Vergewaltiger auf freiem Fuß

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Missbrauch Gewalt Feigheit Verzweiflung

Als ich acht Jahre alt war, wurde ich vom besten Freund meines Vaters vergewaltigt. Er hat zu mir gesagt, wenn ich es niemandem erzählen würde, bekäme ich Süßigkeiten. Am nächsten Tag habe ich es einer unreifen Freundin erzählt. Sie hat mich ausgelacht. Weil wir kurze Zeit später sehr weit weg gezogen sind, habe ich es niemandem mehr erzählt - auch nicht meinen Eltern. Ich habe mich geschämt. Mich haben Albträume geplagt. Ich habe geträumt, dass mein Vater mich vergewaltigt, ich konnte eine Woche nicht mit ihm reden und bei jedem Körperkontakt bin ich zusammengezuckt. Nach sieben Jahren, als meine Eltern sich haben scheiden lassen, habe ich mich entschlossen, es meinem Vater zu erzählen. Er ist ausgerastet und hat mich gefragt, wieso ich es nicht schon viel früher gesagt habe. Er ist wieder zurückgefahren, um ihn umzubringen. Aber es hat sich dann herumgesprochen, dass mein Vater kommt und der Täter hat sich bei seiner Schwester in einer anderen Stadt versteckt. Ein Jahr darauf habe ich es meiner Mutter erzählt, sie weinte mehr als ich. Sie sagte, dass er auch sie versucht hat zu vergewaltigen, aber sie hat ihm so in die Eier getreten, dass er weggelaufen ist. Bei meiner Mutter ist es so, wenn sie Stress hat, schlägt es ihr sofort auf den Magen. Vor zwei Jahren hat ihr ein Arzt an ihrem Geburtstag gesagt, dass sie Magenkrebs hat. Ich mache mir immer noch Vorwürfe, wieso ich es ihr erzählt habe. Sie sagte einmal zu mir, sie würde jede Nacht um mich weinen.
Es tut mir so leid!

Ich habe den Täter, seitdem es passiert ist, nie wieder gesehen. Ich habe vergessen, wie er aussieht, vielleicht ist es auch besser so. Ich wollte mich immer an ihm rächen. Ich wollte ihn selbst finden und erschießen. Er hat mein Leben zerstört! Ich habe lange gebraucht, um zu merken dass Sex auch Spaß machen kann. Trotzdem habe ich Hemmungen. Meine Ex-Freunde meinten, ich wäre prüde und verschlossen. Es fällt mir schwer, jemandem zu vertrauen. Ich will nicht eingebildet klingen, aber ich sehe wirklich gut aus, aber einen Partner habe ich dennoch nicht. Mittlerweile mit 25 Jahren, denke ich, dass das Leben ihn selber bestraft. Das Einzige, was ich von ihm noch gehört habe, ist, dass er ein geistig behindertes Mädchen geschwängert hat und übler Alki ist. Nur zu schade, dass ich es nicht schon früher gesagt habe und er für das, was er getan hat, nicht bestraft werden konnte. Der Gedanke, dass ein Kindervergewaltiger irgendwo frei rum läuft, macht mich krank und wütend!

Beichthaus.com Beichte #00026390 vom 28.05.2009 um 20:38:52 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von Rumkugel
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Das Glasboot

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Peinlichkeit Waghalsigkeit Ernährung Dominikanische Republik

Das Glasboot
Wir waren mit Freunden mal in der Dominikanische Republik und das Essen ist dort ja bekanntermaßen alles andere als magenfreundlich. Das war mir aber egal, ich habe mir tagelang schön Salat mit Cocktailsoße und Getränke mit Eiswürfeln reingezogen. Die Rache sollte folgen. Wir sind dann eines schönen Tages mit einem Glasboot zum schnorcheln gefahren und schon auf der Hinfahrt verspürte ich ein ungutes Grummeln im Gedärm. Die Schnorchelaktion war zum Glück schnell vorbei, ich dachte schon, dass ich da auf die Korallen kacken müsste. Aber als wir dann im Boot saßen, konnte ich einfach nicht mehr. Ich hab nur "Stop the boat!" geschrien, bin aus voller Fahrt über Bord gehüpft und hab tierisch ins Wasser gedönert - das unglaublich peinliche war dabei natürlich, dass das Boot voller Franzosen war, die sich über mich kaputtgelacht haben und neben mir saßen meine besten Freunde und auch meine Freundin. Die haben mir später nur noch gestanden, dass sie krampfhaft versucht haben, nicht auf den Glasboden zu schauen, unter dem die "Goldfische" vermutlich vorbeigepaddelt sind. Das ganze ist mir auch nicht nur einmal passiert, auf der Heimfahrt musste ich nochmal über Bord und die Fische füttern. Am nächsten Tag hab ich dann am Strand den Glasbootkapitän gesehen wie er winkend und lachend an mir vorbeigefahren ist - vermutlich erzählen sie sich die Geschichte von dem "Crazy German" noch heute.

