Unnütze Anrufe beim Amt

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Aggression Hass Zorn Arbeit Gesellschaft

Ich (w/22) arbeite in einer Verwaltung. In meinem Büro befindet sich unter anderem die Telefonzentrale. Und ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte, wenn mir täglich verbal die unfassbar maßlose Dummheit der Menschen entgegengebracht wird. Leute, die nichts zu tun haben und sich denken: Ruf ich mal beim Amt an. Leute, die so gut wie tot sind, sich aber trotzdem noch über herabhängende Zweige vom Nachbarn beschweren müssen - da könnte ich ausrasten! Und jedes Mal freundlich zu bleiben, fällt mir so unglaublich schwer. Teilweise würde ich manchmal gern meinen Status ausnutzen, die Adresse der Leute in unserem System raussuchen, hinfahren und den Leuten, bis ich nicht mehr kann, ins Gesicht schlagen und sie fragen, warum um Gottes Willen sie so dumm sind.

Ich meine, wie kann man am selben Tag zehn Mal wegen der gleichen unwichtigen beschissenen Sache anrufen, obwohl man die Antwort von mir bereits gesagt, diktiert und zugesandt bekommen hat? Genauso hasse ich aber auch meine Kollegen. Versteht mich nicht falsch, oberflächlich verstehe ich mich mit den meisten recht gut, aber das sind genau die, die man mit dem Beamtentum verbindet. Faul, kackunfreundlich (zu den Bürgern) und rechthaberisch. Zum Kotzen! Vor allem jeden fucking Freitag drei Milliarden mal "schönes Wochenende" und "was machen Sie denn am Wochenende?" anhören zu müssen - das geht euch einen verdammten Scheißdreck an und umso weniger interessiert es mich, was ihr macht! Das musste ich einfach mal loswerden. Das sind die Gedanken, die ich jeden beschissenen Tag auf der Arbeit mit einem Lächeln runterschlucken muss.

Beichthaus.com Beichte #00026400 vom 29.05.2009 um 15:35:10 Uhr (14 Kommentare).

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Mit dem Pornoheftchen erwischt

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Diebstahl Waghalsigkeit Frankfurt

Ich (m/24) war als Kind eigentlich recht ruhig und immer in mich gekehrt. Ich habe andere Kinder gemieden, weil sie mir zu kindisch waren und nur blödes Zeug im Kopf hatten. Nun möchte ich den Anfang von vielen Sünden beichten. Als ich 13 oder 14 Jahre alt war, habe ich geklaut wie ein Rabe. Nicht irgendwelchen belanglosen Sachen, nein, ich habe gleich groß angefangen und Videospiele samt Schutzhülle geklaut. Früher bin ich in einen Laden rein und habe mir ein x-beliebiges Spiel geschnappt, natürlich konnte ich die Plastikhülle nicht im Kaufhaus aufbrechen, also habe ich sie einfach über diesen Sensor drüber gehoben. Es war wirklich kinderleicht. Komischerweise hat mich auch nie jemand erwischt. Die Spiele waren mir egal, ich wollte nur ein bisschen Aufregung in mein Leben bringen. Ich hatte ja keine Spielekonsole oder PC. Die Spiele habe ich einfach weiter verschenkt. Später habe ich die Spiele ohne Schutzhülle geklaut, weil ich zuvor bei einem Praktikum einen Schlüssel zum Öffnen dieser Hüllen ergaunern konnte. Es blieb nicht bei den Spielen, damals, bei einer Lebensmittelkette mit zwei Buchstaben, habe ich meistens wöchentlich einen Rucksack voll Zigaretten geklaut. Bin einfach hin, habe den Trubel und er Kasse genutzt und den Rucksack aufgemacht. Das ging natürlich nur, wenn sonst keiner hinter mir war. In der Schule wurde ich endlich mal bewundert. Jetzt tut mir das natürlich leid, und seit ich erwischt wurde, wie ich eine Penthouse klaute - das war so mir 16 Jahren - habe ich aufgehört. Heute schäme ich mich dafür, dass ich wegen ein paar falscher Freunde solchen Schaden angerichtet habe.

Beichthaus.com Beichte #00026399 vom 29.05.2009 um 15:08:21 Uhr in Frankfurt (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Schweinenase

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Rache Boshaftigkeit Schule Wuppertal

Meine Schweinenase
Als ich 14 Jahre alt war, war ich ganz doll in einen Jungen verliebt. Ich erzählte einem Klassenkameraden davon, da er ihn sehr gut kannte. Er wollte natürlich versuchen, dass wir zusammen kommen und erzählte ihm davon. Leider fand er mich gar nicht toll und meinte, ich hätte eine Schweinenase und mein Vater wäre bestimmt Metzger! Naja, ich habe nicht wirklich eine Schweinenase, ich mag mich, aber zu seinem Pech ist mein Vater Metzger! Ich war natürlich sehr gekränkt und habe das einfach abends meinem Dad erzählt. Dieser war schon immer zu Spaß aufgelegt und meinte: "Dem zeigen wir mal, was eine Schweinenase ist! Komm morgen vor der Schule zu mir in die Metzgerei und wir regeln das!" Gesagt, getan...

