeschick ja doch etwas Gutes.

Beichthaus.com Beichte #00030582 vom 15.12.2012 um 11:22:37 Uhr (6 Kommentare).

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Ausgesetzt in Australien

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Engherzigkeit Dummheit Freunde Urlaub

Ausgesetzt in Australien
Ich (w/19) habe eine große Dummheit begangen. Ich habe wegen eines nichtigen Streits meine beste Freundin verloren.
Ich entschied mich, nach dem Abitur ein Jahr in Australien zu verbringen und bin jetzt seit Anfang August hier. Meine beste Freundin hat sich wegen mir auch dazu durchgerungen, kam aber erst im September hier her. In der Zeit hatte ich mir einen Campervan gekauft und begonnen, zu reisen. Als meine Freundin am Flughafen ankam, habe ich sie abgeholt und wir begannen unser gemeinsames Abenteuer. Alles lief super, wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen. Aber nach einiger Zeit begannen wir, uns auf die Nerven zu gehen und stritten oft, jedoch nie wirklich lange.
Mitte November hatten wir uns mal wieder richtig in den Haaren. Ein kleiner, nichtiger Streit artete aus. Wir waren gerade mitten im Nirgendwo und ich habe sie in einer kleinen Stadt, welche über ein Hostel verfügte, rausgeschmissen. Wir hatten seitdem keinen Kontakt mehr, über einige gemeinsame Freunde konnte ich allerdings in Erfahrung bringen, dass es ihr gut geht, sie mich jetzt aber nie wiedersehen will. Da es mir zu peinlich ist, den Leuten die wahre Geschichte zu erzählen, also durch Dummheit und Egoismus meine beste Freundin verloren zu haben, kennen alle nur eine Lüge, in der ich sie als die Böse hinstelle. Es tut mir unglaublich leid und ich wünschte, ich könnte es ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00030580 vom 14.12.2012 um 13:59:46 Uhr (28 Kommentare).

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Die Rangordnung der Bundeswehr

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Boshaftigkeit Arbeit Zivi & Bund

Es ist fast zwanzig Jahre her. Damals war ich Reserveoffizier und hatte ein Jahr vorher meine aktive Laufbahn beendet. Danach habe ich ein Studium begonnen und dann ereilte mich das Glück, eine Reserveübung machen zu dürfen. Im Klartext: bezahlter Urlaub, zumal ich Semesterferien hatte. Ich sollte meinen direkten Nachfolger in einer reinen Grundausbildungseinheit vertreten, der im Sommer mit seiner Familie schlichtweg Urlaub machen wollte. Gesagt und getan - Seesack in den Kofferraum und losgefahren. Ich habe mich wirklich gefreut. Es war Quartalsbeginn und somit traf ich mit fast 900 neuen Rekruten in der Kaserne ein. Das Alter ging damals bis 27 für die Wehrpflicht. Ich war exakt 27 Jahre alt und kam mit einem alten Audi in Jeans an. Ich parkte auf meinem alten Platz, der nur Offizieren zur Verfügung stand. Ziemlich nahe bei der Einheit, welche ich die nächsten Wochen beglücken wollte. Damit wäre der Seesack nur kurz zu tragen gewesen.

Ich nahm meine Papiere und stieg aus. Ich war noch nicht ganz draußen, da brüllte mich jemand von hinten an. "Das ist nicht Ihr Parkplatz! Fahren Sie sofort zu den Rekrutenparkplätzen!" Es war ein Obermaat (Stabsunteroffizier), der nach meinem Ausscheiden in diese Einheit versetzt wurde. Überall liefen Rekruten in Zivil herum und wurden, verständlicherweise hellhörig. Grundausbildungen haben und hatten ja einen gewissen, aber falschen, Ruf. Da beging ich meinen ersten Fehler. "Na gut", dachte ich. "Das lässt sich später unter vier Augen klären. Aber wenn ich jetzt widerspreche, hat der Neue hier es etwas schwer in diesem Quartal. Also, lass es!" Ich habe dann umgeparkt und wegen der nun langen Wegstrecke nur meine Papiere mitgenommen. Auf dem Weg zum Personaloffizier des Stabes kam ich direkt bei meiner Einheit vorbei. Und so ging ich zuerst in dieses Gebäude, um die alten Ausbilder zu begrüßen. Mit meinen Papieren in der Hand betrat ich das Gebäude und musste an einer langen Reihe von Rekruten vorbei, die sich wegen der Einberufung im Geschäftszimmer zu melden hatten. Wer hatte gerade dort Aufsicht? Natürlich der besagte Obermaat. Natürlich brüllte er mich an, dass ich mich hinten anzustellen habe. Nun kam mein zweiter Fehler. Untergräbst Du nun seine Autorität, dann wird es wirklich ernst, war mein Gedanke. Also habe ich mich hinten angestellt und fast eine Stunde gewartet, bis ich ins Geschäftszimmer durfte.

Der Geschäftszimmerunteroffizier begrüßte mich schlichtweg mit: "Herr Oberleutnant. Schön, Sie wiederzusehen. Wir haben schon gehört, dass Sie Urlaubsvertretung machen." Nur zur Klarstellung: Ich hatte ein wirklich gutes Verhältnis mit den Kameraden dieser Einheit, als ich diese verließ. Ich drehte mich dann um und sah das hochrote Gesicht des besagten Obermaaten. Und nun kam mein schlimmster Fehler. Vor allen Rekruten und den anwesenden Ausbildern habe ich mich hinreißen lassen und ihm meinen Autoschlüssel überreicht. Das geschah mit den lauten Worten: "Sie wissen, wo mein Wagen zu stehen hat. Und mein Seesack ist spätestens in 15 Minuten in meiner Kammer, welche Sie abschließen werden und mir dann die Schlüssel übergeben!" Er hätte diesen Befehl nicht ausführen müssen, weil das so genannte Privatsachen sind. Das war mir in diesem Moment natürlich auch klar, aber ich war so sauer, da konnte ich einfach nicht mehr. Brüllen erzeugt keine Autorität. Man muss als Vorgesetzter das vorleben, was man von den Anderen erwartet. Das erzeugt eine natürliche Autorität, die auch beim Bund weitestgehend akzeptiert wurde. Aber der Obermaat tut mir wirklich leid. Er hatte bei den anderen Ausbildern danach einen schweren Stand. Mir war es zuerst ziemlich egal, da ich nur Urlaub machen wollte. Aber dieser Mann musste noch zwei Jahre dort arbeiten. Während meiner Reserveübung habe ich ihn genauso behandelt, wie alle anderen Ausbilder auch, aber stolz bin ich auf die Geschichte im Nachhinein nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030578 vom 14.12.2012 um 09:01:29 Uhr (19 Kommentare).

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