Frührente mit 40

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Verzweiflung Peinlichkeit Arbeit Gesundheit

Nächsten Monat werde ich vierzig und plane, in Frührente zu gehen. Zahlreiche ambulante und stationäre Therapien sowie Medikamente haben meine psychische Erkrankung nicht verschwinden lassen und ich halte mich für nicht mehr arbeitsfähig, da ich in meiner Verfassung keine Verantwortung mehr für meine berufliche Tätigkeit übernehmen kann. Jetzt hoffe ich, dass die Anträge und Gutachten entsprechend positiv für mich ausfallen, um nach Jahren des Kämpfens endlich zur Ruhe zu finden. Niemand aus meinem Umfeld weiß bisher davon. Ganz einfach, weil ich noch so jung bin und mich irgendwie dafür schäme, sozusagen aussteigen zu wollen, während die meisten Menschen bis weit über sechzig arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00041131 vom 02.04.2018 um 08:40:55 Uhr (9 Kommentare).

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Was macht man mit verdorbenem Fleisch?

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Ekel Tiere Brandenburg

Meine Mutter war eine schlechte Hausfrau. Als ich 13 war, lag sie im Krankenhaus und Oma kam, um den Haushalt auf Vordermann zu bringen. Wir hatten eine große Gefriertruhe, voll mit jahrealtem, unbeschrifteten Fleisch. Oma sagte, das müsse weg, aber nun war guter Rat teuer. In ďer Mülltonne wäre es aufgetaut und hätte gestunken. Schließlich hatte ich eine Idee. Wir ließen das Zeug so weit antauen, dass wir die Gefrierbeutel entfernen könnten, füllten das Fleisch in Wäschewannen und kippten diese im nahen Wald aus. Als ich anderntags nachsehen ging, war nichts mehr da. Ich hoffe, die Füchse und Wildschweine haben es vertragen und bekamen keine Probleme im Magen- und Darmtrakt.

Beichthaus.com Beichte #00041129 vom 01.04.2018 um 21:08:33 Uhr in Brandenburg (9 Kommentare).

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Hundeentführung in der WG

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Ungerechtigkeit Tiere WG Berlin

Ich (m/24) muss mir etwas von der Seele schreiben, was ich auch nach einem halben Jahr noch bereue. Es fing damit an, dass sich mein Mitbewohner (24) einen Hund gekauft hat, zuerst hatte ich damit kein Problem, nach einiger Zeit wurde es jedoch unerträglich. Die Wohnung stank, überall lagen Hundehaare und der Hund war laut. Ich habe natürlich versucht, mit meinem Mitbewohner zu reden, aber er wollte nicht zuhören, da er seinen Hund trotz allem mochte.

Ich wurde immer frustrierter, weshalb ich, nachdem der Hund wieder einmal meine Nerven strapazierte, auf eine Idee kam. Mein Mitbewohner arbeitet in einem Krankenhaus, ich wusste, wann er Nachtschicht hatte. Um nicht aufzufallen, erzählte ich ihm einige Wochen vorher, dass ich meine Verwandten, die noch in Japan leben, besuchen wollte. Um glaubhaft zu wirken, verließ ich die Wohnung am Tag meiner erfundenen Abreise mit gepackten Koffern. In Wirklichkeit fuhr ich zu meinem Bruder, der eingeweiht war.

Nachdem ich sicher war, dass mein Mitbewohner zur Arbeit gegangen war, fuhren wir im Schutze der Nacht zu meiner Wohnung, um den Hund zu entführen. Am nächsten Tag brachten wir ihn in ein Tierheim. Als ich von meiner erfundenen Reise zurückkehrte, war mein Mitbewohner völlig aufgelöst, da der Hund weg war. Er gab sich die Schuld, weil er das Fenster in seinem Zimmer offen gelassen hatte, um zu lüften. Er glaubte, der Hund wäre weggelaufen, was nicht schwer wäre, da wir im Erdgeschoss wohnen.

Ich spielte den Ahnungslosen und tat so, als würde ich das Tier vermissen. Glücklicherweise hat er sich keinen neuen Hund gekauft, jedoch habe ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, wenn mein Mitbewohner von seinem Hund erzählt und dann traurig guckt. Ich bin zu feige, um nach so langer Zeit die Wahrheit zu erzählen. Ich hoffe, der Hund hat ein glückliches, neues Zuhause gefunden. Hiermit bitte ich um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00041128 vom 01.04.2018 um 18:19:20 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

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Heiße, rauchende Frauen!

