Models in Badebekleidung

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Neugier Manie Wollust Hamburg

Ich muss jeden Tag mit der S-Bahn zur Uni fahren. Zurzeit ist die ganze Stadt mit Plakaten zugedeckt, auf den Models Badebekleidung präsentieren. Besonders auf Bahnstationen ist es extrem. Da ich oft 10 Minuten auf die nächste Bahn warten muss sind meistens meine […]
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Beichthaus.com Beichte #00029988 vom 10.05.2012 um 20:20:37 Uhr in Hamburg (29 Kommentare).

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Meine erfolgreiche Präsentation

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Arbeit Wien

Ich (m/24) arbeite neben dem Studium als Freelancer bei einer Consulting Firma, für die ich in eher unregelmäßigen Abständen vor versammelter Belegschaft neue Konzepte, Ideen und Änderungsvorschläge für die Webpräsenz des Unternehmens vorstelle. An dem besagten Tag, kurz vor Beginn der Besprechung, trudelte ich fünf Minuten vor dem Besprechungstermin ein, legte meine Garderobe ab, als ein dumpfes und kränkliches Rumoren in meinem Darmtrakt etwas Unvermeidliches ankündigte und mich in Bedrängnis brachte. Hastig, kommentarlos und scheuklappenartig steuerte ich an den bereits Eingetroffenen vorbei, bog um die Ecke und verschwand zum WC. Eine Anmerkung: Die Toilette ähnelt, aufgrund von geringer Größe und kleiner Mitarbeiteranzahl im Unternehmen eher der eines privaten Haushaltes. Nur um zu illustrieren, dass es sich um keine Legebatterie mit Trennwänden handelt.


In Bruchteilen einer Sekunde riss ich meine Hose runter und beförderte bestimmt ein Kilo halbweiche Fäkalladung zum Glück direkt und zielgenau in die Büchse. Nach ein paar Minuten Sitzung wollte ich die Reinigung einleiten, als ich bemerkte, dass es an der Toilette an etwas Wesentlichem mangelte: Toilettenpapier. Ich konnte die Überreste meiner Hausgeburt schlecht in der Ritze verweilen lassen, zumal ich bei der Besprechung im Anschluss Standfestigkeit beweisen musste, also entschloss ich mich für die Notfallvariante. Ich erhob mich in leicht gebückter Haltung und noch immer heruntergelassener Hose von meinem Thron und bewegte mich mit steifem und schleifendem Schrittes Richtung Waschbecken. Ich muss in etwa ausgesehen haben wie Forrest Gump bei seinen ersten Gehversuchen mit Beinschienen. Da stand ich nun vor dem Spiegel und polierte mir bei fließendem Wasser mit meinen bloßen Händen den Mariannengraben (bin Rechtshänder). Sodann reinigte ich mir mit Flüssigseife meine Klogriffel, um den unangenehmen Geruch auf meinen Händen zu beseitigen. Zu meinem Leid musste ich feststellen, dass aus dem Seifenspender nur Wasser kam. Das Chaos war perfekt. An diesem Punkt gab es keinen Notfallplan mehr. Und kein Handtuch. Ich hatte keine Zeit zu verlieren, trocknete meine stinkenden Griffel mit meinem Hosensack (Hände rein und reiben, ähnlich wie beim Taschen-Billard), trat aus dem WC aus, bog um die Ecke und schon stand vor versammelter Mannschaft. Nachdem ich Darmflora bedingt den Begrüßungsprozess bei meiner Ankunft überspringen musste, folgten nun nachholend eine Reihe von Handschlägen. Auch den Geschäftsführern musste ich meine rechte Fäkalpratze hinhalten, mit der ich mir Sekunden zuvor meine Ritze gereinigt habe, ohne sie danach mit Seife zu desinfizieren. Aus dem Augenwinkel des Begrüßungsrituals beobachtete ich die Sekretärin, die wohl den von mir hinterlassenen Verwesungsgeruch in der Toilette war nahm und deswegen mit vorgehaltener Hand und mit Duftspray bewaffnet im WC verschwand.


