Der alberne Aberglaube

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Misstrauen Vorurteile Dresden

Ich halte Moslems für verdächtig. Ich selbst bin nicht religiös und grundsätzlich skeptisch gegenüber Menschen, die sich selbst als Anhänger irgendeiner Religion bezeichnen. Bei den meisten Christen, die mir bisher begegnet sind, geschieht das aber eher aus Gewohnheit, als aus tatsächlicher Überzeugung. Und die wenigen Moslems, die mir an der Universität begegnen, machen auch nicht gerade den Eindruck von Fundamentalisten. Nach Terrorattacken wie in Boston oder in London, bei denen zuvor harmlos erscheinende Muslime zu Mördern wurden, beschleicht mich aber immer so ein Gefühl des Misstrauens gegenüber bekennenden Muslimen. Ich wünschte mir ehrlich, sie würden alle ihrem albernen Aberglauben abschwören oder ihn zumindest nicht aktiver ausleben, wie die meisten Christen hierzulande - also ein bisschen Fasten und zum Ende des Ramadan mal in die Moschee gehen und den Rest des Jahres nichts auf Religion geben. Wenn ich richtig schlechte Laune habe, wünsche ich mir auch schon mal, dass man sie aus Europa hinauswirft und in Länder schickt, in denen sie ihren Islam unter Gleichgesinnten ausleben können. Meine Beichte besteht also darin, dass ich vielen Menschen mit Misstrauen begegne, obwohl sie das vermutlich auch nicht mehr verdient haben, als jeder andere Fremde, dem man begegnet. Es wird normalerweise besser, wenn ich die Menschen besser kenne.

Beichthaus.com Beichte #00031260 vom 23.05.2013 um 10:02:18 Uhr in Dresden (23 Kommentare).

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Die E-Mails meines Chefs

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Rache Peinlichkeit Chef Arbeit Prostitution

Die E-Mails meines Chefs
Bis morgen darf ich mich "Personal Assistant" nennen. Wieso nur bis morgen? Nun, ich bin, wie gesagt, als persönliche Assistentin eines Unternehmers angestellt, der viel zu jung ist. Nichts gegen junge Vorgesetzte, aber dieser hat a) keine Ahnung von Mitarbeiterführung, weil er zum Beispiel oft und gerne wahllos Mitarbeiter vor versammelter Mannschaft - auch vor Kunden - anschreit und niedermacht und b) habe ich nach über einem Jahr Mitarbeit feststellen müssen, dass der werte Herr lügt, sobald er den Mund aufmacht. Seine Verlobte ist als Trainee bei uns angestellt und ständig im Büro. Sie ist ein nettes Mädel eigentlich, aber leider naiv. Mein Chef hat mir vor drei Monaten gekündigt, weil ich einen Monat zuvor in seinem geschäftlichen Postfach, das ich ja bearbeiten soll, auf ein paar E-Mails gestoßen bin, in denen er sich abends Prostituierte ins Büro bestellt hat. Seine Verlobte hat zu der Zeit ein Auslandssemester in London absolviert. Er dachte, er hätte diese Mails gelöscht, aufgrund eines Synchronisierungsfehlers zwischen seinem Blackberry und Outlook waren diese jedoch am nächsten Morgen nach wie vor gut sichtbar in seinem Posteingang zu sehen. Da ich mit seinem Führungsstil und den etlichen, wirklich grundlosen Überstunden (der Chef ist abends nicht gern allein im Büro) eh unglücklich war, habe ich ihn am gleichen Tag darauf angesprochen. Ich habe ihm gesagt, dass sein Verhalten der Gipfel der Unprofessionalität sei, er sich gefälligst einen privaten E-Mail Account für solche Geschichten anlegen solle und wie er denn meint, wie ich mich jetzt seiner Verlobten gegenüber verhalten solle, wenn sie aus London zurückkommt. Ich habe mündlich gekündigt, er hat mich angefleht, doch zu bleiben, Besserung gelobt und mir sogar angeboten, mich bei einem anderen Geschäftsführer im Unternehmen einzusetzen, da er mich im Team behalten wollte. Ich habe nach einer Überlegungszeit zugesagt und dann, am nächsten Monatsende, habe ich die Kündigung von ihm (!) erhalten.

