Die angespannte Parkplatzsituation in Berlin-Mitte

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Rache Auto & Co. Berlin

Ich wohne seit 29 Jahren in Berlin-Mitte. Dort ist die Parkplatzsituation ziemlich angespannt. In einer Parklücke stand eine junge Frau mit einem Fahrrad. Sie bat mich darum, nicht dort zu parken, da sie die Lücke für einen Rollstuhlfahrer und sein Auto freihalten würde. Ich machte sie auf die sehr angespannte Parkplatzsituation in der Umgebung aufmerksam und sie wies nochmals darauf hin, dass sie für einen Rollstuhlfahrer den Platz frei halten würde, sie aber aus dem Weg gehen würde, wenn ich darauf bestehen würde. Ich fand einen anderen Parkplatz und war ein paar Minuten später wieder auf der Straße, dieses Mal mit Hund. Ich sah wie der angebliche Rollstuhlfahrer ankam, einparkte und flotten Schrittes mit der jungen Frau im nahegelegenen Park verschwand. Ihr Fahrrad hatte sie an der nächsten Ecke angeschlossen.

Ich war ziemlich sauer. Die Frau hatte mich angelogen und auf mein Mitgefühl für einen benachteiligten Menschen appelliert und dieses dann schamlos ausgenutzt, damit ihr Liebster mit schwäbischen Kennzeichen keinen Parkplatz suchen musste. In der Zwischenzeit hatte mein Hund einen stinkenden Haufen gesetzt, den ich in einer Tüte bei mir trug. Normalerweise steuere ich mit den gefüllten Tüten den nächsten Mülleimer an. Dieses Mal sah ich aber das Fahrrad der Frau. Sie hatte über ihrem Sattel einen hübschen Überzug. Unter diesen habe ich die offene Tüte platziert und platt gedrückt. Am nächsten Morgen war das Fahrrad verschwunden. Der Gedanke wie die Frau besoffen, bekifft oder beides abends auf das Rad gestiegen ist und sich vielleicht irgendwann über den Gestank gewundert hat, lässt mich schmunzeln.

Beichthaus.com Beichte #00041207 vom 22.04.2018 um 12:53:18 Uhr in Berlin (Torstraße) (14 Kommentare).

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Das rote Ferrari-Cabrio vom Chef

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Ignoranz Neid Chef München

Ich (w/26) arbeite in einer Steuerkanzlei im Büro. Alle 14 Tage kommt so ein schmieriger Typ zu Besprechung seiner Geschäfte in unsere Kanzlei. Meistens dauert die Besprechung 30-45 Minuten. Ein widerlicher Typ, Goldkettchen behangen und ein Schmierlappen. Hinter dem Büro ist der Parkplatz, den ich gut einsehen kann. Und da kam er wieder, im Ferrari-Cabrio in rot. Das Auto ist klasse, der Typ passt da aber fast nicht rein. Es war gut bewölkt, aber sehr warm. Er fuhr offen an und ließ das Dach offen. Dann kam er ins Büro, unsympathisch wie immer. Seine Ansage: "Schätzchen, irgendwann darfst mal mitfahren."

Er verschwand im Hinterzimmer bei meinem Chef. Es hat keine 10 Minuten gedauert und aus heiterem Himmel kam ein gewaltiger Wolkenbruch. Bei meinem Chef waren die Fenster zu und die Vorhänge waren auch zu, wegen der Klimaanlage im Büro. Also haben die nichts mitbekommen. Dem Platzregen habe ich so 10 Minuten zugesehen, da flossen viele Liter in das Cabrio. Langsam ging ich den Flur entlang und habe Bescheid gesagt, ich wollte ja noch die Panik erleben. Der Schmierlappen sprang aus dem Sessel und ist zu seinem Sportwagen gerannt. Sein Fluchen und Jammern hat man bis ins Büro gehört. Ich beichte, dass ich Schadenfroh und hinterhältig bin. Ich würde es aber wieder so machen.

Beichthaus.com Beichte #00041202 vom 20.04.2018 um 19:05:54 Uhr in München (17 Kommentare).

