Plätzchen und Kuchen trotz Diabetes

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Rache Boshaftigkeit Völlerei Familie Gesundheit Berlin

Ich wohne noch daheim und mein Vater hat Diabetes. Er tut immer so, als wäre das ansteckend und verheimlicht es. Man darf es nie erwähnen. Falls man es mal erwähnt, hat er es nicht, und man soll mit dem Schmarn aufhören. Er ist allerdings so ein Fall, der sich nicht zurückhalten kann, wenn er etwas isst. Er isst also immer zu viel. Gleiches gilt für Süßigkeiten. Ich habe an einem Freitag eine ganze Schokoladentorte gebacken - für den Besuch, der am Samstag dann leider doch nicht kam. Meine Mama und ich haben jeweils ein Stück abbekommen und er hat während des ganzen Wochenendes die restliche Torte gefuttert. Und dann war der Zucker auf 400 oben und die stationäre Aufnahme wäre eigentlich nötig gewesen, er ist aber daheimgeblieben. Jetzt ist mein Vater außerdem noch ein kompletter Idiot und er mobbt mich bis heute psychisch, doch mit dem Lehrgeld im zweiten Jahr kann ich mir auch noch keine Wohnung oder WG leisten. Ich gehe zu einem Psychotherapeuten und nehme sehr leichte Anti-Depressiva, dies darf er nicht wissen, sonst schlägt er mich oder rastet komplett aus.


Jetzt zu meiner Tat: Ich habe vor Kurzem eine Menge Plätzchen gebacken, von Vanillekipferl bis zu Kokosmakronen - insgesamt acht Sorten - eine ordentliche Menge, die ich aufgestapelt und im Wohnzimmer auf einem großen Teller präsentiert habe, damit jeder hineingreifen kann. Doch mit dem Wissen, dass mein Vater sich nicht beherrschen kann, wie es dann auch eintrat. Man muss wissen, wenn man hohen Zucker hat, geht es einem nicht so gut, nach dem 400er-Fall ging es meinem Vater drei Tage lang dreckig. Er hat aber natürlich den ganzen Teller leer gegessen und ihm ging es wirklich sehr schlecht. Mich hat das gefreut. Warum ich das gemacht habe? Er hat mich einen Tag, bevor ich gebacken habe, als ein Miststück und als Schlampe bezeichnet, weil ich mein Wasserglas beim Mittagessen verschüttet habe. Ich bitte jetzt um Absolution, weil ich meinem Vater physischen Schaden zugefügt habe. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00034701 vom 26.12.2014 um 17:08:31 Uhr in 10178 Berlin (Landsberger Allee) (13 Kommentare).

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Junge Leute und ihre Psycho-Pillen

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Vorurteile Engherzigkeit Gesundheit Gesellschaft

Ich (m/34) hatte beruflich die letzten vier Wochen mit einem Psychologen zu tun, in dessen Haus ich die Elektroinstallation ausführte. Ein sehr freundlicher Mann, mit dem ich oft ins Gespräch kam. Dabei kamen wir auf das Thema der jugendlichen oder jungen Erwachsenen zu sprechen, welche sich oftmals sehr auffallend benehmen würden. Ich denke, ich habe bei ihm sozusagen einen wunden Punkt getroffen, denn er begann, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Er erklärte mir, dass von zehn Menschen im Alter zwischen 15 und 30 mindestens acht davon in psychologischer Behandlung sind. Das bedeutet meist, dass sie Medikamente bekommen, welche ihre Gefühle und Emotionen beeinflussen. Junge Menschen haben Probleme, mit ihrer Umwelt klarzukommen. Sie drehen bei kleinsten Kleinigkeiten durch oder brechen zusammen. Warum das heutzutage so ist, konnte er mir nicht sagen. Er meinte nur, dass das vor 20 Jahren noch kein Thema war, aber jetzt setzt sich keiner dieser Menschen mehr wirklich mit seinen Problemen auseinander oder versucht, etwas zu lösen, sondern geht sofort zu einem Arzt und lässt sich starke Pulverchen verschreiben.


