Mein nicht vorhandener Bruder

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Lügen Falschheit Feigheit Peinlichkeit Schönaich

Mein nicht vorhandener Bruder
Ich (m/18) war vor ungefähr einem Monat beim Zahnarzt. Nach der Zahnprophylaxe, die von einer Mitte 40-jährigen Helferin gemacht wurde, musste ich im selben Behandlungszimmer auf den Zahnarzt warten. Die Helferin wartete ebenfalls im selben Raum und fing sofort an, mich mit Smalltalk zu nerven. Sie erzählte von ihren Töchtern, dass eine davon Fußball spielt und fragte mich, ob ich sie kenne. Irgendwann fragte sie mich, ob ich auch Geschwister hätte, ich bejahte. Sie meinte ich hätte ja zwei Geschwister, die ja auch öfters hier sind. Nicht ganz bei der Sache bejahte ich wieder, obwohl ich eigentlich nur eine Schwester habe. Nicht weiter schlimm, dachte ich, bis sie weiter auf das Thema einging. Sie war sich nicht mehr ganz sicher, ob ich zwei Brüder hätte oder eine Schwester und einen Bruder. Da ich jetzt sowieso schon in der Scheiße steckte, musste ich weitermachen, also sagte ich, ich hätte eine Schwester und einen Bruder. Sie ging weiter auf meinen Bruder ein und fing an, munter über ihn abzulästern. Was er doch für ungepflegte lange Haare hätte, wie dick seine Brillengläser doch seien, und so weiter. Man muss dazu sagen, dass ich meine schulterlangen Haare vor einem halben Jahr habe schneiden lassen und seit zwei Monaten Kontaktlinsen trage. Nach unerträglich langen fünf Minuten Gelästere über meinen nicht vorhandenen Bruder, also mich selbst, erschien endlich der Zahnarzt und erlöste mich von ihr.

Beichthaus.com Beichte #00027716 vom 16.04.2010 um 12:59:43 Uhr in 71101 Schönaich (34 Kommentare).

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Minibagger

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Betrug Geiz Auto & Co.

Minibagger
Wir haben uns beim Hausbau einen Minibagger ausgeliehen, der nach Stunden bezahlt wird. Da es ein etwas älteres Modell ist und ich zudem die Kosten sparen wollte, da mir der Bagger recht teuer vorkam, habe ich mal nachgesehen, wie das mit dem Motorstundenzähler so ist. Ich habe dann gesehen, dass man ihn einfach ausstecken kann und der Bagger munter weiter baggert. So habe ich mir knapp 50 Stunden Minibagger erschlichen. Aber der Garten ist top. Dennoch schäme ich mich etwas dafür.

Beichthaus.com Beichte #00027715 vom 16.04.2010 um 09:28:49 Uhr (24 Kommentare).

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50 Gratis-Nuggets täglich

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Betrug Boshaftigkeit Restaurant Arbeit Detern

50 Gratis-Nuggets täglich
Ich arbeite bei einem bekannten Schnellrestaurant bei dem es auch Nuggets im Angebot gibt. Nuggets gibt es in einer 4er,6er,9er und 20er Packung. Da ich finde, dass die Preise für die jeweiligen Packungen viel zu hoch sind, werfe ich jedes mal 1-2 Nuggets mehr rein als es eigentlich sein sollten; bei einer 20er Packung können das bis zu 5 Nuggets sein. Wenn man beachtet das eine 4er Packung circa 2,50 € kostet und ich täglich um die 50 Nuggets verschenke ergibt das einen stolzen Betrag von 30 € den mein Arbeitgeber jedes mal verliert, wenn ich arbeite.

Beichthaus.com Beichte #00027714 vom 16.04.2010 um 00:37:18 Uhr in Detern (90 Kommentare).