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Das etwas andere Sauberkeitsempfinden

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Eitelkeit Aggression Familie

Ich (w/25) habe gerade die Exfreundin meines Bruders zu Besuch. Die beiden sind seit Jahren getrennt, ich bin aber immer mit ihr in Kontakt geblieben. Sie ist zwischenzeitlich umgezogen und jetzt aus beruflichen Gründen für 4 Tage in der Stadt. Da sie sich die Hotelkosten sparen wollte, hat sie mich gefragt, ob sie für die Zeit bei mir unterkommen kann, was ich auch für eine gute Idee hielt, da sie wirklich eine gute Freundin ist. Wir mussten beide arbeiten und haben uns somit nur morgens und abends gesehen, aber das hat mir schon gereicht. Ich muss dazu sagen, ich mag Ordnung und lege sehr viel Wert auf Sauberkeit, allerdings nicht zwanghaft, ich kann auch mal was liegen lassen. Jetzt ist es aber so, dass die Dame sich hier so einiges erlaubt hat, was ich niemals machen würde, wenn ich bei jemandem zu Gast wäre. Ich habe die Wohnung geputzt, bevor sie hergekommen ist, damit sie sich auch wohl fühlt, das hätte ich mir allerdings sparen können, da sie die größte Drecksau ist, die man sich vorstellen kann.

Als sie ankam ging sie direkt mit ihren regennassen Schuhen ins Schlafzimmer durch, um ihren Riesenkoffer abzuladen, beim Abschminken hat sie mein gesamtes Bad eingesaut. Mir ist immer noch nicht klar, wie sie das überhaupt geschafft hat. Wenn ich mich abschminke, sieht das Bad danach aus wie vorher. Beim Zähneputzen hat sie den Spiegel auch vollgesaut. Sie isst auf dem Sofa und krümelt dabei alles voll, sieht es als selbstverständlich an, dass ich ihr hinterher räume, tut wirklich keinen Handschlag. Versteht mich nicht falsch, sie ist mein Gast und soll sich wohl fühlen, aber man kann meines Erachtens zumindest Hilfe anbieten, wenn man sieht, dass der andere nach einem 12-Stunden-Tag abwäscht und aufräumt.

Am ersten Morgen habe ich erstmal ihre halbe Haarpracht aus meiner Dusche fischen müssen, damit ich dann auch duschen konnte. Sie hat ein anderes Sauberkeitsempfinden als ich, ich habe schon damals, als sie mit meinem Bruder zusammen wohnte, ihre Wohnung immer als recht dreckig wahrgenommen, aber wenn man irgendwo zu Gast ist, bemüht man sich doch, möglichst wenig zusätzlichen Aufwand zu erzeugen, mache ich jedenfalls so. Ich musste heute morgen um 5 aufstehen und sie hat mir bis 1 ein Schnitzel ans Ohr gelabert, dass ihr Freund, mit dem sie seit Kurzem zusammen wohnt, so unordentlich und faul im Haushalt wäre, obwohl ich sie mehrmals gebeten habe, mich schlafen zu lassen. Ich habe heute nach der Arbeit die gesamte Wohnung geputzt und aufgeräumt, bin völlig übermüdet und habe dermaßen Aggressionen, dass ich gar nicht weiß, wohin damit. Wenn sie das nächste Mal in der Stadt ist, wird sie wohl ein Hotelzimmer bezahlen müssen, da kriegen die Zimmermädchen wenigstens Geld fürs Hinterherräumen. Ich bewundere es, dass mein reinlicher Bruder es so lange mit ihr in einer Wohnung ausgehalten hat und bitte um Absolution für meine fiesen Gedanken ihr gegenüber. Drecksau.

Beichthaus.com Beichte #00041199 vom 20.04.2018 um 18:09:47 Uhr (11 Kommentare).

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Atypische Neuroleptika meiner Frau

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Zorn Gesundheit Partnerschaft

Ich hasse den Psychiater meiner Frau. Am liebsten würde ich ihn mit seiner eigenen Medizin behandeln. Er ist schuld daran, das sie innerhalb von 8 Monaten über 50 Kilo zugenommen hat, nur noch frigide ist, und wenn ich mal rüber rutsche komplett trocken und alles andere als geil ist.