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Fetisch Masturbation Begehrlichkeit Konstanz

Ich (m/38) muss euch heute zu meinem Smoking Fetish etwas berichten. Der besteht darin, dass ich total auf rauchende Frauen bzw. Mädels stehe. Ich liebe es, sie beim Rauchen zu beobachten, wie sie genüsslich oder auch heftig an ihrer Zigarette ziehen und dann entspannt […]
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Beichthaus.com Beichte #00041119 vom 28.03.2018 um 17:02:12 Uhr in Konstanz (7 Kommentare).

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Ist Schreiben schon Fremdgehen?

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Fremdgehen Falschheit Partnerschaft Lügen

Ich (m/45) bin seit 17 Jahren in einer Beziehung mit einer sieben Jahre älteren Frau. Sie ist attraktiv, liebevoll und hat mir immer absolut vertraut. Sie lässt mir meine Freiheiten, wie mit Kollegen feiern zu gehen oder auch mit Freunden 2-3 Mal im Jahr in Kurzurlaub zu fahren. Da bestand immer absolutes Vertrauen auf beiden Seiten. Jetzt habe ich zwar in meinen Augen nichts wirklich Schlimmes gemacht, aber sie anscheinend doch total verletzt. Ich bin nicht wirklich fremdgegangen und habe noch nicht einmal fremdgeknutscht. Allerdings mit einer Feierbekanntschaft über sechs Monate per WhatsApp geschrieben - halt schon sexuell gerichtet. Zum Beispiel, dass ich gerne mal mit meiner Zunge zwischen ihren Beinen hochwanden möchte. So Zeug in der Richtung halt. Habe die Bekanntschaft mit Beauty angeredet. Ich weiß selbst nicht mal genau, warum ich das gemacht habe - an echtes Fremdgehen denke ich nicht. Hat wohl meinem Ego gutgetan. Nun klar, kam es wie es musste und meine Partnerin hat gemerkt, dass ich öfter (heimlich) geschrieben habe und mich direkt angesprochen, ob da was mit ner anderen läuft. Großes Hin und Her und sie hat darauf gedrängt, dass ich ihr den Chat zeige, da sie mir sonst nie mehr vertrauen könnte. Das habe ich gemacht und war schon megapeinlich, allerdings war das doch nur blödes Geschreibe und ich würde sie nie echt betrügen.

Wir haben dann lange gesprochen und ich habe immer wieder beteuert, dass es nur ein Ego polieren und wirklich dumm war, die Nummern auszutauschen und zu schreiben. Sie wollte dann versuchen es zu vergessen, sagte aber auch, dass ihr Vertrauen erstmal erschüttert ist und sie bestimmt lange braucht, damit es wiederkommt. Für sie war das schon eine Form von Betrug, halt auf emotionaler Ebene. Ich merke auch, wie sie immer noch sehr misstrauisch ist und mich oft beobachtet und auch aufs Handy schielt. "Aufgeflogen" bin ich Anfang Januar. Ende Februar war ich dann wieder mit Kollegen im Kurzurlaub übers Wochenende und ja - ich habe dort eine tolle Frau aus Frankreich kennengelernt, wir haben uns super unterhalten und wieder Nummern ausgetauscht und mit ihr geschrieben. Aber auch hier lief sonst nichts. Da ich die letzten Tage den Eindruck hatte, dass meine Partnerin mich irgendwie intensiver beobachtet, habe ich den Chat zur Sicherheit gelöscht. Ist es denn echt so schlimm, ein wenig mit einer anderen Frau zu schreiben? Sehen Frauen das echt so eng und schon als Betrug an?! Wie gesagt, gibt mir das einfach einen kleinen Kick und ich will ja sonst gar nichts von den Frauen. Auf jeden Fall merke ich, dass meine Partnerin mir noch nicht wieder vertraut. Ich habe mir jetzt vorgenommen, keine Nummern mehr mit anderen Frauen zu tauschen und hoffe, ich bleibe da konsequent.

Beichthaus.com Beichte #00041110 vom 27.03.2018 um 16:55:01 Uhr (19 Kommentare).

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