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Die Büromöbel meines Chefs

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Diebstahl Hass Boshaftigkeit Chef Arbeit Leinefelde

Mein Chef ist ein Arsch! Ich kann und muss ihn einfach nicht mehr sehen, aber mein Hass auf ihn ist immer noch gewaltig. Aber nun erst mal alles der Reihe nach: Ich war bis vor kurzem in einem Logistikunternehmen als Fahrer angestellt. Wir liefern quasi alles für andere Firmen. Vor gut 6 Monaten trafen mich und einige meiner Kollegen eine Gehaltskürzung. Grund war der Mangel an Aufträgen, was soweit noch nachvollziehbar gewesen sein mag. Doch unser Chef kam darauf rasch auf die Idee, die Einsparungen im Firmenhaushalt, die nun scheinbar seit der Gehaltskürzung schon überschüssig waren, in sein Büro zu investieren. Als er dann sein Luxus-Büro komplett eingerichtet hatte (inklusive vergoldetem Wasserspeier im Wert von mindestens 2.000 €), verbündete ich mich mit einem Kollegen gegen unseren Chef und wir beschlossen uns wiederzuholen, was er nun nicht mehr in uns sondern in sein Büro investierte. Das fing damit an, dass wir von Zeit zu Zeit bei den Lieferungen erhebliche Mengen an Waren verschwinden ließen. Das fiel soweit kaum auf. Ich habe mittlerweile ein riesiges Lager im Keller von riesigen Papierstapeln über etliche Autoersatzteile bis hin zu einer Reihe Flachbildfernseher. Mein Kollege hortete ebenfalls bei sich im Keller die ein oder anderen Reichtümer.

Dann zwei Monate später war unser Chef im Urlaub und nur seine Sekretärin hatte einen Schlüssel. Von langer Hand haben wir vorbereitet, ihr diesen "auszuborgen" und eine Kopie davon zu machen, was uns auch reibungslos geglückt ist. Sie hat nichts bemerkt und hatte den Schlüssel wieder rechtzeitig in ihrer Handtasche (ein Vorteil unserer Garderobe...).
Im Vorfeld war uns bekannt, dass in der darauf folgenden Woche, an deren Ende der Chef wieder kommen sollte, eine Lieferung ausgehen sollte, die aus einem uralten Mobiliar einer alten Dame stammte. Wir fuhren die Lieferung auf unser Firmengelände und mein Kollege und ich räumten das gesamte Büro unseres Chefs aus. Hinein kamen die alten Möbel. Der Herr bei der Anlieferadresse guckte nicht schlecht, als er die Luxusmöbel vorgesetzt bekam, machte aber keine Anstalten, sich darüber zu beklagen - im Gegenteil: Er dankte und teilte uns mit, er würde Sie sofort weiter verladen und an einen mir unbekannten Ort liefern. - Jedenfalls unerreichbar für unseren Chef.
Als unser Chef dann zurück kam, wollte er sofort wissen, wer das gewesen sei. Leider hatten die anderen Kollegen handfeste Alibis. Die Folge für uns war nicht nur eine Anzeige sondern gleich auch der Arschtritt vom Chef. Von den Fernsehern und Papierstapeln usw. die über die letzte Zeit verschwunden waren, bemerkte keiner etwas, so konnten wir uns etwas trösten. Dennoch war unser Zutun gerecht. Keiner sollte so mit seinen Mitarbeitern umspringen!

Beichthaus.com Beichte #00027713 vom 15.04.2010 um 13:03:13 Uhr in 37327 Leinefelde (Bahnhofstraße) (35 Kommentare).

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Mein gehbehinderter Mitschüler

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Engherzigkeit Zivi & Bund

Ich (m/20) muss beichten das wir zu meiner Schulzeit, ich war um die 15 Jahre alt, einen gehbehinderten Mitschüler in meiner Klasse hatte. Nicht nur, dass alle ihn hänselten, von Beleidigungen bis Schlägen war alles dabei, und ich einfach wegsah. Nein, eines Tages sagte ich in der Pause zu einigen aus meiner Klasse, dass ich zur Abschlussfahrt niemals mit ihm auf ein Zimmer möchte. Ohne zu wissen, dass er direkt hinter mir stand. Als ich ihn bemerkte und ansah, sah ich in seinen Augen etwas zerbrechen. Dieser Gedanke lässt mich seitdem nicht mehr los und ich bereue zutiefst meine Ignoranz und Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00027712 vom 14.04.2010 um 12:41:00 Uhr (34 Kommentare).

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