Grundsätzlich ist mir dieser kleine Ausrutscher egal. Ich habe jedoch daraus gelernt, mich stets vor dem Stuhlgang zu versichern, ob genug Reinigungsutensilien (mindestens ein Handtuch, das im Notfall ja auch als Arschpapier durchgeht) zur Verfügung stehen. Ich bitte jedoch um Vergebung dieser Tat zumindest für diejenigen der begrüßten Leute, die sich während und nach der Besprechung mit Finger-Food mit ihren durch mich übertragenen Scheißfingern die Wanze vollgeschlagen haben und auch jenen Anwesenden, die sich nach Dienstschluss am Weg heim mit den Händen regelmäßig die Fingerkuppen befeuchten, um für mehr Griff beim Umblättern der Zeitung zu sorgen.

Beichthaus.com Beichte #00029980 vom 05.05.2012 um 12:45:44 Uhr in Wien (Margaretengürtel) (28 Kommentare).

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“Folge

Bücher verstecken

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Habgier Selbstsucht Ungerechtigkeit Studentenleben Berlin

Ich (w) beichte, dass ich in der Uni-Bibliothek immer den Stapel Bücher, mit denen ich gerade arbeite, vor dem Verlassen der Bibliothek irgendwo in einem Regal hinter anderen Büchern verstecke, damit ich am nächsten Tag nicht alle Bücher noch mal zusammensuchen muss und damit andere Studenten mir keins davon wegschnappen. So waren in fast den ganzen Semesterferien gewisse Bücher für andere Studenten nicht auffindbar.

Beichthaus.com Beichte #00029926 vom 10.04.2012 um 09:11:18 Uhr in Berlin (Garystr. 39) (31 Kommentare).

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Abgelaufene Ware

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Manie Diebstahl Unreinlichkeit Shopping Wien

Ich habe eine Eigenheit, die nur ganz wenige in meinem Freundeskreis kennen: Wann immer es meine Zeit zulässt, schleiche ich zu den Containern eines bestimmten Supermarktes und nehme mir vom Angebot was ich brauchen und bekommen kann, und das ist oft eine ganze Menge. Sachen, die knapp am Verfallsdatum waren und deshalb in den Müll geworfen wurden, nicht mehr ganz knackfrisches, aber durchaus einwandfreies Obst und Gemüse. Ich habe mir dadurch in den letzten Jahren hunderte an Euros gespart, obwohl ich mir alles auch so gut leisten könnte. Aber man will sich vom extra Ersparten irgendwann mal was Besonderes gönnen - zum Beispiel spare ich schon die längste Zeit auf eine eigene Wohnung, was mein Traum ist. Mein Partner weiß nichts davon. Er hat keine Ahnung, dass ich bei Nacht und Nebel im Müll stöbern gehe, was vorher, als wir noch nicht zusammen wohnten, öfters noch ging. Er hat sich immer nur gewundert über meinen immensen Vorrat an Lebensmitteln, wo zum Teil die Box zerdrückt, angerissen oder die Dinge längst abgelaufen waren. Ich hatte vieles auch in einer geheimen Speisekammer vor ihm versteckt.


