Hinter der Waschmaschine

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Nachbarn

Ich bin heute früh in den Waschkeller unseres Mietshauses gegangen, weil ich etwas waschen wollte. Neben meiner Waschmaschine steht neuerdings die der Nachbarn und diese haben es für nötig befunden, alte Anleitungen, irgendwelche Dichtungen für den Anschluss und noch anderen Schrott auf meiner Waschmaschine zu parken. Ich dachte mir, dass sie vielleicht gerade dabei sind, die Maschine anzuschließen und dass sie den Kram dann bald wegnehmen würden. Als meine Wäsche fertig war, lag das Zeug aber immer noch dort. Leider ist mir dann beim Wäsche rausnehmen - natürlich ganz aus Versehen - der Kleinkram, der sich da breitgemacht hatte, hinter die Waschmaschine gefallen. Wenn sie den Krempel überhaupt wiederfinden, müssen sie durch ungefähr 1000 bewohnte Spinnennetze fassen, um ranzukommen. Tut mir schrecklich leid!

Beichthaus.com Beichte #00031879 vom 10.09.2013 um 20:45:28 Uhr (15 Kommentare).

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Befreundet mit der militanten Veganerin

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Falschheit Lügen Kollegen Ernährung Kirchanschöring

Seit letzter Woche habe ich einen neuen Job. Meine engste Mitarbeiterin ist Veganerin. Ein anderer Kollege erzählte mir, dass sie noch dazu total militant sei und ich glaubte ihm das auch sofort. Nun war meine Taktik, damit umzugehen, nicht, ihr Fleisch ins Essen zu schmuggeln oder dergleichen. Ich tue einfach so, als würde ich das bewundern, respektieren und als würde mich das interessieren. In Wahrheit ist das genaue Gegenteil der Fall, aber dadurch komme ich super mit ihr aus. Sie schwärmt regelrecht von mir und findet mich super, obwohl ich Fleisch esse. Meine Beichte ist also, dass ich sie ständig belüge und manipuliere. Funktioniert aber super und wäre auch nicht das erste Mal.

Beichthaus.com Beichte #00031870 vom 08.09.2013 um 23:20:14 Uhr in Kirchanschöring (18 Kommentare).

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Die Anschwärzer

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Hass Aggression Feigheit Polizei Rainergasse

Ich bin nunmehr seit fünfzehn Jahren Polizist. An sich liebe ich meinen Beruf. Man sieht viel und komm mit vielen Leuten ins Gespräch. Aber da gibt es etwas, das ich abgrundtief hasse und was mich immer mehr daran zweifeln lässt, den richtigen Beruf ergriffen zu haben. Nämlich diese "Berufs-Denunzianten", für die wir als Polizeibeamte aufgrund des sogenannten "Offizialprinzips" auch noch tätig werden MÜSSEN. Bitte nicht falsch verstehen - mit Berufs-Denunzianten meine ich natürlich nicht jene Menschen, die als Opfer einer Straftat oder der Rücksichtslosigkeit anderer unsere Hilfe suchen. Ich meine damit jene Typen, die es - offensichtlich mangels anderer Tagesbeschäftigung - als ihr persönliches Hobby ansehen, andere Menschen grundlos anzuschwärzen. Jeder kennt diese Typen: den arbeitslosen Tagedieb, der bei einem Morgenspaziergang um drei Uhr früh einen Pkw im Halteverbot entdeckt und dies als "gesetzestreuer Bürger" und "Steuerzahler (!)" natürlich unbedingt der Polizei erzählen muss. Oder die links-grüne Tussi, die, aufgrund ihres gefährlich klingenden Anrufs, mehrere Funkstreifenwagen einsatzmäßig zu einem Café beordert und dann Anzeige erstatten will, weil der Herr am Nachbartisch laut "Lili Marleen" gepfiffen hat. Denn darin sah sie eine Naziverschwörung. Und Nein, das ist kein Scherz! Und last, but not least: Der pensionierte Herr, der eine alleinerziehende Mutter wegen Lärmerregung anzeigen will, da deren Kleinkind - welches schwerstbehindert ist - aufgrund der Schmerzen ständig schreit. Natürlich habe ich über die letztgenannte bedauernswerte Mutter keine Anzeige aufgenommen, selbst wenn diese gesetzlich vorgesehen wäre. Die Arroganz dieser Leute allein lässt mich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte. Aber nun zu meiner Beichte: Ich beichte, dass ich zu feige bin, diesen miesen Anschwärzer zumindest meine Meinung zu geigen, weil man gerade von solchen Leuten immer Beschwerden befürchten muss.

