Hobbyrassisten, Aluhutträger und Wahnwichtel

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Verzweiflung Zorn Dummheit Internet Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich in letzter Zeit durch das Lesen der Kommentarspalte diverser Medien in einem bekannten Online-Netzwerk einfach einen unglaublichen Hass auf die Menschheit bzw. zumindest auf die deutsche Bevölkerung entwickelt habe. Scheinbar besteht diese nämlich nur noch aus Aluhutträgern, Wahnwichteln, Pegidas, Verschwörungstheoretikern, Putinfreunden, Lynchjustizbefürwortern mit erschreckenden Gewaltfantasien, Xenophoben, Antisemiten, Hobbyrassisten, Gut- und Schlechtmenschen, realitätsfremden Hippies, Lügenpresse-Schreiern, radikalen Tierschützern und linken Autonomen. Gibt es denn wirklich niemanden mehr da draußen, der sich ernsthaft mit dem aktuellen Weltgeschehen beschäftigt und in der Lage ist, sich eine eigene, differenzierte Meinung zu bilden, ohne gleich in irgendeine radikale Ecke abzudriften?


Da wird nur noch irgendein Stuss aus Videos und unseriösen Internetseiten nachgeplappert, der Holocaust relativiert, Angehörige einer Religion über einen Kamm geschoren, der Totschlag an einem - möglicherweise - Pädophilen als Heldentat gesehen, Zahlen und Fakten einfach ignoriert bzw. als Lügenpresse abgetan, wenn sie einem nicht ins Konzept passen, und Putin als der große Befreier der zivilisierten Welt gefeiert. Was ist denn so schwer daran, sich mit der Flüchtlingsproblematik ohne dumpfen und unbegründeten Hass auseinanderzusetzen, zu akzeptieren, dass wir glücklicherweise in einem Rechtsstaat leben und somit auch der schlimmste Straftäter immer noch gewisse Menschenrechte hat und in der Ukrainekrise mal beide Seiten der Medaille zu beleuchten? Letztendlich bereue ich, dass ich damit wahrscheinlich einem großen Teil der Bevölkerung Unrecht tue, da sich in den Kommentarspalten ziemlich sicher sowieso nur solche Individuen rumtreiben und der Rest Deutschlands in der Lage ist, zu denken - zumindest hoffe ich das.

Beichthaus.com Beichte #00035060 vom 10.02.2015 um 09:03:29 Uhr (25 Kommentare).

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Probleme eines frischgebackenen Vaters

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Waghalsigkeit Kinder Arbeit Bahn & Co.

Ich bin Straßenbahnfahrer und seit Kurzem auch Vater einer kleinen Tochter. Sie hält mich ganz schön auf Trab. Nachts schreit sie oft und hält mich so vom Schlaf ab. Das führt dazu, dass ich viel öfter müde bin, als vor der Geburt. Nun hat das aber schlimme Konsequenzen genommen - als ich heute wieder Straßenbahn fuhr, war ich so müde, dass ich mich auf die Ampel für Autos konzentriert habe. Auf einmal schaltet die Ampel auf rot um, und obwohl ich gerade erst von der Haltestelle angefahren war, stieg ich vor Schreck voll in die Eisen. Lautstark bremste die Straßenbahn, und einige Fahrgäste, die sich noch nicht setzen konnten, stolperten oder stießen mit anderen zusammen. Das weckte mich aus meiner Müdigkeit. Ich werde mich gleich morgen erkundigen, ob ich nicht Fahrzeiten bekommen kann, die auch meiner Tochter besser gefallen. Bei all meinen Fahrgästen, die ich so schockiert habe, will ich mich an dieser Stelle entschuldigen. Es wird (hoffentlich) nie wieder vorkommen.