Ich war ein wenig entsetzt und konnte das Ganze nicht so recht glauben, da ich solche Probleme nicht kannte und auch in meinem großen Bekanntenkreis nicht vermutet hatte. Am nächsten Wochenende beim Fortgehen, fragte ich bei Bekannten und Freunden nach und stellte entsetzt fest, dass wirklich fast ausnahmslos alle Medikamente, die ihr Gemüt beeinflussen, einnahmen. Bei manchen musste ich ein wenig nachfragen, andere gaben es ohne Umschweife zu. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass diese Menschen einfach ein sonniges Gemüt haben. Dass diese gute Laune von Psycho-Pillen kommt, daran hätte ich im Traum nicht gedacht. Eine 23-jährige Bekannte erzählte mir, dass sie von ihrer Ausbildungsstelle geflogen ist, nachdem sie oftmals zu spät gekommen war. Daraufhin bekam sie eine Krise und ließ sich Tabletten verschreiben. Auf die Frage, warum sie nicht einfach pünktlich hätte zur Arbeit kommen können, und somit keine Probleme gehabt hätte, wusste sie keine Antwort. Ein an und für sich intelligenter Kumpel, der sehr muskulös und für mich auch geistig sehr gefestigt zu sein schien, gab auch zu, schon seit längerem Pulver zu nehmen. Seine Freundin hatte ihn damals verlassen und im Internet wurde er wegen seines trainierten Körpers gemobbt.


Daraufhin ließ er sich Pulver verschreiben, um im Leben noch halbwegs klarzukommen. Dabei dachte ich immer, dieser Mensch habe mehr Selbstvertrauen als alle anderen. Warum er nicht daran gearbeitet hat, um damit klarzukommen, konnte er mir auch nicht sagen. Er meinte nur, so wäre es schon okay und er komme jetzt besser mit seiner Umwelt klar. Diese Geschichten könnte ich noch länger fortsetzen. Was ich mir in den Tagen für Storys anhören konnte, warum die Menschen Medikamente für ihre Psyche nehmen, hat meinen Glauben an die Menschheit nachhaltig verändert. So etwas kenne ich einfach nicht, und ich hatte in meinem Leben auch schon einige Schicksalsschläge zu bewältigen und das habe ich auch ohne die Einnahme von Medikamenten geschafft! Sie kommen mit ihren Leben nicht klar und lassen sich sofort vom Doktor etwas dagegen verschreiben. So etwas ist doch nicht normal! Die Leute sollen lernen, mit ihren Problemen klarzukommen! Auch verstehe ich jetzt die eigenartigen Verhaltensweisen vieler junger Leute in der Öffentlichkeit, welche aus der Einnahme von Psychopharmaka herrühren. Ich beichte hiermit, dass ich viele Menschen jetzt mit anderen Augen sehe und diese verabscheue, weil sie ihre Probleme nicht selbst verarbeiten können und psychisch so ungefestigt sind, dass sie sofort zum Arzt laufen, um sich Pillen verschreiben zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00034695 vom 26.12.2014 um 07:51:44 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Nebenjob: Drogen-Schmuggler

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Drogen Waghalsigkeit Studentenleben Geld

Ich (m/22) studiere in einer großen Stadt nahe der tschechischen Grenze. Da man als Student bekanntlich nicht gerade sonderlich viel Geld hat, versuche ich, mich mit Nebenjobs über Wasser zu halten. Da ich auch von meinen Eltern etwas Geld bekomme, um mir Dinge wie […]
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Beichthaus.com Beichte #00034694 vom 26.12.2014 um 03:24:32 Uhr (18 Kommentare).

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Die Rache rächt sich

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Rache Ex Verzweiflung Internet

Ich (w) habe von meiner Freundin gehört, dass mein Ex-Freund auf einer Dating Website angemeldet ist. Da auch ich (wie alle Frauen) rachsüchtig und ein hinterlistiges Miststück bin, wollte ich Rache an ihm nehmen. Ich erstellte einen Fake-Account mit Fotos aus dem Internet und wartete, bis er anbeißt. Stattdessen passierte aber ein anderes Szenario: Jemand schrieb mich an und war mir sofort sympathisch, wir schrieben ein bisschen Hin und Her und jetzt komme ich aus dieser Sache nicht mehr raus. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder ich beichte ihm alles oder ich breche den Kontakt einfach so ab. Ich bereue, aber das geschieht mir wahrscheinlich ganz recht.