Was jetzt kommt, lässt mich noch heute, 10 Jahre danach schmunzeln. Ich ging am nächsten Morgen in die Metzgerei und mein Dad hatte schon eine wunderschöne, frische Schweinenase bereitgelegt! Diese habe ich dann noch hübsch mit einer roten Schleife verziert und nett verpackt. In der Schule angekommen, habe ich dann den Jungen aufgesucht. Ich sagte zu ihm: "Hier ist ein Geschenk für dich, mein kostbarstes Stück" Er sagte: "Wie, jetzt? Dein Herz?"
Innerlich musste ich schon lachen, aber dann sagte ich: "Ne, ne, pack einfach mal aus, du wirst staunen!" Ich übergab es ihm und er packte aus! Sein Gesichtsausdruck war einfach zum Schreien. Ja, er schrie auch und ließ das gute Stück fallen und rannte, so schnell ihn seine Beine tragen konnten. Seitdem ist er mir immer aus dem Weg gegangen und hat auch nie wieder was dazu gesagt. Die Schweinenase hat dann übrigens der Hund eines Lehrers zum Futtern bekommen. Der war wohl dankbarer.

Beichthaus.com Beichte #00026398 vom 29.05.2009 um 13:30:53 Uhr in Wuppertal (20 Kommentare).

Gebeichtet von Woomi
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Lügen im Außendienst

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Betrug Lügen Arbeit Telefon

Ich habe mal im Außendienst für eine Telefongesellschaft gearbeitet. Mein Chef hat uns sozusagen dazu gezwungen, Leute zu belügen, zu betrügen und wenn sie eigentlich nur den Tarif wechseln wollten, haben sie einen neuen Anschluss bekommen. Ich weiß, es ist richtig scheiße und ich warne euch - passt gerade bei Handy und auch Festnetzverträgen auf, ihr werdet so schnell über den Tisch gezogen. Auf jeden Fall habe ich da gearbeitet, weil ich gerade nichts anderes gefunden habe, nicht arbeitslos sein wollte und zudem auch noch schwanger war. Mein Chef hat um 21 Uhr gesagt, es wird erst Feierabend gemacht, wenn jeder mindestens einen Auftrag hat. Ich bin nach zwei Wochen Schikane und Stress gegangen. Also entschuldige ich mich bei den wenigen Leuten, denen ich etwas verkauft und sie dabei angelogen habe. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00026397 vom 29.05.2009 um 10:34:43 Uhr (6 Kommentare).

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Die Leckereien dieser Welt

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Völlerei Manie Ernährung

Ich bilde mir ein, dass ich zu dick bin, obschon ich (m/181/74) es objektiv keinesfalls bin. Nachdem ich das Rauchen und Trinken aufgegeben, habe ich jedoch schwer zugenommen (86). Nach etlichen Diät-Versuchen habe ich festgestellt, dass Rauchen und Trinken mich vom Essen-Kochen und somit vom Zunehmen abhalten. Heute bin ich wieder halbwegs in Form (80). Allerdings war ich um einiges fitter, als ich nicht rauchte und trank. Moderner Großstadt-Lifestyle ist ungesund, und ich würde am liebsten auf einem Bauernhof leben, dick sein und den ganzen Tag mit Freude kochen, essen und einen Scheiß darauf geben. Natürlich könnte ich auch Sport treiben, aber das ist doch nun wirklich der größte Unsinn. Nach drei Monaten im Studio war ich bereit sämtliche Sporttreibenden, sich im Kreis drehenden, zu ermorden. Warum? Weil sie dieses unauslöschlich neurotische Dauergrinsen in der Fresse haben. Das, finde ich zumindest, ist noch ungesünder als das bisschen Rauchen und Wein am Abend. Außerdem können die alle nicht kochen und genießen. Es sei denn, sie machen sich "einen leckeren Salat" oder "Pute auf Reis mit einer superleckeren Soße", was so viel heißt wie Wasser auf Wasser mit Wasser.

Ich hingegen möchte Parmaschinken und Reggiano mit Mozzarella, dazu einige scharfe Blätter essiglastigen Rucola, leicht gesalzene Tomaten und Basilikum mit einem Tropfen Olivenöl, Pasta mit Bolognese, hausgemachte Pizza mit allem darauf und Doppelkäse, Speckpfläumchen, Gambas im Knoblauchbad, einen herrlichen Lammrücken, Blätterteig mit eingebackenem Feta und Spinat, Kalbsfilet mit auch mal (selbst gemachten) Pommes, Hühnchenbrust in radikalem Radieschenpüree auf Brandteigspitzen, Knödel, ein in Butter schwimmendes Steak mit Bohnen, durch welches das Messer gleitet wie Öl durch Wasser, dazu im selbigen Tellersud um Hilfe schreiende Bratkartöffelchen, vielleicht krosse Minischnitzel mit einem ordentlichen Spritzer Zitrone, selbst gemachte Burger, an deren Rand der süß-feurige Ketchup sabbert und die dänische Soße applaudierend sich über die darunter liegenden Kartoffelecken wirft und der Sahne-Kraut-Salat empört zurückschreckt, bevor er sich verliebt, gegrillten Lachs mit Spargel und Sauce Hollandaise, eine Lasagne mit dick Bechamelsoße mit Calamaris auf Feldsalat vorweg, danach eine bayrische Orangencreme, oder gleich Pana Cotta, Schwarzwälder-Kirsch-Torte, Karamell, Butter, Sahne.

Beichthaus.com Beichte #00026396 vom 29.05.2009 um 07:34:57 Uhr (66 Kommentare).

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