Mir geht alles auf den Sack

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Aggression Hass Zorn Wien

Mir geht alles auf den Sack. Alles nervt mich, ich könnte wegen jeder Kleinigkeit total ausrasten und alles zusammenschlagen und vernichten. Ich bin zur Zeit in einer beruflichen Weiterbildung. Ich hätte diese Entscheidung lieber nicht getroffen und hätte mein Geld für einen schönen langen Urlaub auf einer mediterranen Insel verschwendet als für diese beschissene Fortbildung, die mir später soweiso nix bringen wird. Ich hasse es, dass mich die Mutter meiner 3 Jahre alten Tochter nicht mehr liebt. Das sie nur von mir nimmt und nichts zurückgibt, sich dann aber aufregt, wenn mir die Fresse platzt. Stadtverkehr geht mir auf die Eier, ich hasse rote Ampeln. Ich hasse Leute die von sich selbst überzeugt sind. Ich hasse Vorlaute Menschen, die einem nicht aussprechen lassen, ich hasse gegen solche Leute meine Wort zu verteidigen. Ich hasse es nicht geliebt zu werden, ich hasse es keine Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich hasse es jedem alles recht machen zu wollen. Ich hasse es nicht ich selbst zu sein. Ich hasse es darüber nachzudenken wer ich bin. Ich hasse es keine Zeit für mich selbst zu haben. Ich hasse meine Eifersucht. Ich sollte einfach jeden verprügeln der Kritik an mir übt. Ich hasse es an Niemandem Kritik zu üben. Ich brauche Selbstbewusstsein. Ich fühle mich wie ein großer Haufen Scheiße, der langsam in der Sonne seinen Gestank verliert. Ich bin ein Nichts! Ich hasse meine Ängste. Ich hasse meine Sexsucht. Ich hasse meine sexuelle Abhängigkeit von der Mutter meines Kindes. Ich hasse es, das sie eine Partyschlampe ist.
Ich hasse mich selbst.

Beichthaus.com Beichte #00027610 vom 11.03.2010 um 16:42:37 Uhr in 1220 Wien (Argonautenstrasse 2) (60 Kommentare).

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Mir ist alles egal

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Ignoranz Gewalt Aggression Engherzigkeit Wien

Mir (m/21/Physikstudent) sind alle Menschen außer meiner kleinen Schwester (12) vollkommen egal. Ich habe keine Emo-Phase oder so, mir waren bisher sogar meine eigenen Eltern völlig egal. Meine Mutter prügelt meinen Vater 3 mal im Jahr ins Krankenhaus (ja, meine MUTTER), und es interessiert mich genau gar nicht. Hat mich noch nie interessiert.
Es ist mir völlig egal was mit all den Menschen die ich kenne (oder auch nicht) passiert, solange es meiner kleinen Schwester gut geht. Für sie würde ich alles tun, sogar sterben. Meine anderen Geschwister - mir scheiß egal. Aber meine kleine Schwester ist für mich eine Göttin, wer ihr etwas antut, der bekommt ohne Umschweife was auf die Fresse. Ich war bisher 3 Jahre lang in psychiatrischer Behandlung weil ich eine 10-Jährige, die meiner kleinen Schwester Schläge angedroht hat, mit einem Schädelbasisbruch und 5 gebrochenen Rippen ins Krankenhaus gebracht hab, aber im Endeffekt hat es nichts gebracht. Es ist mir immer noch scheiß egal, und der Knast hat daran auch nichts geändert. Also beichte ich, dass ich wohl der rücksichtsloseste Mensch überhaupt bin. Ich bin nicht Stolz auf meine Taten, sie jucken mich nur einfach nicht genug, dass ich zu Kratzen beginnen würde.