Beichthaus.com Beichte #00034686 vom 24.12.2014 um 21:02:38 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Eichel an dem Schnitzel reiben

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Rache Restaurant Arbeit Chef Weinheim

Ich arbeite bereits seit circa fünf Jahren als Kellner in einem Biergarten, um mir mein Studium zu finanzieren, beziehungsweise früher um mir mein Taschengeld zu verdienen und mir den einen oder anderen Luxus zu gönnen. Obwohl der Job im Sommer abartig stressig ist, kann ich mich eigentlich nicht beklagen. Ich habe ein supernettes Team, mit dem man nach Feierabend auch mal länger zusammensitzt, kann dort essen, was und wie viel ich will, und verdiene ziemlich ordentlich (meistens 17-20 Euro die Stunde).

Es könnte eigentlich ein Traumjob sein - wäre da nicht mein Hurenbock von Chef. Eigentlich ist er, was Löhne angeht, superfair und scherzt gerne mal mit mir und den Kollegen herum, leider ist er aber auch der ultimative Choleriker. In der einen Sekunde ist er supernett, in der nächsten schreit er herum, weil ein Bier etwas über Eich ist, oder weil Gäste, die ein paar Minuten sitzen (bei vollem Biergarten), nicht sofort bedient werden (auch wenn das Team schon bis zum geht nicht mehr am Rumrennen ist). Nicht nur, dass er damit den ganzen Arbeitsprozess stört, er vermiest einem einfach vollkommen die Laune und nicht selten kam es vor, dass Kolleginnen aus Angst vor ihm, anfangen zu heulen und zu zittern. Obwohl er mich meistens in Ruhe lässt, geht mir dieses Arschloch damit pervers auf die Eier und in mir staut sich einfach nur ein unglaublicher Frust auf.

Eines Tages - die Küche war komplett überlastet - sollte ich für das Küchenteam frische Milch aus dem Kühlhaus holen. Unser Chef hatte davor mal wieder einen seiner Anfälle und hatte eine supernette junge Kollegin angeschrien, die erst zum zweiten Mal arbeitete und dementsprechend sowieso fertig mit den Nerven war. Ich war auf 180. Als ich im Kühlhaus stand, kam mir ein rachsüchtiger Plan - ich packte mein Glied aus und ließ es genüsslich in die vorgekochte Jägersauce gleiten und zog es einmal quer durch die Masse. Irgendwie gab mir das eine unglaubliche Genugtuung und es blieb somit nicht das letzte Mal, dass ich meine genitale Rache auslebte. Seit dem Jägersaucen-Skandal vor circa zwei Jahren verschwinde ich jedes Mal, wenn mein Chef wieder einen seiner Anfälle hat, ins Kühllager und verunreinige die Lebensmittel mit meinem Glied. Ich reibe meine Eichel an den Schnitzeln, hänge meine Eier in die Salatsauce oder scheuere das Gesamtpaket an vorgeschnittenem Gemüse. Meinen verunreinigten Penis mache ich dann einfach mit einem Küchentuch sauber. Die Steigerung war, dass ich mir Lebensmittel durch die Kerbe gezogen und einmal sogar mein Smegma in die Suppe gekrümelt habe.

Ich weiß, dass ich damit nicht meinen Chef, sondern primär die Gäste bestrafe - weil er es ja nicht einmal weiß, und finde es sogar selbst eklig und krank. Ich habe auch jedes Mal Angst, dass ich erwischt werden könnte, da jederzeit jemand reinkommen könnte - aber ich glaube, ich brauche den Kick. Ich will also beichten, dass ich lebensmitteltechnisch ein ziemlicher Sausack und Sozi bin und ich nicht aufhören kann, aus Rache Lebensmittel zu verunreinigen.

Beichthaus.com Beichte #00034683 vom 24.12.2014 um 01:41:10 Uhr in 69469 Weinheim (19 Kommentare).

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