Kiddies das Spielen verderben

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Rache Boshaftigkeit Hass Zivi & Bund

Kiddies das Spielen verderben
Ich arbeite neben meinem Studium bei einer IT-Firma, die ein relativ bekanntes Online-Spiel anbietet, im Support. Leider besteht unsere Hauptzielgruppe aus kulturell und intellektuell eher anspruchslosen jungen Menschen, überwiegend Männer zwischen 14 und 20. Ich werde also regelmäßig per E-Mail und Telefon bereits zur Begrüßung wüst beschimpft und beleidigt, teilweise wird auch völlig grundlos mit Polizei und rechtlichen Schritten gedroht. Bei Vertretern solcher Art setze ich umgehend in ihren Spielerprofilen alle Spielstände auf Null. Glücklicherweise ist unser Spiel noch dermaßen verbuggt, dass mich noch niemand verdächtigt hat. Manchmal schäme ich mich dafür, dass ich kleinen Kiddies den Sinn ihres Lebens zunichtemache (bei einigen scheint das tatsächlich so zu sein) und mich auf ihr Niveau herunterlasse, andererseits denke ich mir, dass einige vielleicht dann vor Verzweiflung aufhören zu spielen und etwas Anständiges mit ihrer Zeit anfangen, z.B. korrekte Rechtschreibung und Grammatik lernen.

Beichthaus.com Beichte #00027706 vom 13.04.2010 um 04:23:36 Uhr (53 Kommentare).

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Fahrradbremsen durchgeschnitten

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Gewalt Waghalsigkeit Verzweiflung Kinder Familie

Ich bin sauer auf mich wegen dieser Sache und ich werde es mir wohl nie verzeihen können. Ich muss das jetzt loswerden. Mein Bruder und ich haben uns als Kinder viel gestritten. Wir haben uns auch oft streiche gespielt, harmlose Kinderstreiche. Aber es war klar, dass irgendwann einer von uns zu weit gehen würde. Und das war in diesem falle ich. Ich schnitt seine Fahrradbremsen durch. Es war nicht so böse gemeint, nein, das war es nicht, wirklich nicht, höchstens ein bisschen. Er fuhr einen Berg herunter und er konnte nicht anhalten. Es kam ein Auto. Ich habe es gesehen. Ich habe es alles mit angesehen. Und es war meine schuld! Und ich konnte nicht helfen. Mein Bruder ist seit seinem siebten Lebensjahr querschnittsgelähmt. Der Autofahrer brach sich beide Arme. Ich pflege meinen Bruder heute. Das ist das einzige, was ich tun kann, um ein bisschen mein gewissen zu beruhigen. Um einen kleinen Teil der großen Schuld loszuwerden, die ich auf mich geladen habe, mit einem dummen, unüberlegten Kinderstreich. Und es ist die einzige gerechte Strafe für mich. Denn jedes mal, wenn ich meinen Bruder sehe, sehe ich ihn wieder, diesen Unfall. Nur sehen, immer nur sehen, nie etwas tun können. Immer das gleiche. Sehen ändert nichts. Man muss etwas tun. Wenn ich das nur damals gewusst hätte. Ich hasse mich dafür, was ich getan habe, und ich hasse mich dafür, was ich nicht getan habe. So sehr. so so so sehr. Ich will am liebsten sterben. Mich nicht mehr selbst zerfleischen für das, was nicht mehr zu ändern ist. Doch ich kann nicht sterben, das kann ich meinem Bruder nicht antun. Es wäre selbstsüchtig, schon wieder. Immer bin ich selbstsüchtig, egoistisch. Und ich will das nicht mehr sein. Nie wieder. Nein, niemals wieder.

Beichthaus.com Beichte #00027705 vom 13.04.2010 um 01:53:48 Uhr (46 Kommentare).

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“Beichte

Geschrien wie eine Exorzistin

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Last Night München

Mir ist etwas echt übles passiert, was einer jungen Frau nie passieren darf! Letzten Samstag bin ich nach München in die Kultfabrik gefahren. Ich bin zwei mal schon mal dagewesen, aber dieses Erlebnis wird mich bis zum Tod verfolgen. Ich habe mir dort mit meinen Freunden die Birne voll gesoffen. Mit 2,4 Promille lag ich dann im Krankenhaus! Oh mein Gott was meine Freunde mir erzählt haben. Ich habe alle dort versucht zu schlagen. Bin noch auf die Securities losgegangen, habe wie eine Exorzistin geschrien. Dann habe ich irgendwelche Fremdsprachen gesprochen und als mich alle am Boden festgehalten haben, habe ich alle angeschrien und meinen Kopf und Gesicht gegen den Betonboden immer wieder selbst angeschlagen! Eine riesige Narbe habe ich noch im Gesicht und Blutergüsse im ganzen Körper! Als ob das schon nicht peinlich genug wäre, habe ich noch meine BH-Einlagen auf der Straße an eine Wand geklebt. Soetwas passiert immer nur mir!

Beichthaus.com Beichte #00027704 vom 12.04.2010 um 19:13:55 Uhr in 81671 München (Grafinger Strasse 6) (83 Kommentare).

Gebeichtet von premierleaguefan
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Hass auf Azubi

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Boshaftigkeit Vandalismus Arbeit Kollegen

Ich (m/23) habe eine Lehre im Handwerk abgeschlossen. In meiner Ausbildung, hatten wir einen Azubi in unserem Lehrjahr, der vom ersten Tag an alles nochmal nachfragte, weil er offensichtlich zu dumm war etwas Einfaches auf Anhieb zu kapieren. Uns anderen Azubis ging das natürlich mit der Zeit mächtig auf den Wecker. Man hätte schreien können wenn er wieder zum Ausbildungschef sagte dass er es nicht verstanden hätte und er es ihm doch bitte nochmal erklären solle. Das hielt den ganzen Laden auf!
Deshalb habe ich vor einem verlängertem Pfingstwochenende, mit einem anderen Azubi, dessen Spind aufgebrochen und auf seine frischen Arbeitsklamotten gepisst! Das hat so gut getan!!Wir haben den Spind dann wieder zu gemacht, so als ob nichts wäre. Er hat dann am nächsten Arbeitstag tatsächlich die angetrockneten verpissten Arbeitsklamotten angezogen. Heute bereue ich es, weil er ansonsten ganz in Ordnung ist und ja nichts dafür kann dass er etwas länger braucht um Dinge zu kapieren.

Beichthaus.com Beichte #00027703 vom 12.04.2010 um 00:50:59 Uhr (39 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die undankbare alte Dame

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Boshaftigkeit Rache Arbeit 50+ Lichtenfels

Ich bin Azubi zum Altenpfleger. Ich hatte mal wieder einen Praxiseinsatz in einer Einrichtung. Jeden Morgen musste ich zu einer älteren Dame ins Zimmer und ihr bei der Grundpflege helfen. Und jedes mal maulte sie mich an, dass ich sie so grob anfasse, und doch ein vorlautes und unfreundliches Mundwerk habe. Nach 13 Tagen hat es mir dann echt gereicht. Ich habe dann so getan, als wäre sie taub, sprich: ich habe beim reden nur die Lippen bewegt und meine Stimme weggelassen. Die Dame ist natürlich fast verzweifelt und hat geflucht und rumgeschrien. Nach einiger Zeit habe ich dann wieder normal mit ihr geredet und ihr gesagt: das kommt davon wenn man unfreundlich zum Personal ist. Und seitdem ist sie eine der freundlichsten Personen.

Beichthaus.com Beichte #00027702 vom 10.04.2010 um 23:09:40 Uhr in Lichtenfels (30 Kommentare).

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