Beichthaus.com Beichte #00031832 vom 01.09.2013 um 23:23:11 Uhr in Rainergasse (Wien) (21 Kommentare).

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Der unfreundliche Fahrradfahrer

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Morallosigkeit Unfall

Der unfreundliche Fahrradfahrer
Ich (m/34) bin heute hinter einem Fahrradfahrer gefahren und war schlecht gelaunt. Dieser junge Mann hatte das Handy am Ohr, fuhr Schlangenlinien und ich überholte ihn schließlich. Als ich neben ihm war, konnte ich mir nicht verkneifen, zu hupen. Als Antwort bekam ich den Mittelfinger gezeigt, was mich erst richtig sauer machte, aber ich bewahrte zunächst Contenance. Nachdem ich ihn überholt hatte, sah ich im Rückspiegel, wie der Fahrer aus unerklärlichen Gründen hinfiel - ich empfand es im ersten Moment als stille Genugtuung, aber wie das so ist, fuhr ich zurück, um ihm zu helfen. Es sah so aus, als hätte er eine Platzwunde am Kopf, aber ihm ging es gut genug, um mich nach allen Regeln der Kunst zu beschimpfen. Normalerweise hätte ich ihn vernünftig versorgt, aber so schmiss ich ihm den Verbandskasten vor die Füße, zeigte ihm den Mittelfinger und meinte: "Wer bei der zerbeulten, hässlichen Fresse noch so motzen und fluchen kann, dem geht es noch gut und der kann sich auch selbst versorgen! Guten Tag!" Mit einem entgeisterten Blick seinerseits im Nacken bin ich dann abgedampft. Ob einer der anderen Helfer sich mein Nummerschild notierte, ist mir egal, ich habe ihm möglichst geholfen, lasse mich aber nicht als Hur... oder dergleichen beschimpfen. Was aus ihm geworden ist, werde ich die Tage in der regionalen Zeitung lesen.

Beichthaus.com Beichte #00031827 vom 31.08.2013 um 17:59:00 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Abschiedsgeschenk in der Wohnung

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Ekel Hass Rache Unreinlichkeit Ex Hamm

Nun möchte ich auch mal eine Beichte ablegen. Es ist nun sechs Jahre her, dass meine damalige Frau mir nach einer Schiffsreise, die ich ihr zu Weihnachten geschenkt hatte, mitgeteilt hat, dass sie mich für einen anderen verlassen möchte. Das Ganze hat sie mir am Tag der Rückreise mitgeteilt. Hauptsache erst noch den vollen Spaß mitnehmen, denn wie ich hinterher erfahren habe, lief diese Liebelei schon einige Zeit. In der Zeit danach lernte ich meine jetzige Frau kennen. Ich wohnte zu der Zeit noch in der damaligen gemeinschaftlichen Wohnung - und damit kommen wir zu meiner Beichte. Als der Tag kam, an dem ich zu meiner heutigen Frau ziehen sollte, überlegte ich mir noch ein nettes "Abschiedsgeschenk" für die untreue Ex. Da ich wusste, dass, sobald ich ausgezogen bin, der Neue meiner Ex in ihre Wohnung ziehen würde, sollte er auch bedacht werden.

Die Idee war schnell da. Meine Ex war auf der Arbeit und ich sollte die Schlüssel einfach in der Wohnung lassen. Somit hatte ich alle Zeit der Welt, um im Laufe des Tages jedes Mal irgendwo hin- oder auch reinzupinkeln. So kam es, dass ich in die Spülmaschine (es war fertiges Geschirr darin), hinter die Couch und zu guter Letzt noch unter das ehemalige Ehebett gepinkelt habe. Zu gerne hätte ich auch noch irgendwo ein "großes" Geschäft sichtbar erledigt, aber das wollte ich dann doch nicht. Das Einzige, was ich in Verbindung mit einem großen Geschäft vollbracht habe, war, dass ich mir, nach dem Abputzen des Hinterns die beschmierten Tücher genommen habe und sie dann in die Bezüge der Couchkissen stopfte. Leider kam nie eine Reaktion auf meine Schweinereien, zumindest die Tücher in den Couchkissen hätte sie ja entdecken müssen. Ich habe meine Ex danach aber auch nur noch einmal gesehen - zum Scheidungstermin. Abschließend bitte ich hier um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031825 vom 31.08.2013 um 09:10:05 Uhr in Hamm (21 Kommentare).

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