Zur Vorgeschichte:
Meine Frau (35) nahm bis vor einem Jahr dieses Valium, 1 Tablette pro Tag. Das nahm sie schon seit ihrer Jugend wegen Angststörungen, was aber mit den Tabletten nicht da war. Dann kam der neue Hausarzt auf die Idee, dass sie von dem Zeug abhängig ist und entgiften muss. Das hat sie unter massiven Qualen auch getan. Ich verstand das ganze überhaupt nicht, ihr ging es die ganzen Jahre super und hat sich auch nie beklagt, aber seit diesem Entzug ist sie wie verändert. Sie wurde dann im Anschluss an einen Psychiater überwiesen der ihr Seroquel oder wie der Kack heißt, verschrieben hat. Ab da gings richtig bergab, ich kann kaum noch mit ihr reden, sie frisst (muss ich leider sagen!) sich zu Tode, weil sie dauernd Hunger hat und ist vollkommen antriebslos! Das ist nicht die Frau, die ich kennengelernt habe!

Mit der Zeit habe ich massive Rachegedanken geschmiedet, wie ich es dem Psychiater heimzahlen könnte. Ich stelle mir oft vor, das ich ihm ne ganze Packung von dem Mist, welcher er meiner Frau angedreht hat, zwangsweise zum schlucken gebe und ihm danach die Zähne raushaue und die Barthaare einzeln auszupfe. Ich bitte um Vergebung für meine Rachegedanken, ich bin normal ein ruhiger Mensch, sowas kenne ich nicht von mir! Aber ich werd jeden Tag aggressiver gegen ihn wenn ich mir die Zombie-Tonne (sorry für den Ausdruck), die er aus ihr gemacht hat, ansehen muss. Sie war immer gut drauf, wir konnten prima reden und unternehmen viel, jetzt ist es so, als würde ich ne übergewichtige Gummipuppe zuhause haben.

Beichthaus.com Beichte #00041195 vom 19.04.2018 um 17:48:15 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Aus Sparsamkeit wurde eine Kaufsucht

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Maßlosigkeit Verschwendung Geld Sucht

Seitdem ich durch meine Ausbildung gut verdiene, schmeiße ich mein Geld förmlich zum Fenster raus. Früher konnte ich mir selten Klamotten, Accessoires, Freizeitaktivitäten und Hobbys leisten, heute schlage ich umso öfter zu. Erst letzte Woche habe ich über 200 Euro für Fotozubehör und Accessoires ausgegeben. Fotografie ist ein teures Hobby und die Anschaffung war länger geplant, außerdem benötige ich die Ausrüstung um mich fotografisch weiterzuentwickeln, aber die Ausgaben für Accessoires wären vermeidbar gewesen.

Weiterhin bin ich mit meinem Freund jedes Wochenende Essen, ins Theater und in diverse Ausstellungen gegangen. Leider reise ich auch gerne in andere Städte, was meine Ausgaben zusätzlich nach oben treibt. Auch bei Klamotten kann ich nicht widerstehen, ständig landet ein neues Teil in meinem Kleiderschrank und am Ende freut sich mein Freund, dass ich so schick angezogen bin, was mich dazu animiert immer weiter einzukaufen.

Trotzdem hasse ich meine Kaufsucht, zwar habe ich Geld auf der hohen Kante, aber früher war ich viel sparsamer und bin mit 50 € pro Monat für Kleidung, Ausgehen und Hobbys ausgekommen. Ich bin öfter weite Strecken zu Fuß gegangen und war viel in der Natur, um Kosten für Fahrkarten zu vermeiden. Fühle mich schlecht, weil es so viele arme Menschen gibt und ich mir im Gegensatz zu Ihnen viele Bedürfnisse erfüllen kann. Um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen, werde ich in den nächsten Tagen ausmisten und Kleidung an wohltätige Zwecke spenden. Hoffentlich bekomme ich diese Kaufsucht wieder in den Griff und hoffentlich kommt bald das nächste Gehalt, welches einzig und allein in den Urlaub mit meinen Freund fließen wird.

Beichthaus.com Beichte #00041189 vom 16.04.2018 um 18:42:58 Uhr (6 Kommentare).

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