Zur Beichte: Da ich im Arbeitsverhältnis sehr schnell herausgefunden habe, dass dieser Mann unehrlich, cholerisch und rachsüchtig ist und über Leichen geht, um sein Gesicht zu wahren, habe ich, quasi zur Absicherung meiner selbst, entsprechende E-Mails ausgedruckt. Auch eine, die erst Wochen nach meiner Kündigung folgte, in der er einen Beschwerdebrief an ein Bordell schrieb, weil dieses ihn wohl abgezockt und seine AMEX mehrfach durch den Kartenleser gezogen hatte. Ich werde das Büro morgen mit einem blitzeblanken Schreibtisch verlassen. Das einzige Stück Papier, was dort zu finden sein wird, wird ein Ausdruck dieser E-Mails sein. In jedem der von mir angelegten Ordner, mit dem nicht nur meine Nachfolgerin, sondern noch drei weitere Mitarbeiter arbeiten, wird man ganz oben eine Kopie dieser E-Mails finden. Eventuell auch im Drucker, eventuell auch auf der Damentoilette und/oder in der Küche. Es tut mir leid, mich auf sein Niveau herablassen zu wollen, vielleicht lasse ich es auch ganz sein, das wird der morgige Tag zeigen. Aber die Bloßstellung hätte er einfach verdient.

Beichthaus.com Beichte #00030834 vom 27.02.2013 um 22:58:14 Uhr (36 Kommentare).

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Betriebsfeier mit Folgen

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Fremdgehen Dummheit Partnerschaft Arbeit Schwangerschaft United Kingdom

Ich möchte beichten, dass ich mein Leben in den Sand gesetzt habe. Ich war mit einem tollen Mann zusammen, der mich auf Händen trug, wir hatten gemeinsame Zukunftspläne, mit Kindern, Haus und Hund. Mit meinem Job war ich sehr zufrieden, und im Großen und Ganzen lief alles nach Plan. Zumindest bis zu dem Tag, als man mir von meiner Firma aus anbot, ich könne ein halbes Jahr in England arbeiten. Ich war sofort Feuer und Flamme für diesen Vorschlag, und obwohl es mir nicht gefiel, so lange räumlich von meinem Freund getrennt zu sein, stimmte ich zu. Am Anfang war es auch wirklich toll in England, ich vermisste zwar meinen Freund und meine Familie, lernte aber sehr viele interessante Menschen kennen, doch nach und nach wurde die Arbeit immer stressiger und anstrengender. Ich beschwerte mich dennoch nicht, denn mein Gehalt stieg in schwindelerregende Höhen. Durch die viele Arbeit, oft auch am Wochenende, hatte ich weniger und weniger Zeit, meinen Freund zu besuchen. Teilweise arbeitete ich auch, wenn er frei genommen hatte um wiederum mich besuchen zu kommen. Er sagte mir, dass ich nicht gut aussähe, und ich mich verändert hätte, und bat mich heimzukommen. Ich hörte nicht auf ihn, weil ich an das viele Geld dachte, dass ich in England verdiente, und merkte, dass ich richtig Karriere machen könnte. Nach dem halben Jahr machte mir die Firma den Vorschlag, auf ein Jahr England zu verlängern. Ohne großes Zögern und ohne mich mit meinem Freund abzusprechen sagte ich zu. Meinem Freund erzählte ich, dass man mich mehr oder weniger dazu gezwungen hatte. Er wirkte zwar besorgt, aber auch verständnisvoll, und sagte mir, dass wir das schon schaffen würden.