Ihm sagte ich, dass ich im Supermarkt extra die Artikel kaufe, die als reduziert gekennzeichnet sind wegen dem knappen Ablaufdatum. Und mittlerweile mach ich das auch wirklich so, denn seit wir zusammen wohnen kann ich meiner Aktivität fast nicht mehr nachgehen. Er hingegen kauft sich immer das Feinste vom Feinsten und besteht darauf, dass alles, was ich kaufe, in der Originalpackung bleibt. Denn ich mogele da gerne mal und fülle Reis, Nudeln etc. in Glas- und Plastikbehälter um. Er sagt, ich esse immer so einen Schweinefraß und wir gehen mittlerweile auch getrennt zum Einkaufen. Das Seltsame ist nur - ich bin überhaupt nie krank. Obwohl er mit Lebensmitteln so wählerisch ist und immer genau aufpasst was er einkauft, bekommt ständig Bauchweh, Durchfall und Grippe.
Er ist überhaupt nicht der Typ, der sparen kann. Auf der einen Seite knauserig bis zum Exzess - für jedes Spülmittel, dass er kauft, oder was auch immer, verlangt er von mir exakt die Hälfte, da kommt er dann mit angekreuzter Einkaufsliste bei mir an. Ich dagegen bin da nicht so - komme mir doch total schäbig dabei vor, ihm wegen 50 Cent nachzulaufen. Geizig ist er allerdings nicht, wenn es darum geht, sich in die Kneipe einen anständig hinter den Bart zu kippen. Das passiert ziemlich regelmäßig einmal die Woche. Sex haben wir seltener als einmal die Woche. Er hat einen stressigen Job und ist dann müde, und wenn er frei hat geht er Bier trinken, nachher hätte er zwar Lust auf Erotik, doch dann will nur sein Geist, aber das Fleisch ist zu schwach.


Wir wollten ein Baby haben, mittlerweile aber habe ich die Hoffnung fast schon aufgegeben. Obwohl wir nicht verhüten passiert seit einem Jahr nichts, ich muss dabei erwähnen dass wir beide schon knapp über 40 sind. Ich habe den Verdacht dass er zeugungsunfähig ist, und ich hab das Thema schon angesprochen dass wir mal zum Arzt gehen sollten. Davon will er nichts wissen. Ihm ist das einfach egal. Ich bin gerade dabei über ein neues Hobby nachzudenken, denn extrem viel Gemeinsamkeit ist in der Beziehung nicht. Es tut mir innerlich weh, denn wir hatten am Anfang viele Pläne. Es gibt so viele Gedanken die er nicht kennt, sie nicht kennen möchte, denn soweit schätze ich ihn ein. So vieles wobei er angewidert die Nase rümpfen würde, wie die Lebensmittelgeschichte zum Beispiel. Es ist Samstag Vormittag, er ist nachts von einem feucht-fröhlichen Abend heimgekommen und schläft sich seinen Kater aus, während draußen die Sonne lacht und die Vögel zwitschern und ich davon träume, mal wieder richtig geliebt zu werden und gerade auch den Eisprung habe - leider völlig umsonst. Wieder eine wertvolle Chance vertan.

Beichthaus.com Beichte #00029900 vom 31.03.2012 um 10:47:42 Uhr in Wien (30 Kommentare).

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“Beichte

Bundestagswahl 2013

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Vandalismus Dummheit Manie Politik

Bundestagswahl 2013
Ich (m/22) verziere in meiner Heimatstadt seit circa 5 Jahren zu jeder sich bietenden Gelegenheit Wahlplakate. Ob nationale, europäische oder regionale Wahl ist mir egal, ich verziere Frau Merkel ebenso gern mit einem Schnauzbart wie einen OB-Kandidaten mit einer Zahnlücke. Neben diesen Klassikern nehme ich auch oft politische oder kulturelle Motive- da bekommt der CDU-Mann mal eben ein Kreuz auf die Stirn, der FDPler Dollarzeichen in die Augen oder ein Linker Hammer und Sichel aufs Hemd. Ich weiß nicht, wie oft ich schon des Nachts Politiker-Fratzen beschmiert habe, aber da ich mir oft ganze Straßenzüge vornehme, in denen an jeder ollen Laterne ein oder zwei solche Pappen hängen, sind 150 bis 200 Plakate keine unrealistische Schätzung. Womöglich waren es sogar mehr. Ich beichte, dass ich inzwischen mehr Spaß denn je an meinem "Hobby" habe und mich schon wie ein Schneekönig auf die Bundestagswahl 2013 freue.

Beichthaus.com Beichte #00029890 vom 26.03.2012 um 22:57:52 Uhr (16 Kommentare).

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