Beichthaus.com Beichte #00035027 vom 06.02.2015 um 01:03:27 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Dreier zwischen Wikingern

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Fetisch Begehrlichkeit Medien Würzburg

Dreier zwischen Wikingern
Ich (w/23) habe seit einiger Zeit wegen einer Fernsehserie sehr intensive sexuelle Fantasien und kann mich in der Uni kaum mehr konzentrieren. Schuld an allem ist die US-Serie "Vikings", die ich vor ein paar Wochen probeweise angeschaut habe. Es gibt darin eine Szene, […]
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Beichthaus.com Beichte #00034958 vom 26.01.2015 um 22:48:49 Uhr in 97070 Würzburg (Theaterstraße) (12 Kommentare).

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Sehnsucht nach der wilden Zeit

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Trunksucht Drogen Waghalsigkeit Last Night Schlüchtern

Ich (m/41) hatte vor 20 Jahren eine richtig wilde Zeit. So ziemlich jeder kennt das, wenn man in seiner Ausbildung das erste Mal sein eigenes Geld verdient und so nach und nach mit seinen Kumpels in die große weite Welt hinauskommt und Abenteuer erlebt und Erfahrungen […]
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Beichthaus.com Beichte #00034922 vom 21.01.2015 um 22:18:38 Uhr in Schlüchtern (24 Kommentare).

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“Beichte

Der nervige Raucher auf dem Konzert

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Zorn Aggression Boshaftigkeit Musik Last Night

Ich (m/23) war letztes Wochenende mit meiner Freundin auf dem Konzert einer Metal-Band. Da die Veranstaltung in einer großen Eventhalle stattgefunden hat, wurde am Anfang mehrfach aus Brandschutzgründen darauf hingewiesen, dass innerhalb des Gebäudes nicht geraucht werden darf. Jedenfalls sind meine Freundin und ich beide Raucher und haben vor dem Einlass noch jeweils eine oder zwei Zigaretten geraucht, damit wir für den Abend dementsprechend "versorgt" sind. Da wir große Fans dieser Band sind, waren wir schon ziemlich früh am Veranstaltungsort und in der Halle standen wir auch in der ersten Reihe. Nun zu meiner Beichte: Kurz bevor die "Hauptband", also nach den zwei Vorbands, zu spielen begann, haben sich ein paar Vollidioten scheinbar in den Kopf gesetzt, sich von ganz hinten bis direkt hinter uns vordrängen zu müssen, warum auch immer. Da wir in der ersten Reihe waren, war uns das eigentlich ziemlich schnuppe. Allerdings hat einer dieser halbstarken Prolls danach noch gemeint, sich in aller Gemütlichkeit eine Zigarette anzünden zu müssen. Auf die Bitten mehrerer Personen um ihn herum, dass er seine Fluppe bitte ausmachen soll, ging er erst gar nicht ein.


Auch wenn ich Raucher bin, kann ich es überhaupt nicht leiden, wenn in geschlossenen Räumen geraucht wird bzw. man aufgrund der Ignoranz mancher Menschen zum Passivrauchen gezwungen wird. Sollte jemand das Verlangen danach haben, eine rauchen zu müssen, dann soll er gefälligst vor die Tür gehen. Nach ein paar Minuten nuckelte er immer noch an seinem Glimmstängel und qualmte all die Leute unbeeindruckt zu. Da ich ohnehin schon etwas angepisst von ihm war, drehte ich mich energisch um, zog ihm die Zigarette aus seiner Fresse und trat sie am Boden aus. Anschließend riss ich ihm seinen Pappbecher mit Bier aus der Hand und kippte es ihm über den Kopf und riet ihm, sich jetzt am Besten zu verziehen, wenn er nicht noch mehr Probleme mit mir haben wollte. Zuerst wusste er gar nicht, was er sagen sollte, allerdings trollte er sich dann doch nach mehreren Versuchen, irgendwas zu erwidern und wir haben ihn den restlichen Abend nicht mehr gesehen. Im Prinzip tut es mir nicht mal leid, dass ich ihm eine kleine Lektion erteilt habe, nur um das schöne Bier ist es etwas schade, das hätte man sicherlich noch trinken können.

Beichthaus.com Beichte #00034872 vom 15.01.2015 um 19:59:03 Uhr (13 Kommentare).

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