Eines Tages fand jedoch eine Betriebsfeier statt, bei der es ziemlich feuchtfröhlich zu ging. Mein direkter Vorgesetzter machte sich sehr gründlich an mich heran, und obwohl er eigentlich überhaupt nicht mein Typ war, ließ ich schließlich im Vollrausch zu, dass er in einem der Konferenzräume mit mir schlief. Auf Verhütung achtete ich damals nicht, da ich meinen Freund ja so gut wie nie sah. Es kam also, wie es kommen musste: Ich wurde schwanger. Mein direkter Vorgesetzter tat, als er es erfuhr, hinter den Kulissen alles um mich loszuwerden, was er schließlich auch schaffte. Ich kam erst zurück nach Deutschland und wurde anschließend unter einem Vorwand gefeuert. Das Kind abzutreiben kam mir erst gar nicht in den Sinn. Natürlich war mein Freund wahnsinnig enttäuscht. Er versuchte es trotzdem nochmal mit mir, aber er meinte bald ich hätte mich zu sehr von ihm entfremdet. Wir trennten uns schließlich. Derzeit bin ich arbeitslos und beziehe Unterhalt von meinem Ex-Vorgesetzten. Ich kann mir einfach selbst nicht verzeihen, mich in diese Lage gebracht zu haben. Arbeitslos mit einem Kind, das mich immer an den schrecklichsten Tag meines Lebens erinnert, zu Hause zu sitzen und nicht zu wissen wie es weitergeht.

Beichthaus.com Beichte #00029912 vom 04.04.2012 um 11:12:14 Uhr in United Kingdom (London) (43 Kommentare).

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Der interessante Kommilitone

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Dummheit Trunksucht Fremdgehen Partnerschaft Last Night Studentenleben

Mein Ex-Freund und ich führten einige Jahre lang eine Wochenendbeziehung, da er in London arbeitet. Es war immer eine schwierige Situation, da wir so wenig Zeit für uns hatten, denn wir hätten uns gerne öfter gesehen. Mein Ex sah sich auch schon nach einem ähnlichen Job in unserer Nähe um, aber er hatte damit leider nicht so wirklich Erfolg. Ich war sauer deswegen und unterstellte ihm sogar, dass er nur nicht richtig ernsthaft suchte, obwohl ich eigentlich genau wusste, dass er das sehr wohl tat. Wir gerieten in einen Teufelskreis aus Frustration, in dem ich ihm vorwarf, er wolle nur nicht zu mir ziehen und er mir darauf erwiderte, dass er das tatsächlich nicht wolle, wenn ich ihm die ganze Zeit nur unbegründete Vorwürfe machte. Wir verabredeten uns schließlich an einem Wochenende zu einer Aussprache auf neutralem Boden, in einem 5-Sterne Hotel. Mein Ex buchte eines der schönsten Zimmer und irgendwie freute ich mich darauf. An dem Tag, an dem wir unabhängig voneinander abends anreisen sollten, hatte ich nachmittags eine Feier von meiner Universität aus, um die ich mich nicht so recht drücken konnte. Ich plante, so schnell wie möglich von dort zu verschwinden, um zu dem Hotel zu fahren. Doch auf der Feier kam ich mit einem sehr interessanten Kommilitonen ins Gespräch, wir lachten und tranken, und ich dachte mir, dass ich auch noch locker pünktlich wäre, wenn ich eine Stunde später aufbrechen würde. Irgendwann war ich jedoch vollkommen dicht und mein Handy lag vergessen in meiner Handtasche. Am nächsten Morgen wachte ich in einem fremden Bett auf, noch mit ordentlich Restalkohol und die schiere Panik befiel mich.