Beichthaus.com Beichte #00027591 vom 06.03.2010 um 23:55:34 Uhr in Wien (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Der Telefon-Kuss

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Peinlichkeit Ungerechtigkeit Telefon Wien

Der Telefon-Kuss
Ich hatte vor 2 Jahren ein, für die damaligen Verhältnisse, modernes Klapp - Handy. Ich hab dieses auch ca. 1 Jahr benützt und war rundum zufrieden. Neulich hab ich durch Zufall mit einem Freund telefoniert und er meinte spaßeshalber ich solle doch den Kuss am Ende bei ihm weglassen, weil er es ein bisschen Homoerotisch findet. Schlussendlich bin ich dann durch andere Leute draufgekommen, dass das wohl kein Einzelfall war. Ich bin dann draufgekommen dass mein Handy beim zumachen einen komischen Ton gemacht hat, der wie ein "mpfwaah", also wie ein kurzer Kuss geklungen hat. In dem Jahr habe ich komischerweise keine Arbeit gefunden, weil meine potentiellen Chefs geglaubt haben, ich würde sie Küssen. Also, alle die ich telefonisch geküsst habe, es war ein Versehen!

Beichthaus.com Beichte #00027534 vom 18.02.2010 um 16:00:11 Uhr in Wien (55 Kommentare).

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Das d mit dem b verwechselt

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Betrug Lügen Falschheit Schule Kinder Wien

Am Anfang der Volksschule/Grundschule war meine Legasthenie noch stärker ausgeprägt, wodurch ich immer das kleine d mit dem b verwechselte. Jedes mal hat meine geduldige Lehrerin es mit ihrem roten Stift durchgestrichen und richtig drüber geschrieben - und jedes mal habe ich das von mir falsch geschriebene ausradiert (wir durften nur mit Bleistift schreiben) und richtig hingeschrieben, so das es aussah als hätte meine Lehrerin etwas richtiges durchgestrichen und das gleiche darüber geschrieben. Wenn meine Eltern meine Hefte angeschaut haben habe ich immer versucht ihnen zu erklären das meine Lehrerin mich nicht mag. Schon da merkte ich das sie sehr naiv sind, sie haben es mir geglaubt, bei Elternsprechtagen waren sie immer sehr unhöflich zu der besagten Lehrerin. Obwohl ich damals erst 7 Jahre alt war plagt mich seit dem ein schlechtes Gewissen, es tut mir Leid liebe Volksschullehrerin.

Beichthaus.com Beichte #00027359 vom 30.12.2009 um 22:30:59 Uhr in Wien (14 Kommentare).

Gebeichtet von Jessie
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Zuckerbecher

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Diebstahl Habgier Dummheit Wien

Ich (m/42) war damals 12 Jahre alt und kaufte mir ein Eis in einem Café. Ich war damals in meiner Sturm und Drang Phase und stahl wie ein Rabe, aber nur Kleinigkeiten um ein paar Cents (damals Groschen). Die Verkäuferin drehte sich zur Kasse um und ich stahl einen Zuckerbecher mit stark zuckerhaltiger Creme, von Schokolade übergossen und steckte diesen in meine Manteltasche. Niemand bemerkte etwas. Sie gab mir das Wechselgeld, ich nahm es und steckte meine Hand in die Manteltasche und zwei Finger in den Zuckerbecher, dessen klebrige Creme meine Finger badete. Jetzt konnte ich aber die Hand nicht aus der Manteltasche nehmen, in der anderen Hand hatte ich meine Geldbörse und meine Birne muss rot geleuchtet haben vor Peinlichkeit, als mir die Kassierin, weil sie sich irrte noch drei einzelne Schillinge gab und ich mir erst die Börse einstecken musste und sehr umständlich die drei Schilling entgegen nahm. Von dem Zuckerbecher hatte ich auch nicht viel, meine Finger klebten (was ich besonders hasse) als wären sie mit Leim eingecremt worden, der Zuckerbecher versaute mir die Manteltasche und geschmeckt hat er mir auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00027269 vom 29.11.2009 um 17:13:55 Uhr in Wien (15 Kommentare).

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