Doktor in Psychologie

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Dummheit Verzweiflung Neugier Wissenschaft Borchen

Ich beichte, dass ich das Wort "Psychologie" - und alle davon abgeleiteten Komposita oder Stammvariationen - nicht aussprechen kann. Bei mir hört sich das immer wie "Züchologie" an, weswegen mich oft alle verlachen. Ich bin eine 45-jährige Allgemeinmedizinerin und sollte das wirklich können. Es muss ein psychosomatisches Problem sein!

Beichthaus.com Beichte #00040628 vom 09.11.2017 um 23:29:23 Uhr in Borchen (Mecklenburger Weg) (11 Kommentare).

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Nachhaltig und verantwortungsbewusst leben!

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Verschwendung Maßlosigkeit Gießen

Ich verurteile unseren maßlosen Lebensstil und die daraus resultierenden Folgen aufs Schärfste. Bei meinem Konsum achte ich auf für mich vertretbare Produkte, indem ich bewusst regional, bio und fair-trade einkaufe. Bei Dienstleistungen gebe ich immer großzügig Trinkgeld und versuche so eine Vorbildfunktion zu erfüllen, bzw. Andere zu inspirieren. Ich kaufe nur Dinge, die ich wirklich brauche, zahle freiwillig mehr und trotz eines normalen Einkommens habe ich immer noch mehr als genug finanzielle Mittel über. Doch eine Sache kann ich einfach nicht abstellen: Wenn ich zum täglichen Stuhlgang ansetze, lege ich immer drei Blatt Toilettenpapier auf die Wasseroberfläche des WC. Ich mag es einfach nicht, wenn das Wasser hochspritzt und mich trifft. Auf diese Weise habe ich inzwischen eine beachtliche Anzahl von Toilettenpapier verschwendet. Das geht nicht mit meiner Auffassung eines verantwortungsbewussten Lebens konform. Ich bitte um Absolution für die verschwendeten Ressourcen und für meine Doppelmoral.

Beichthaus.com Beichte #00040622 vom 08.11.2017 um 23:03:08 Uhr in Gießen (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schleicher im Supermarkt

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Aggression Ignoranz Gesellschaft München

Wer kennt sie nicht, diese Supermarkt-Schleicher. Sie schleichen mit ihren prall gefüllten Einkaufswagen langsam die Gänge Richtung Kasse (vor allem bei den beiden großen Disountern) entlang, um noch ausgiebig die Sachen auf den Angebotsflächen zu studieren. Sobald sie einen Kunden wie mich erspähen, der vor allem in der Mittagspause, höchstens zwei bis drei Sachen in der Hand hat, geben sie Vollgas und schieben ihre Wägen mit bangen Blicken in meine Richtung schnellstmöglich zur Kasse. Und das nur, um ja noch vor mir an der Kasse ihren Monatseinkauf aufs Band zu legen. Ich hasse solche Leute. Ganz gerne mag ich auch diejenigen die mit ihrem vollem Einkaufswagen direkt vor mir am Band stehen, mich dann anschauen und dann genüsslich das Ausladen anfangen. Auf Nachfragen, ob man denn freundlicherweise vorgelassen werden könnte, kommt meistens ein Spruch wie: "Ich habe ja meine Zeit nicht gestohlen." Trotz all dieser Idioten lasse ich immer Leute vor, die augenscheinlich nur wenig Zeit haben oder ihre zwei Wurstsemmeln schnell bezahlen wollen, damit nicht noch mehr Leute den Glauben an die Menschheit verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00040603 vom 06.11.2017 um 08:45:11 Uhr in München (11 Kommentare).

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Mein heißer Anime-Schwarm

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Begehrlichkeit Fetisch Peinlichkeit Hamburg

Neben meinem Studium passe ich (w/20) auf die Kinder meiner netten Nachbarn auf, wenn diese etwas ohne die Kinder unternehmen möchten. Vor zwei Wochen sollte ich einen Abend lang auf die zwei Mädchen (zehn und drei Jahre alt) aufpassen, während die Eltern ein Restaurant […]
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Beichthaus.com Beichte #00040593 vom 04.11.2017 um 18:17:09 Uhr in Hamburg (8 Kommentare).

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Wie viele Patienten pro Pflegekraft im Krankenhaus?

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Feigheit Gesundheit Arbeit Wien

Ich (m/24) arbeite im Krankenhaus als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Arbeit die ich mache ist für die Patienten lebenswichtig, da ich zur Notfallstation gehöre. Leider wird nicht auf das Personal geachtet, wir haben oft über 14 Aufnahmen in der Nacht, sind aber nur zwei Pflegepersonen. Nebenbei noch Kontrollgänge, Infusionen, Patientenglocke, Körperpflege und Inkontinenzmaterialien​ wechseln. Leider wird dies nicht gesehen, wir arbeiten uns selbst kaputt, nur damit es anderen gut geht, leider achten wir zu wenig auf uns. Die Regierung will weiter einsparen an Personal, wie sollte das enden?

Wir haben jetzt schon eine der höchsten Patientenstände pro Pflegeperson (1 zu 13) in der nacht oft bis zu 1 zu 40. Ich beichte hiermit, dass ich bald nicht mehr kann. Oft denke ich darüber nach, welchen Unfall ich haben könnte, der schlimm genug ist, damit ich nicht mehr arbeiten muss, aber nicht zu schwer ist, damit ich bleibende Schäden davon trage. Ich weiß, ihr sagt, wechsle doch. Habe ich schon drei Mal! Jedoch ist es überall dasselbe. Ich glaube, wenn es so weitergeht, bricht das alles zusammen. Leider sehen viele Patienten nicht die Arbeit, die dahinter steckt, auch dass die Freundlichkeit verschwindet. Man hört kaum ein Danke, es ist alles selbstverständlich. Jedoch weiß die Schwester oft mehr als der Arzt und hat somit schon viele Diagnosen gestellt und den Patienten das Leben gerettet, da der Arzt ihn nicht gesehen hat. Vom Gehalt brauchen wir gar nicht reden, das ist unterirdisch. Andere Berufe, die diese Verantwortung nicht haben, werden weitaus höher entlohnt. Es ist traurig, wie wenig die Gesundheit eines Menschen wert ist, vor allem die der Pflegepersonen. Wacht bitte mal auf! Mehr Personal, mehr Zeit für den Patienten, mehr Gehalt.

Beichthaus.com Beichte #00040590 vom 04.11.2017 um 00:07:14 Uhr in Wien (8 Kommentare).

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