Beichthaus.com Beichte #00026389 vom 28.05.2009 um 19:26:08 Uhr in Dominikanische Republik (27 Kommentare).

Gebeichtet von Kerberos
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Demolierte Küche

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Aggression Vandalismus WG Saarbrücken

Gestern hatte ich (m/23) einen Wutanfall. Bereits am Morgen musste ich die ganze Küche unserer Wohngemeinschaft sauber machen, und den Geschirrspüler ausräumen. Danach ging ich raus, und kehrte am Nachmittag wieder heim. Es war niemand zu Hause, und ich ging in die Küche, um mir ein Eis zu holen. Doch ich erschrak, als ich sah, dass alles voller Abfall war. Der Herd war voller Dreck, und auch sonst lagen viele Verpackungen herum. Just in diesem Moment läutete der Geschirrspüler - er war wieder fertig. Ich wusste nicht, wieso er schon wieder voll war. Ich wurde derart wütend, dass ich das untere Wägelchen des Geschirrspülers nahm, und gegen die Wand schleuderte. Das reichte noch nicht, und ich trat mehrfach auf Schränke und andere Gegenstände in der Küche ein. Einen Mixer habe ich sogar kaputtgekickt, was mir ziemlich leidtut, da das Teil etwa 140 Euro gekostet hat. Jetzt sitze ich in meinem Zimmer und weiß echt nicht, wie ich das ganze meinen Mitbewohnern klar machen soll, Mann o Mann!

Beichthaus.com Beichte #00026388 vom 28.05.2009 um 18:37:35 Uhr in Saarbrücken (13 Kommentare).

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Miggi und Biggi

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Lügen Falschheit Tod Tiere

Miggi und Biggi
Als unsere zwei Kinder klein waren, hatten wir noch zwei süße Mäuse. Miggi und Biggi. Sie standen immer auf dem Balkon und befanden sich in einem Glaskasten, welchen wir, damit die Mäuse nicht abhauen, immer halb mit einer Glasscheibe zugedeckt hatten. Im Hochsommer haben die dummen Viecher allerdings die Glasscheibe zugeschoben. Es war kein schöner Anblick, als ich nachmittags die Mäuse füttern wollte. Wir haben den Kids natürlich erzählt, dass sie die Glasscheibe aufgeschoben haben und dann in die große weite Welt geflüchtet sind. Die Kinder haben somit den Verlust besser verkraftet. Entschuldigt bitte diese Lüge. Jetzt fühle ich mich besser!

Beichthaus.com Beichte #00026387 vom 28.05.2009 um 18:35:58 Uhr (10 Kommentare).

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Ich stalke meinen Freund!

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Eifersucht Misstrauen Neugier Partnerschaft Internet

Ich kenne die Passwörter meines Freundes und logge mich regelmäßig in sämtliche seiner Internet-Accounts ein, um zu sehen, ob er anderen Frauen schreibt, auf welchen Profilen er sich rumtreibt und ob er hinter meinem Rücken etwas treibt, wovon ich nichts weiß. Außerdem checke ich regelmäßig den Verlauf unserer Internet-Browser, um zu sehen, auf welchen Seiten er gesurft ist, da er sich auch gerne Pornos anschaut. Ich habe einfach eine wahnsinnige Angst davor, dass er mich nicht genug liebt und ich ihn verlieren könnte. Ich habe auch schon das eine oder andere Mal entdeckt, dass er sich beispielsweise gerne Profile von Frauen ansieht und es macht mich rasend. Aber da ich es ja heimlich getan habe, kann ich ihn nicht darauf ansprechen. Es ist wie eine Sucht. Ich kann vor lauter Eifersucht nicht damit aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00026386 vom 28.05.2009 um 14:43:39 Uhr (29 Kommentare).

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