Der interessante Kommilitone lag schnarchend neben mir und es war nicht so schwer zu erraten, was in der Nacht gelaufen war, obwohl ich mich nicht mehr wirklich erinnern konnte. Als erstes suchte ich mein Handy, das fünf Anrufe in Abwesenheit anzeigte, außerdem eine Nachricht in der mich mein Ex fragte wo ich denn bliebe und dass er sich Meinetwegen sorgte und eine weitere in der nur stand, ich solle ihn anrufen, wenn ich wieder nüchtern sei. Mir war nicht so recht klar, woher er wusste, dass ich getrunken hatte, aber meine Panik in Kombination mit dem Restalkohol verhinderte erfolgreich klares Denken meinerseits. Ich rief ihn also an und erzählte ihm eine ziemlich abstruse Entschuldigungsstory, ohne ihn erst zu Wort kommen zu lassen. Er hörte mir geduldig zu, dann fragte er mich, ob ich vergessen hatte, das er die Telefonnummer einer Freundin besaß, die auch auf der Feier anwesend war. Nachdem ich nicht zum vereinbarten Zeitpunkt im Hotel aufgetaucht und auch nicht an mein Handy gegangen war, hatte er sich Sorgen gemacht, und sie angerufen. Sie hatte ihm nach einigem Zögern erzählt, ich wäre mit einem Kommilitonen von der Feier verschwunden. Danach versuchte sie mich sogar noch anzurufen, wie ich auf meinem Handy sehen konnte. Mein Ex machte direkt am Telefon mit mir Schluss und ich war darüber wahnsinnig sauer. Komischerweise schob ich damals die Schuld komplett ihm in die Schuhe, da ich mir einredete, es habe ja so kommen müssen, weil er mich immer so vernachlässigt hatte. Ich bin jetzt seit eineinhalb Jahren Single und habe gemerkt, dass ich meine Zukunft und mein Glück in den Sand gesetzt habe, weil ich bis jetzt wirklich niemanden gefunden habe der sich mit meinem Ex messen kann. Er hat übrigens ein halbes Jahr nach unserer Trennung eine Stelle ganz in der Nähe angetreten, das wollte er mir an diesem Abend im Hotel noch sagen und ein wenig feiern, wie ich später von ihm erfuhr. Jetzt hat er eine neue Freundin mit der er glücklich zu sein scheint und ich habe eingesehen was ich alles falsch gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00029745 vom 24.01.2012 um 11:49:46 Uhr (36 Kommentare).

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Deutsche Frauen

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Hass Hochmut Partnerschaft

Ich (m/28) beichte, dass ich deutsche Frauen hasse. Die weibliche Mentalität ist hier in Deutschland einfach zum kotzen, die meisten kommen sich wie etwas besseres vor, denken sie stehen über allen Dingen und denken sie haben die Macht über die Männer. Deutsche Frauen sind in der Regel zickig, eingebildet, prüde und fühlen sich viel zu toll. Je "besser" sie aussehen, desto schlimmer sind sie, denn dann fühlen sie sich unersetzlich.

Ich war mit 19 das erste mal länger im Ausland, ein Jahr in Australien, dort hab ich jede Menge Mädels aus England, den USA, Südamerika und eben Australien kennengelernt. Ich war echt überrascht wie anders die drauf waren, kein bisschen eingebildet, auch dann nicht wenn sie modelhaft aussahen und einfach total aufgeschlossen. Zurück in Deutschland durfte ich mich dann wieder mit den eingebildeten Zicken rumärgern. Bei manchen deutschen Freundinnen hatte ich sogar den Eindruck, dass sie nur Sex haben, weil der Freund das eben möchte und braucht. Es kam mir so vor als würden sie Sex als notwendiges Übel vor dem Kuscheln betrachten, einfach widerlich. Ich weiß das nicht alle so sind, das sage ich ja auch nicht, aber viele sind eben so.

Als ich meinen Zivildienst leistete, musste ich für eine Woche auf einen Zivi-Lehrgang. Natürlich hat man auch während dieser Woche einen gewissen Drang und ich bat meine damalige Freundin mal mit mir die Webcams unserer Laptops auszuprobieren, sie meinte aber nur das wäre ja ekelhaft und sie würde sowas niemals tun, nicht mal wenn wir verheiratet wären. Ich hab sie nach diesem Lehrgang nie mehr angerufen. Ich habe dann in England studiert und hier einen Job angenommen. Inzwischen lebe ich mit meiner irischen Freundin zusammen in London. Und sie steht auf Webcams.

Beichthaus.com Beichte #00028756 vom 24.03.2011 um 01:25:00 Uhr (120 Kommentare).

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